- Sparkasse Oberhessen03.Sep. 2019
- Mitarbeiter
- Mit Arbeitgeber-Kommentar
Arbeitsatmosphäre
.... schlechter geht’s nicht. Wäre mir das vorher bekannt gewesen, hätte ich mich niemals hier beworben. Die Führungsetage kennt nur Druck, Druck, Druck und Zahlen, Zahlen, Zahlen, damit in den eigenen Taschen der Euro klingelt. Bei uns „unten“ kommt nichts an, da wird im Gegenteil auf vielen Ebenen nur weggenommen.
Vorgesetztenverhalten
.... bis auf wenige, die man an einer Hand abzählen kann: einfach unterirdisch!!!
Kollegenzusammenhalt
Unter den „Alten“ einfach überlebenswichtig und vorhanden. Bei den „Jungen“ von „ oben“ her eher nicht gerne gesehen, denn da wird das „weichkochen“ deutlich schwieriger.
Interessante Aufgaben
.... sind sicherlich vorhanden, werden aber durch den Einfluss von Dilettanten in der Führungsetage und deren Überregulierung sehr oft zerstört
Kommunikation
Von oben nach unten wird absolutes Gehorsam vorgeschrieben. Auf Mitarbeiterebene (wenn man sich noch nicht kennt) ist die Kommunikation zunächst eher verhalten. Man weiß ja nie, ob man sich einem IM der „oberen Etage“ anvertraut. Deshalb sollte man hier (zunächst) vorsichtig sein, ansonsten landet man schnell auf einer schwarzen Liste und von der gibt es kein Entkommen mehr.
Gleichberechtigung
Frauen haben es nach wie vor sehr schwer in die Führungsetage zu kommen.
Auf der Ebene von Teamleitungen sind sie jedoch vom Arbeitgeber gerne gesehen, da dies kein schöner Job ist, den keiner machen möchte. Die Besetzung mit weiblichen Beschäftigten hilft hier aber die Quote von weiblichen Führungskräften (ist wirklich die aller unterste Ebene) nach außen gut zu verkaufen.
Umgang mit älteren Kollegen
Von der Chefetage her notgedrungen gut, sie werden noch ja noch gebraucht, da die jungen Menschen das Haus mit besseren Perspektiven verlassen.
Karriere / Weiterbildung
Es wird schon investiert. Jeder der einigermaßen clever ist, nimmt die Weiterbildung mit und macht dann wieder die Biege, da ein normaler Karriereweg in diesem Haus nicht möglich ist. Diejenigen bei den es mit der Karriere geklappt hat, werden gerne als positives genommen. Die sind aber die Ausnahmen. Karriere machen nur die extern eingestellten, als Mitarbeiter nur sehr, sehr schlecht möglich.
Gehalt / Sozialleistungen
Nur das allernötigste für das Fußvolk. In den höheren Etagen im Bezug der Gehaltszahlungen ein Selbstbedienungsladen, gefüttert mit Zulagen und Bonifikationen.
Arbeitsbedingungen
So lala. Alles muss man sich alles immer erkämpfen und begründen, warum man etwas braucht. Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter z. B. durch höhenverstellbare Schreibtische kosten Geld und werden nicht zur Verfügung gestellt. Wer auf Sauna steht, bekommt sie im Sommer kostenlos, Klimaanlagen sind ein Fremdwort. Kostenlose Getränke für die Beschäftigten kennt man nur, wenn der Betriebsrat mal darauf hinweist, dass es schon mehrere Wochen über 30 Grad heiß ist. Wird es kühler, geht das auch wieder schnell in Vergessenheit. Auch Kunden habe sich schon über die überhitzen Räume beschwert, ist „oben“ aber egal, da dort ein anderes Klima herrscht.
Umwelt- / Sozialbewusstsein
Wir nach außen hin großgeschrieben, ist in Wirklichkeit aber ein Fremdwort.
Man tankt lieber Heizöl auf Teufel komm raus, als eine mittelalterliche Heizung zu erneuern.
Work-Life-Balance
Bei diesem Arbeitgeber ein Fremdwort, obwohl man nach außen hin immer etwas anderes suggeriert. Man muss sich die kleinste Kleinigkeit hierzu immer erkämpfen.
Statt auf die Eigenverantwortlichkeit und Ehrlichkeit der Mitarbeiter zu vertrauen wird von der Chefetage auf Kontrollwahn und Überregulierung gesetzt.
Wer Work-Life-Balance sucht, sollte einen großen Bogen um diesen Arbeitgeber machen.
Image
Fremd- und Eigenwahrnehmung gehen hier sehr stark auseinander. Intern reden sich die Manager ein, die Top-Adresse in der Wetterau und im Vogelsberg, wenn nicht sogar in Hessen zu sein.
Verbesserungsvorschläge
- .... mehr als eine 180 Grad Wende machen, endlich aufwachen und die Realität erkennen.
Pro
Eigentlich nichts, werde mich wieder umschauen, weil schlimmer als hier, kann es nirgends sein.
Contra
Hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Gut geht es nur der Belle Etage und dafür müssen die Mitarbeiter eben Blüten.
Folgende Benefits wurden mir geboten
- FirmaSparkasse Oberhessen
- StadtFriedberg (Hessen)
- JobstatusAktueller Job
- Position/HierarchieAngestellte/r - Arbeiter/in
- UnternehmensbereichVertrieb / Verkauf
Kommentar des Arbeitgebers
Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, die Zufriedenheit der Beschäftigten der Sparkasse Oberhessen ist uns wichtig und wir wollen uns als Arbeitgeber stetig verbessern. Deshalb vielen Dank für Ihre offenen Worte, die allerdings für uns an vielen Stellen schwer nachvollziehbar sind. Wir bieten Ihnen deshalb gerne ein vertrauliches Feedbackgespräch an, bei dem Sie Ihre Vorschläge und Kritikpunkte näher ausführen können. Wenden Sie sich dazu gerne an uns (timo.gapp@sparkasse-oberhessen.de oder thorsten.werner@sparkasse-oberhessen). Nutzen Sie auch gerne unser Ideenmanagement, um Verbesserungsvorschläge einzubringen. Freundliche Grüße

Thorsten Werner





