In der Krise erkennt man am besten die Fähigkeiten des Managements...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teilweise ein noch guter Kollegenzusammenhalt, allerdings auch nicht unter allen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das neue Board of Management ist zu weit weg von den meisten Mitarbeitern. Die meisten Entscheidungen werden einfach getroffen, meist ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter.
Das einst wirklich sozial engagierte Familienunternehmen (sowohl intern als auch extern), welches früher auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter größtenteils geachtet hat gibt es leider so nicht mehr.
Verbesserungsvorschläge
Wieder zurück zu den Wurzeln, mehr Freiheiten, weg mit der Überwachung. Wünschenswert wäre, wenn man die Mitarbeiter ernst nimmt und diese auch mal nach ihrer Meinung fragt.
Arbeitsatmosphäre
Früher sehr angenehm, heute unterdurchschnittlich. Der Spaß bei der Arbeit ist bei vielen nicht mehr zu spüren.
Image
es bröckelt...
Work-Life-Balance
Früher und besonders in den letzten Jahren sehr gut, heute leider eher schlecht. Ein zu spätes und falsches Reagieren des Managements führt zu planlosen Änderungen und überdurchschnittlich vielen nutzlosen Aufgaben.
Karriere/Weiterbildung
nicht immer gewünscht oder nur mit viel Überzeugungsarbeit möglich
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist ok, die Sozialleistungen wurden über die letzten Jahre stark zurückgefahren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin gut, intern ist noch viel Luft nach oben möglich.
Kollegenzusammenhalt
Das ist sehr abhängig von der Abteilung. In vielen Abteilungen aber noch vorhanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere und langjährige Kollegen gibt es viele. Das langjährige Wissen wird doch meistens sehr geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Das ist sehr abhängig von der Abteilung und vom Standort. Früher eher vertrauensvoll, heute eher überwachend und sehr misstrauisch.
Arbeitsbedingungen
Gute IT Ausstattung, gute Kantine (auch hier sind Einsparungen über die letzten Jahre spürbar). Der Lärm durch die nun wieder große Anzahl von anwesenden Kollegen ist besonders nach der jetzt geforderten Anwesenheitspflicht (3 Tage) leider wieder Alltag, worunter die Konzentration sehr leidet.
Kommunikation
Es wird meist sehr schnell über Änderungen informiert. Im Intranet sind allerdings kritische Kommentare nicht gern gesehen. Auf Sorgen und Ängste in Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage wird nicht eingegangen. Die privaten Auswirkungen, durch die rigorose Änderung des Home Office, werden klein geredet oder einfach ignoriert.
Gleichberechtigung
Vom Unternehmen wird darauf sehr geachtet. Allerdings ist das sehr abhängig vom jeweiligen Vorgesetzten.
Interessante Aufgaben
Teilweise ja. Neue Dinge gibt es wenige, da die Entscheidungswege oft zu lange sind und man das noch so überschaubare Risiko meidet. Durch die Trägheit einiger Entscheidungsträger erreicht die Motivation bei vielen mittlerweile den Tiefpunkt.
