2 von 18 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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„Change geschafft – jetzt ziehen wir gemeinsam an einem Strang"
Pro: Was mir auffällt: Die Leichtigkeit ist zurück. Nach dem recht harten Jahr des Umbruchs spürt man jetzt Aufbruchstimmung. Die neue Führung hat klare Kante gezeigt, aber auch zugehört und angepasst. Die Atmosphäre ist heute offener für Feedback, motivierter und zielgerichteter. Ich bin zuversichtlich, dass wir dadurch als Unternehmen gewachsen sind.
Contra: Manche alteingesessene Kollegen tun sich schwer mit dem neuen Tempo. Aber auch das wird besser.
Pro: Das Image der SSE hat sich in den letzten 12 Monaten deutlich gewandelt. Unter dem alten Management waren wir in der Branche bekannt, aber nicht wahrgenommen – verstaubt, traditionsverhaftet, schwer erreichbar. Das neue Management in Vertrieb und GF hat dies aufgebrochen: professionelle Auftritte, aktive Marktkommunikation, sichtbare Präsenz bei Leitstellen und Verbänden. Kunden und Partner sprechen heute anders über uns – bemerkenswert positiv.
Contra: Das alte Image hängt in einigen Köpfen nach. Bei langjährigen Kunden braucht es Überzeugungsarbeit, dass sich wirklich etwas geändert hat.
Pro: Das neue Management hat die Work-Life-Balance klar definiert – und das bedeutet hier auch: Präsenz zählt. Wer im Büro ist, kommuniziert effizienter, lernt schneller, ist Teil des Teams. Homeoffice gibt es, aber eingeschränkt und bewusst gewährt. Dafür: echte Feierabende, geschützte Freizeit, keine Erreichbarkeitspflicht am Abend. Die Balance entsteht durch klare Rahmen, nicht durch permanente Flexibilität.
Contra: Wer massiv auf Homeoffice setzt oder lange Pendelstrecken hat, muss sich bewusst entscheiden. Die Präsenzkultur passt nicht jedem Lebensmodell.
Pro: Unter altem Management kam man irgendwann weiter, wenn man lange genug dabei war. Heute zählt: Was hast du gelernt? Was hast du umgesetzt? Was hast du verbessert? Ich habe meine Ziele definiert, Quartal für Quartal abgeliefert, und wurde entsprechend befördert und entlohnt. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig – aber nur für Täter, nicht für Zuschauer.
Contra: Die neue Kultur erfordert Selbstdisziplin. Wer überfordert ist oder Hilfe braucht, muss aktiv danach fragen – sonst passiert nichts.
Pro: Was SSE bietet, ist verlässlich: pünktliche Gehaltszahlung, tarifähnliche Sicherheit ohne Tarifbindung, keine plötzlichen Kurzarbeit-Wellen, keine Gehaltskürzungen bei Krise. Das neue Management hat betont: Wir investieren langfristig in Menschen, nicht in Schnellschüsse. Wer Wert auf Planungssicherheit legt, ist hier richtig.
Pro: Der größte Beitrag zum Gemeinwohl liegt in der DNA von SSE: Unsere Software unterstützt Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarztdienste. Jedes Deployment, jede Optimierung, jede Schulung trägt dazu bei, dass Menschen in Not schneller geholfen wird. Das neue Management betont diesen Aspekt bewusst. Sozialbewusstsein ist hier keine CSR-Abteilung, sondern Kerngeschäft.
Contra: Die klassischen CSR-Aktivitäten (Spenden, ehrenamtliche Tage, Nachhaltigkeitszertifizierungen) sind weniger ausgeprägt als bei großen Konzernen. Wer das erwartet, findet es erst im Aufba
Pro: Der neue Kurs hat das Bewusstsein geschärft: Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein. Das zeigt sich im Kleinen – Kollegen fragen nach, wenn jemand überlastet wirkt – und im Großen – bei wichtigen Deadlines packt jeder an, egal ob im Jobprofil vorgesehen oder nicht. Der Zusammenhalt ist weniger fröhlich-bieder, dafür echter und produktiver geworden.
Contra: Mit dem hybriden Arbeiten und neuen Strukturen braucht es mehr aktive Anstrengung, persönliche Bindung zu pflegen. Passiert nicht von allein.
Pro: Das neue Management behandelt ältere Kollegen nicht mit Samthandschuhen, sondern als gleichberechtigte Partner im Wandel. Wer lange dabei war, muss sich genauso einbringen wie Neueinsteiger – dafür bekommt er auch die gleichen Chancen auf spannende Projekte. Keine Altersreservate, aber auch keine Altersdiskriminierung. Der Umgang ist sachlich und respektvoll.
Contra: Die Direktheit war für manche gewöhnungsbedürftig. Ehrliches Feedback zu Leistungsdefiziten wurde früher vermieden, jetzt ist es Standard.
Pro: Das alte Führungsmodell war freundschaftlich, aber oft unklar. Heute weiß ich, woran ich bin. Die neuen Vorgesetzten sagen direkt, was sie denken, geben ehrliches Feedback, treffen Entscheidungen ohne endloses Diskutieren. Trotzdem sind sie zugänglich, hören zu, ändern ihre Meinung wenn Argumente stimmen. Führung wird hier ernst genommen – nicht als Befehl, aber als Verantwortung.
Contra: Die neue Direktheit hat zu Beginn verletzt. Nicht jeder war bereit für so viel Ehrlichkeit auf einmal.
Pro: Das neue Management hat die Arbeitsbedingungen systematisch angegangen: moderne Hardware, verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz, strukturierte Einarbeitungspläne, klare Arbeitszeiterfassung. Die Büros in Augsburg sind funktional, gut erreichbar, mit Kantine in der Nähe. Das Fundament ist solide mittelständisch – nicht luxuriös, aber zweckmäßig und fair.
Pro: Früher lief vieles über informelle Wege, wer nicht im richtigen Slack-Channel oder am Kaffeeautomaten war, wusste nichts. Das hat sich geändert. Monatliche Townhalls mit echtem Q&A, direkter Draht zur GF, Entscheidungen werden dokumentiert und nachvollziehbar kommuniziert. Das neue Management liefert hier. Endlich.
Contra: Manche alteingesessene Kollegen vermissen den „Flurfunk" – aber ehrlich: So war es nicht fair für alle.
Unter der alten Führung gab es informelle Hierarchien – wer dem Chef nahestand, bekam bessere Projekte, frühere Beförderungen, höhere Gehaltssprünge. Das neue Management hat diese Strukturen aufgebrochen. Heute gibt es klare, transparente Regeln. Gleichberechtigung bedeutet hier: gleiche Chancen bei gleicher Leistung, für alle.
Pro: SSE ist kein Hipster-Startup, aber das heißt nicht langweilig. Das neue Management treibt Modernisierung aktiv: KI-gestützte Disposition, Echtzeit-Daten, Mobile-First für Einsatzkräfte. Die Aufgaben verbinden etablierte kritische Infrastruktur mit Cutting-Edge-Entwicklung. Wer Impact sucht ohne Hype, ist hier richtig.
Contra: Innovation braucht in dieser Branche lange Zyklen. Wer schnelle Ergebnisse und ständige Neueinführungen braucht, wird ungeduldig.
Das Betriebsklima ist einmalig gut, wie ich es sonst noch nirgendwo erlebt habe. Davon und von der Art wie man es bekommt und erhält könnten sich viele Firmen gleich einen ganzen Stapel von Scheiben abschneiden. So macht die Arbeit selbst dann Spaß, wenn die Aufgabe, an der man arbeitet, gerade mal nicht so spannend ist.
Update 30.09.2024: Die Zusammenarbeit unter den "einfachen Chargen" ist immer noch einmalig gut, es gibt kein Mobbing oder gegeneinander Arbeiten. Für die Zusammenarbeit mit den höheren Hierarchieebenen gilt das nicht mehr. Leider gibt es aber auch unter den Kollegen schon Erosionserscheinungen, da sich die Geschäftsführung nur so weit um das Betriebsklima kümmert, wie es nichts kostet.
Die zum Teil erheblichen Anstrengungen bei der Fertigstellung von Projekten werden nicht honoriert, es werden seit Jahren keine Prämien mehr gezahlt. Generell verstärkt sich die Tendenz, die Belegschaft im Überlastbereich zu fahren und den Personalmangel zum Standard zu deklarieren. Überkommene Strukturen beim Support, die zu einer Zeit etabliert wurden, als die Firma nur ca. 10 Mitarbeiter und nur eine handvoll Kunden hatte, werden seit Jahren nicht an die stark gewachsene Größe der Firma angepasst. Dazu gehören so einfache Dinge wie dass der Empfang nur in Teilzeit und nur durch Personen besetzt ist, die auch noch andere Aufgaben haben, so dass immer wieder alle Anrufe auf die Softwareentwickler durchschlagen, deren Job es eigentlich nicht ist, Telefonist zu spielen.
Update 30.09.2024: Die Geschäftsführung tut weder etwas für den Erhalt des noch guten Betriebsklimas noch unternimmt sie nachvollziehbare Anstrengungen, um den Personalmangel abzustellen. Zunehmend spielen nur noch die Zahlen eine Rolle. Höhere Hierarchieebenen tendieren zu einer Schuld- und Überwachungskultur. Das wirkt sich inzwischen merklich negativ auf das Betriebsklima aus. Ein ständiges Ärgernis bleibt die Rufbereitschaftsregelung, die inzwischen weder nachvollziehbar noch fair noch angemessen vergütet ist.
Wenn schon Mehrarbeit nötig ist, um ein Projekt termingerecht fertigzustellen, dann den entsprechenden Kollegen nach erfolgreichem Abschluss auch Prämien auszahlen.
Bei Entscheidungen über den Betriebsablauf, die alle betreffen, auch die Mitarbeiter mit einbeziehen und sie nicht nur vor vollendete Tatsachen stellen.
Die unhaltbare Situation beim Support und der Rufbereitschaft abstellen und dafür eine eigene Supportabteilung mit Mitarbeitern etablieren, die sich in Vollzeit darum kümmern können.
Update 30.09.2024:
Rufbereitschaftsdienste angemessen honorieren. Das was derzeit gezahlt bzw. alternativ als Freizeitausgleich gewährt wird, ist skandalös wenig. Bei entsprechendem Ausgleich würden sich sicher auch genug Freiwillige finden, so dass diejenigen, die nicht wollen, nicht mehr zur Rufbereitschaft gezwungen werden müssten.
Sich an mündliche Absprachen dauerhaft halten und sie nicht einfach ohne nachvollziehbare Begründung einseitig wieder kippen. Derzeit gilt: Was nicht schriftlich im Arbeitsvertrag fixiert ist, ist seitens der Geschäftsführung nichts wert. Das ist demotivierend.
Angenehmes Betriebsklima mit netten Kollegen und Vorgesetzten, Leistungen werden zwar gelegentlich gelobt, finanzielle Anerkennung gibt es aber nicht.
Update 30.09.2024: Unter den Kollegen ist das Betriebsklima weiterhin super, je weiter man die Hierarchieebene nach oben geht, desto unerfreulicher wird es aber. Da ist gute Miene zum bösen Spiel machen angesagt.
Bei manchen Kunden inzwischen auf dem absteigenden Ast, weil die Lieferqualität wegen Personalmangels immer wieder nicht zufriedenstellend ist.
Überstunden halten sich in Grenzen und können abgefeiert werden, dies und die Genehmigung von Urlaub geht unbürokratisch und problemlos. Dem gegenüber steht eine Rufbereitschaftsregelung, die angesichts der Größe der Firma und der Anzahl der verschiedenen Installationen und Produkte als nicht mehr zeitgemäß und für die betroffenen Mitarbeiter stark belastend und auch unfair eingestuft werden muss, da es inzwischen eine relevante Anzahl von Mitarbeitern gibt, die aus inzwischen nicht mehr nachvollziehbaren Gründen die Rufbereitschaftspflicht nicht im Arbeitsvertrag haben. Es gibt leider keinerlei Anstalten seitens der Geschäftsführung, hier für mehr Fairness zu sorgen oder auch nur die Zukunft zu sichern.
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in der kleinen Firma mit flacher Hierarchiestruktur naturgemäß so gut wie keine. Wem sein Job dort nicht genug ist, der muss wechseln. Weiterbildung wurde früher durch die Mitarbeiter selbst organisiert, d.h. es gab in größeren zeitlichen Abständen Vorträge von Mitarbeitern zu Problemen und Technologien, mit denen man es in den aktuellen Projekten zu tun bekam. Aus Zeitgründen und wegen Überlastung finden diese aber schon seit Jahren nicht mehr statt. Schulungen werden zwar immer wieder versprochen, die Versprechen aber nur selten eingelöst.
Das Gehalt ist durchschnittlich, Prämien wurden in den letzten Jahren keine gezahlt, obwohl mehrere Großprojekte erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Positiv ist hervorzuheben, dass man bei Gehaltsverhandlungen fair behandelt wird (das ist anderswo leider weiß Gott nicht selbstverständlich!) und dass betriebliche Altersvorsorge unterstützt wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Arbeitsplatzrechner am Ende des Arbeitstages heruntergefahren werden soll; in der Teeküche stehen auch mehrere Behälter zur Mülltrennung zur Verfügung. Leider wird das alles durch mangelnde Überprüfung und mangelndes Interesse konterkariert. D.h. wenn der Rechner beim Heimgehen noch läuft, dann läuft er eben, und schlimmer noch, in die Papierkörbe in den Büros wird kunterbunt jeder Müll geworfen, ohne dass dies jemanden interessiert. Hier ist definitiv noch Luft nach oben. Eltern- oder Teilzeit ist dagegen problemlos möglich.
Sehr nette Kollegen, die einem gerne helfen und unterstützen. Die sonst in vielen Unternehmen zu findenden Störenfriede, Unsympathen oder Querulanten gibt es hier nicht.
Was zählt, sind die Fähigkeiten der Mitarbeiter und dass sie ins Team passen (Siehe Kollegenzusammenhalt). Das Alter ist irrelevant, auch Kollegen über 50 werden eingestellt.
Bei den direkten Vorgesetzten: Könnte nicht besser sein. Die Türen sind immer offen und Anliegen werden gehört und wo es nur geht auch berücksichtigt. Bei den höheren Ebenen z.T. wenig Kommunikation und unverständliche Entscheidungen "im Hinterzimmer" und über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg.
Die Büros sind klein, es gibt hervorragende Bürostühle und elektrisch höhenverstellbare Schreibtische, die Hardware ist aktuell, auch Nachrüstungen (zusätzlicher Monitor, SSD) oder Sonderwünsche (ergonomische Tastatur, Trackball statt Maus) sind auf Nachfrage kein Problem. Homeoffice ist 4 Tage in der Woche möglich, aber von der Holding nicht gerne gesehen, was einem immer wieder auch vermittelt wird. Leider ist das Gebäude nicht klimatisiert und die eigentlich vorhandene Belüftung funktioniert nicht wie sie soll, deshalb kann es bei Sommerhitze schon mal 28° im Büro bekommen. Daher nur vier Sterne.
Könnte besser sein. Immer wieder erfährt man wichtige Veränderungen und Entwicklungen nur oder zuerst über "Flurfunk". Teilweise werden wichtige, viele Kollegen betreffende Entscheidungen ohne Einbeziehung der Mitarbeiter "im Hinterzimmer" getroffen.
Da es sich um eine kleine Firma handelt, gibt es immer wieder neue Aufgaben mit viel Verantwortung und komplette Neuentwicklungen. Abwechslung ist daher sichergestellt.
Update 30.09.2024: Neue Projekte gehen fast ausschließlich an neue Mitarbeiter oder neue Teams. Wer mal in einer Schiene drin ist, kommt praktisch nicht mehr heraus und hat auch kaum Chancen, sich in moderne Techniken einzuarbeiten. Man bekommt das Gefühl vermittelt, auf dem Abstellgleis zu landen. Wenn man einmal einem Team zugeordnet ist und dort länger gearbeitet hat, ist es die krasse Ausnahme, wenn man tatsächlich einmal die Gelegenheit bekommt, etwas komplett Neues zu entwickeln.