Von gutem Arbeitgeber zu leider schlechtem Arbeitgeber
Verbesserungsvorschläge
Die Kultur die angepriesen wird mehr leben. Vielleicht das Konzept der Geschäftsführung noch einmal neu überdenken
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleg:innen sind nett, das Büro ist sehr angenehm mit Telefonzellen, Meetingräumen, schöner Küche etc. Die Arbeit ist sehr projektabhängig, kann von super Team mit angenehmen Meetings und gutem Workflow zu jeder macht was er will, absolutes Chaos variieren. Da immer weniger neue Projekte kamen, oder nur sehr kleine tendiert es eher zu Zweiterem.
Kommunikation
Trotz wöchentlicher Meetings mit allen Mitarbeiter:innen werden kaum wichtige Infos weitergetragen. Alles wird sehr abstrakt gehalten, fragwürdige Unternehemsensentscheidungen kommen plötzlich und gefühlt ohne Sinn. Durch die scheinbar „flachen“ Hierarchien hat man eigentlich keinen richtigen höheren Ansprechpartner oder muss einfach Glück haben mit wem man zusammenarbeitet. Das führt auch zu sehr ungleichen/unfairen Behandlungen.
Kollegenzusammenhalt
Etwas abhängig vom Projektteam, aber eigentlich macht es Spaß als Projektteam zusammenzuarbeiten. Es ist ein eher junges Umfeld mit vielen interessanten Charakteren.
Work-Life-Balance
Gleitzeit, Möglichkeit zum Home Office. Wer nur in Teilzeit arbeiten möchte hat die Möglichkeit. Urlaub wird eigentlich immer genehmigt. Auf Familien wird Rücksicht genommen.
Vorgesetztenverhalten
Undurchsichtiges Konzept (wer ist eigentlich wirklich mein:e Vorgesetzte:r, der letztlich über mich bestimmt), Super eigenartige Geschäftsentscheidungen (wir bauen ein hochwertiges Restaurant) und die grundlegende Einstellung gibst du nicht immer 150% und entwickelst dich durchgehend weiter kannst du bei uns nicht bleiben.
Interessante Aufgaben
Stark abhängig vom Projekt. Zumeist sehr komplexe technische Themen, für die man einige Zeit benötigt um sich einzuarbeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
(Mit dem Hinweis dass kaum ältere Personen eingestellt werden)
Arbeitsbedingungen
Großes Büro, moderne Ausstattung. Man bekommt auch Hilfsgeräte wenn benötigt. Da es letztlich ein Großraumbüro ist und oft alle Besprechungsräume belegt sind kann es schonmal laut werden, aber in den meisten Fällen sind nichtmal viele Menschen da. Es gibt keine Klimaanlage, mitten im Sommer kann es schon sehr heiß werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird viel Wert darauf gesetzt
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im Verhältnis niedrig und wird argumentiert durch die Arbeitsstruktur und andere Benefits. Ist leider nicht wirklich erkennbar (es gibt kostenlose Saftschorle). Es gibt kein Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, 13. Gehalt o.ä. Man wird am Gewinn beteiligt, was aber die letzten Jahre kaum einen Unterschied gemacht hat. Gehaltserhöhungen sind fast unmöglich durch ein neu eingeführtes System, bei dem man mehr als absolut exzellente Arbeit verrichten muss. Zudem braucht diese Einschätzung jedes Mal enorm lange.
Image
Die Feedbackkultur wird sehr hoch angepriesen nur um dann nicht umgesetzt zu werden. Es passiert viel „hinten rum“. Gespart wird an allen möglichen Ecken um dann aber eben andere komische finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Karriere/Weiterbildung
Man kann sehr viele Schulungen belegen und wird auch dazu angehalten. Es gibt auch Mentoring-Programme u.ä. Es gibt viele Möglichkeiten sich in seinem Bereich oder auch teilweise in anderen Bereichen weiterzuentwickeln. Karrieremöglichkeiten gibt es aufgrund der flachen Hierarchien kaum.