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TopCompany2026

1.076 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 81%
Score-Details

1.076 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Licht und Schatten

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei SIGNAL IDUNA Gruppe in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Arbeitsumfeld zeichnet sich durch hohe zeitliche Flexibilität und eine starke Vertrauenskultur ohne Micromanagement aus. Viele (nicht alle!) Führungskräfte agieren wertschätzend und kompetent. Zudem gibt es ein hervorragendes Kantinenangebot, das qualitativ überzeugt, wenn auch preislich im oberen Segment angesiedelt. Abgerundet wird der Gesamteindruck durch viele kleine Benefits sowie regelmäßig organisierte Events/Teamevents.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Büro-Zwang, Schlechte Top-down-Kommunikation, unruhige Großraumflächen, die konzentriertes Arbeiten verhindern, Anbiederung an linke Ideologien (Pride Flag, Gendern), massive Regulatorik, deren interne Umsetzung schlecht geplant ist.

Verbesserungsvorschläge

Das Management sollte umgehend aufhören, die Unternehmenszentrale mit Symbolen einer radikalen Identitätspolitik, der Progressive Pride Flag, zu beflaggen. Der Arbeitsplatz wird dadurch unnötig politisiert und die Belegschaft gespalten. Statt echter Vielfalt wird ein aggressiver Bekenntniszwang etabliert, der jede Abweichung vom Zeitgeist ächtet. Wer biologische Realitäten oder traditionelle Werte vertritt, fühlt sich zunehmend ausgegrenzt. Gerade wir in Deutschland sollten aus unserer Geschichte gelernt haben und dem Zwang zu öffentlichen Bekenntnissen sowie einem allgegenwärtigen Fahnenkult zutiefst misstrauisch begegnen. Das Unternehmen ist kein Volkserzieher und sollte auf diesen autoritären Konformismus im bunten Gewand verzichten. Deshalb bitte die Flaggen abhängen, die weltanschauliche Neutralität des Unternehmens wiederherstellen und ECHTE Toleranz im gegenseitigen Respekt des Arbeitsalltags leben, statt durch oberflächliche Symbolpolitik.

Arbeitsatmosphäre

Es wurde bereits treffend zusammengefasst, dass die neue Anwesenheitsregelung eine absolute Fehlentscheidung ist. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Vorstandsriege blind realitätsfernen Beraterkonzepten gefolgt ist. Argumentiert wird intern mit substanzlosen Folien und hingebogenen Grafiken, die einer logischen Überprüfung nicht standhalten. Wer als Management die Arbeitsatmosphäre so massiv verschlechtert, agiert gegen die Interessen des eigenen Unternehmens, was eigentlich personelle Konsequenzen im Vorstand erfordern würde. Ein echtes Armutszeugnis, das eindrucksvoll belegt, wie isoliert man im Elfenbeinturm agiert.

Arbeitsbedingungen

Die aktuellen Großraumflächen stehen produktivem Arbeiten oft diametral entgegen. Man wünscht sich regelrecht die alten, nun leider ausgemusterten Büros der HV West zurück. Zudem sind die ausgewiesenen Teamflächen schlichtweg zu klein bemessen. Auch die IT-Ausstattung lässt zu wünschen übrig, denn es werden zwar zwei Monitore bereitgestellt, deren Größe jedoch absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Die veralteten, kabelgebundenen Headsets sind ein schlechter Witz, was dazu führt, dass viele Kollegen auf privates Equipment ausweichen.


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Eines der guten Arbeitgeber im Ruhrgebiet, kann die negativen Bewertungen schwer nachvollziehen..

4,8
Empfohlen
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SIGNAL IDUNA Gebietsdirektion Dortmund in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Arbeitsatmosphäre: Der kollegiale Zusammenhalt ist hervorragend, und das Miteinander im Team macht den Arbeitsalltag sehr angenehm. Selbst wenn es mal zu Missverständnissen kommt, werden diese professionell geklärt..

Vielseitige Einblicke: Ich konnte innerhalb eines Jahres bereits in zwei verschiedenen Bereichen arbeiten, was mir eine tolle Lernkurve und viel Abwechslung geboten hat..

Notwendiger Wandel: Der eingeschlagene Transformationskurs und der Einsatz moderner Technologien sind genau der richtige Schritt in die Zukunft..

Work-Life-Balance & Bedingungen: Insgesamt ein verlässliches Arbeitsumfeld mit guten Rahmenbedingungen..

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist unverständlich, dass gut eingearbeitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach gehen gelassen werden.. Hier fehlt es an aktiver Bindung, Wertschätzung und klaren Perspektiven, um Know-how im Unternehmen zu halten.

Verbesserungsvorschläge

Erfahrungen und Potenzial nutzen: Eingearbeitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hohem Potenzial sollten gezielter gefördert und im Unternehmen gehalten werden. Es ist schade, wenn wertvolles Know-how verloren geht, anstatt die Arbeitsweise und Leistung entsprechend vorausschauend zu wertschätzen..

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite jetzt seit einem Jahr bei der Signal Iduna und konnte bisher Erfahrungen in zwei verschiedenen Bereichen sammeln.. Bislang gefällt es mir super. Selbstverständlich gibt es ab und zu mal das eine oder andere Missverständnis, aber im Großen und Ganzen sind die Arbeitsatmosphäre und der kollegiale Zusammenhalt sehr positiv..
Die Welt und die Technologie entwickeln sich stetig weiter – das ist absolut verständlich, und aus meiner Perspektive kam die Transformation sogar eher etwas zu spät.. Jetzt ist es an der Zeit, Veränderungen zu akzeptieren..

Gehalt/Benefits

Schade, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter einfach gehen gelassen werden… Es wäre wesentlich sinnvoller, ihre Leistung zu wertschätzen und Potenzialträger langfristig an das Unternehmen zu binden..

Gleichberechtigung

Es ist nicht immer einfach mit unseren älteren Dameb und Herren aber es klappt..:)


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Es war mal gut und wird immer schlechter.

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Signa Iduna in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitsplatz ist, gerade für ältere und alte Kollegen, absolut sicher.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die SI war an einem Punkt vor ca. 4 Jahren, wo man Agilität gelebt hat, schnelle Entscheidungen getroffen hat und etwas bewegt hat. Das ist 2026 komplett vorbei, man dreht wieder Runden ohne Ende, bevor man etwas entscheidet. Vieles dauert lange, weil jede hohe Führungskraft ihr eigenes Süppchen kocht.

Die angedachte HomeOffice-Regel wird die SI weit zurückwerfen.

Verbesserungsvorschläge

Der angedachte Zwang zu 3 Tagen Büroarbeit wird die SI Mitarbeiter, aber vor allem auch Motivation und damit Produktivität kosten (auch wenn der Vorstand unbewiesener maßen das Gegenteil behauptet).

Arbeitsatmosphäre

Unbeschwertes Arbeiten sieht anders aus. Man guckt, dass man alle Regeln einhält und nichts falsches sagt oder tut, dann kommt man durch.

Work-Life-Balance

Wir sprechen in Deutschland immer von Work-Life-Balance. Am besten wenig Arbeiten und viel Geld verdienen. Aber schon die Möglichkeit, überwiegend im HomeOffice zu arbeiten, trägt zu einer guten Work-Life-Balance bei.

Der Vorstand der SI untergräbt dies durch sein Bemühen, alle Mitarbeiter wieder mind. 3 Tage pro Woche ins Büro zu holen. Das ist der falsche Weg !

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung (über das firmeneigene Programm SINA) ist möglich und wird auch aktiv gefördert.

Gehalt/Benefits

Massive Unterschiede zwischen den Kollegen und insbesondere den neu eingestellten Mitarbeitern.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist unter den teils langjährigen Kollegen gut. Das erhält ein Mindestmaß an Motivation.

Umgang mit älteren Kollegen

Gerade im Führungsbereich werden fast nur jüngere Kollegen, häufig von außen, eingestellt. Da haben es ältere Kollegen mit Sicherheit schwerer.

Eine generelle schlechtere Behandlung von älteren Kollegen gibt es aber nicht !

Vorgesetztenverhalten

Es gibt, wie auch bei den Angestellten, immer solche und solche. Von ehrlich und zuverlässig bis unternehmenstreu und "auf dem Weg nach oben" ist alles dabei.

Arbeitsbedingungen

Teilweise HomeOffice, moderne Arbeitsplätze im Büro. Nur das Netzwerk läuft gerade im Büro nicht immer rund.

Kommunikation

Die Kommunikation ist seitens des Vorstandes mittlerweile nur noch "von oben herab". Das war mal anders. Bei den Führungskräften (Chapter Leads, PO's) sieht das anders aus, wobei manch einer dort auch keine ehrliche Meinung mehr kundtut.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird groß geschrieben. Wie das gelebt wird können am Ende nur diejenigen beurteilen, die das Gegenteil erfahren haben.

Bei den Gehältern gibt es keine Gleichberechtigung, neue Mitarbeiter von außen sollen deutlich höhere Gehälter erhalten, auch intern gibt es Unterschiede, z.B. bei der Altersvorsorge.


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich über deine Erfahrungen zu berichten. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Rückmeldungen so offen und differenziert geteilt werden.

Es freut uns zu lesen, dass du den Zusammenhalt unter langjährigen Kolleg:innen als gut empfindest und dass unser Weiterbildungsprogramm aktiv genutzt wird und dir positiv aufgefallen ist. Auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes, gerade für ältere Kolleg:innen, ist uns wichtig und freut uns als Rückmeldung.

Gleichzeitig sehen wir, dass einige Themen dich sehr beschäftigen - allen voran die angedachte Anwesenheitsregelung. Uns ist bewusst, dass mobiles Arbeiten für viele ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist und jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet - genau deshalb bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA.

Auch deine Kritik an den Karrierewegen und der Gehaltsstruktur ist für uns ein wichtiges Signal. Solche Rückmeldungen helfen uns dabei, genauer hinzuschauen und zu verstehen, wo wir ansetzen können.

Wenn du magst, tausch dich gerne direkt mit uns aus, zum Beispiel über karriere@signal-iduna.de. Wir sind offen dafür, mehr über deine Sicht der Dinge zu erfahren und gemeinsam zu schauen, wie wir uns weiterentwickeln können.

Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir für deine Zukunft weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Guter Arbeitgeber – leider keine Verlässlichkeit bei mündlichen Vereinbarungen

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G. in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die weiterhin bestehende Flexibilität bei der Arbeitszeit, da grundsätzlich zwischen 6 und 21 Uhr gearbeitet werden kann. Auch der generelle Anspruch auf Homeoffice ist ein großer Vorteil. Die bestehende Frustration bezieht sich hierbei ausdrücklich nicht auf die allgemeine Homeoffice-Regelung des Unternehmens, sondern auf eine im Einstellungsgespräch individuell getroffene Vereinbarung, die nachträglich nicht wie besprochen umgesetzt werden konnte.

Auch das Gehalt empfinde ich als angemessen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen zahlreiche Benefits, unter anderem eine Kantine, kostenlosen Kaffee, attraktive und moderne Räumlichkeiten, Mitarbeiterrabatte, JobRad-Leasing sowie Angebote zur gesundheitlichen Unterstützung. Wünschenswert wäre aus meiner Sicht noch ein zusätzliches Fitnessangebot wie beispielsweise EGYM Wellpass, über das Mitarbeitende verschiedene Fitness- und Gesundheitseinrichtungen nutzen können.

Bei den Räumlichkeiten gibt es allerdings teilweise technische Probleme, die den ansonsten positiven Eindruck etwas beeinträchtigen.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserung der internen Kommunikation: Eine transparentere und frühzeitigere Kommunikation würde dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und Enttäuschungen bzw. Frustration bei den Mitarbeitenden zu reduzieren – insbesondere dann, wenn zuvor mündlich getroffene Vereinbarungen aufgrund nachträglicher Änderungen nicht mehr eingehalten werden können.
Leider ist das Arbeiten im Ausland weiterhin nicht möglich.

Karriere/Weiterbildung

Man wird hier unterstützt und bekommt auch Bezuschussungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein weiterer Punkt ist das Thema Nachhaltigkeit: Ein Unternehmen, das sich Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, sollte sich meiner Meinung nach auch fragen, ob es zeitgemäß ist, von Mitarbeitenden mit langen Anfahrtswegen regelmäßig zusätzliche Fahrten von über 200 km am Tag zu erwarten. Gerade angesichts steigender Energiepreise und des fortschreitenden Klimawandels wirkt eine solche Entwicklung widersprüchlich zu den eigenen Nachhaltigkeitszielen.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten stehen grundsätzlich hinter einem. Allerdings sind auch ihnen die Hände gebunden, sobald entsprechende Anweisungen von oben kommen. Besonders problematisch ist, dass dadurch mündliche Vereinbarungen, die zuvor im Einstellungsgespräch getroffen wurden, plötzlich keine Rolle mehr zu spielen scheinen. So kann beispielsweise eine individuell zugesagte Homeoffice-Regelung nachträglich ohne Weiteres infrage gestellt werden. Das sorgt verständlicherweise für Frustration und vermittelt den Eindruck, dass getroffene Absprachen letztlich wenig Verbindlichkeit haben.

Kommunikation

Leider kann man sich auf mündliche Vereinbarungen nicht verlassen.


Arbeitsatmosphäre

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Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Es freut uns zu lesen, dass du die Flexibilität bei den Arbeitszeiten, den generellen Anspruch auf Homeoffice sowie das Gehalt und unsere Benefits wie Kantine, moderne Räumlichkeiten und JobRad-Leasing positiv siehst. Auch dass du das Verhalten deiner direkten Vorgesetzten schätzt, freut uns zu hören. Das zeigt uns, dass wichtige Grundlagen für ein gutes Miteinander vorhanden sind.

Gleichzeitig verstehen wir deinen Frust bezüglich der individuell vereinbarten Regelungen. Verlässlichkeit bei getroffenen Absprachen ist ein wichtiger Punkt und wir nehmen deine Kritik an der internen Kommunikation ernst. Wir verstehen, dass jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet. Auch deine Anmerkungen zu den Umwelt- und Sozialthemen nehmen wir als Anregung auf.

Wenn du Lust hast, uns deine Erfahrungen noch einmal persönlich zu schildern, schreib uns gerne eine Nachricht an karriere@signal-iduna.de.
Wir danken dir für deine Offenheit und hoffen, dass wir dein Vertrauen in die Verlässlichkeit der SIGNAL IDUNA wieder stärken können.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Früher mal gut, in den letzten Jahren zunehmend schlecht

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Signal Iduna Versicherung AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt der Kollegen und direkter Vorgesetzte

Verbesserungsvorschläge

Homeoffice in bisherigem Rahmen ermöglichen, endlich akzeptable Arbeitsbedingungen im Büro schaffen (dann würde man auch ein Mal mehr ins Büro kommen wollen), marktübliche Gehälter zahlen, Zusagen einhalten, angebliche Unternehmenswerte wie Anstand und Vertrauen nicht nur von den Mitarbeitern verlangen, sondern auch in den höheren Führungsebeben und der Personalabteilung leben.

Arbeitsatmosphäre

Viel Unruhe durch unnachvollziehbare Vorstandsentscheidungen

Work-Life-Balance

Da Homeoffice stark eingeschränkt (oder auch nicht - keiner weiß es so recht...siehe Kommunikation) und überall extreme Arbeitsüberlastung, weil viel zu viel Arbeit für zu wenig Mitarbeitende.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da 3 Tage Anwesenheit verlangt wird in einem Gebäude, das innerhalb der Stadt verkehrsungünstiger kaum liegen kann, werden viele Kollegen gezwungen, stundenlang Auto zu fahren

Umgang mit älteren Kollegen

Keine ATZ

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte: 5 Sterne, absolut super. Je höher man dann kommt, desto schlechter wird es.

Arbeitsbedingungen

Lauter Großraum ohne Schallisolierung, konzentriertes Arbeiten nicht möglich

Kommunikation

Schwammig und widersprüchlich

Gehalt/Benefits

Gehalt, das einem vom Abteilungsleiter und Bereichsleiter zugesagt wird, wird eigenmächtig von der Personalabteilung einbehalten.


Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

vielen Dank für deine offene Rückmeldung. Es freut uns, dass du den Zusammenhalt im Team und insbesondere die Zusammenarbeit mit deinem direkten Vorgesetzten mit der vollen Punktzahl bewertest. Das ist für uns ein wichtiges Signal, dass die tägliche, direkte Zusammenarbeit bei uns im Kern funktioniert.

Aber wir bedauern es sehr zu hören, dass du die Entwicklung bei uns in den letzten Jahren so negativ wahrnimmst. Deinen Eindruck, dass getroffene Absprachen nicht immer verlässlich eingehalten werden, nehmen wir als wichtiges Feedback mit. Unser Anspruch ist ein offener Dialog, bei dem Entscheidungen nachvollziehbar vermittelt werden und Verlässlichkeit an erster Stelle steht.
Und wir verstehen, dass jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet – genau deshalb bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA. Wir wollen nun einen gemeinsamen Rhythmus finden, der die Interessen der Mitarbeitenden so weit wie möglich berücksichtigt.

Wenn du Lust hast, uns deine Erfahrungen noch einmal persönlich zu schildern, schreib uns gerne eine Nachricht an karriere@signal-iduna.de.

Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir weiterhin eine gute Zeit bei uns.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Viel Einsatz, keine Wertschätzung: Homeoffice weg, Karriere im Stillstand

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Signa Iduna in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich persönlich empfinde die Kommunikation im Unternehmen als stark mangelhaft. Trotz meines Einsatzes fühlte ich mich bei Gesprächen über Karrierechancen oder Gehaltsanpassungen von meinen Vorgesetzten meist nur hingehalten.

Work-Life-Balance

Ich war sehr enttäuscht, als die Unternehmensführung die bis dato großzügige Homeoffice-Handhabung, die trotz immenser Arbeitsbelastung eine gute work life balance ermöglicht hat, einseitig und ohne Vorwarnung beendete. Statt Wertschätzung für die Einsatzbereitschaft, Überstunden und Samstagsarbeit zu spüren, entstand bei mir der Eindruck eines generellen Misstrauens gegenüber unserer Arbeitsmoral.

Karriere/Weiterbildung

Nach meiner Erfahrung werden zusätzliche Aufgaben zwar schnell verteilt, jedoch fehlte mir im Gegenzug die entsprechende finanzielle Wertschätzung oder eine spürbare Weiterentwicklung der Karrierechancen.


Arbeitsatmosphäre

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Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

danke, dass du deine Erfahrungen bei uns so offen schilderst.

Wir nehmen deine Kritikpunkte sehr ernst. Eine Kultur, in der Leistung und Engagement wertgeschätzt werden, ist unser klares Ziel. Deine Rückmeldung ist daher ein wichtiges Feedback für uns.

Und wir verstehen natürlich, dass jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet – genau deshalb bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA. Das ermöglicht Flexibilität, um auf private Bedürfnisse, familiäre Anforderungen oder intensive Projektphasen einzugehen. Es geht uns nicht um Präsenz der Präsenz willen, sondern um einen gemeinsamen, lebendigen Rhythmus, bei dem die Interessen der Mitarbeitenden so weit wie möglich berücksichtigt werden.

Solltest du deine Kritikpunkte noch einmal in einem geschützten Rahmen besprechen wollen, kannst du dich jederzeit unter karriere@signal-iduna.de an uns wenden.
Wir danken dir für deine Offenheit und hoffen, dass wir das Gefühl der mangelnden Wertschätzung im Dialog mit dir auflösen können.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Außendarstellung ≠ Wirklichkeit

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G. in Dortmund gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auf höchster Hierarchieebene getroffene Entscheidungen wirken auf mich selten sachlich nachvollziehbar und stattdessen eher wie persönliche Präferenzen.

Verbesserungsvorschläge

Regeln zu Feedback und zum Umgang untereinander, die vom Unternehmen gewünscht sind, sollten auch auf höchster Hierarchieebene gelebt werden.

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Die Versuche die Außendarstellung zu verbessern werden meinen Empfinden nach dadurch zunichte gemacht, dass die "Werbeversprechen" nicht eingehalten werden.

Work-Life-Balance

Aus "mindestens zwei Tage Homeoffice" wurde gefühlt über Nacht "maximal zwei Tage". In Stellenanzeigen wird trotzdem weiterhin"mindestens" geschrieben.

Gehalt/Benefits

Eigentlich kann ich mich nicht beschweren, aber ich habe mehrere Gehaltsanpassungen erlebt, in denen ich den Prozess als seltsam empfunden habe (anderweitige Angebote werden schlecht gerechnet; ich habe erst im erfahren Bestätigungsschreiben, wie hoch die Anpassung ausfällt).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die positive Auswirkung von Homeoffice auf die CO²-Bilanz des Arbeitswegs wird gerne mitgenommen. Ich vermisse allerdings, dass man auch auf höchster Hierarchieebene dazu steht.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe den Eindruck, dass das Unternehmen spätestens nach der direkten Führungskraft den Kontakt zu denen verliert, die tatsächlich arbeiten.

Kommunikation

Die Kommunikation empfinde ich häufig als widersprüchlich. Ich vermisse das Eingeständnis von Fehlern, wenn Entscheidungen revidiert werden.

Gleichberechtigung

Theoretisch gut, praktisch habe ich den Eindruck, dass die Gleichberechtigung in höheren Hierarchieebenen sinkt.


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

wir schätzen es sehr, dass du deine Gedanken so ausführlich mit uns teilst. Es ist erfreulich, dass du den Zusammenhalt im Team, die abwechslungsreichen Aufgaben und unsere Fortbildungsmöglichkeiten als positive Stützen im Arbeitsalltag erlebst.

Deinen Eindruck, dass Hierarchien wieder spürbarer werden und es im Alltag an einem echten Dialog auf Augenhöhe fehlt, nehmen wir aufmerksam zur Kenntnis. Uns ist bewusst, dass eine lebendige Unternehmenskultur vom gegenseitigen Austausch lebt – auch beim Umgang mit Fehlern und neuen Ideen.

Wir verstehen, dass dir die Flexibilität im Alltag wichtig ist und du befürchtest, dass diese durch die Erhöhung der Präsenztage verloren geht. Auch wenn diese Veränderung eine Umstellung bedeutet, bleibt das mobile Arbeiten weiterhin ein fester Bestandteil bei uns. Wir wollen einen gemeinsamen Rhythmus finden, der die Interessen aller Mitarbeitenden so weit wie möglich berücksichtigt.

Solltest du deine Kritikpunkte oder Ideen für eine bessere Feedbackkultur noch einmal in einem geschützten Rahmen besprechen wollen, kannst du dich jederzeit unter karriere@signal-iduna.de an uns wenden.

Wir danken dir für dein Engagement und wünschen dir weiterhin eine gute Zeit bei uns.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Zurück zu Zwang und Kontrolle - Leistung ist egal, nur Anwesenheit zählt

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Signal Iduna gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebsrat leistet gute Arbeit. Viele Kollegen haben die neuesten Zumutungen als Anlass genommen, in die Gewerkschaft einzutreten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Anstatt die Anwesenheit wieder den Führungskräften und Mitarbeitern zu überlassen, schreibt der Vorstand peinliche Mails. Dem persönlichen Austausch mit den Mitarbeitern in einer Präsenzveranstaltung zu dem Thema möchte man sich offensichtlich nicht stellen, obwohl die persönliche Anwesenheit dem Vorstand doch so wichtig zu sein scheint.

Möchte man mit dieser Aktion Mitarbeiter zur Kündigung bewegen, um Abfindungen zu sparen?

Verbesserungsvorschläge

Bitte darüber nachdenken, was die Anwesenheitspflicht für Familien und insbesondere Mütter bedeutet.

Arbeitsatmosphäre

Sterile Lagerhallenatmosphäre im Großraumbüro. Konzentriertes Arbeiten unmöglich. Permanente Geräuschkulisse. Nach der Arbeit Tinnitus wie nach Konzertbesuch.

Man fährt ins Büro, um mit Kollegen an anderen Standorten per Teams zu sprechen.

Work-Life-Balance

Seitdem der Vorstand 3 Tage Anwesenheit in der Woche fordert (egal ob schulpflichtige Kinder, pflegebedürftige Eltern, Behinderung etc.) sehr schlecht.

Gehalt/Benefits

Altersvorsorge 25 € im Monat ab fünf Jahren Betriebszugehörigkeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Durch zwangsweise Anwesenheit fahren tausende Mitarbeiter drei Mal die Woche ins Büro und belasten die Umwelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Rücksicht. Mit Hörgerät in den Großraumflächen ist belastend.

Arbeitsbedingungen

Für die Mitarbeiter Lagerhallenatmosphäre in der offenen Fläche. Es gibt keine eigenen Sitzplätze mehr, man muss sich mit Kollegen in einem Buchungssystem um Schreibtische streiten. Der Vorstand hat selbstverständlich wohnzimmergroße Einzelbüros. Veraltete IT und Prozesse. Kantine ist gut, aber teuer.

Kommunikation

Findet höchstens als Flurfunk statt. Information seitens Vorstand immer nur im Nachgang.

Wer Präsenz im Büro zwangsweise anordnet, damit wichtige Informationen zufällig in Gesprächen an der Kaffeemaschine geteilt werden, sollte seine Prozesse überprüfen.

Gleichberechtigung

3 Tage Zwang zu sinnloser Anwesenheit am Arbeitsplatz ist insbesondere für alleinerziehende Mütter, aber auch für in Teilzeit arbeitende Mütter schwierig. Ist dem Vorstand aber egal, gibt keine Ausnahmen.


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Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback, auch wenn wir es natürlich bedauern, dass du die aktuelle Situation so negativ wahrnimmst.

Wir verstehen natürlich, dass jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet Uns ist bewusst, dass das unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Lebenssituationen haben kann, sei es durch familiäre Verpflichtungen, Betreuungsaufgaben oder andere persönliche Umstände. Genau deshalb bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA. Das ermöglicht Flexibilität, um auf private Bedürfnisse, familiäre Anforderungen oder intensive Projektphasen einzugehen

Wir sind offen dafür, uns mit diesem Feedback auseinanderzusetzen und daraus zu lernen. Wenn du magst, kannst du dich gerne unter karriere@signal-iduna.de bei uns melden, um deine Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge im direkten Austausch zu vertiefen.

Wir hoffen, dass sich die Zusammenarbeit mit dir künftig wieder positiver gestalten lässt.

Viele Grüße
Lara Kubiak

Rolle rückwärts nach Zeit der Öffnung und Modernisierung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SIGNAL IDUNA Gruppe in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

14 Gehälter

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ziellosigkeit. Beratergesteuert. Rückwärtsentwicklung der letzten Monate.

Verbesserungsvorschläge

Den überstrapazierten Spruch "Füreinander da" mit Leben füllen. Vertrauen in die Belegschaft. Begegnung auf Augenhöhe.

Arbeitsatmosphäre

Nach ein paar Jahren der Öffnung werden Hierarchien und altes Führungsverständnis wieder hochgezogen.

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Altbacken

Work-Life-Balance

Homeoffice wird ohne Begründung zurückgefahren. Man kann sich Urlaubstage dazukaufen. Sonst nichts Wesentliches.

Karriere/Weiterbildung

Nur selektiv.

Gehalt/Benefits

14 Gehälter sind der Pluspunkt. Ansonsten nichts Wesentliches. Keine betriebliche Altersversorgung, obwohl wir sie verkaufen.

Kollegenzusammenhalt

Im engeren Umfeld gut, sonst schaut jeder auf seine KPIs.

Vorgesetztenverhalten

Je höher in der Hierarchie, desto abgehobener.

Arbeitsbedingungen

Angeblich braucht man sie am besten bis 70. Aber eher auf den Rangiergleisen. Für den Schnellzug sind weiße Sneaker gefragt.

Kommunikation

Offenheit wird zurückgefahren. Anweisung von oben ist wieder angesagt. Wichtige Infos, die bei allen in den Arbeitsalltag eingreifen, werden in letzter Minute und ohne Begründung gegeben. Man setzt wieder auf die Kaskade über die Führungskräfte.

Interessante Aufgaben

Sehr unterschiedlich im Haus. Überwiegend Standardarbeit.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich Rückmeldung zu geben. Wir nehmen deine Eindrücke ernst und schauen uns jeden Punkt genau an.

Deinen Eindruck, dass wir uns kulturell eher zurückbewegen und flachere Strukturen wieder von traditionelleren Hierarchien abgelöst werden, nehmen wir aufmerksam zur Kenntnis. Gerade eine transparente und zeitnahe Kommunikation auf Augenhöhe sollte selbstverständlich sein.

Und uns ist bewusst, dass die schrittweise Erhöhung der Anwesenheit zu spürbaren Veränderungen im Alltag führt. Genau aus diesem Grund bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA, um Flexibilität zu ermöglichen. Wir wollen einen gemeinsamen, lebendigen Rhythmus finden, bei dem die Interessen der Mitarbeitenden so weit wie möglich berücksichtigt werden.

Schön zu lesen, dass zumindest im engeren Team der Zusammenhalt für dich passt und du die 14 Gehälter als positiven Punkt siehst.

Wenn du magst, komm gerne über karriere@signal-iduna.de auf uns zu. Wir würden uns freuen, mit dir ins Gespräch zu kommen und mehr über deine konkreten Erfahrungen zu erfahren, um daraus zu lernen.

Wir danken dir für deine Offenheit und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg mit dir.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Playbook für die Belegschaft, Freibrief für die Führung

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei SIGNAL IDUNA Gruppe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die pünktliche Zahlung, die Kolleginnen und Kollegen sowie das Weiterbildungsangebot.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Wahrnehmung spielt das eigene Netzwerk eine zu große Rolle – gute Kontakte scheinen mir wichtiger als Loyalität und Leistung. Transparenz, Ehrlichkeit und Menschlichkeit habe ich mir, gerade auf Führungs- und Managementebene, deutlich mehr gewünscht. Mein Eindruck ist, dass die im Playbook beschriebenen Werte vor allem für die Belegschaft gelten und dass Entscheidungen letztlich top-down durchgesetzt werden, auch über Bedenken hinweg.

Verbesserungsvorschläge

Bei allen Themen wie der Büro-Anwesenheitspflicht sollte man aus meiner Sicht nie die Mitarbeitenden selbst aus dem Blick verlieren. Hinter jeder Stelle steht ein Mensch mit individuellen Lebensumständen – Familie, Pflegeverantwortung, Anfahrtswege, persönliche Situation. Ich würde mir wünschen, dass Entscheidungen diese Menschen und ihre Realität ernst nehmen, statt sie über pauschale Vorgaben hinwegzusetzen.

Ebenso wünschenswert wären eine ernsthafte Einbindung des Betriebsrats sowie generell mehr Wertschätzung. Etwas mehr Anerkennung – auch über ein Essen im Jahr hinaus – wäre aus meiner Sicht ein guter Anfang.

Arbeitsatmosphäre

Aus meiner Sicht leidet die Arbeitsatmosphäre erheblich unter dem Führungsstil. Mein Eindruck war, dass viele Führungskräfte stärker mit eigenen Zielen und Zusatzaufgaben beschäftigt sind als mit der Unterstützung ihrer Mitarbeitenden. Lob habe ich kaum erlebt. Vertrauen zur Führungsebene fiel mir schwer, und ich hatte teils das Gefühl, dass Mitarbeitende gegeneinander ausgespielt werden. Mein Eindruck war zudem deutlich, dass ein guter Draht zu Entscheidern mehr zählt als tatsächliche Leistung – ein aus meiner Sicht wenig gesundes Spiel.

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Das nach außen vermittelte Bild passt aus meiner Sicht nicht zu dem, was ich intern erlebt habe. Nach außen werden Unternehmenswerte, Kultur, Menschlichkeit und ein moderner, wertschätzender Umgang betont. Intern habe ich das häufig anders wahrgenommen. Mein Eindruck ist, dass den Mitarbeitenden zuletzt mit einem deutlich schärferen Ton begegnet wird – mehr Druck, mehr Kontrolle, mehr Misstrauen, statt des nach außen propagierten partnerschaftlichen Miteinanders. Diese Lücke zwischen Außendarstellung und tatsächlich gelebtem Alltag empfinde ich als eines der größten Probleme.

Work-Life-Balance

War aus meiner Sicht einmal sehr gut: Urlaub und Elternzeit unkompliziert, flexible Arbeitszeit mit Gleitzeit und Überstundenkonto. Dieser Eindruck hat sich für mich deutlich verschlechtert. Durch zusätzliche Verantwortlichkeiten ohne Zusatzvergütung, nicht nachbesetzte Stellen und das Produktivitätsprogramm ist die Arbeitslast pro Person aus meiner Sicht spürbar gestiegen, mit direkten Folgen für Zufriedenheit und mentale Gesundheit. Besonders kritisch sehe ich die Entscheidung, eine weitgehende Büro-Anwesenheitspflicht durchzusetzen – aus meiner Wahrnehmung ohne ausreichende Rücksicht auf individuelle Lebensumstände. Für viele Mitarbeitende bedeutet das aus meiner Sicht deutlich weniger Spielraum zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mein persönlicher Eindruck ist, dass damit implizit ein Generalverdacht ausgesprochen wird, Mitarbeitende seien im Homeoffice nicht produktiv genug. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass hier vor allem Kosten durch Personalabbau eingespart werden sollen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein sehe ich aus meiner Sicht kritisch, vor allem wegen eines aus meiner Wahrnehmung deutlichen Widerspruchs zwischen Anspruch und Realität. Mitarbeitende werden angehalten, möglichst mit der Bahn zu reisen und sich umweltbewusst zu verhalten. Auf Vorstandsebene entsteht bei mir dagegen ein anderer Eindruck: Hier wirkt es auf mich so, als sei man dafür zu fein – stattdessen gibt es aus meiner Wahrnehmung Chauffeure und eine eigene Fahrzeugflotte. Diese Doppelmoral empfinde ich als schwer vermittelbar.

Hinzu kommt die wieder eingeführte Büro-Anwesenheitspflicht. Sie führt aus meiner Sicht dazu, dass viele Mitarbeitende bundesweit mehrmals pro Woche starr ins Büro fahren müssen – unabhängig davon, wo sie wohnen und wie weit der Weg ist. Das erzeugt aus meiner Sicht vollkommen unnötige zusätzliche Emissionen und passt für mich nicht zu einem ernst gemeinten Nachhaltigkeitsanspruch.
Auch eine Solaranlage ist mir am Standort nicht bekannt. Insgesamt entsteht bei mir der Eindruck, dass Nachhaltigkeit eher kommuniziert als konsequent gelebt wird.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsangebot sehe ich als klare Stärke. Es gibt aus meiner Erfahrung sehr gute Möglichkeiten, an Weiterbildungen, Workshops und Konferenzen teilzunehmen und sich fachlich weiterzuentwickeln. Das habe ich als echten Pluspunkt erlebt.

Die Karrierechancen sehe ich dagegen kritischer. Mein Eindruck ist, dass für das berufliche Vorankommen vor allem das eigene Netzwerk zählt und weniger die tatsächliche Leistung. Wer gute Kontakte zu Entscheidern hat, kommt aus meiner Wahrnehmung leichter voran als jemand, der durch Ergebnisse überzeugt. Zudem entsteht bei mir der Eindruck, dass bei Personalentscheidungen im Zweifel auch über den Betriebsrat hinweg entschieden wird, wenn der Vorstand es so will.

Kollegenzusammenhalt

Den Zusammenhalt in der Belegschaft habe ich überwiegend als sehr gut erlebt. Man hilft sich pragmatisch und unkompliziert. In Einzelfällen hatte ich allerdings den Eindruck, dass eigene Interessen sehr kompromisslos durchgesetzt wurden.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich als sehr unterschiedlich und in Teilen als fragwürdig erlebt. Es gibt Führungskräfte, die sich wirklich bemühen und Leistung wertschätzen. Ich hatte aber auch deutlich den Eindruck, dass einzelne Führungskräfte primär eine eigene Agenda verfolgen. Das Belastendste war für mich das Gefühl, meiner Führungskraft nicht vertrauen zu können. In Einzelfällen habe ich zudem erlebt, dass aus meiner Sicht unangemessen und abwertend über Mitarbeitende gesprochen wurde, teils sogar in deren Anwesenheit vor größerer Runde.

Arbeitsbedingungen

Guter technologischer Stack und gute Arbeitsgeräte. Headsets und Peripherie empfand ich dagegen als sehr günstig gewählt, dazu Großraumbüros mit hohem Geräuschpegel. Besonders widersprüchlich finde ich die verpflichtende Rückkehr ins Büro zur angeblichen Förderung des Miteinanders: Aus meiner Erfahrung sitzt man dort teils als einzige Person seines Teams an einem Standort und telefoniert ohnehin den ganzen Tag. Für mich passt das nicht zur offiziellen Begründung.

Kommunikation

Es gibt sehr häufige Meetings, in denen aus meiner Erfahrung vor allem Ergebnisse, Erfolge und regulatorische Anforderungen (etwa DORA oder BaFin) präsentiert werden, verbunden mit der Botschaft, dass die Belegschaft mehr leisten müsse. Konkrete Antworten auf das „Wie“ der Umsetzung blieben aus meiner Sicht regelmäßig aus. Bei der Flut an Informationsveranstaltungen habe ich mich wiederholt gefragt, wann eigentlich Zeit für die eigentliche Arbeit bleiben soll – zumal parallel ein Produktivitätsprogramm mit dem Ziel der Kosteneinsparung kommuniziert wurde.

Gehalt/Benefits

Sehr zuverlässige und pünktliche Gehaltszahlung. Die Vergütung empfinde ich grundsätzlich als gut, allerdings werden die genannten Zusatzlasten aus meiner Sicht nicht honoriert. Nach Erreichen des Stufenendes gibt es meiner Erfahrung nach keine Gehaltssteigerungen mehr.

Gleichberechtigung

Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern erscheint mir grundsätzlich gegeben. In anderen Diversitätsdimensionen sehe ich aus meiner Sicht noch deutlichen Nachholbedarf.

Interessante Aufgaben

Es gibt durchaus interessante Aufgaben und Technologien. Die Arbeitslast steigt aus meiner Sicht jedoch spürbar, weil Stellen nicht nachbesetzt und Zusatzaufgaben ohne Ausgleich vergeben werden. Einfluss auf den eigenen Aufgabenbereich ist mit etwas Glück möglich, meist sind die Aufgaben aber vorgegeben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kubiak, HR-Recruiting
Lara KubiakHR-Recruiting

Liebe Verfasserin / Lieber Verfasser,

wir möchten uns aufrichtig dafür bedanken, dass du dir die Zeit für dieses außergewöhnlich detaillierte und tiefgehende Feedback genommen hast. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Feedback so offen und differenziert geteilt wird.

Es freut uns zu lesen, dass du den Zusammenhalt im Team überwiegend als sehr gut erlebt hast und dass dir das Weiterbildungsangebot sowie die zuverlässige Gehaltszahlung positiv aufgefallen sind. Das sind Aspekte, die uns wichtig sind, und es ist schön zu hören, dass sie bei dir angekommen sind.

Wir verstehen, aber auch dass Transparenz und ein echter Dialog, gerade in Veränderungsphasen wesentliche Erwartungen sind. Genau deshalb ist es unser Anspruch, den Austausch untereinander weiter zu stärken und Entscheidungen nachvollziehbar zu vermitteln. Wir nehmen deine Wahrnehmung, dass es im Alltag eine Kluft zwischen unseren Werten und der gelebten Kultur gibt, sehr ernst.
Und wir verstehen natürlich, dass jede Veränderung der Anwesenheitszeiten eine spürbare Umstellung im Alltag bedeutet. Genau aus diesem Grund soll die Anwesenheit vor Ort auch erst sukzessive erhöht werden und ebenso bleibt mobiles Arbeiten auch weiterhin ein fester Bestandteil bei SIGNAL IDUNA. Das ermöglicht Flexibilität, um auf private Bedürfnisse, familiäre Anforderungen oder intensive Projektphasen einzugehen. Es geht uns nicht um Präsenz der Präsenz willen, sondern um einen gemeinsamen, lebendigen Rhythmus, bei dem die Interessen der Mitarbeitenden so weit wie möglich berücksichtigt werden.

Damit wir besser nachvollziehen können, wo wir ansetzen können, würden wir uns über einen direkten Austausch mit dir freuen. Melde dich dazu gerne über karriere@signal-iduna.de.

Wir danken dir für dein Feedback und freuen uns darauf, die Zukunft unseres Unternehmens aktiv mit dir zu gestalten.

Liebe Grüße
Lara Kubiak

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1076 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird SIGNAL IDUNA Gruppe durchschnittlich mit 4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Versicherung (4 Punkte). 73% der Bewertenden würden SIGNAL IDUNA Gruppe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 1076 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1076 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich SIGNAL IDUNA Gruppe als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.