15 von 58 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Team hat mich immer unterstützt.
Kann man aus den oberen Erklärungen herauslesen.
Bessere Gehälter und die Mitarbeiter mehr fördern durch eine bessere WLB
Die Filialleiter sind ambitioniert, das Top-M macht jedoch den Arbeitsalltag durch Willkür und Entscheidungen die ein Mitarbeiter nicht verstehen kann echt schwer auch Kommentare nach dem Motto Zuckerbrot oder Peitsche gehören monatlich dazu.
In der älteren Bevölkerung sehr gut, die jüngere sehr abgeneigt, deswegen 50/50
Gleitzeit wird definiert: die Möglichkeit länger zu arbeiten, da man ja alles innerhalb der Arbeitszeit erledigen könnte. Faktoren wie kundenaufkommen Missstände mit der internen und Termine die länger als 1 1/2h gehen werden nicht berücksichtigt. Trotzdem kann man am Mittwoch und Montag auch mal früher gehen, damit belastet man im Endeffekt aber sein Team, da diese den kundenansturm auffangen sollen. Täglich ist man an die Öffnungszeiten gebunden.
Standardisierte Wege, die Qualität der Weiterbildung sind auch als interne nicht herausfordernd. Zählt eher zur Festigung des bekannten.
Als ich meinen Marktwert herausgefunden hatte wurde mir eine Lücke von 11TEUR brutto bewusst.
Besonders durch die Stiftung gut. CO2 neutral noch nicht aber das wird meines Wissens noch angegangen.
Könnte definitiv besser sein. Grüppchen werden bevorzugt gebildet.
Altersteilzeit wird gefördert.
Ausgeschlossen hier sind Filialleiter und Abteilungsleiter da diese quasi machtlos sind.
Viel Kunden, viel Termine, zu hohe Jahresziele, wenig Unterstützung.
Die Kommunikation innerhalb des Teams funktioniert. Konflikten wird meist aus dem Weg gegangen. Unangenehme Gespräche nach hinten verlegt. Sehr viel „Buschgeflüster“ Transparenz der Personalabteilung und der Vorstände werden hier klein geschrieben.
Ich zähle hier auch Azubis mit hinein. Externe, auch ohne Berufserfahrung verdienen in der Regel mehr als eigen ausgelerntes Personal. An sich gibt es keinen wirklichen Unterschied im Umgang zwischen Mann und Fra u.
In der Bank, besonders im Kontakt mit Kunden wird es nie langweilig.
Die Sparkasse als Arbeitgeber bietet eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit.
Die Sparkasse bietet sehr gute Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge.
Starke Präsenz in der Region und gutes öffentliches Image.
Abwechslungsreiche Tätigkeiten.
Bei Eigeninitiative können Schulungen und Weiterbildungen in Anspruch genommen werden.
Besonders unter Kollegen mit ähnlichen Herausforderungen besteht ein gewisser Zusammenhalt.
Direkte Vorgesetzte oft unsicher, überfordert und wenig unterstützend.
Überstunden werden erwartet, aber nicht vollständig ausgeglichen oder vergütet.
Gehälter unter Branchendurchschnitt, automatische Anpassungen nach Einarbeitung fehlen.
Schulungen müssen selbst beantragt werden, Kosten teils privat zu tragen.
Offene Stellen werden nicht nachbesetzt, was zu steigender Belastung führt.
Offene Gespräche über Zielerreichung schaffen Rivalität statt Zusammenhalt.
Gute Leistungen werden selten gewürdigt, stattdessen steht Kontrolle im Vordergrund.
Klare Führungsrichtlinien etablieren, Führungskräfte gezielt schulen und Feedbackprozesse einführen.
Überstunden fair ausgleichen und mobiles Arbeiten erleichtern.
Gehaltsstruktur an den Branchendurchschnitt angleichen, automatische Anpassung der Entgeltgruppe nach Einarbeitung einführen.
Regelmäßige Schulungen aktiv anbieten, Kosten für Weiterbildungen vollständig übernehmen.
Mitarbeiter stärker in Entscheidungsprozesse einbinden, Feedback ernst nehmen und transparent kommunizieren.
Ergonomische Büroausstattung verbessern und moderne Arbeitsmittel bereitstellen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft abhängig. Während einige Teams kollegial und unterstützend zusammenarbeiten, gibt es auch Bereiche, in denen ein hoher Leistungsdruck herrscht. Zudem sorgt der steigende Arbeitsaufwand durch unbesetzte Stellen für eine zunehmende Belastung der bestehenden Mitarbeiter. Wertschätzung durch Führungskräfte ist nicht selbstverständlich und in schwierigen Situationen fehlt oft der nötige Rückhalt.
Die Sparkasse Starkenburg hat nach außen hin ein solides Image als etablierte Finanzinstitution mit regionaler Verwurzelung. Intern sieht es jedoch anders aus: Viele Mitarbeiter sind unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen, der Führungskultur und der Gehaltsstruktur. Durch die steigende Arbeitsbelastung und die mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter entstehen zunehmend Frustration und eine abnehmende Identifikation mit dem Unternehmen.
Die Work-Life-Balance ist noch ausbaufähig. Persönliche Belange werden von Führungskräften nicht ausreichend berücksichtigt, selbst in Notfällen oder bei wichtigen privaten Terminen. Mobiles Arbeiten ist grundsätzlich möglich, wenn ein entsprechender Antrag vom Vorstand genehmigt wurde. Kurzfristiges Homeoffice nach Kundenterminen muss individuell mit der Führungskraft abgestimmt werden, was die Flexibilität einschränkt. Bisher konnten maximal fünf freie Tage auf Überstundenbasis genommen werden, weitere Überstunden wurden am Jahresende gestrichen.
Weiterbildungen werden oftmals nicht aktiv angeboten, sondern müssen vom Mitarbeiter selbst initiiert und bei der Führungskraft beantragt werden. In der Vergangenheit mussten Mitarbeiter Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernehmen.
Grundsätzlich erfolgt die Vergütung nach dem TVÖD-S. Die Gehaltsstruktur liegt allerdings unter dem Branchendurchschnitt und auch nach erfolgreicher Einarbeitung wird die Entgeltgruppe nicht an die Position angepasst, sondern an andere Bedingungen als die Erfüllung des Tätigkeitsprofiles geknüpft. Gehaltsverhandlungen laufen meist zugunsten des Arbeitgebers. Je nach Position gibt es eine zusätzliche Vergütung in Abhängigkeit der Zielerreichung, die jedoch etwas undurchsichtig wirkt.
Mitarbeiter erhalten verschiedene Sozialleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge. Langjährige Mitarbeiter erhalten zusätzliche Benefits etwa Sachleistungen in Form einer Gift Card.
Überstunden werden nur bedingt ausbezahlt und können nur begrenzt in freie Tage umgewandelt werden – nicht genutzte Überstunden verfallen zum Jahresende.
Es gibt einige Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit, allerdings sind diese nicht besonders ambitioniert oder innovativ. Papierlose Prozesse werden in manchen Bereichen vorangetrieben, aber an vielen Stellen wird weiterhin auf physische Dokumente gesetzt.
Im sozialen Bereich wird insbesondere durch die grundsätzliche Ausrichtung der Sparkassen und die sparkasseneigene Stiftung die Region gefördert.
Der Zusammenhalt unter Kollegen war in der Vergangenheit ein großes Plus, hat sich aber in letzter Zeit zunehmend verschlechtert. Die steigende Arbeitsbelastung durch unbesetzte Stellen führt dazu, dass jeder mit seinen eigenen Aufgaben ausgelastet ist und weniger Zeit für gegenseitige Unterstützung bleibt. Gerade in Abteilungen mit jungen Kollegen führt dies zu steigenden Herausforderungen, da oft die Zeit für die zwingend notwendige Einarbeitung fehlt. In einigen Teams gibt es weiterhin eine gute Zusammenarbeit.
Das Verhalten der Vorgesetzten variiert stark und hängt von der jeweiligen Führungskraft ab. Während einige Vorgesetzte unterstützend agieren, fehlt es anderen an Führungskompetenz, Klarheit und Empathie.
Das Verhalten der direkten Führungskraft zeigt oft Unsicherheit und mangelnde Führungskompetenz, was sich in einer mangelnden Unterstützung der Mitarbeiter auswirkt. In stressigen Situationen ist keine Unterstützung zu erwarten - im Gegenteil, die Belastung wird oft noch auf die Mitarbeiter abgeschoben. Problematisch ist auch die Ungleichbehandlung der unterstellten Mitarbeiter: Während einige bevorzugt werden und mehr Freiheiten genießen, werden andere bevormundet. Wertschätzung für geleistete Arbeit ist selten, stattdessen steht eher die Kontrolle im Vordergrund. Kritik ist unerwünscht, wird abgewiesen oder als persönlicher Angriff aufgefasst.
Insgesamt vermittelt die direkte Führungskraft den Eindruck, als sei sie mit ihrer Rolle überfordert. Es fehlt an Klarheit, Unterstützung und Empathie, was sich negativ auf das Arbeitsklima und die Motivation im Team auswirkt.
Die technische Ausstattung ist solide, aber nicht auf dem neuesten Stand. Berater im Firmenkundenbereich erhalten je nach Position Laptops und Diensthandys, doch die Nutzung ist eingeschränkt – insbesondere das Diensthandy kann nicht für Mails oder Kalender genutzt werden, was unpraktisch ist. Die Büroräume sind funktional, aber nicht besonders modern oder ergonomisch gestaltet. Arbeitszeiten sind offiziell geregelt, doch durch den hohen Arbeitsaufwand und die fehlende Möglichkeit, alle Überstunden abzubauen, entsteht oft eine Mehrbelastung für die Mitarbeiter.
Die Kommunikation im Unternehmen erfolgt häufig von oben, ohne dass Mitarbeiter aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Verbesserungsvorschläge werden nicht immer ernst genommen. Besonders problematisch ist die fehlende Transparenz bei wichtigen Entscheidungen, die die tägliche Arbeit betreffen. Es werden Vorgaben gemacht, doch bei Rückfragen oder Problemen bleibt die Unterstützung oft aus.
Grundsätzlich gibt es keine offensichtliche Benachteiligung einzelner Gruppen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass nicht alle Mitarbeiter die gleichen Voraussetzungen haben. So haben langjährige Kollegen unter anderem mehr Einflussmöglichkeiten und erhalten bessere Benefits, die jüngere Kollegen nicht erhalten.
Die Aufgaben selbst können durchaus interessant sein, insbesondere in der Beratung. Allerdings gibt es starre Vorgaben, wie viele Termine zu absolvieren sind, unabhängig von der individuellen Auslastung oder Kundenbedarfen.
Homeoffice, flexibles Arbeiten, wenn erforderlich und möglich. Vorstand ist nah an den Mitarbeitern.
Es werden leider unfähige Führungskräfte von extern eingestellt, die keine Ahnung und keine Lust haben. Das führt zur Demotivation der Mitarbeiter.
Kommunikation der Führungskräfte / Abteilungsleiter verbessern. Oft kommen wichtige Informationen nicht an.
Angenehm
Ist eigentlich gut, wird aber oft durch absichtlich schlechte Bewertungen geschädigt.
Ist sehr gut dank Homeoffice
Optimale Möglichkeiten
Im Vergleich zu vergleichbaren Sparkassen niedriger.
Klimatisierte Räume, gute Technik. Höhenverstellbare Schreibtische überall wären wünschenswert.
Leider oft sehr egoistisches Denken. Viele sind sich selbst am Nächsten.
Es bestehen keine Unterschiede zu jüngeren Kollegen.
In meinen Fall recht gut.
Könnte besser sein, vor Allem von höheren Hierarchien nach unten.
Frauenanteil bei Führungspositionen sollte verbessert werden.
Abwechslungsreich und fordernd.
Gehaltsstruktur - jedoch 3 Vorstände auf der Payroll (wenig nachvollziehbar)
Fokus auf Personal und Entwicklung
Gehaltsrange Personal auf Branchenschnitt anpassen
Verschlechtert sich zunehmend. Offene Stellen können nicht nachbesetzt werden - Frustration einhergehend.
Durch hohe Fluktuation zuletzt deutlich schwächer.
Homeoffice und Arbeitszeit nach TVöd. Standard in der Branche.
Fluktuation bedeutet immer Chancen. Mehr Verantwortung wird jedoch nicht bezahlt, was oftmals zu Irritationen führt.
Schwächster Punkt - siehe auch vorhergehende Aussagen. Deutlich unter Markt. Keine passende Wertschätzung.
Man „versucht“ die Thematik umzusetzen. Viel Schein - wenig Sein.
Sehr positiv zu vermerken. Kollegenzusammenhalt ist weiterhin vorhanden. Frustration wächst zwar, jedoch ist der Zusammenhalt - wie seit meiner Ausbildung - gut.
Keine Auffälligkeiten
Vorstand ist der Entscheider, Führungskräfte nur „Übermittler“. Keine nennenswerte Entscheidungsbefugnisse.
IT Umfeld veraltet - wenig Investitionen. Hauptstelle soll modernisiert werden. Notwendigkeit entsprechend erkannt.
Offene Unternehmenskultur wird versucht umzusetzen - im Alltag wird es jedoch nicht gelebt. Kommunikation zumeist von „oben herab“.
Keine Auffälligkeiten
Kommt auf die Aufgabe an - m.E. jedoch interessant. Ich arbeite weiterhin im Sparkassenverbund.
Vergütungsstrategie
Personalstrategie
Austausch Personalleitung
Fokus auf langjährige Mitarbeiter, welche leistungsstark sind
Technische Ausstattung verbessern
Fehlende MAK aufbauen
Mitarbeiter entlasten
Sehr hohe Belastung. Führungskräfte ratlos und unerfahren
Wird schwächer, war früher stark
Möglichkeiten aufgrund der Fluktuation vorhanden
Wie in weiteren Kommentaren zu lesen, unter Markt. Vorstand rühmt dich damit, dass der Personalkosten deutlich unter dem Schnitt der Vergleichssparkassen liegt.
Kollegen versuchen zusammenzuhalten. Resignation jedoch nicht zu übersehen.
Schwache 2. Führungsebene. Junge Kräfte rücken nach, welche kaum Erfahrungen haben
Verbessert, aber weiterhin schwach
Zusammenhalt in der Belegschaft
Gehaltsstruktur
Arroganz der Führungskräfte
Druck im Vertrieb
Keine Flexibilität im Alltag
- Extrem schwache Personalstrategie, Aufbau Entwicklungsprogramme
- Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern
- langjährige Führungskräfte sollten nach Eignung geprüft werden
Deutlich unter Markt, absolut nicht zu empfehlen
- überschaubarer Zahlendruck
- Niveau unterhalb der Belegschaft ist niedrig, da gute und motivierte Mitarbeiter die Sparkasse verlassen (aufgrund Gehaltsniveau)
- Bezahlung deutlich unter Markt
- Vorstand und BL treffen die Entscheidungen, primär über Vorstand jedoch. Viele BL sind Marionetten.
Gehaltsniveau auf Marktniveau anpassen. Führungsebene überwiegend schwach. Keine Kompetenz um Entscheidungen zu treffen.
Deutlich unter Marktniveau
-Sicherheit der Arbeitsstelle
-Kein allzu großer Druck von oben
- Gehalt
- Kommunikation
- keine Förderung
- die Gehälter dem aktuellen Marktniveau anpassen und auch Weiterbildungen belohnen
- Förderung von Talenten, da die meisten nach einer erfolgreichen Weiterbildung sich schnellstmöglich etwas Neues suchen
Von Filiale zu Filiale sehr unterschiedlich, im Großen und Ganzen jedoch in Ordnung.
Für Außenstehende neutral.
Weiterbildungen die nicht aus der Sparkasse kommen sind nicht gerne gesehen und werden auch in keinster Form gefördert / unterstützt. Es werden lieber externe Mitarbeiter teuer eingekauft, die das Unternehmen kurze Zeit später wieder verlassen.
Das Gehalt bewegt sich sehr deutlich im unteren Bereich. Weiterbildungen haben keinerlei Einfluss. Der einzige Weg im Gehalt höher eingestuft zu werden ist eine Kündigung oder man ist der "Liebling" auch wenn man keine Leistung bringt.
Neutral
"Flexible" Arbeitszeiten, jedoch muss jeder während der Kernöffnungzeit anwesend sein, egal ob in der Filiale oder im Stab, was die Flexibilität deutlich schmälert. Positiv ist, dass auch für Filialmitarbeiter vereinzelt Homeoffice möglich ist.
Die Kommunikation findet fast immer von oben nach unten statt. Vieles erfährt man nur durch "Buschfunk" oder sehr kurzfristig vor Umsetzung.
Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit innerhalb des Filialteams sind zentraler Bestandteil des Arbeitsalltags und Grundlage für eine gute Arbeitsatmosphäre. Die täglichen Aufgaben und die Arbeit mit Kunden machen mir auch nach Jahren noch Spaß. Besonders hervorheben möchte ich nochmals die Personalentwicklung (inkl. Aus- und Weiterbildung) bei der sich die Sparkasse meiner Meinung nach von ihren Mitbewerbern deutlich abhebt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Personalpolitik im Hinblick auf die Bezahlung grundlegend umstrukturiert werden müsste, damit nicht die Mehrzahl der jungen, motivierten und insbesondere talentierten Mitarbeiter die Sparkasse verlässt. Zentraler Kritikpunkt meinerseits ist die schlechte, unterdurchschnittliche Bezahlung und damit finanzielle Wertschätzung.
Um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, junge, talentierte Mitarbeiter und "Humankapital" langfristig an die Sparkasse zu binden, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, ein ehrliches, funktionierendes Bezahlungs- und Belohnungssystem für Mitarbeiter (ohne persönliche Präferenzen) zu integrieren. Fehlende Anreize, geringe Wertschätzung und Ausnutzung der Mitarbeiter hemmen immens die Mitarbeitermotivation und führen flächendeckend zu Unzufriedenheit. Dahingehende Kritik wird meiner Meinung nach (leider) lediglich hinter vorgehaltener Hand geäußert, um nicht den Unmut der Personalabteilung auf sich zu ziehen.
Im Großen und Ganzen ist die Arbeitsatmosphäre innerhalb der Sparkasse Starkenburg angenehm. Die Zusammenarbeit und Unterstützung zwischen Kollegen erachte ich als ausgesprochen gut, während die Wertschätzung der Führungsebenen deutliche Makel aufweist. Lob wird vermehrt mit dem Wort "aber" ("Sehr gut, aber...") verknüpft, was die zuvor ausgesprochene Anerkennung ad absurdum und zu meinem Bedauern unter der Belegschaft zu Ernüchterung führt. Der Verkaufsdruck liegt meines Erachtens unter dem Niveau von Privatbanken, hat in den vergangenen Jahren jedoch deutlich zugelegt und mindert das allgemeine Wohlbefinden.
Die Sparkasse hat mit einer extrem hohen Fluktuation zu kämpfen. Eigene Meinung: Wenige Mitarbeiter verlassen die Sparkasse im Guten. Im Gespräch mit Kollegen gibt es zum einen Positives, wie z.B. die Personalförderung inkl. Weiterbildungen, Coachings oder Mentoring-Programmen, zum anderen aber auch viel Negatives wie unterdurchschnittliche Bezahlung, geringe Wertschätzung, stellenweise "Ausbeutung" der Mitarbeiter. Es gilt offenkundig das Motto: "Reisende soll man nicht aufhalten". Sofern der Mitarbeiter eine seiner Leistung und des Unternehmenserfolgs gerechtfertigte Entlohnung/Gehaltserhöhung fordert, wird diese kategorisch abgelehnt. Nach außen, versucht man das gute Image zu wahren. Die guten Bewertungen (von Juni und Juli 2019) auf Kununu resultieren aus der mehrmaligen Aufforderung an Auszubildende durch die Personalabteilung, der Sparkasse eine gute Bewertung zu geben. Das alleine ist meiner Meinung nach ein Armutszeugnis und drückt das Problem und die Unzufriedenheit der Mitarbeiter in seiner Gänze aus.
Nach meinem Empfinden hat sich die Work-Life-Balance innerhalb der vergangenen Jahre durchaus verbessert. Die Arbeitszeiten wurden mittlerweile an die allgemeine Marktsituation angepasst, nachdem man den Trend zunächst verschlafen bzw. ganz nach Sparkassen-Politik bewusst abgewartet hat. Es besteht i.d.R. die Möglichkeit relativ spontane Urlaubstage einzureichen. Erfahrungsgemäß kommt es im Filialbereich des Öfteren zu Personalengpässen.
Die berufsfördernde Personalentwicklung ist meiner Meinung nach gut. Neben sparkasseninternen Fort- und Weiterbildungsprogrammen (NIK und JUMP) gibt es auch die Möglichkeit externe Weiterbildungen (Fachwirt, Betriebswirt) wahrzunehmen. Neben der aus meiner Sicht sehr guten Ausbildung und der Möglichkeit des BA-Studiums besteht des Weiteren die Möglichkeit Coachings inkl. Training on-the-job in Anspruch zu nehmen, die mir insbesondere aufgrund der kompetenten Coaches in sehr guter Erinnerung bleiben.
Die Entlohnung innerhalb der Sparkasse Starkenburg variiert abhängig von der Stelle, siedelt sich im Vergleich zu Mitbewerbern allerdings am unteren Ende des Rankings an. Allgemein ist die finanzielle Wertschätzung unterdurchschnittlich, was im Gespräch mit Kollegen ein Hauptgrund für die häufigen Kündigungen und die hohe Fluktuation bei jungen, talentierten Mitarbeitern ist. Während Personalentwicklung durchaus stattfindet, erfolgt die damit verknüpfte Gehaltsentwicklung ganz bewusst nicht oder erst nach "beweisen". Bei einem Gewinnüberschuss in 2019 von 6,9 Mio. Euro und 2020 von 6,8 Mio. Euro stellt sich mir die Frage, ob eine fairere Bezahlung der Mitarbeiter, die diesen Erfolg ermöglichen, nicht gerechtfertigt ist. An anderer Stelle rühmt sich die Führungsebene mit den allgemein sehr geringen Personalkosten der Sparkasse Starkenburg, um die "uns" Mitbewerber beneiden. Alleine diese groteske Ansicht sagt sehr viel
über die finanzielle Personalpolitik der Sparkasse aus.
Das Umwelt-/Sozialbewusstsein der Sparkasse beschränkt sich meiner Meinung nach lediglich auf den Gedanken der Reduzierung der Energiekosten/allgemeinen Kosten, wodurch sekundär Ressourcen geschont werden.
Wie bereits erwähnt ist der Zusammenhalt innerhalb des Teams absolut gegeben. Probleme konnten bisher immer offen angesprochen und geklärt werden. Soweit ich das sehe, könnte die Unterstützung durch den Betriebsrat an der ein oder anderen Stelle stärker ausgeprägt sein. Die Möglichkeit Betriebsratsmitglieder an Personalgesprächen teilhaben zu lassen erachte ich als sehr gut.
Aus ökonomischer, personalpolitischer Sicht wurde nach meiner Einschätzung zu wenig Fluktuation in höheren Positionen zugelassen und sich zu sehr auf "Bestandsschutz" verlassen.
Bei der Bewertung des Vorgesetztenverhaltens bin ich zwiegespalten. Mit der Unterstützung durch meine Vorgesetzten bei der eigenen Personalentwicklung habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Lob ist an der Tagesordnung, sofern die monatlichen Zahlen stimmen. Allgemein ist die Wertschätzung jedoch gering ausgeprägt. Zahlendruck von oben, ist dabei allgegenwärtig. Die Kommunikation in der Sparkasse ist aus meiner Sicht bewusst top-down und beruht viel zu selten auf dem bottom-up-Prinzip und einem konstruktiven Austausch. In Bezug auf die oben genannten Trotzreaktionen des Vorstands/der Personalabteilung wird nach persönlichen Differenzen oder einer Kündigung des Mitarbeiters, unter anderem die LOZV (LEISTUNGSorientierte Zusatzvergütung) für das vergangene Jahr (trotz erbrachter Leistungen) seitens des Vorstands gestrichen, was eine zu erwartende Professionalität vermissen lässt.
Abhängig von der Filiale oder Abteilung ist die Ausstattung moderner oder rückständiger. Da viel Wert auf Kostenminimierung gelegt wird, gehören Klimaanlagen definitiv nicht zum Standard. Egal ob bei der Zentralisierung der Drucker oder bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes, es stehen generell Rationalisierung und Einsparen im Fokus.
Regelmäßige Jour-Fix (wöchentlich) und Sitzungen werden zum einen genutzt, um über aktuelle Themen zu informieren, zum anderen jedoch auch, um die Mitarbeiter und ihre Erfolge zu kontrollieren. Allgemein herrscht eine hohe Informationsflut durch Rundmails, Veröffentlichungen oder geänderte Arbeitsanweisungen. Dabei werden durchaus Inhalte und Informationen zu wichtigen Entscheidungen kommuniziert. Nach meinem eigenen Empfinden wird bei Personalentscheidungen, Stellenwechseln oder insbesondere Kündigungen teilweise öffentlich auf persönlicher Ebene nachgetreten. Auf der einen Seite werden individuelle Entscheidungen des Mitarbeiters in Frage gestellt, auf der anderen Seite erfolgen Trotzreaktionen seitens der Personalabteilung und des Vorstands, die auf verletzte Eitelkeit schließen und keiner professionellen Grundlage entspringen.
In der Vergangenheit hatte ich nur wenig Berührungspunkte mit dem Thema Gleichberechtigung. Beim Thema Bezahlung wird der Großteil der Mitarbeiter gleich "schlecht" gehalten, wobei es durchaus vorteilhaft ist, als externer Bewerber einzusteigen, um (bei gleicher Qualifikation) ein höheres Einstiegsgehalt zu erzielen. Bei persönlichen Differenzen mit der Führungsebene kann es zu offensichtlichen Ungleichberechtigungen kommen.
Der Aufgabenbereich als Kundenberater ist vielseitig. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es für mich durchaus nachvollziehbar, wieso Aufgaben von Versicherungsmaklern (Versicherungen) bzw. Bauspar-Beratern (Bausparverträge) in der Beratung eigenständig übernommen werden sollen. Da es sich dabei jedoch um andere, vollständige Ausbildungsberufe handelt, finde ich die Zielvorgabe fraglich.
Sicherer Arbeitsplatz, Offen für Verbesserungen, Homeoffice
Rechtzeitige Einarbeitung und Einstellung von Mitarbeitern nach Kündigungen oder Sonstigem
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Ich habe einen Top Vorgesetzten
So verdient kununu Geld.