Gewinnmaximierung sehr im Fokus. Trotzdem ein solider Arbeitgeber. Ein, zwei Red Flags flattern am Horizont.
Arbeitsatmosphäre
Zwischen Mitarbeitern auf operativer Ebene meistens noch gut. Im mittleren Management Katastrophe.
Kommunikation
Zitat meiner FK: "Ich habe ein gemeinsames Bild".
Kollegenzusammenhalt
War immer hervorragend. Ist immernoch sehr gut. Darum steht SICK immernoch besser da als die meisten anderen Unternehmen.
Work-Life-Balance
Wo möglich gibt es mobile Work und bis vor kurzem auch flexible Modelle von 20 bis 37,5 h.
Wie es mit mobilem Arbeiten nach 2025 weitergeht ist aber noch nicht geklärt.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Fall: Eigene Agenda, keine Abstimmung mit den operativen Teams, kein Alignment mit der Konzernstrategie. Ständig wechselnde Anforderungen, mir ( und anderen ) unklare Gesamtrichtung und vor allem wenig Wertschätzung ( schon garnicht in Form von Gehaltserhöhung ).
Statt dessen: Den frustriert gegangenen Mitarbeitern wird nachträglich die Schuld an den fehlgeschlagenen Projekten gegeben.
Interessante Aufgaben
Wenn man sich danach umsieht, gibt es im Manufacturing natürlich immer spannende und kostensparende Digitalisierungsthemen. Die Herausforderung war nur, diese der Führungskraft zu erklären.
Umgang mit älteren Kollegen
Zitat FK: "Wo willst du denn in deinem Alter noch hin?" ( Er meinte nicht meine Reisepläne und bis zur Rente sind es noch 25 Jahre )
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude war nicht das modernste, aber es wurde sich bemüht, das Beste daraus zu machen ( mobile Klimagerät, Schallschutzpanels etc. ).
Computer etc. sind okay, inzwischen gibt es sogar Macs für Devs ( wenn gewünscht )
Gehalt/Benefits
Das Gehalt hat mich gehalten. Bis es gesundheitlich nicht mehr ging.
MetallRente, Hansefit, Radleasing, Sportgruppen, Obst und Kaffe, Zeitkonto ( aktuell pausiert )
Image
Das sehr positive Image stammt noch aus dennletzten Jahrzehnten. Inzwischen hat ein starker Wandel stattgefunden. Dadurch passt das Bild nicht mehr. Dieser Mismatch wird, zumindest in meinem Umfeld, als gravierender empfunden als die Änderung an sich.
Karriere/Weiterbildung
Ich wurde fünf Jahre lang hingehalten, da angeblich immer eine organisatorische Änderung an anderer Stelle zunächst Klärung bedurfte oder Wirlung zeigen sollte ( s. Vorgesetztenverhalten ).
Trotzdem ( oder deshalb ) konnte ich die Zeit nutzen, Fortbildungen in der hauseigenen Akademie zu besuchen.

