Vetternwirtschaft und fachliche Inkompetenz: Ein sinkendes Schiff ohne Führung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen untereinander (außerhalb des Management-Zirkels) halten zusammen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ganz klar die ausgeprägte Vetternwirtschaft: Es werden bevorzugt Bekannte in hohe Positionen geholt, die fachlich überfordert sind. Dass gleichzeitig Gehälter der Leistungsträger gedrückt werden, während Outsourcing-Aufträge an Firmen im Freundeskreis vergeben werden, ist höchst fragwürdig. Zudem agiert die HR-Leitung voreingenommen und schadet dem Ruf ausscheidender Mitarbeiter aktiv, statt Probleme intern objektiv zu lösen. Vorsicht vor geschönten Bewertungen: Es ist auffällig, dass nach ehrlicher Kritik oft forcierte 5-Sterne-Bewertungen erscheinen, die nicht der Realität entsprechen. Anstatt die internen Probleme (Vetternwirtschaft, Diskriminierung) anzugehen, wird versucht, das Image über HR-gesteuerte Scheinbewertungen zu retten.
Verbesserungsvorschläge
Dringende Prüfung der Compliance-Richtlinien erforderlich: Outsourcing-Aufträge sollten nach fachlichen Kriterien vergeben werden, nicht an Firmen im privaten Freundeskreis des Managements. Die obere Führungsebene muss aufhören, wegzusehen, und eine neutrale Instanz schaffen, die Vetternwirtschaft und Diskriminierung unterbindet. Fachkompetenz muss wieder vor persönlichen Beziehungen stehen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist toxisch und von Misstrauen geprägt. Fachliche Fehler im Design wurden trotz Warnungen an Kunden ausgeliefert, was zu einem enormen Vertrauensverlust geführt hat. Zudem herrscht ein Klima der Diskriminierung, das von der oberen Führungsebene geduldet wird. Wer auf Probleme hinweist, wird isoliert.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr einseitig und oft herablassend. Neue Führungskräfte präsentieren sich gerne selbstdarstellerisch, ohne echte Substanz oder technisches Verständnis zu liefern. Wichtige Informationen über Kundenprobleme werden vertuscht oder schön geredet, anstatt konstruktiv an Lösungen zu arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt leidet massiv unter der Bevorzugung bestimmter Gruppen. Während die fachlich versierten Kollegen versuchen, die Fehler des Managements auszubügeln, gibt es einen 'inneren Zirkel', der sich gegenseitig schützt. Das schafft ein Klima von 'Wir gegen Die'.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen basieren auf persönlicher Bevorzugung statt auf Qualifikation (Vetternwirtschaft). Führungskräfte ohne das nötige Fachwissen werden eingestellt und befördert, was zu massiven Fehlern in Kundenprojekten führt. Kritik wird ignoriert; stattdessen werden loyale 'Freunde' in Managementpositionen nachgeholt, die fachlich und menschlich nicht geeignet sind.
Interessante Aufgaben
Eigentlich spannende Projekte werden durch Fehlentscheidungen des Managements und technische Inkompetenz ruiniert. Man verbringt mehr Zeit damit, vermeidbare Fehler von bevorzugten 'Lieblingskollegen' zu korrigieren, als sich fachlich weiterzuentwickeln.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist hier leider ein Fremdwort. Es gibt deutliche Anzeichen von Diskriminierung aufgrund der Herkunft oder Nationalität. Beförderungen basieren nicht auf Leistung, sondern auf persönlicher Nähe zum Management. Die Vielfalt wird nur auf dem Papier gelebt, in der Realität werden kritische Stimmen oder bestimmte Gruppen benachteiligt.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrene Kollegen, die die historischen technischen Hintergründe kennen, werden ignoriert oder bewusst ausgegrenzt, wenn sie die Fehlentscheidungen des neuen Managements hinterfragen. Wissenstransfer findet nicht statt.
Arbeitsbedingungen
Ganz klar die ausgeprägte Vetternwirtschaft: Es werden bevorzugt Bekannte in hohe Positionen geholt, die fachlich überfordert sind. Dass gleichzeitig Gehälter der Leistungsträger gedrückt werden, während Outsourcing-Aufträge an Firmen im Freundeskreis vergeben werden, ist höchst fragwürdig. Zudem agiert die HR-Leitung voreingenommen und schadet dem Ruf ausscheidender Mitarbeiter aktiv, statt Probleme intern objektiv zu lösen.
Gehalt/Benefits
Es herrscht eine extreme Schieflage beim Gehalt. Während Personen aus dem privaten Netzwerk des Managements mit überdurchschnittlich hohen Gehältern eingestellt werden, werden die Gehälter der fachlich kompetenten Bestandsbelegschaft aktiv gedrückt. Leistung spielt bei der Vergütung keine Rolle – nur die Nähe zur Führungsebene zählt.
Image
Nach außen hin gibt sich das Unternehmen modern, doch intern bröckelt die Fassade. Durch technische Fehlentscheidungen und die Bevorzugung inkompetenter Bekannter hat das Ansehen bei wichtigen Kunden massiv gelitten. Man riskiert langfristige Geschäftsbeziehungen für kurzfristige Gefälligkeiten innerhalb des Managements.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung findet nur für den 'inneren Kreis' statt. Leistung wird nicht belohnt, sondern strategische Gefälligkeiten. Ambitionierte Mitarbeiter haben keine Aufstiegschancen, da Positionen bereits im Vorfeld an Bekannte vergeben werden.