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Bewertung

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Liebevolle Kolleg*innen, Flexibilität und Events aber katastrophale Unternehmensleitung

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei sprd.net AG in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab in der Vergangenheit Optionen wo ich mich einbringen und engagieren konnte z.b. in Initiativen zur company culture. Es gibt Workshops zu wichtigen Themen z.B. im Rahmen des Frauentages zu feministischen Perspektiven und in der Vergangenheit auch Workshops von Specialists für internals die an Input zu bestimmten Themen interessiert sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlender Support in einem problematischen Arbeitsumfeld mit meiner Führung.

Verbesserungsvorschläge

Viel viel Zuhören und in Konfliktsituationen erstmal fragen was gebraucht ist bevor Lösungen wie längere Team Tage in Person und Mediationen als Lösung aufgedrängt werden.

Arbeitsatmosphäre

Es machte mir immer Spaß hier zu arbeiten. Es gibt viele inspirierende und kluge Menschen von denen ich gern gelernt habe.

Image

Zuletzt erregte, die Entlassung von 7% der Angestellten, Aufmerksamkeit über einen Artikel in der LVZ.

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit hat es mir ermöglicht meinen Workload und außerbetriebliche Termine (z.b. Zahnarzt) außerhalb der Core Meeting Zeiten effektiv zu strukturieren.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe Schwierigkeiten gehabt für das pro Kopf Budget eine Konferenz zu finden, die bezahlbar war.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter kommen pünktlich, aber mein Gehalt von vor der Inflation war nicht mit denen in meinem Team vergleichbar, weshalb ich finde, ich habe zu wenig verdient. Über jährliche Erhöhungen sollten Diskrepanzen zwischen alten und neuen Gehältern nach und nach ausgeglichen werden, was in meinem Fall noch einige Zeit gedauert hätte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein wirtschaftliches Unternehmen wird immer konsumorientiert bleiben, was nie 100% nachhaltig sein kann. Aber die Print on demand Branche ist immerhin besser als fast Fashion und auch hinsichtlich Paperless Production hat die Spread Group große Fortschritte gemacht in der Zeit als ich dort war. Für Einkauf und Bedrucken der Produkte gibt es Standorte innerhalb Europas mit fairen Arbeitsbedingungen.

Kollegenzusammenhalt

Alle Kolleg*innen sind hilfsbereit, ich war in 3 verschiedenen Teams und wurde immer schnell aufgenommen. Es haben sich auch Freundschaften geschlossen.

Vorgesetztenverhalten

Mein lead hatte einen für mich persönlich absolut toxischen Führungsstil. Ich habe mich gemicromanaged gefühlt, denn wenn man Vorstellungen nicht erfüllte, reagierte die Person meist damit, Projektverantwortlichkeiten zu entziehen oder die Arbeit selbst zu übernehmen. Ich habe mich nicht gementored gefühlt, weil Weiterbildungspotenziale nicht erkannt und besprochen wurden. Vom upper Management hat mir der Support gefehlt, weil Eskalationen im Team an ihren Vorgesetzten und HR selten ernst genommen wurden und bis auf Konfliktlösung mit einem externen Mediator keinerlei Maßnahmen ergriffen wurden, die Situation im Team zu verbessern.

Arbeitsbedingungen

Gerade in Zeiten mit remote/hybrid Work hat sich der Standort noch nicht ganz an die neuen Herausforderungen angepasst. Viele Teams haben feste Büros, auch wenn sie nur sporadisch vor Ort sind. Es gibt kein Open Desk System. Wenn viele Menschen im Büro sind, werden Meeting Räume manchmal knapp, was mit Meeting Cubes ausgeglichen werden soll.

Kommunikation

Das Management ist bemüht transparente Updates zu geben, auf Rückfragen gehen sie aber eher mit Standard-Floskeln ein.

Interessante Aufgaben

Ich bin super zufrieden mit meinen Tätigkeiten gewesen, an einem Relaunch Projekt beteiligt zu sein war eine großartige Chance.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Marie-Luise WendtSenior HR Business Partner

Liebe Bewerter:in,

danke dir für dein ehrliches, reflektiertes Feedback – und dass du dir die Zeit genommen hast, so viele Aspekte anzusprechen.

Es freut uns sehr, dass du dich in der Vergangenheit aktiv eingebracht hast – sei es bei Initiativen zur Unternehmenskultur, beim Frauentag oder bei internen Workshops. Genau solche Beiträge und Perspektiven machen unser Arbeitsumfeld lebendiger und vielfältiger. Auch dass du deine Aufgaben als bereichernd empfunden hast und dich in verschiedenen Teams willkommen gefühlt hast, freut uns wirklich.

Gleichzeitig ist uns bewusst, dass deine Erfahrung in Bezug auf Führung und Support alles andere als zufriedenstellend war – das tut uns leid. Wenn Führung als micromanagend oder entwertend erlebt wird, ist das ein ernstes Thema, dem wir nachgehen müssen. Dass du dich mit deinen Eskalationen nicht gehört gefühlt hast, zeigt, dass wir beim Thema Konfliktlösung und im Umgang mit schwierigen Situationen noch viel besser werden müssen.

Auch deine Rückmeldungen zu Kommunikation und Weiterbildungsmöglichkeiten zeigen uns, wo wir besser hinhören müssen. Gerade bei langfristigen Themen wie Gehaltsgerechtigkeit oder Karrieremöglichkeiten sind Nachbesserungen nicht immer sofort sichtbar – aber wichtig.

Danke für deinen Beitrag, deine Offenheit und deinen Einsatz in deiner Zeit bei uns. Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg nur das Beste!

Viele Grüße,
Marie

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.