Ihr Unternehmen?

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GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Anspruch und Realität klaffen auseinander

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Nittendorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend angespannt. Dies lag insbesondere an einem sehr strengen Führungsstil, der wenig Raum für Eigenverantwortung und offene Kommunikation ließ. Entscheidungen wurden häufig stark kontrolliert und hinterfragt, was im Arbeitsalltag zu zusätzlichem Druck geführt hat.
Ein vertrauensvolles Miteinander konnte sich dadurch nur eingeschränkt entwickeln. Insgesamt hat sich dies spürbar auf die Motivation und das Wohlbefinden im Team ausgewirkt.

Kommunikation

Die Kommunikation war stark kontrolliert und wenig von Offenheit geprägt. Es entstand der Eindruck, dass Informationen gezielt gesteuert wurden.
Zudem kam es vor, dass Mitarbeitende im Rahmen von Gesprächen zu anderen Kolleginnen und Kollegen befragt wurden. Dies hat das Vertrauen innerhalb des Teams beeinträchtigt und zu einer zurückhaltenden Kommunikationskultur geführt.
Insgesamt fehlte es an Transparenz und einem offenen, konstruktiven Austausch auf Augenhöhe.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden war grundsätzlich vorhanden. Insbesondere auf operativer Ebene haben sich Kolleginnen und Kollegen gegenseitig unterstützt und abgestimmt, um den Arbeitsalltag gemeinsam zu bewältigen.
Dieser Zusammenhalt entstand jedoch häufig auch als Reaktion auf die als herausfordernd empfundene Führungssituation. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung dienten daher nicht nur der Zusammenarbeit, sondern auch dem Umgang mit bestehenden Spannungen.
Insgesamt war der Teamzusammenhalt auf Mitarbeiterebene positiv, wurde jedoch durch die übergeordneten Rahmenbedingungen beeinflusst.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war stark von den Erwartungen der Führung abhängig. Wer sich den vorgegebenen Strukturen und Arbeitsweisen uneingeschränkt angepasst hat, konnte seine Aufgaben in der Regel gut bewältigen.
Abweichungen davon wurden jedoch weniger flexibel gehandhabt, was den individuellen Gestaltungsspielraum eingeschränkt hat. Dies konnte sich negativ auf die persönliche Balance zwischen Beruf und Privatleben auswirken.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wurde als wenig transparent und nicht immer vertrauensfördernd wahrgenommen. Es entstand mehrfach der Eindruck, dass Informationen über Mitarbeitende nicht offen, sondern indirekt weitergegeben wurden, was das Vertrauen nachhaltig beeinträchtigt hat.
Zudem wurden Entscheidungen getroffen, deren Konsequenzen bei negativen Ergebnissen nicht klar übernommen wurden. Eine offene Fehlerkultur sowie das Übernehmen von Verantwortung waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt erkennbar.
Insgesamt hat dies zu Unsicherheit im Team geführt und die Zusammenarbeit erschwert.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren abwechslungsreich gestaltet und boten grundsätzlich die Möglichkeit, unterschiedliche Themen und Fragestellungen zu bearbeiten. Dadurch blieb die Tätigkeit vielseitig und wenig eintönig.

Gleichberechtigung

Die Gleichbehandlung wurde nicht durchgehend als gegeben wahrgenommen. Es entstand der Eindruck, dass ein kleiner, ausgewählter Personenkreis größere Freiheiten und Spielräume hatte als andere Mitarbeitende.
Für den Großteil des Teams galten hingegen deutlich strengere Maßstäbe, was zu einem Ungleichgewicht im Arbeitsalltag geführt hat. Dies wurde von einigen als demotivierend empfunden und hat das Gerechtigkeitsempfinden beeinträchtigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt neutral und von Gleichbehandlung geprägt. Es waren keine auffälligen Unterschiede im Vergleich zu anderen Mitarbeitenden erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Positiv hervorzuheben ist der hohe Anteil an Homeoffice, der ein flexibles und angenehmes Arbeiten ermöglicht hat.
Die Möglichkeit, überwiegend remote zu arbeiten, wurde als klarer Vorteil im Arbeitsalltag wahrgenommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein war insgesamt in Ordnung und wurde im Arbeitsalltag angemessen berücksichtigt.
Im sozialen Miteinander zeigten sich jedoch Schwächen. Aspekte wie Transparenz, Vertrauen und ein wertschätzender Umgang wurden nicht durchgehend gelebt. Die bereits beschriebenen Herausforderungen in der Kommunikation und im Führungsverhalten wirkten sich auch auf das soziale Klima aus.
Insgesamt ergibt sich ein gemischtes Bild mit Verbesserungspotenzial im zwischenmenschlichen Bereich.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsmodell war aus meiner Sicht problematisch gestaltet. Die gesetzten Ziele wirkten häufig unrealistisch und waren in der Praxis kaum erreichbar, was sich negativ auf den variablen Gehaltsanteil auswirkte.

Image

Das Image des Unternehmens wirkte nach außen hin teilweise positiv, insbesondere bei einigen langjährigen oder zufriedenen Kunden. Gleichzeitig gab es jedoch auch Projekte, die von Kundenseite vorzeitig beendet wurden, was den Gesamteindruck etwas relativiert. Insgesamt ergibt sich dadurch ein gemischtes Bild.

Karriere/Weiterbildung

m Bereich Karriere und Weiterbildung wurde bei Bedarf durchaus investiert, beispielsweise durch einzelne Schulungen oder Weiterbildungsmaßnahmen. Gleichzeitig hatte man jedoch den Eindruck, dass die persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen nur begrenzt gefördert wurde und Mitarbeitende eher auf ihrer bestehenden Position gehalten wurden. Klare Perspektiven für den nächsten Karriereschritt waren nicht immer erkennbar.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.