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GmbH
Bewertung

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Vom Traumjob zum Albtraum – Willkommen im Überlebensmodus!

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Augsburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile leider kaum noch etwas. Außer einer wirklich kleinen Gruppe Kollegen, die sich durch ihre langjährige Betriebszugehörigkeit noch kennen und zumindest ein bisschen Zusammenhalt zeigen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Arbeitsatmosphäre ist inzwischen katastrophal

- Bis auf wenige sind alle langjährigen Kollegen entweder freiwillig gegangen oder auf fragwürdige Weise gegangen und ersetzt worden

- Kommunikation auf Augenhöhe gibt es schon lange nicht mehr. Die Geschäftsführung lässt einen deutlich spüren, dass man hier nichts zu sagen hat

- Ständige Überwachung und enormer Leistungsdruck bestimmen den Arbeitsalltag

- Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter (sofern sie überhaupt stattfindet) wird auf die normalen Kollegen abgewälzt, die dabei aber trotzdem ihr tägliches Pensum erfüllen sollen und deshalb kaum noch Interesse oder Zeit dafür haben um diese Arbeit ordentlich umzusetzen. Dabei würden von einer ordentlichen Einarbeitung alle profitieren

- Kollegiale Gespräche am Kaffeeautomaten oder der typische Flurfunk werden weitestgehend unterbunden oder streng beäugelt, weil man ja über Dinge sprechen könnte, die besser nicht ausgesprochen werden sollten

Die Firma hat dieses Jahr definitiv ihren Tiefpunkt erreicht. Wer eine entspannte Arbeitsatmosphäre oder ein respektvolles Miteinander sucht, ist hier auf jeden Fall an der falschen Adresse. Viele Kollegen suchen bereits nach neuen Möglichkeiten, und ehrlich gesagt, kann ich das gut nachvollziehen.

Verbesserungsvorschläge

Die Firma endlich wieder auf den richtigen Kurs bringen:

- Mitarbeiter wertschätzen und fördern, statt sie wie Ressourcen zu behandeln und dann auszusortieren.

- Die echten Probleme anpacken, anstatt sich mit Kleinigkeiten zu beschäftigen, die nur der Geschäftsführung nutzen.

- Die Arbeitsbedingungen verbessern, besonders die Infrastruktur. Oft sitzt man untätig da, weil mal wieder eine Serververbindung nicht aufgebaut werden kann.

- Das Qualitätsmanagement auf Vordermann bringen – bei jedem Rollout steht man dem Kunden gegenüber in Erklärungsnot, weil die Qualität oft zu wünschen übrig lässt.

Arbeitsatmosphäre

Es ist leider so, dass sich die Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten stark zum Negativen verändert hat – und die Geschäftsführung spielt dabei eine große Rolle. Anstatt die Arbeitsbedingungen zu verbessern oder das Miteinander zu stärken, sorgt die ständige Überwachung und der hohe Leistungsdruck dafür, dass die Motivation der Mitarbeiter komplett auf der Strecke bleibt.

Kommunikation

Die Kommunikation lässt mittlerweile stark zu wünschen übrig. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen, und man wird erst dann darüber informiert, wenn sie bereits feststehen. Oder man hört sie über den Flurfunk, bevor es eine offizielle Mitteilung gibt.

Kollegenzusammenhalt

Früher war das Miteinander kollegial und unterstützend, aber heute hat sich das Ganze eher zu einer Ellbogenmentalität entwickelt. Statt zusammenzuarbeiten, achtet jeder nur noch darauf, dass er selbst sein Pensum erfüllt – und das unter ständiger Überwachung.

Vorgesetztenverhalten

Ein offenes Ohr für die Mitarbeiter sucht man hier leider vergeblich. Der Arbeitstag wird einzig von Zahlen bestimmt, die unbedingt stimmen müssen. Wenn man diese nicht erreicht, hofft man nur, nicht als Nächster gehen zu müssen. Unliebsame Aufgaben werden einfach auf einen abgeladen, ohne dass es eine ordentliche Übergabe oder Einarbeitung gibt.

Gleichberechtigung

Sucht man hier ebenfalls vergeblich.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Die interne IT hat immer wieder Schwierigkeiten und scheint kurz davor zu sein, an ihre Grenzen zu stoßen. Das ständige „Bootcamp-Flair“ sorgt dafür, dass man sich kaum noch auf die wirklich wichtigen Aufgaben konzentrieren kann. Zumindest der Kaffee ist „noch“ kostenlos - ein kleiner Trost in diesem Chaos.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Geschäftsführung fährt E-Autos. Das war's aber auch schon.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Recruiting und HR

Danke für die Bewertung. So kritisch sie ist: Wir nehmen sie ernst. Ein Arbeitsumfeld, das als von Angst, Überlastung, Misstrauen oder Herablassung geprägt erlebt wird, entspricht nicht unserem Anspruch. Wir wollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe – mit Wertschätzung, klaren Erwartungen und einem respektvollen Umgang im Alltag.

Wir arbeiten an Planbarkeit und Entlastung über bessere agile Prozesse (2025 begleitet durch externe, mehrtägige Inhouse-Schulungen). In der Sprintplanung committen sich Teams auf realistische Inhalte. Zusätzlich bauen wir Kapazität auf, um Abhängigkeiten von Einzelnen zu reduzieren und Last fairer zu verteilen – diesen Kurs setzen wir 2026 fort.
Unsere Software unterstützt systemkritische Institutionen (u. a. ärztlicher Bereitschaftsdienst, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst). 24/7-Support ist damit Teil eines gesellschaftlich relevanten Auftrags. Gleichzeitig ist uns wichtig: Rufbereitschaft und Incident-Arbeit müssen planbar, fair organisiert und belastungsarm bleiben – mit Rotation und dem Anspruch, dass Ausnahmefälle nicht zur Regel werden. Transparenz über Prioritäten und Verbindlichkeiten ist in einem 24/7-Umfeld nötig – sie darf aber niemals als Überwachung oder Misstrauen empfunden werden, und genau daran arbeiten wir in Führung und Zusammenarbeit.

Führung & Zusammenarbeit: Gute Zahlen sichern Investitionen in unsere neue Softwaregeneration, dürfen aber nie wichtiger sein als ein respektvolles Miteinander. Wir wollen Feedback ohne Angst und mehr Dialog – u. a. über eine Fuck-Up-Night, jährliche Mitarbeitergespräche (Teamleitung und Geschäftsführung) sowie Austausch im Allhands und beim Quartalsessen.

Onboarding & Kompetenzentwicklung: Hier werden wir besser. Wir standardisieren Einarbeitung, Zuständigkeiten und Wissensübergaben, damit neue Kolleginnen und Kollegen nicht allein starten – und damit Kompetenzen klarer genutzt und weiterentwickelt werden können.

Ausstattung & Rahmenbedingungen: Wir priorisieren außerdem die Stabilität unserer internen Infrastruktur/IT und stärken Qualitätsarbeit sowie Release-Standards, damit Rollouts verlässlicher werden und Teams nicht in Erklärungsnot geraten. Hardwarebeschaffung ist klar geregelt; 2025 wurde kein Einkaufs-Ticket abgelehnt. Gehaltszahlungen erfolgen gemäß Vertrag; Ziel ist künftig Zahlung vor Monatswechsel (inkl. Verstärkung der Lohnbuchhaltung). Präsenzregelungen wurden teils wieder stärker an Verträge angelehnt – mit weiterhin vorhandener Flexibilität und dem Ziel, Zusammenarbeit und Einarbeitung zu stärken.

Für Bewerberinnen und Bewerber gilt: Wir wollen ein Umfeld, in dem Leistung ohne Druckkultur möglich ist und Menschen respektvoll miteinander umgehen. Kritik ist für uns Anlass, Anspruch und Realität besser zur Deckung zu bringen.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.