Betriebsrat hält den Laden zusammen - Vorstand stürzt Unternehmen in Ungewisse Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Verdienst, Kollegen, Betriebsrat, der versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten, das Beste aus der Situation zu machen. Mehr Konsequenz im Handeln würde ich mir hier wünschen. Lösungsorientierter Betriebsrat, der auf die Einhaltung der Gesetze achtet und schreibt, dass ihm eine Sozialauswahl nach Gesetz wichtig ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Anmaßendes Programm, wo Mitarbeiter in einem gesunden Unternehmen für eine Gewinnmaximierung zahlen sollen. Wo andere Firmen Auftragsrückgänge haben, steckt SICK in einem Wachstumsmarkt. Aber die Gewinne sollen im Ausland gemacht werden. Der Arbeitgeber hält sich anscheinend nicht an das Gesetz. Er würde wohl keine Sozialauswahl beachten wollen. Das ist Ausspielung von Macht und dieser Umgang mit Mitarbeitern ist Beschämend. Gewissheit fehlt zudem seitens Arbeitgeber, da dieser nicht kommuniziert, in welchen Bereichen er eigentlich was abbauen möchte. Es steht lediglich die Zahl 500 im Raum und dass er überall abbauen möchte. Verhandlungen werden vom Arbeitgeber abgebrochen und es werden keine Gründe genannt. Das alles ist beschämend! Daher haben Mitarbeiter weiterhin keine Gewissheit, das drückt die Stimmung und darunter leidet die Effizienz und letztendlich die Firma.
Verbesserungsvorschläge
Gewinnziele realistisch wählen, nicht auf Kosten der Mitarbeiter, die die Firma zum Erfolg gebracht haben.
Für Transparenz sorgen, was und wo abgebaut werden soll.
Konstruktive Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat.
Früher gab es immer gute Lösungen, und zwar nicht nur für die Firma sondern auch für die Mitarbeiter. Daher war SICK so beliebt. Das sollte nicht aufgegeben werden.


