Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.7.2026
Die St. Augustinus Gruppe erhält ein gemischtes Gesamtbild. Auf der positiven Seite schätzen viele Mitarbeiter:innen den Zusammenhalt im Team sowie die Aufgabenvielfalt, die kreative Freiräume bietet. Das Gehalt orientiert sich am AVR-Tarif und wird von mehreren Bewertenden als fair eingestuft, wenngleich andere kritisieren, dass Zulagen auf einem Mindestmaß gehalten werden und Boni ausschließlich dem oberen Management zugutekommen.
Das Verhalten von Vorgesetzten ist ein wiederkehrender Kritikpunkt. Reviewende beschreiben eine stark hierarchische Struktur, mangelnde Wertschätzung und eine Kommunikation, die als unzureichend oder einseitig empfunden wird. Letzteres spiegelt sich auch im Image wider: Mehrere Bewertende sehen eine Diskrepanz zwischen dem nach außen gepflegten Erscheinungsbild und der gelebten internen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der St. Augustinus Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf kollegialer Ebene berichten einige von einem angenehmen Miteinander, gegenseitiger Unterstützung und einem gemeinsamen Ziel, das zusammenhält. Gleichzeitig empfinden einige die Atmosphäre im Team als angespannt, geprägt von Einzelkämpfer- gegenüber Gruppenmentalitäten.
Kritischer fällt das Bild mit Blick auf Führungskräfte und das Unternehmensklima aus. Einige Nutzer:innen beschreiben ein Klima aus Misstrauen und Angst, in dem Beschwerden hierarchisch abgehandelt werden. Anerkennung durch Vorgesetzte wirke unglaubwürdig und aufgesetzt. Zudem hätten schlecht kommunizierte Veränderungsprozesse das Vertrauen geschwächt. Wenige Bewertungen kritisieren eine stark hierarchische Kultur sowie den Eindruck, dass wirtschaftliche Kennzahlen über das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen gestellt werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei der St. Augustinus Gruppe wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sie sich zur Führungskommunikation: Einige beschreiben die Hierarchiestrukturen als veraltet und bemängeln, dass die obere Führungsebene Kritik nicht offen begegnet, Mitarbeiter:innen ungleich behandelt und Zahlen über die Einwände der Belegschaft stellt. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen die Führung als nicht transformational, da Mitarbeiter:innen eher sich selbst überlassen als aktiv gefördert werden.
Wenige Bewertungen fallen positiv aus: Einige Nutzer:innen berichten von transparenter und wertschätzender Kommunikation auf allen Managementebenen sowie davon, dass konstruktive Kritik willkommen sei und direkte Vorgesetzte professionell auftreten. Dieser positive Eindruck beschränkt sich jedoch auf die unmittelbare Führungsebene, während das obere Management deutlich kritischer beurteilt wird.
Die Bewertungen zur Vergütung bei der St. Augustinus Gruppe fallen gemischt aus. Positiv hervorgehoben werden die tarifliche Entlohnung nach AVR sowie transparente Gehaltsstrukturen mit guten Zusatzleistungen und Sozialleistungen. Einige Nutzer:innen empfinden das Gehalt als fair und angemessen.
Kritischer äußern sich hingegen wenige Nutzer:innen zur Gehaltsgestaltung im Detail: Während Führungskräfte gut vergütet werden, kämpfen andere Mitarbeiter:innen um Zulagen, und Tarifoptionen werden offenbar auf dem niedrigstmöglichen Niveau gehalten. Zudem werden Parkgebühren trotz Tarifvertrag erhoben, und Boni für das Erreichen von Verkaufszielen kämen nur dem oberen Management zugute. Auch eine bessere Gehaltseingruppierung trotz Qualifikation sei in einzelnen Fällen nicht gelungen, wenngleich Zulagen das Gesamtgehalt aufwerten können. Das Gesamtbild bleibt damit ausgeglichen, mit leicht positiver Tendenz bei den Grundstrukturen, aber Verbesserungspotenzial in der praktischen Umsetzung.
Der Kollegenzusammenhalt bei der St. Augustinus Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Miteinander als familiär und loben starke Teams, die sich gegenseitig unterstützen. Auch werden Maßnahmen zur Förderung des Teamgeistes positiv erwähnt. Gleichzeitig heben einige Bewertungen hervor, dass der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Bereich abhängt und interdisziplinäre Kooperation stellenweise fehlt.
Auf der anderen Seite äußern einige Nutzer:innen Kritik: Konflikte werden demnach selten direkt gelöst, sondern über Dritte ausgetragen, und ein gewisses Misstrauen innerhalb von Teams belastet das Klima. Auch Missmanagement und eine wahrgenommene Ungleichbehandlung von Kolleg:innen werden als Belastungsfaktoren genannt. Die Bewertungen zeichnen damit kein einheitliches Bild, sondern spiegeln eine Situation wider, in der positive Erfahrungen und kritische Stimmen in etwa gleichem Maße vorhanden sind.
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