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Bewertungen

266 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

266 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gemeinsam wachsen – in einem Haus, das Wertschätzung und Miteinander wirklich lebt

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alexius/Josef Krankenhaus Neuss in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gemeinsam wachsen – in einem Haus, das Wertschätzung und Miteinander wirklich lebt

Was mir besonders gut gefällt:
Das Alexius Josef Krankenhaus zeichnet sich durch eine offene Fehlerkultur und aktive Qualitätszirkel aus, die zur stetigen Verbesserung beitragen. Besonders positiv ist die Vielzahl an Möglichkeiten, das Haus als Fachkraft kennenzulernen – beispielsweise durch das Trainee-Programm, das einen tollen Einstieg für Berufsanfänger nach dem Examen oder für Fachkräfte aus anderen Bereichen bietet.

Als Führungskraft erlebe ich, dass der transformale Führungsstil nicht nur gewünscht, sondern auch gelebt wird. Die übergeordnete Leitung kommuniziert auf Augenhöhe, zeigt Wertschätzung und gibt konstruktives Feedback.

Die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team – mit Ärzten, leitenden Oberärzten, der Departementsleitung, Sozialarbeitern, Psychologen und der Pflege – erfolgt auf Augenhöhe. Diskussionen bei Visiten oder Chefarztvisiten werden immer im Sinne des Patienten geführt, und jede Profession wird gehört. Das empfinde ich als sehr wertschätzend.

Das Team meiner Station pflegt einen kollegialen, unterstützenden und respektvollen Umgang miteinander. Auch das Einarbeitungsprogramm ist hervorragend strukturiert: Von der Departementsleitung über die Stationsleitung bis zu den Kollegen wird man Schritt für Schritt begleitet.

Sehr positiv hervorheben möchte ich die engagierte Mitarbeitervertretung, die stets ein offenes Ohr für Anliegen hat. Ebenso bieten die transparenten Qualitätszirkel und Arbeitsgruppen viel Raum für persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

Der Rahmendienstplan ermöglicht eine gute Planbarkeit der Freizeit. Das Ausfallmanagement ist gut durchdacht – auch wenn es nicht bei allen beliebt ist, sorgt es doch dafür, dass Mitarbeitende nicht ständig in ihrer Freizeit angerufen werden, um einzuspringen. Wer andere Einrichtungen kennt, weiß, wie wertvoll diese Struktur ist.

Die Pflegequalität ist hoch, die Teams sind mit sehr gut ausgebildeten Fachkräften besetzt, und jeder Mitarbeitende hat seinen festen Platz und wird als wertvoll für das Haus und die gemeinsame Arbeit wahrgenommen.

Was verbessert werden könnte:
Es ist schade, dass selbst ein so gut ausgestattetes und engagiertes Krankenhaus mit zahlreichen Angeboten für Mitarbeitende Schwierigkeiten hat, ausreichend Personal zu gewinnen – was jedoch eher der politischen Situation als der Klinik selbst geschuldet ist.

Mein Fazit:
Ich bin sehr froh über meine Entscheidung, Teil des Alexius Josef Krankenhauses zu sein. Ein Arbeitgeber, der auf Augenhöhe führt, Wertschätzung lebt und jedem Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, an der Weiterentwicklung des Hauses mitzuwirken.
➡️ Weiter so, Alexius Josef Krankenhaus!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Celina NawePersonalreferentin Recruiting & Employer Branding

vielen Dank für Ihre außergewöhnlich positive und wertschätzende Bewertung des Alexius Josef Krankenhauses. Es erfüllt uns mit großer Freude zu lesen, dass Sie sich als Führungskraft in unserem Haus so wohl fühlen und die gelebte Wertschätzung sowie das Miteinander so positiv hervorheben.

Besonders dankbar sind wir für Ihre Anerkennung unseres transformationalen Führungsstils und der Kommunikation auf Augenhöhe. Dass Sie die multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen allen Bereichen - von der Pflege über die Ärzt:innen bis hin zu Sozialarbeiter:innen und Psycholog:innen - als so bereichernd empfinden, bestätigt uns in unserem Ansatz, alle Professionen gleichwertig zu behandeln und patientenorientiert zu arbeiten.

Ihre Würdigung unserer offenen Fehlerkultur, der Qualitätszirkel und des strukturierten Einarbeitungsprogramms zeigt uns, dass unsere Bemühungen um kontinuierliche Verbesserung und professionelle Entwicklung Früchte tragen. Ebenso freut es uns, dass Sie das Engagement unserer Mitarbeitervertretung und die Planbarkeit durch den Rahmendienstplan so positiv wahrnehmen.

Ihre Einschätzung bezüglich der Personalgewinnung teilen wir und arbeiten kontinuierlich daran, trotz der herausfordernden politischen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihr Engagement und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Weiterentwicklung unseres Hauses voranzutreiben.

Ihr HR-Team

Transformational nicht immer umgesetzt

4,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Alexius/Josef Krankenhaus Neuss in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle inhaltliche Arbeit mit den Patient*innen. Gebäude und Anlage sehr schön. Kollegialer Zusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Deutliche Gehaltsgefälle zwischen FK und MA, wobei viel Verantwortung auch die MA tragen müssen (s.o.). Transformation müsste besser durchdrungen und gelebt werden.

Verbesserungsvorschläge

Transformationale Führung bitte richtig anwenden. Vielleicht auch mal agile Führung anschauen?!
Technisch schneller agieren bzw. die entsprechenden Abteilungen treiben! („Kann man nix machen“- NoGo)

Arbeitsatmosphäre

Im Team hervorragende Atmosphäre, kollegiale Unterstützung, wertschätzende Kritik. Mir den Vorgesetzten nicht ganz so.

Image

Eigentlich gutes Image, das Jammern der MA findet auf hohem Niveau statt. Trotzdem klafft eine Lücke zwischen gewünschtem Image und der Wahrnehmung der MA.

Work-Life-Balance

Jederzeit Abstimmung wegen Terminen möglich

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist nur möglich über Hierarchie. Weiterbildung / Studium wird unterstützt, dann aber kaum die Möglichkeit der fachlichen Karriere bzgl. Position und Gehalt.

Gehalt/Benefits

AVR Tarif. Führungskräfte top bezahlt (dadurch bindet man sie auch), der Rest muss um Zulagen kämpfen. Tarifmöglichkeiten werden gerne bei der untersten Möglichkeit belassen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man ist auf dem Weg… Mülltrennung könnte deutlich besser sein!

Kollegenzusammenhalt

S. obeb

Umgang mit älteren Kollegen

Nicht immer wurden langjährige MA insofern gewürdigt, dass sie jahrelang hohe Leistungen erbracht haben. Wenn es altersbedingt Einbußen gab, wurde es z.T kritisch gesehen.

Vorgesetztenverhalten

Transformational bedeutet, dass man MA erst mal befähigen sollte, bevor man ihnen Verantwortung plötzlich überlässt. Und es bedarf wenig Aufwand, MA in Ruhe zu lassen. Das ist nicht wirklich Führung im Sinne einer Transformation (Stichwort „4 I’s“).
Leider wenig akademisierte Führungskräfte.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich gut, technisch gab es ärgerliche, verzögernde Probleme

Kommunikation

Besprechungen soweit mit Informationen ok. Gegenseitige Erwartungen werden wenig kommuniziert, da es dafür auch kein Forum gibt. Führte zu Enttäuschungen auf beiden Seiten.

Interessante Aufgaben

Gab es zu genüge..


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Celina NawePersonalreferentin Recruiting & Employer Branding

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit uns so ausführlich zu teilen. Wir freuen uns, dass Sie viele positive Aspekte wie die inhaltlich wertvolle Arbeit mit den Patient*innen, den kollegialen Zusammenhalt sowie die Arbeitsbedingungen hervorgehoben haben.
Gleichzeitig nehmen wir Ihre Anmerkungen zur Führung, Kommunikation und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehr ernst. Themen wie Transformation und eine gelebte Führungskultur sind uns wichtig, und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese in der Praxis zu stärken.

Ihr Feedback gibt uns wertvolle Impulse für unsere weitere Entwicklung. Vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke mit uns teilen.

Ihr HR-Team

So viel was es bietet und nicht genutzt wird.

2,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 bei St. Augustinus Gruppe in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Klienten, die neueren Einrichtungen, die Einspringprämie, die theoretisch kurzen Dienstweg, die zeitweise flexibele Handlungsweise

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Augenmerk liegt ausschließlich bei der Wirtschaftlichkeit, was sich gravierend auf die Lebensqualität des zu betreuenden Klientel Auswirkt und das menschliche Fehlverhalten des einzelnen Mitarbeiters begünstigt. Fehlende fehlende Fehlerkultur, still schweigen und ausbleibende Konsequenzen bei bekannten Missständen.

Verbesserungsvorschläge

Die Richtlinien und Standards beachten, Qualitätssicherung,
Prozesse optimieren und die vorhandenen Ressourcen nutzen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Celina NawePersonalreferentin Recruiting & Employer Branding

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, Ihre damaligen Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass Sie einige Aspekte Ihrer früheren Tätigkeit nicht so positiv empfunden haben. Diese Punkte nehmen wir ernst, auch wenn Ihr Beschäftigungsverhältnis bereits einige Jahre zurückliegt.
Gleichzeitig freut es uns, dass Sie positive Aspekte, wie die Einspringprämie und unsere neuen Einrichtungen hervorheben. Seit 2021 haben wir zudem verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Prozesse, Kommunikation und Qualitätsstandards weiterzuentwickeln.

Ihr Feedback ist für uns wertvoll, da es und auch rückblickend Hinweise gibt, wie wir uns verbessern können. Vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke mit uns teilen.

Ihr HR-Team

Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Ein gewollte Ja-Sager-Führung

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei St. Augustinus-Fachkliniken gGmbH in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Coperate Benefit Programm ganz gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nicht kritikfähig, nur Ja Sager sind erwünscht - Siehe oben
Parkplatz Situation könnte verbessert werden,
Kantine bzw Café recht teuer.
Räumlichkeiten zum Teil renovierungsbedürftig - Hauptgänge gepflegt, Nebenräume und Nebengebäude teils runtergekommen und stark veraltet.

Verbesserungsvorschläge

Wahrnehmung der Interessen der Angestellten wäre schon wünschenswert.
Verbesserung von Arbeitsbedingungen zum Thema Ergonomie, aber auch Lautstärke uvm wäre angebracht und unbedingt zu beachten.

Arbeitsatmosphäre

Man merkt schnell dass nur die Zahlen stimmen sollen, alles andere ist unwichtig dort.

Image

Mehr Schein als Sein

Work-Life-Balance

Wird nicht wirklich beachtet. Hauptsache Dienste besetzt.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildung sehr begrenzt, kein Blick über den Tellerrand

Gehalt/Benefits

Starre Stufen, zusätzliche Aufgabenbereich werden nicht vergütet

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als Sein...

Kollegenzusammenhalt

Kollegen super zusammenhalt aber das ist eher nicht gewünscht

Umgang mit älteren Kollegen

Auf Bedürfnisse wird nicht eingegangen, zb Tische nicht höhenverstellbar, Stühle alt und ranzig, Neuerungen werden angelehnt oder verlaufen im Sand

Vorgesetztenverhalten

PDL, gesamter Kreis davon mit Vertretung usw echt grenzüberschreitend, nicht Kritik fähig und kaum wertschätzend.... hauptsächlich Zahlen interessant, MA und deren Einwände unbedeutend

Arbeitsbedingungen

Auf Wünsche und Bedürfnisse wird nicht eingegangen.... Vorschläge werden nicht ernst genommen

Kommunikation

Die fehlt immer wieder oder geht nur an einzelne Personen

Interessante Aufgaben

Eher eintönig


Gleichberechtigung

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War mal besser da...

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei St. Augustinus Gruppe in Neuss gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Im Patientenkontakt sehr gut, unter den meisten KollegInnen auch, sonst teils sehr toxisch (Führung....)

Image

Ganz klar nein.

Work-Life-Balance

Es gibt Betriebssport, ansonsten geregelte Arbeitszeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles kommt in einen Müll und wird verbrannt.

Karriere/Weiterbildung

Siehe Aufstiegschancen.

Kollegenzusammenhalt

Manche sind gut und halten gut zusammen, der Rest arbeitet nur für sich.

Vorgesetztenverhalten

Es wird gespalten und gelästert, Rest siehe Kommunikation

Arbeitsbedingungen

Fachkräfte fehlen, die guten kündigen, man wird mit Arbeit zugeschüttet.

Kommunikation

Fehler von Vorgesetzten werden auf Personal abgeschoben, null Kritikfähigkeit. Über zukünftige Ziele wird man im Dunkel gelassen. Vorschläge zur Verbesserung der Qualität der Behandlung werden abwertend zerschlagen. Transparenz gleich Null.

Gehalt/Benefits

Da das Unternehmen kirchlich ist, ist die Bezahlung nur an den Tarifvertrag angelehnt. Man bekommt deutlich weniger und muss mehr arbeiten (39h Woche).

Gleichberechtigung

Führungskräfte werden die, die sich gut lenken lassen und kaum Erfahrung in der Praxis haben...

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Arbeitgeber-Kommentar

Celina NawePersonalreferentin Recruiting & Employer Branding

vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, so ausführlich Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Es tut uns leid zu lesen, dass Sie viele Aspekte Ihrer Arbeitssituation nicht so positiv empfunden haben. Diese Rückmeldungen nehmen wir sehr ernst, da uns die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ein wichtiges Anliegen ist.
Gleichzeit freut es uns zu sehen, dass Sie den Patientenkontakt und auch den Zusammenhalt mit einigen Kolleg*innen als positiv erlebt haben.

Ihr Feedback hilft uns, Schwachstellen besser zu erkennen und unsere Strukturen weiterzuentwickeln.
Vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke mit uns teilen.

Mit freundlichen Grüßen
HR-Team

Mehrfachbewertung

Im großen und Ganzen zufrieden.

3,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alexius/Josef Krankenhaus Neuss in Neuss gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das man als Mensch mit Persönlichkeit gesehen wird und nicht nur als eine Fachkraft um den Personalschlüssel zu halten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das manchmal das eine gesagt wird und was anderes bei rumkommt

Verbesserungsvorschläge

Dienstpläne sinnvoller gestalten, Führungskräfte sollten respektvoll mit den Angestellten umgehen und man sollte mehr wert auf Mitarbeiter Zufriedenheit geben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Celina NawePersonalreferentin Recruiting & Employer Branding

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und Ihre positive Gesamtbewertung.
Es freut uns sehr, dass Sie den wertschätzenden Umgang sowie den Kollegenzusammenhalt bei uns hervorheben. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Anmerkungen zu Kommunikation, Dienstplangestaltung und Führungsverhalten sehr ernst.

Ihr Feedback ist für uns ein wichtiger Hinweis, um uns stets weiterzuentwickeln und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden langfristig zu sichern.
Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Mit freundlichen Grüßen
HR-Team

Hat sehr stark nachgelassen.

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 bei St. Augustinus-Eingliederungshilfe in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile gar nichts mehr. War früher mal anders.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das schlecht überwiegt mittlerweile dem gutem. Keine Leitung vorhanden. Geschäftsführung nimmt einen nicht ernst.

Verbesserungsvorschläge

Zurück zu dem Basics. Den Menschen und seine Bedürfnisse wieder in den Vordergrund rücken und nicht immer weiter expandieren und neue Heime übernehmen, kaufen oder eröffnen. Erstmal schauen das die alten Häuser wieder ordentlich laufen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr nachgelassen. Alte Kollegen sind in Rente gegangen. Neue Generation eher auf ihre Interessen bedacht. Lästereien, Lügen und es wird ständig zum Chef gerannt.

Image

Nach außen verkauft sich das Unternehmen als sehr gut und vorzeigen unternehmen. Im Inneren sieht das alles sehr anders aus. Was nach außen versprochen wird, findet immer inneren überhaupt nicht statt.

Work-Life-Balance

Wegen den kleines Teams, darf nur ein Mitarbeiter alleine im Urlaub sein. Möchten zwei Mitarbeiter gleichzeitig Urlaub ist es verboten.

Karriere/Weiterbildung

Wird man unterstützt.

Gehalt/Benefits

Gehalt nach Tarif. Für Mitarbeiter die sich besonders einbringen gibt es keine Extras, es wird immer auf den Tarifvertrag gepocht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Verkauft ein Kaffeeprodukt in ihren Netzwerk mit "fair trade", aber sonst nicht vorhanden. Mehr Schein als sonst was.

Kollegenzusammenhalt

Intern auf den Gruppen gut. Übergreifend Lästereien und schlecht reden. Einmischen in gruppeninterne Absprachen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Ratschläge und Erfahrungen der älteren Kollegen werden angehört aber mehr auch nicht.

Vorgesetztenverhalten

Nicht existent. Alle 2 Jahre wechselnd die Leitungsposition.

Arbeitsbedingungen

Computer und Software immer auf dem neusten Stand. Defekte Badewanne werden aus Kostengründen nicht ersetzt. Jahrelang keine Investition ins Haus, wegen Umzugspläne die seit Ewigkeiten stehen aber nie umgesetzt wurden.

Kommunikation

Quasi nicht mehr vorhanden.

Gleichberechtigung

Alles in Ordnung. Immer mehr Frauen in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Immer mehr Bürokratie wird auf den Mitarbeitern die Gruppendienst leisten übertragen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Bewerber/in,

Wir bedauern sehr, dass Ihre Erfahrungen bei uns in den letzten Jahren nicht mehr Ihren Erwartungen entsprechen und Sie einige Missstände wahrgenommen haben. Ihre Hinweise zu Themen wie Kommunikation, Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten und Arbeitsbedingungen nehmen wir sehr ernst. Es ist uns ein großes Anliegen, die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden wieder stärker in den Fokus zu rücken und die interne Zusammenarbeit sowie das Arbeitsklima zu verbessern. Wir sind uns bewusst, dass es in der Vergangenheit Herausforderungen gab und arbeiten kontinuierlich daran, diese anzugehen.

Mit freundlichen Grüßen
HR-Team

Mehrfachbewertung

Meine Meinung nach 30 Jahren Dienst in diesem Unternehmen.

3,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei St. Augustinus-Eingliederungshilfe in Neuss gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der DERZEIT stetige Wunsch sich zu verbessern!! Und adäquat vorausschauend zu handeln!!
Aktuell fühlt es sich aber auch nur nach einem Wunsch an! Wenn überlegt wird, ob ein Obstkorb für die Mitarbeiter das Klima im Betrieb verbessern kann, ist für die Ernsthaftigkeit, in der Grundhaltung nach einer wirklichen Verbesserung zu hinterfragen!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt nichts schlechtes! Es gibt sehr viele Herausforderungen, die nur in einer respektvollen Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden! bewältigt werden können. Ohne Mitarbeitende gibt es keine SAG! Ohne entsprechende Wertschätzung und damit ist nicht Geld gemeint, für ALLE Mitarbeitende, werden wir immer weniger und schaffen es nicht! Mehr Authentizität von „Oben“ nach „Unten“ und ehrlichen DEMUT von jedem, würde hier schon Welten bewegen.
Mehr Geld ist nicht nachhaltig und bindet keine Mitarbeiter!
Mehr Menschlichkeit und echte Grundwerte vorleben, hingegen schon. Wenn es richtig gemacht wird, wächst daraus Loyalität und an der fehlt es gewaltig! Viele Verstimmungen unter den Mitarbeitenden sind aus mangelnder Aufklärung und oberflächlicher, Behandlung entstanden. Es wird zu wenig gespiegelt, wie wertvoll jeder einzelne ist! Zu Corona wurde ein Brief an Mitarbeitende versendet, der inhaltlich aussagte „Wir müssen Sie kündigen, wenn Sie sich nicht impfen lassen!“ Dies hängt vielen Mitarbeitenden noch nach. Ich hätte mir gewünscht einen Brief mit „Wir möchten Sie als Mitarbeiter nicht verlieren und bitten Sie hiermit der Impfpflicht nachzukommen!“ gewünscht. Dies ist die gleiche Botschaft, nur halt mit Wertschätzung! Das ist nur ein Beispiel dafür, wie unüberlegte Sätze, einen großen und nachhaltigen, negativen Effekt auslösen können. Meiner Erfahrung nach ist hier noch viel Potenzial. Wertschätzung schafft Loyalität, Respekt schafft Wohlgefühl. Ein WIR Gefühl schafft Bindung! Eigentlich ganz einfach.

Mein Feedback hat übrigens niemanden interessiert!

Dazu fällt mir dann auch sofort der Spruch unserer GF ein „Reisende soll man nicht aufhalten!“
Ich bedanke mich dafür, dass Sie mir meine Entscheidung, nach über 30 Jahren zu gehen, nun leichter gemacht haben Das ist wirklich „menschlich stark“

In diesem Sinne werde ich mich dann auch verabschieden und sage auf Wiedersehen an meine geschätzten Mitarbeitenden evtl. sehen wir uns in einem anderen Unternehmen , wo der Mensch wirklich im Mittelpunkt steht ja wieder!?

Verbesserungsvorschläge

Mir ist in 30 Jahren viel aufgefallen, wo es Potenzial für Verbesserungen gibt. In beinahe allen Punkten scheitert es an der Zeit die sich genommen wird, um Probleme adäquat zu behandeln und eine gemeinsame Lösungsstrategie zu entwickeln, bzw. diese konsequent zu verfolgen. Ich würde mir mehr Einbindung der "normalen" Mitarbeiter wünschen, die ein erlebtes Bild von Problemen widergeben können, statt primär Fokus auf "gefilterte" Schilderungen von Leitungskräften zu legen. Hier wäre eine unabhängige Vertrauensperson für Mitarbeitende ein Lösungsansatz. Ich würde mir wünschen, ein verbindliches Zeitmanagement zu entwickeln, präventiv mit Blick nach vorne zu arbeiten, statt immer wieder auf kurzfristige halb gare Lösungen bei Problemen reagieren zu müssen, die Großteils längst absehbar waren. Hier würde ich dann die Punkte, Fachkraft Mangel, Mitarbeiter Gewinnung, Mitarbeiter Bindung benennen. Derzeit wirkt es so, als ob es durch die jetzige Geschäftsführung eine positive Entwicklung, mit genau diesem Fokus gibt. Ich würde mir wünschen, die Mitarbeiter, die täglich mit Problemen zu kämpfen haben, würden ein ehrliches Gehör finden. Es muss ein Augenmerk auf herausragende und überdurchschnittlich engagierte Mitarbeiter gelegt werden. Diese Sorgen täglich dafür, Störungen zu beseitigen, die Versorgung von "uns anvertrauten Menschen" und somit den Umsatz zu sichern. Das sind meiner Meinung nach die Pfeiler dieses Unternehmens. Vorgesetzte die nicht in der Lage sind, mit der Zeit zu gehen und ihre Form der Führung auf eine angepasste Form zu ändern, sollten konsequent übergeordnet korrigiert oder individuell transformiert werden, um das gesetzte Ziel einer Verbesserung schnell und ohne weitere Kollateralschäden, durch Kündigungen zu vermeiden. Viele gute Mitarbeiter haben und planen bald das Unternehmen zu verlassen. In den meisten fällen liegt es an persönlichen Grenzen, die durch inadäquaten Umgang forciert werden und nicht selten durch einzelne Führungskräfte hervorgerufen werden. Hierzu würde ich mir durch die GF eine schützende Haltung bezüglich der einfachen Mitarbeiter wünschen, die dieses Unternehmen aufrecht erhalten, statt offen zu äußern „Reisende soll man nicht aufhalten!“. Wir brauchen diese Kollegen!! In 30 Jahren habe ich sehr deutlich gelernt "Der Fisch stinkt in der Regel vom Kopf zuerst!" Eine Vertrauensperson, die bei Problemen vermitteln kann, könnte schon eine Bereicherung sein, ein klares Bild des eigentlichen Problems zu erlangen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist individuell von der Führungskraft abhängig. Es gibt umsichtige und wertschätzende Führungskräfte, die es schaffen, ein Team zu fördern und Motivation bei Mitarbeitenden zu entwickeln. Leider sind diese noch in der Unterzahl. Derzeit gibt es aber klare Zielvorgaben der Geschäftsführung, die zu einer "Zufriedenheit", Mitarbeiterbindung und ehrlichen Wertschätzung für Mitarbeitende führen soll. Dies wird von mir, nach 30 Jahren Betriebsangehörigkeit sehr begrüßt!, ist meiner Ansicht nach längst überfällig und stellt durch "Altlasten" eine sehr große Herausforderung für alle dar. Es gibt aber die Hoffnung auf Verbesserung und das ist gut!

Image

Das Image dieses Unternehmens ist abhängig davon, mit welchem Vorgesetzten man es als Mitarbeiter zu tun hat. Bei wertschätzenden Vorgesetzten, wird gut gesprochen, bei anderen schlecht. Insgesamt wird unter den Mitarbeitern aber klar differenziert, zwischen auffälligen Vorgesetzen und dem Gesamtunternehmen. Derzeit ist die Gesamtgeschäftsführung mit einem sehr kompetenten Menschen besetzt, der durch seine Herangehensweisen, seiner offenen, sowie respektvollen Haltung jedem Mitarbeiter gegenüber, für ein authentisches, positives Image sorgt. Meiner Meinung nach eine absolute Bereicherung für dieses Unternehmen. Aber auch er hat mit Herausforderungen zu kämpfen, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben und eine schnelle Transformation blockieren. Dennoch habe ich ausdrücklichen Respekt davor, dass endlich jemand da ist, der mit aller Kraft versucht, einen adäquaten Führungsstil zu etablieren und zukunftsorientiert handelt. Dafür kann ich als Mitarbeiter einfach nur Danke sagen!

Work-Life-Balance

Die Umsetzung gestaltet sich zunehmen schwieriger, weil es personale Engpässe gibt und immer häufiger Mitarbeitende in ihrer Freizeit nach Dienstübernahmen in anderen Bereichen "herangezogen" werden. Meiner Erfahrung nach war es bei Teams, die einen Zusammenhalt pflegten, aber immer möglich, auch kurzfristige Lösungen für den eigenen Bereich zu finden. Geben und nehmen untereinander, war immer ein Grundstock für die Lösungsstrategie. Wie in den anderen Punkten auch, lebt hier die Leitung die Werte vor, die am Ende zu einem zufriedenstellenden Ziel führen können. Vertrauen in Mitarbeitende zu setzen und Freiheiten zum Diensttausch untereinander sind ebenfalls Zielführend. In einem gut funktionierendem Team, ist es dann „nur noch“ Aufgabe der Leitung, für gerechten Ausgleich zwischen den Mitarbeitenden zu sorgen. Die derzeitige Entwicklung, Mitarbeitende in fremde Bereiche zu senden, verhindert aber diese Freiheit. So werden Stunden die von Mitarbeitenden in fremden Bereichen erbracht wurden, dann im eigenen Bereich angehäuft und müssen zwangsläufig von Mitarbeitenden im eigenen Bereich reguliert werden. Die Grundhaltung zur Work-Life-Balance ist großteils vorhanden! Die Umsetzung……

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote, individuelle Förderung durfte ich erleben und bin für diese Erfahrung sehr dankbar. Es wird Wert auf Fortbildungen und persönliche Entwicklung gelegt. Einzig Zeitmangel und Personelle not, stören den hohen Anspruch in diesem Bereich des Unternehmens. Aus meiner Erfahrung, ist dies ein herausragender Punkt, im Vergleich zu anderen Unternehmen. Wer es schafft genügend intrinsische Motivation aufzubringen und Karriere machen will, der erfährt hier eine Herausragende Möglichkeit, seine Ziele zu erreichen. Wertschätzender Umgang, Leitungen als Vorbild, gesunder Spagat zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit, wird gebraucht! Wobei derzeit die Menschlichkeit sehr stark vernachlässigt wird und der Umsatz wichtiger erscheint.

Gehalt/Benefits

Die Löhne sind grundsätzlich tariflich fixiert und werden zuverlässig gezahlt. Hier habe ich in 30 Jahren nicht eine einzige Abweichung erleben dürfen, was ich sehr schätze. Die extrinsische Belohnung in Bezug auf eine Leitungstätigkeit empfand ich als verbesserungswürdig. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus habe ich als Leitung netto 107€ bei S12 /6 im Monat mehr verdient. Mehr Brutto ist in diesem Fall dann nicht mehr netto! Ich musste dafür eine 100% Stelle, als "normaler" Mitarbeiter im Wechseldienst und zusätzlich Leitungsaufgaben erfüllen. Hier hätte ich mir mehr Freistellung für Leitungsaufgaben gewünscht, um zum einen überhaupt adäquat meine Aufgabe erfüllen und zum anderen mehr intrinsischen Anreiz für die Stelle als Leitung entwickeln zu dürfen. Anfragen in Gesprächen wurden mit der Begründung "Da können wir nichts machen! das ist tariflich geregelt, beantwortet" Um die Stelle der Bereichsleitung lukrativ zu halten, hätte ich mir eine transformierende Haltung in der GF. gewünscht, die den Einsatz der Leitungen in anderer Form, z.B. mit Freistellung und Zeit für diese herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe ermöglicht. Es ging mir nie um mehr Geld als Belohnung!!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

2020 habe ich ein Projekt zu Einsparung von Energiekosten, mit Bezug auf die Nebenkosten der Klienten erstellt. Bei meiner Vorstellung wurde ich von der GF belächelt und auf die niedrigen Beschaffungskosten an der Strombörse, für unser Unternehmen verwiesen. Als die Energiekosten dann 2022 stiegen, wurde es aktuell und ist durchgängig im Fokus dieses Unternehmens. Meiner Erfahrung nach gibt es eine gesunde Haltung zum Thema Umweltschutz. Es wird sukzessive modernisiert. Hier würde ich mir etwas mehr Lobby wünschen, weil meiner Meinung nach auch damit geworben werden darf. Es ist sicherlich sehr schwer in diesem Unternehmen, gezielt auf fair trade zu achten, aber vom Gefühl her würde ich sagen, dies geschieht!, wenn möglich! . Abgesehen von Umwelt, gibt es noch die Unterstützung für Burundi, die hier nicht unerwähnt bleiben sollte!

Kollegenzusammenhalt

Dieser Punkt ist ebenfalls stark abhängig von der Grundhaltung bzw. dem Freiraum für Teamarbeit und Mitarbeiter Pflege, der jeweiligen Leitung. Wer offene Kommunikation vorlebt und Probleme individuell lösen kann, fördert die Teamarbeit. Wertschätzung, ehrlicher Respekt, die Kunst individuelle Stärken und Schwächen respektvoll zu kommunizieren, im Team zu nutzen und zu zwischen Mitarbeitenden zu vermitteln, sowie eine individuelle Förderung zu entwickeln, ist in der Lage für einen ausgeprägten Zusammenhalt bei Mitarbeitenden zu sorgen. Leider gab es zu meiner Zeit keine Freistellung für diese Umfassende Aufgabe. Ich musste dafür meine Freizeit opfern, um angemessen Zeit für Mitarbeitende und meiner Vorstellung von adäquater Führung zu haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Dieser Punkt ist individuell zu betrachten. Grundsätzlich erlebe ich respektvollen Umgang und eine individuelle Förderung von älteren Kollegen. Aber hier gibt es erhebliche Abweichungen in Bezug auf die personellen Ressourcen. Ein großes Team kann in der Regel immer einen älteren Kollegen stützen. Bei kleineren Teams gibt es trotz Bemühungen der Kollegen untereinander, leider keine Spielräume und jeder muss volle Leistung bringen. Hier wäre ein transparenter, respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden hilfreich. Präventive Gespräche mit älteren Kollegen z.B. durch die Personalentwicklung, könnten sich ebenfalls unterstützend auf die zukünftige Zusammenarbeit bis zur Rente auswirken. Abgesehen davon, wäre es eine respektvolle Handlung, die meiner Meinung nach jeder Mitarbeitende verdient. Menschlicher korrekter Umgang zwischen jung und alt wird trotz mangelnder Unterstützung in der Regel im Team gelebt!

Vorgesetztenverhalten

Individuelle Herangehensweisen, sowie Faktoren von Stress, haben einen erheblichen Einfluss auf den Umgang mit Mitarbeitenden. Meiner Erfahrung nach, ist jede Leitungskraft um einen harmonischen Umgang bemüht, kommt aber durch diverse Faktoren wie z.B. Zeitmangel, Personal Engpässe, schnell an menschliche Grenzen. Durch Stress kommt es gelegentlich zu inadäquatem Verhalten, welches aber in der Regel beidseitig ausgelöst wird. Dies ist nicht als unprofessionell zu bewerten, sondern steht in direktem Zusammenhang, zu dem was von jedem Mitarbeitenden abverlangt wird und es keine Freistellung, für eine adäquate Mitarbeiterführung gibt. Alles muss daher spontan, zwischen Tür und Angel abgewickelt werden. Dieser Umstand führt folglich zu Spannungen und respektlos wirkenden Situationen. Mit einer Freistellung zur Mitarbeiter Pflege, könnten viele Probleme in einem adäquatem Zeitraum für Mitarbeitende und somit einem respektvollem Setting, in Ruhe erörtert, sowie gemeinsame Lösungsstrategien entwickelt werden der viel Ärger, sowie entstandener Frust erspart.

Arbeitsbedingungen

Je nach Einrichtung ist dies als individuell zu bewerten. Es gibt Neubauten, die hervorragendes Klima im Bereich Büro, Toilettenräume etc. bieten. Es gibt aber auch Einrichtungen die absolut grenzwertig sind. Im Bereich IT gibt es meiner Meinung nach eine gute Ausstattung. Die IT Abteilung zeigt sich stets bemüht, Lösungen zu entwickeln, kommt aber auch durch Personal und Lieferengpässe an Grenzen. Insgesamt würde ich es als, zweckmäßig bis gut bezeichnen. Luft nach oben gibt es immer. Hardware kann nie schnell genug sein ;-)

Kommunikation

Als ehemalige Leitung eines Wohnbereiches, habe ich in der Zeit zwischen 2019 und 2022 eine positive Entwicklung erleben dürfen. Es wurde über aktuelle Zahlen des eigenen Bereiches, ungefragt informiert. Diese Fakten wurden von mir mit meinem damaligen Team geteilt, um bei Mitarbeitenden ein Gespür für die eigene Rolle im Umgang mit z.B. totem Kapital zu entwickeln. Zu dieser Zeit habe ich diese Informationen als unumgänglich für eine erfolgreiche Arbeit in meiner Funktion als Leitung gehalten und im Sinne des Unternehmens benutzt. Ab 2022 gab es dann plötzlich keine Information!? Transparente Haltung zur wirtschaftlichen Lage des eigenen Bereiches, ist ein Grundstock für eine erfolgreiche Arbeit. In diesem Bereich des Unternehmens wird leider immer noch jegliche Kompetenz der Bereichsleitung von einer übergeordneten Einrichtungsleitung untergraben. So werden z.B. Vorstellungsgespräche von einer Einrichtungsleitung übernommen, viele Leere Versprechen! Resultat ist dann oftmals! Neuer Mitarbeiter ist unzufrieden, weil EL versprechen nicht umsetzbar sind, verlässt das Unternehmen Störung des Betriebes. Stelle wieder unbesetzt!

Gleichberechtigung

Hierzu habe ich keine auffälligen Abweichungen erleben dürfen. Meinem Eindruck nach ist die Gleichberechtigung in diesem Unternehmen gelebt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist über die Jahre durch diverse Kontrollen, permanente Nachweispflichten und die Einhaltung von gesetzlichen Regelungen erheblich gestiegen. Der Großteil von Stellenbeschreibungen sind veraltet und berücksichtigen bisher nicht die Entwicklung der letzten 15 Jahre. Wo vor 20 Jahren noch der Mensch im Mittelpunkt stand, sind es heute haufenweise Dokumente, die nachgehalten, sowie kontrolliert werden müssen. Diese Zeit fehlt natürlich bei Mitarbeiterpflege, sowie Klienten. Obwohl durch das Inklusionsgesetz der Schwerpunkt unserer Arbeit, in Beziehungsarbeit gesteckt werden muss, um eine adäquate Versorgung für Klienten zu erzielen, wird diese Zeit entweder durch Dokumentation oder die Sicherstellung vom Fachkraftanteil in anderen Bereichen, erheblich gestört. Herausforderungen gibt es für Mitarbeitende jeden Tag. Meiner Erfahrung nach, versucht Jeder Mitarbeitende, durchgängig den Spagat zwischen Dokumentation, Beziehungsarbeit und "Lückenfüller" zu erfüllen, kommt dabei aber auch schnell an Grenzen, die zu Frustration führen. Der Großteil schafft dies überwiegend, durch herausragendes Engagement und "Mehrleistung". Die kaum echte Wertschätzung erfährt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,
vielen Dank für Ihr offenes und sehr ausführliches Feedback.
Wir sind froh, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen und uns auch konkrete Verbesserungsvorschläge mitteilen.

Ganz besonders freut es uns, dass Sie unser Angebot an Fort- und Weiterbildungen sehr gut bewertet haben! Mitarbeiter (m/w/d) wertzuschätzen bedeutet für uns, die persönlichen Stärken zu fördern sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Bei uns können sich die Mitarbeiter individuell aus dem umfangreichen Angebotskatalog etwas aussuchen – egal ob Resilienztraining, Projektmanagement oder für die Karriereleiter.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HR-Team

Zu viel Homeoffice, schlechte Kommunikation. Verantwortung wird gerne abgegeben.

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei St. Augustinus Gruppe in Neuss gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel HO


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alexius/Josef Krankenhaus Neuss in Neuss gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

Planbar und guten Rahmenplan

Kollegenzusammenhalt

Top Team


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege/ liebe Kollegin,

Wir legen großen Wert auf ein starkes Miteinander und eine unterstützende Arbeitsatmosphäre. Ihr Feedback bestärkt uns in unserem Engagement, diese Werte weiterhin zu fördern.

Besonders freut uns auch, dass Sie die gute Work-Life-Balance hervorheben. Wir sind stets bestrebt, unseren Mitarbeitern die Flexibilität zu bieten, die sie benötigen, um Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Seit 2009 tragen wir daher stolz durchgehend das Siegel berufundfamilie.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HR-Team

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