Licht und Schatten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Arbeitsumfeld zeichnet sich durch hohe zeitliche Flexibilität und eine starke Vertrauenskultur ohne Micromanagement aus. Viele (nicht alle!) Führungskräfte agieren wertschätzend und kompetent. Zudem gibt es ein hervorragendes Kantinenangebot, das qualitativ überzeugt, wenn auch preislich im oberen Segment angesiedelt. Abgerundet wird der Gesamteindruck durch viele kleine Benefits sowie regelmäßig organisierte Events/Teamevents.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Büro-Zwang, Schlechte Top-down-Kommunikation, unruhige Großraumflächen, die konzentriertes Arbeiten verhindern, Anbiederung an linke Ideologien (Pride Flag, Gendern), massive Regulatorik, deren interne Umsetzung schlecht geplant ist.
Verbesserungsvorschläge
Das Management sollte umgehend aufhören, die Unternehmenszentrale mit Symbolen einer radikalen Identitätspolitik, der Progressive Pride Flag, zu beflaggen. Der Arbeitsplatz wird dadurch unnötig politisiert und die Belegschaft gespalten. Statt echter Vielfalt wird ein aggressiver Bekenntniszwang etabliert, der jede Abweichung vom Zeitgeist ächtet. Wer biologische Realitäten oder traditionelle Werte vertritt, fühlt sich zunehmend ausgegrenzt. Gerade wir in Deutschland sollten aus unserer Geschichte gelernt haben und dem Zwang zu öffentlichen Bekenntnissen sowie einem allgegenwärtigen Fahnenkult zutiefst misstrauisch begegnen. Das Unternehmen ist kein Volkserzieher und sollte auf diesen autoritären Konformismus im bunten Gewand verzichten. Deshalb bitte die Flaggen abhängen, die weltanschauliche Neutralität des Unternehmens wiederherstellen und ECHTE Toleranz im gegenseitigen Respekt des Arbeitsalltags leben, statt durch oberflächliche Symbolpolitik.
Arbeitsatmosphäre
Es wurde bereits treffend zusammengefasst, dass die neue Anwesenheitsregelung eine absolute Fehlentscheidung ist. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Vorstandsriege blind realitätsfernen Beraterkonzepten gefolgt ist. Argumentiert wird intern mit substanzlosen Folien und hingebogenen Grafiken, die einer logischen Überprüfung nicht standhalten. Wer als Management die Arbeitsatmosphäre so massiv verschlechtert, agiert gegen die Interessen des eigenen Unternehmens, was eigentlich personelle Konsequenzen im Vorstand erfordern würde. Ein echtes Armutszeugnis, das eindrucksvoll belegt, wie isoliert man im Elfenbeinturm agiert.
Arbeitsbedingungen
Die aktuellen Großraumflächen stehen produktivem Arbeiten oft diametral entgegen. Man wünscht sich regelrecht die alten, nun leider ausgemusterten Büros der HV West zurück. Zudem sind die ausgewiesenen Teamflächen schlichtweg zu klein bemessen. Auch die IT-Ausstattung lässt zu wünschen übrig, denn es werden zwar zwei Monitore bereitgestellt, deren Größe jedoch absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Die veralteten, kabelgebundenen Headsets sind ein schlechter Witz, was dazu führt, dass viele Kollegen auf privates Equipment ausweichen.


