Wer ein Grubengrabgerät besitzt, sollte dieses loswerden
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die bereits mit Sternen betitelten Personen sind eine wahre Bereicherung und es macht spaß, mit ihnen zu arbeiten. Wir haben durch den Geschäftsführerwechsel eine neue Vision und ich denke, Personen, die bereit sind, sich einzubringen, werden davon profitieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
3-4 Monate nach Wechsel der Führung sind zu wenig, um schon ein Fazit zu ziehen. Sonst die bereits genannten Punkte.
Verbesserungsvorschläge
Wir haben einen Kummerkasten, der nicht genutzt wird, vielleicht ist es an der Zeit, die Mitarbeiter zu befragen oder eine Art Gremium zu bilden.
Arbeitsatmosphäre
In vielen der zahlreichen Negativbewertungen ist einiges über die vergangenen Führungspositionen sowie den ehemaligen Geschäftsführer zu lesen.
Einige scheinen diesen Groll verinnerlicht zu haben und geben nun auch dem neuen Geschäftsführer sowie den wechselnden Positionen kaum oder keine Chance.
Kommunikation
Die beiden Sterne gelten "der Handvoll" Menschen, denen die anderen in diesem Unternehmen nicht vollkommen egal sind.
Klassisch rassistische Äußerungen entsprechend dem Alltag (Schaumkuss und das N-Wort) und der obligatorische drohende X-Weltkrieg werden von Mitarbeitern in 4chan Manier immer wieder gerne "spaßeshalber" verwendet, um dadurch irgendetwas auszudrücken, was nur so nach politischem Desinteresse und Fremdenhass schreit.
Länder nach betriebswirtschaftlichem Vorbild zu kategorisieren, darf ebenfalls nicht fehlen.
Hätten diese Personen nur mal ein Buch mit dem Titel Volkswirtschaft in den Händen gehalten, würde ihnen die Peinlichkeit ihrer "Gesellschaftskritik" klar werden.
Kollegenzusammenhalt
Gern wird über Personen, die nicht dem Geschlecht normativ entsprechen, hergezogen. Vor allem von Kollegen gehobenen Alters.
Menschen, die nur nach unten treten und keine konstruktiven Vorschläge formulieren können, scheiden bald aus und die anderen Personen gehen hoffentlich endlich und vermiesen in anderen Firmen die Stimmung.
Work-Life-Balance
Wie wahrscheinlich alle bin auch ich kein Fan der Homeofficeregulierung, ich empfinde eine grundsätzliche Beschränkung als Kontrollzwang. Man mag eine gestärkte Unternehmenskultur als Vorwand verwenden, ich werde immer dagegen stimmen.
Was hier gerne ignoriert wird, ist die Bereitschaft und das Angebot: mit den jeweiligen Teamleitern "eine Art Sonderregelung" zu vereinbaren.
Mir ist nicht bekannt, ob das schon jemand in Erwägung gezogen hat.
Dies scheint wohl auch mündlich möglich, ich habe den Eindruck, an diesen Vorschlag könnte man weiter arbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Ich war mit dem ehemaligen Geschäftsführer nicht zufrieden. Es wurden einige Aussagen getroffen, die bis heute einigen aufstoßen.
Ich sehe nach dem Wechsel einen neuen Weg und bleibe optimistisch.
Gleichberechtigung
Internationale Teams können nicht gebildet werden aufgrund fehlender Englischkenntnisse der Mitarbeiter bzw. deren Bereitschaft, diese zu vertiefen. Hierdurch verliert man natürlich, insbesondere migrierende Personen. Ich bin mir unsicher ob sich diese in den "älteren Teams" wohlfühlen würden.
Wie auch schon beim Kollegenzusammenhalt erwähnt, es wird besser, da die Kategorie Mensch, die eher nicht zu gesellschaftlicher Akzeptanz neigt - auch gegenüber Frauen - schwindet.
Arbeitsbedingungen
Das Büro heizt sich unfassbar auf, Lüften bringt zwar Besserung, aber nicht bei Windstille. Die Tische sind höhenverstellbar und die Monitore sowie Dockingstations hoffentlich bald ausgetauscht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Illusion einer Mülltrennung am Standort Augsburg könnte nicht weniger egal sein.
Die Fernwärme im Kreis Augsburg Stadt lebt vom Müll und so wird, denke ich, auch alles verbrannt egal in welcher Tonne es endet.
Das Angebot für die wenigen Personen, ihr E-Auto zu laden auf Kosten der Firma und die Kostenübernahme eines Jobtickets wären gute Ansätze, die hoffentlich auch bald folgen.
Gehalt/Benefits
Unter der ehem. Geschäftsführung wurden komische Angebote wie das Laden der E-Autos am Standort bis 50 Euro (im Monat) gemacht bzw. eine Vergünstigung des Wellpass.
Beim Wellpass wird ein Teilbetrag übernommen, das Angebot in Augsburg ist nicht schlecht und so hat man auch in ganz Deutschland etwas davon.
Will man jedoch weder den Wellpass nutzen oder hat kein E-Auto, geht man leer aus.
Trotz Präsentation am Jahresende mit deutlicher Darstellung der Gewinnabführung ging soweit ich weiß die Mitarbeiterschaft leer aus.
Image
Ich habe mich sehr lange für dieses Unternehmen geschämt. Alleine bei der Nennung der Firma hatte ich alle Negativbeispiele der Kollegen und ehemaligen Vorgesetzten vor meinem inneren Auge.
Wenn ein Mitarbeiter nur 20 % gibt und dann merkt es werden 60 % erwartet, ist es wahrscheinlich doch der falsche Job. Die genannten Überstunden liegen zum Teil an Fehlbesetzungen in der Vergangenheit und mangelnder Qualität der selbst geleisteten Arbeit.
Dies hat sich sehr stark gewandelt und tut es auch weiterhin.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt in mehr als nur einem Team die Möglichkeit sich weiterzubilden.
Es wird darauf gepocht, dass Mitarbeiter ihr Kapital selbst erhalten um unabhängig von der Firma und ihrer Position zu bleiben.
Viele nehmen dieses Angebot nicht an und wenn dann auch nur wie bei einer ordentlich vorgekauten Mahlzeit im Altersheim.
Bei den Entwicklern sollte dies eigentlich eine Art Selbstverständnis sein.
Ich habe noch nicht einen konstruktiven Vorschlag gehört um mehrere Personen und sich selber weiterzubilden. Es wird so getan als wäre man für den rest seines Arbeitslebens in einer Position gefangen.