Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026
Redcare Pharmacy erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen das Vorgesetztenverhalten: Neben vereinzeltem Lob für transparente Führung bemängeln viele eine starke Abhängigkeit vom jeweiligen Vorgesetzten, fehlendes Fachwissen und eine Kultur, die kritisches Denken gegenüber unkritischer Gefolgschaft benachteiligt. Ähnlich negativ fällt das Urteil zu Gehalt und Karriere aus. Gehaltsanpassungen bewegen sich nahe am Marktminimum, langjährige Mitarbeiter:innen verdienen teils weniger als Neueinsteiger:innen, und Weiterbildungsbudgets wurden gestrichen. Aufstiegschancen gelten als intransparent und abhängig von persönlicher Positionierung statt Qualifikation.
Die interne Kommunikation wird als lückenhaft beschrieben: Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung der Belegschaft getrof...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Redcare Pharmacy wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Einige bemängeln, dass Führungsrollen unzureichend besetzt seien und konstruktive Kritik sowie Fachkompetenz wenig Raum fänden. Weitere Kritikpunkte betreffen schwache Organisationsstrukturen, mangelhafte Kommunikation und eine unausgewogene Aufgabenverteilung. Zudem empfinden manche die Einbindung von Mitarbeiter:innen-Expertise als unzureichend und beschreiben die Qualität der Führung als stark von der jeweiligen Vorgesetzten-Person abhängig.
Wenige Stimmen zeichnen hingegen ein positives Bild und loben eine transparente, auf Augenhöhe stattfindende Führungskultur. Dieser Widerspruch verdeutlicht, dass die Erfahrungen je nach Bereich und direkter Führungskraft erheblich variieren können. Die negativen Eindrücke überwiegen jedoch und betreffen vor allem den Umgang mit Feedback sowie die Entscheidungsfindung.
Die Vergütung bei Redcare Pharmacy wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders die Gehaltsanpassungen stoßen auf Unmut: Viele Mitarbeiter:innen berichten von jährlichen Erhöhungen zwischen null und zwei Prozent, während die Gehälter nach Meinung einiger Bewertungen knapp am Marktniveau oder sogar nahe dem Mindestlohn liegen. Zudem empfinden langjährige Mitarbeiter:innen es als frustrierend, dass neu eingestiegene Kolleg:innen deutlich besser bezahlt werden. Hinzu kommt, dass frühere Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld weggefallen sind und auch das Budget für Weiterbildungen fehlt.
Auf der positiven Seite erwähnen einige Bewertungen Benefits wie Urban Sports und das Deutschland-Ticket sowie die pünktliche Gehaltszahlung und vorhandene Sozialleistungen, darunter vermögenswirksame Leistungen. Allerdings empfinden Mitarbeiter:innen im Vertrieb das Gehalt im Verhältnis zur Verantwortung als zu gering und vermissen ein Bonussystem. Gehaltsanpassungen sollen zudem stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängen und wenig transparent gestaltet sein.
Die Arbeitsatmosphäre bei Redcare Pharmacy wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Während einige das moderne Bürogebäude und den harmonischen Zusammenhalt im Team positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Laufende Umstrukturierungen und intransparente Kommunikation erzeugen Unsicherheit – sowohl bezüglich der Jobsicherheit als auch der Regelungen zum Homeoffice.
Zudem bemängeln einige Mitarbeiter:innen, dass Lob und konstruktives Feedback kaum geäußert werden, was das Arbeitsklima wenig greifbar macht. Der Leistungsdruck sowie Koordinationslücken in der Führungsebene verstärken diesen Eindruck. Auch wird kritisiert, dass das Unternehmen nach außen hin starke Werte kommuniziert, diese intern jedoch flexibel auslegt und damit eine hohe Anpassungsbereitschaft von den Mitarbeiter:innen erwartet. Die räumliche Situation im Großraumbüro trägt ebenfalls zur angespannten Stimmung bei.
Die Kommunikation bei Redcare Pharmacy wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Kritisiert wird vor allem, dass Entscheidungen über die Köpfe der Belegschaft hinweg getroffen werden und die Meinung einfacher Mitarbeiter:innen kaum Berücksichtigung findet. Auch die Unternehmensführung gilt als wenig präsent, während Informationen zu Themen wie Homeoffice-Regelungen oder Zielvorstellungen häufig fehlen. Die Projektkoordination leidet ebenfalls unter mangelnder Abstimmung.
Hinzu kommen kurzfristige Einladungen zu Halbjahrestreffen, die besonders für Eltern und Remote-Mitarbeiter:innen schwer planbar sind. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation schlicht als unzureichend oder kaum vorhanden. Zwar werden gelegentliche Town Halls und E-Mail-Updates positiv erwähnt, jedoch reichen diese nach Ansicht der Nutzer:innen nicht aus, um einen strukturierten und transparenten Informationsfluss im Unternehmen sicherzustellen.
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