Außendarstellung ≠ Wirklichkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auf höchster Hierarchieebene getroffene Entscheidungen wirken auf mich selten sachlich nachvollziehbar und stattdessen eher wie persönliche Präferenzen.
Verbesserungsvorschläge
Regeln zu Feedback und zum Umgang untereinander, die vom Unternehmen gewünscht sind, sollten auch auf höchster Hierarchieebene gelebt werden.
Image
Die Versuche die Außendarstellung zu verbessern werden meinen Empfinden nach dadurch zunichte gemacht, dass die "Werbeversprechen" nicht eingehalten werden.
Work-Life-Balance
Aus "mindestens zwei Tage Homeoffice" wurde gefühlt über Nacht "maximal zwei Tage". In Stellenanzeigen wird trotzdem weiterhin"mindestens" geschrieben.
Gehalt/Benefits
Eigentlich kann ich mich nicht beschweren, aber ich habe mehrere Gehaltsanpassungen erlebt, in denen ich den Prozess als seltsam empfunden habe (anderweitige Angebote werden schlecht gerechnet; ich habe erst im erfahren Bestätigungsschreiben, wie hoch die Anpassung ausfällt).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die positive Auswirkung von Homeoffice auf die CO²-Bilanz des Arbeitswegs wird gerne mitgenommen. Ich vermisse allerdings, dass man auch auf höchster Hierarchieebene dazu steht.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe den Eindruck, dass das Unternehmen spätestens nach der direkten Führungskraft den Kontakt zu denen verliert, die tatsächlich arbeiten.
Kommunikation
Die Kommunikation empfinde ich häufig als widersprüchlich. Ich vermisse das Eingeständnis von Fehlern, wenn Entscheidungen revidiert werden.
Gleichberechtigung
Theoretisch gut, praktisch habe ich den Eindruck, dass die Gleichberechtigung in höheren Hierarchieebenen sinkt.


