Viel Schein, man sollte nicht alles glauben, was auf der Verpackung steht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Nähe zum Sport, die Teamchemie unter Kolleg/innen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider auch nachträglich noch sehr Vieles.
Leistung wird nicht wertgeschätzt oder bezahlt.
Arbeitsatmosphäre
Die Momente in denen die Arbeitsatmosphäre angenehm ist, war selten. Gerade in Druckphasen ist das Arbeitsklima gestört, Führungskräfte beschweren sich über die Ergebnisse und das Personal beschwert sich über das Arbeitsklima etc. Wenig Loyalität auf beiden Seiten gegenüber dem Unternehmen aus diversen Gründen.
Image
Der Name ist global bekannt, je nach Abteilung kriegt man mehr oder weniger mit.
Work-Life-Balance
Im Sportgeschäft durchaus vorstellbar, das auch am Wochenende gearbeitet wird. Wenn der Ausgleich erreicht war, hat man auch gut und gerne 2 -3 Wochen durchgearbeitet ohne Pausen. Achtung Burnout Gefahr!
Karriere/Weiterbildung
Es wird mit interen Weiterbildungen geworben. Auch hier sind die Barrieren zum Teil sehr hoch. Weiterentwicklung on The Job war nur bis zu einem begrenzten Grad vorhanden, anschließend Stagnation, eine Perspektive konnte ebenfalls nicht geschaffen werden.
Gehalt/Benefits
Meistens für den Input nicht ausreichend, es muss alles stark eingefordert werden und der Prozess ist fast schon ein Kampf. Definitiv keine flachen Hierarchien und viel Bürokratie. An Abreden(auch schriftlich festgehalten) wird sich nicht gehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr Schein als Sein, viele gute Ideen, an der Unsetzung hat es immer wieder gefehlt.
Kollegenzusammenhalt
Unter Kollegen gerade in schwierigen Zeiten sind die besten Ergebnisse hervorgekommen, trotz zum Teil miesen Bedingungen und unbezahlten Überstunden(z.B. 10%-Regel oder "die Überstunden waren nocht angewiesen).
Umgang mit älteren Kollegen
So gut wie gar keine Einstellung von älteren Menschen. Umgang mit langdienenden Mitarbeiten zum Teil grenzwertig.
Vorgesetztenverhalten
Führung muss gelernt werden, Alter und Betriebszugehörigkeit reichen selten aus, um ein Team/ eine Abteilung führen zu können.
Arbeitsbedingungen
Kleine Abstriche, jedoch im Gesamten und im Berliner Vergleich gut.
Kommunikation
Klare TopDown Kommunikation, keine direkte Kommunikation und man wartet bei Konflikten bis zur Eskalation bevor diese angesprochen werden. Interne HR als Mentoren-Team hat regelmäßig versagt.
Gleichberechtigung
Durchaus vielfältige Programme und eine hohe Quote an Frauen in Führungspositionen.
Interessante Aufgaben
Man kann nah am Geschehen sein und Sport aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und sich einlesen.

