mal ehrlich - es wird...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die relative Stabilität in den gesamtwirtschaftlich eher unruhigen Jahren.
Saisonales Obst.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
richtig schlecht ist hier nichts - sonst wäre ich auch schon nicht mehr da... schließlich sind wir alle freiwillig hier.
Verbesserungsvorschläge
Die Einzigartigkeit der Branche, des Unternehmens und der Mitarbeiter darin zu würdigen, könnte ein Schlüssel sein. Unternehmensberater beobachten und schreiben Handlungsempfehlungen, umsetzen aber müssen es die Menschen, die im Unternehmen arbeiten. Manchmal ist es das fehlende Wissen, manchmal die nicht mehr gegebene Flexibilität nach Jahren der Veränderung - niemals aber ist es die fehlende Bereitschaft zur Veränderung, so wie ich es beobachte. Nehmt die Menschen in den Fokus und auch ein Stück weit an die Hand... es ist noch viel Gutes da. Weniger trommeln - mehr mitrudern ! Führen durch Vorbild erlebbar machen...
Zudem :
E-Ladesäulen nur für Firmenwageninhaber, die wiederum diesen Wagen nicht für Kundenbesuche nutzen, machen einen "komischen Eindruck" auf die Belegschaft. Nach außen mag das vertretbar sein und für das C-Level sicher angemessen - nach innen aber führt es zu Neiddebatten und Unruhe. Es schwächt das doch so gewollte "Wir" Gefühl.
Arbeitsatmosphäre
Da sich die Firma noch immer in der Umstrukturierung befindet und zuletzt tatsächlich einige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben, ist die Arbeitsatmosphäre derzeit eher mittel bis gut.
Image
B2B sicher ok, B2C nicht existent
Work-Life-Balance
40-50 % Homeoffice, Gleitzeit... gute Entwicklung, wenn auch kein echter Wettbewerbsvorteil mehr. Kurzfristige Fehlzeiten werden i.d.R. unkompliziert ermöglicht, Sabbatical auch.
Karriere/Weiterbildung
Interner Aufstieg ist vereinzelt möglich, wird aber nicht strukturell gefördert - eine Personalentwicklung ist praktisch nicht vorhanden. Selbstlerntools bei LinkedIn mit Scoring sind hier nicht die Lösung. Gute Produktschulungen sind Vermittlung notwendigen Arbeitswissens - keine Karrieremaßnahme.
Gehalt/Benefits
wer gut verhandelt, bekommt mehr... das sollte man grade ziehen, auch wenn es initial mehr kosten wird... eine Frage der Fairness... Kollegen reden doch immer irgendwie auch übers Geld. Der TVÖD ( Stufenmodell ) wäre eine interessante Vorlage ( Schema, nicht Zahlenwerk )
Umwelt-/Sozialbewusstsein
branchenüblich und zeitgemäß
Kollegenzusammenhalt
Abteilungs- und Teamintern gut, sonst mittel.
Umgang mit älteren Kollegen
fühl mich noch wohl
Vorgesetztenverhalten
grundsätzlich zeitgemäß, kooperativ und vertrauensvoll - den Anzeichen nach wird es allerdings komplizierter.
Arbeitsbedingungen
angemessen
Kommunikation
Regelmäßige Updates über Townhall-Meetings, Intranet oder auf Nachfrage im 1:1 bei der direkten Führungskraft.
Gleichberechtigung
ist gegeben, aber sicher auch eine Frage der Perspektive -
einige Führungskräfte sind weiblich - keine davon im Board.
Interessante Aufgaben
Ich erlebe die Aufgaben in meinem Arbeitsfeld als anspruchsvoll bis fordernd, je nachdem wie viele Vorgänge gleichzeitig aktiv sind. Routine hilft da bei hoher Anzahl. Interessant im Sinne von regelmäßig neuartig aber nur bedingt.
