124 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
124 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
124 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde von einem Recruiter der SOLCOM GmbH über LinkedIn kontaktiert. Die Nachricht war höflich und professionell formuliert. Da der Prozess offenbar zeitkritisch war, habe ich trotz eines für mich ungünstigen Zeitpunkts schnell reagiert und mich gemeldet. Im ersten Telefonat wurden mir die nächsten Schritte erläutert und mir zugesichert, dass man sich zeitnah wieder bei mir melden würde.
Nach einer Woche ohne Rückmeldung habe ich selbstständig nachgefasst. Mir wurde mitgeteilt, dass man auf die Rückmeldung des verantwortlichen Ansprechpartners warte, dieser jedoch verhindert sei. Seitdem habe ich nichts mehr gehört.
Ich finde es schade, dass ein Prozess, der aktiv vom Unternehmen initiiert wurde, ohne jegliche Rückmeldung oder Begründung im Sande verläuft. Gerade bei einer Personalberatung, die selbst als Dienstleister auftritt, erwarte ich eine Kommunikation auf Augenhöhe – auch dann, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern oder eine Position vorerst nicht weiterverfolgt wird.
Eine kurze, transparente Information hätte genügt, um als Bewerber nicht im Unklaren gelassen zu werden. Ich würde mir wünschen, dass hier künftig mehr Wert auf einen konsistenten und respektvollen Bewerberkontakt gelegt wird, unabhängig davon, wie der weitere Verlauf ist.
Ich habe mich bei Solcom auf die Position Teamlead Sales beworben. Der Bewerbungsprozess begann mit einem ersten Gespräch mit einer Recruiterin, in dem allgemeine Themen, meine Vorstellungen zur Position und meine bisherigen Erfahrungen besprochen wurden. Dieses Gespräch verlief sehr positiv. Etwa eine Woche später folgte ein weiteres Gespräch mit dem Head of Sales sowie einer weiteren Recruiterin. In diesem Termin sind wir sehr detailliert auf meinen beruflichen Hintergrund, die Herausforderungen der Position und die gegenseitigen Erwartungen eingegangen. Das Gespräch dauerte entsprechend länger und ich hatte den Eindruck, dass beide Seiten großes Interesse an einem weiteren Austausch hatten. Nach dem Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass man sich bei mir melden würde. Da ich zunächst keine Rückmeldung erhalten habe, habe ich selbst nachgefragt. Im Anschluss gab es noch einen weiteren kurzen Austausch zu offenen Punkten.
Letztendlich hat es für die Position Teamlead Sales nicht gereicht. Stattdessen wurde mir eine alternative Position als Senior Key Account Manager angeboten. Grundsätzlich war ich für diese Möglichkeit offen und habe dies auch entsprechend kommuniziert. Im weiteren Verlauf war ich zusätzlich vor Ort und führte Gespräche mit dem zuständigen Teamleiter sowie dem Standort- bzw. Abteilungsleiter in München. Auch diese Gespräche empfand ich als angenehm und konstruktiv. Falls es fachliche oder persönliche Bedenken gegeben hätte, wäre ich für eine offene und direkte Kommunikation jederzeit offen gewesen.
Etwas schade fand ich, dass ich bis heute keine konkrete Rückmeldung erhalten habe, warum es letztendlich nicht zu einer Zusammenarbeit gekommen ist. Ich habe diesbezüglich noch einmal per E-Mail nachgefragt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass die zuständige Recruiterin aktuell nicht im Haus sei und ich es später noch einmal versuchen solle. Ich habe daraufhin mehrfach versucht, telefonisch Kontakt aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg. Bis heute habe ich leider kein konkretes Feedback erhalten.
Ein weiterer Punkt betrifft die Gehaltstransparenz. Aus meiner Sicht wäre es hilfreich, die grundsätzlichen Gehaltsvorstellungen bereits in einer früheren Phase des Bewerbungsprozesses zu besprechen. Das Thema wurde erst beim Vor-Ort-Termin konkret angesprochen. Für mich persönlich war das letztendlich kein Ausschlusskriterium und an diesem Tag hat es auch gepasst. Dennoch würde eine frühere Transparenz beiden Seiten helfen, Erwartungen besser abzugleichen und den Prozess effizienter zu gestalten.
Mir ist wichtig zu betonen, dass ich Solcom als Unternehmen grundsätzlich positiv wahrgenommen habe und weiterhin offen für einen zukünftigen Austausch wäre. Dennoch hätte ich mir in einigen Punkten mehr Transparenz und eine offenere Kommunikation gewünscht.
Weniger Standardmails und mehr persönliche Mails
Das Interview wurde von der Recruiterin 3 Mal verschoben. Absolut unprofessionell. Außerdem völlig unerfahren in der Interview-Führung von Management Rollen. Insgesamt unter gängigem Standard.
Von Anfang an das Gehaltsmodell mitgeben, das kam erst bei der Vereinbarung raus
Ich habe mich als (Junior) Recruiter beworben und der Prozess wirkte leider deutlich chaotisch. Kurz zusammengefasst: Ich wurde von unterschiedlichen Recruiterinnen parallel kontaktiert, erhielt zwischenzeitlich sogar eine automatische Absage wegen angeblicher Nichterreichbarkeit (30’ vor meinem Erstgespräch) und obwohl bereits ein Fixtermin stand, wurde ich fast täglich angerufen. Trotz Rückruf bei den ersten Gelegenheiten, blieben meine Rückrufe unbeantwortet.
Das Erstgespräch hat doch nicht stattgefunden, wurde einfach verschoben und fand schliesslich mit… einer dritten Recruiterin statt.
Insgesamt entstand der Eindruck, dass intern der Überblick fehlte und ich nicht wirklich als Kandidat berücksichtigt wurde. Das Gespräch wirkte eher wie ein formeller Pflichttermin, obwohl die Recruiterin persönlich freundlich war.
Die finale Absage wurde (ziemlich schnell) mit dem “Fachbereich” begründet, obwohl im Gespräch kaum fachliche Fragen gestellt wurden. Echtes Feedback hätte mir sehr geholfen, gerade weil ich durch den ganzen Ablauf verunsichert und entsprechend nervöser war als sonst.
Der Auftritt nach aussen wirkt professionell, die interne Abstimmung im Bewerbungsprozess hat diesen Eindruck in meinem Fall leider nicht bestätigt.
Klassiker wie: relevante Erfahrungen, Ziele, meine Entwicklungsfelder, meine Wunschrolle, Gründe für Wechsel und Entscheidungen, Learnings aus früheren Stationen
Gibt es keine
Die Anzahl der Gespräche und die Gehaltsspanne schon in der Ausschreibung aufnehmen – das sorgt für Transparenz.
So verdient kununu Geld.