98 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Atmosphäre ist super.
Die Work-Life-Balance ist gut, jedoch ausbaufähig.
Der Kollegenzusammenhalt ist eine Stärke der Stabilo.
Die Vorgesetzten waren alle kompetent, fair und freundlich.
Die Arbeitsumgebung ist schön, jedoch auch ausbaufähig.
Die interne Kommunikation ist manchmal durch alte Strukturen kompliziert.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und Spannend.
Dass er sich kaum noch an Abmachungen hält
Die Vorgesetzten sollten von deren Untergebenen bewertet werden und das Ergebnis soll auch die Personalabteilung kennen und entsprechend reagieren
Die Stimmung ist auf einem Tiefststand
Innerhalb kaum Aufstiegsmöglichkeiten
Man versucht ältere Kollegen loszuwerden
Zum Glück gibt es den "Flurfunk"
- Keine Wertschätzung
- Mitarbeitende, die sich wehren oder beschweren werden mundtot gemacht und selbst als Problem dargestellt
- man wird ausgenutzt
Viele Führungskräfte setzen sich engagiert für ihre Teams ein und bemühen sich um eine offene, unterstützende Kommunikation – trotz begrenzter Spielräume. Viele Mitarbeiter engagieren sich sehr und geben ihr bestes um das Schiff durch die unruhigen Gewässer zu steuern. Die Aufgaben sind oft abwechslungsreich und bieten Raum für eigene Ideen. Auch die ergonomische Ausstattung der neuen Büroräume, wie höhenverstellbare Tische, ist ein klarer Pluspunkt. Die hohe Mitarbeiterbindung und die Präsenz von Frauen in Führungspositionen zeigen, dass STABILO grundsätzlich auf Stabilität und Chancengleichheit setzt. Die Marke STABILO hat nach außen ein starkes, positives Image – das kann motivierend wirken, wenn es intern wieder stärker gelebt wird. Viele Mitarbeitende waren stolz & glücklich, Teil des Unternehmens zu sein – dieses Fundament lässt sich wieder aktivieren.
Veraltete Strukturen und komplexe Prozesse erschweren effizientes Arbeiten und führen zu wachsender Belastung. Die Kommunikation ist oft unklar – auch vom Betriebsrat – und trägt zur Unsicherheit bei. Man hat zunehmend das Gefühl, dass kein echtes Interesse an Veränderung besteht. Kommentare zu Bewertungen allein reichen nicht aus, um Vertrauen zurückzugewinnen.
1. Mut zur Erneuerung veralteter Systeme und Strukturen, um Innovation zu ermöglichen und Mitarbeitende zu entlasten.
2. Offenlegung von Gehaltsentwicklungswegen und Kriterien – unabhängig von Betriebszugehörigkeit.
3. Förderung leistungsbezogener Anerkennung, ohne bestehende Tarifstrukturen zu untergraben.
4. Schaffung von Perspektiven für alle Mitarbeitenden, unabhängig von Alter, Rolle oder Betriebszugehörigkeit.
5. Klare, verständliche und zeitnahe Kommunikation von Entscheidungen – insbesondere bei Veränderungen wie mobiler Arbeit oder organisatorischen Umstellungen.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren spürbar gewandelt. Der Ausbau von Managementebenen hat zu einer stärkeren Steuerung und einem deutlichen Anstieg an Prozessen geführt, was die Effizienz im Tagesgeschäft zunehmend beeinträchtigt. Die einst gelebte flache Hierarchie ist im Alltag kaum noch erkennbar.
Während sich das Umfeld dynamisch weiterentwickelt, hält das Unternehmen in vielen Bereichen an überholten Strukturen, Systemen und Abläufen fest. Dieses Spannungsfeld zwischen Veränderungsdruck und strukturellem Stillstand führt zu einem Ungleichgewicht, das sich auf die Motivation und das Miteinander auswirkt. Hier wäre mehr Mut zur Erneuerung und ein klarer Blick auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Organisation wünschenswert.
Früher war es ein echtes Gefühl von Stolz, Teil von STABILO zu sein. Die Identifikation mit dem Unternehmen war hoch, man ging gerne zur Arbeit und engagierte sich mit Überzeugung – nicht zuletzt, weil die Werte und das Miteinander spürbar waren.
Heute fällt es zunehmend schwer, dieses Gefühl aufrechtzuerhalten. Die Diskrepanz zwischen dem positiven Außenbild der Marke und der internen Realität ist deutlich spürbar. Die aktuellen Kununu-Bewertungen zeigen, dass diese Wahrnehmung kein Einzelfall ist. Es fehlt an Orientierung, Klarheit und echter Weiterentwicklung – sowohl strukturell als auch kulturell.
Ich wünsche mir sehr, dass STABILO es schafft, das Ruder herumzureißen und wieder zu einem Ort wird, an dem Identifikation, Stolz und Engagement selbstverständlich sind. Das Potenzial ist da – es braucht jedoch den Mut, ehrlich hinzuschauen und konsequent zu handeln.
Die Balance zwischen Beruf und Privatleben wird zunehmend schwieriger. Die steigende Aufgabenlast und die fehlende Flexibilität im Arbeitsalltag führen dazu, dass sich Mitarbeitende teilweise stark verausgaben. Besonders belastend wirkt sich aus, dass vakante Stellen über längere Zeit oder gar nicht nachbesetzt werden, wodurch die Arbeitslast für bestehende Teams deutlich steigt.
Veraltete Strukturen behindern ein modernes, agiles Arbeiten, das den heutigen Anforderungen gerecht werden könnte. Die kurzfristige Änderung der Regelungen zur mobilen Arbeit war ein zusätzlicher Einschnitt. Auch wenn die grundsätzliche Entscheidung nachvollziehbar ist, war die Art der Umsetzung wenig wertschätzend und nicht im Einklang mit den kommunizierten Unternehmenswerten – insbesondere dem Anspruch, nach dem „Color Code“ zu handeln.
Persönliche und finanzielle Weiterentwicklung ist kaum möglich und nicht transparent. Seit Jahren wird ein Weiterbildungskatalog angekündigt – bisher ohne Umsetzung. Entwicklungsperspektiven fehlen spürbar.Zulagen sind schwer bis gar nicht zu bekommen, auch hier gibt es keine Vorgaben oder Richtwerte an welchen man sich orientieren und darauf hinarbeiten kann.
Früher überdurchschnittlich heute Durchschnitt. Die Gehaltsstruktur ist trotz Tarifvertrag intransparent. Langjährige Mitarbeitende profitieren von alten Tarifstufen, während engagierte, leistungsstarke Kolleg:innen oft schlechter gestellt sind. Das führt zu Spannungen und dem Gefühl, dies entweder hinnehmen zu müssen oder die eigene Leistung zu relativieren. Eine offene und nachvollziehbare Gehaltspolitik wäre dringend notwendig, um Motivation und Vertrauen langfristig zu sichern.
Das Unternehmen zeigt Engagement, z. B. in Nachhaltigkeitsthemen. Die selbst gesetzen Ziele werden jedoch nicht erreicht.
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist – je nach Abteilung – weiterhin ein tragender Pfeiler im Arbeitsalltag. Viele Mitarbeitende zeigen großes Engagement, unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die strukturellen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Gleichzeitig ist eine zunehmende Polarisierung spürbar: Es bilden sich Gruppen von Mitarbeitenden, die aktiv nach Lösungen suchen und Veränderungen vorantreiben möchten, während andere sich – oft seit Jahrzehnten – in einer Haltung der Unzufriedenheit eingerichtet haben. Diese Spannungen wirken sich auf das Miteinander aus und erschweren eine konstruktive Zusammenarbeit.
STABILO zeichnet sich durch eine hohe Mitarbeiterbindung aus – Kolleg:innen mit 30, 40 Betriebszugehörigkeit sind keine Seltenheit. Dieses langjährige Erfahrungswissen wird geschätzt und in vielen Bereichen aktiv eingebunden, was für die Stabilität und Kontinuität im Unternehmen spricht.
Gleichzeitig zeigt sich, dass der Umgang mit dieser wertvollen Ressource nicht immer ausgewogen ist. Inwiefern sich langjährige Mitarbeitende weiterhin aktiv einbringen oder eher routiniert ihren Aufgaben nachgehen, ist sehr unterschiedlich und hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab. Hier wäre ein gezielterer Austausch zwischen Generationen sowie eine stärkere Förderung von altersunabhängiger Weiterentwicklung wünschenswert – um sowohl Erfahrung als auch frische Impulse bestmöglich zu verbinden.
Die Führungskräfte auf den mittleren und unteren Ebenen leisten viel, stoßen jedoch zunehmend an strukturelle Grenzen. Ihre Möglichkeiten, aktiv zu gestalten, sind stark eingeschränkt – häufig bleibt ihnen nur die Rolle, zentrale Entscheidungen weiterzugeben. Das schmälert nicht nur ihre Wirksamkeit, sondern erschwert auch die Identifikation mit der Führungsaufgabe.
Besonders herausfordernd ist die wachsende Diskrepanz zwischen Aufgabenmenge und verfügbaren Ressourcen. Trotz intensiver Bemühungen, Prozesse zu optimieren, sind viele Abteilungen durch bestehende Strukturen limitiert. Die Belastung steigt, während echte Lösungen ausbleiben.
Hier ist das Unternehmen gefordert, Verantwortung zu übernehmen: durch klare Prioritäten, transparente Kommunikation und eine Stärkung der Führung auf allen Ebenen. Nur so kann Vertrauen zurückgewonnen und nachhaltige Motivation gefördert werden.
Die Rahmenbedingungen sind grundsätzlich solide, bieten jedoch wenig Spielraum für modernes und effizientes Arbeiten. Es fehlt an Flexibilität und zeitgemäßer Infrastruktur, die den Anforderungen eines dynamischen Arbeitsumfelds gerecht werden könnten.
Die neuen Büroräume sind modern und die höhenverstellbaren Tische stellen eine echte Verbesserung dar. Dennoch fehlt es an Identität: Die Gestaltung wirkt generisch und lässt kaum Rückschlüsse auf die Marke STABILO zu – sie könnte ebenso gut zu jedem anderen Unternehmen passen.
Führungskräfte der mittleren und unteren Ebenen dürfen regelmäßig Entscheidungen von oben weitergegeben, ohne echte Mitgestaltungsmöglichkeiten. Trotz deren Bemühungen, Informationen transparent zu vermitteln, bleibt die Kommunikation oft lückenhaft und führt zu Unsicherheit und Frustration im Team und bei den Führungskräften.
Die interne Kommunikation ist ein zentraler Faktor für Vertrauen und Orientierung – und genau hier zeigen sich aktuell deutliche Schwächen. Entscheidungen werden oft nur unklar oder verspätet kommuniziert, was Unsicherheit und Frustration fördert.
Auch der Betriebsrat trägt leider zur Verunsicherung bei: Mailings mit unklaren Inhalten und wenig konkreten Aussagen schaffen eher Unsicherheit als Klarheit. Das Gefühl, gut vertreten zu sein, geht dadurch zunehmend verloren. Positiv hervorzuheben ist, dass sich das BOM in solchen Situationen bewusst zurückhält – dennoch wäre ein aktiver Beitrag oder eine unterstützende Kommunikation wünschenswert, um Orientierung zu geben und Vertrauen zu stärken.
STABILO zeigt grundsätzlich ein Bewusstsein für Gleichberechtigung und Vielfalt. Auf allen Führungsebenen sind auch Frauen vertreten, was ein wichtiges Zeichen für Chancengleichheit im Unternehmen ist. Die Möglichkeit, sich unabhängig von Geschlecht weiterzuentwickeln, ist grundsätzlich gegeben.
Dennoch fällt auf, dass viele zentrale Entscheidungspositionen weiterhin überwiegend mit Männern besetzt sind. Dies ist kein Einzelfall in der Branche, sollte aber Anlass sein, bestehende Strukturen regelmäßig zu hinterfragen und aktiv an einer ausgewogenen Repräsentanz zu arbeiten. Eine offene und transparente Kommunikation über Entwicklungswege und Auswahlprozesse könnte hier zusätzlich Vertrauen schaffen und die Gleichstellung weiter stärken.
Die Aufgaben bei STABILO sind in vielen Bereichen abwechslungsreich und inhaltlich spannend. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten. Dieser Gestaltungsspielraum ist ein wertvoller Aspekt, der Mitarbeitenden erlaubt, Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich einzubringen.
Allerdings wird die Umsetzung dieser Ideen häufig durch starre Prozesse und eine geringe Innovationsbereitschaft erschwert. Kreative Ansätze und neue Impulse stoßen oft auf strukturelle Hürden, die den Handlungsspielraum begrenzen. Das führt dazu, dass Potenziale nicht voll ausgeschöpft werden können und engagierte Mitarbeitende sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität wiederfinden.
Was positiv bleibt – Lichtblicke im Arbeitsalltag
Trotz der aktuellen Herausforderungen gibt es auch Bereiche, in denen das Unternehmen überzeugt. Die Gleichberechtigung wird aktiv gelebt – Mitarbeitende werden unabhängig von Geschlecht oder Herkunft fair behandelt und erhalten gleiche Chancen. Auch das Umweltbewusstsein zeigt sich in konkreten Maßnahmen wie der Nutzung von Solarstrom, der Bereitstellung von Ladestationen für E-Fahrzeuge und dem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe in der Produktion.
Die Büroräume sind modern und freundlich gestaltet, was grundsätzlich zu einem angenehmen Arbeitsumfeld beiträgt. Zudem werden Gehälter zuverlässig und pünktlich ausgezahlt – ein Aspekt, der in unsicheren Zeiten nicht selbstverständlich ist.
Diese positiven Ansätze zeigen, dass Potenzial vorhanden ist. Es bleibt zu hoffen, dass sie künftig wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und durch eine konsistente, mitarbeiterorientierte Unternehmensstrategie ergänzt werden.
1. Kommunikation und Führung
Die Kommunikation ist stark top-down geprägt, Entscheidungen werden ohne Kontext getroffen und Mitarbeitende fühlen sich nicht mitgenommen. Führungskräfte wirken zurückhaltend und orientierungslos, was Unsicherheit auf allen Ebenen verstärkt.
2. Arbeitsatmosphäre und Kollegenzusammenhalt
Das Betriebsklima ist angespannt und teilweise toxisch. Misstrauen, geheime Bewertungen und Konkurrenzdenken haben den früheren Zusammenhalt ersetzt. Mitarbeitende kämpfen um Anerkennung statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
3. Karriere und Weiterbildung
Es fehlt an klaren Konzepten zur Weiterentwicklung. Flache Hierarchien und Sparmaßnahmen verhindern gezielte Förderung und transparente Aufstiegsmöglichkeiten. Persönliche Entwicklung bleibt auf der Strecke.
4. Arbeitsbedingungen
Großraumbüros ohne feste Arbeitsplätze erschweren konzentriertes Arbeiten. Die räumliche Gestaltung wirkt zwar modern, ist aber wenig funktional für produktives Arbeiten.
5. Work-Life-Balance
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zunehmend schwierig. Mitarbeitende denken über Teilzeit nach, um Kinderbetreuung zu ermöglichen – ein klares Zeichen, dass die Balance nicht stimmt.
6. Umgang mit älteren Mitarbeitenden
Ältere Kolleginnen und Kollegen werden als teuer und langsam wahrgenommen, statt als erfahrene Fachkräfte geschätzt. Perspektiven fehlen, und viele freuen sich nur noch auf die Rente.
7. Gehalt und Sozialleistungen
Das Gehalt ist durchschnittlich und wird pünktlich gezahlt, jedoch nicht immer der Verantwortung gerecht. Sozialleistungen und Benefits werden nach und nach gestrichen, was die Attraktivität des Arbeitgebers mindert.
8. Image
Nach außen wirkt das Unternehmen weiterhin positiv – intern sieht die Realität jedoch anders aus. Die Diskrepanz zwischen öffentlichem Ruf und tatsächlichem Arbeitsalltag ist deutlich spürbar.
9. Umwelt- und Sozialbewusstsein
Zwar gibt es einzelne nachhaltige Maßnahmen, doch fehlt ein konsistentes Konzept. Der Abbau von ÖPNV-Zuschüssen bei gleichzeitigem Ausbau von Parkplätzen wirkt widersprüchlich.
1. Kommunikation stärken
Zurück zu einer offenen und mitarbeiterorientierten Kommunikation, die informiert, einbindet und Vertrauen schafft. Entscheidungen sollten nachvollziehbar sein, Beweggründe transparent kommuniziert werden.
2. Verhaltenscodex ernst nehmen
Der firmeneigene „Color Code“ sollte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern aktiv gelebt werden – durch Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermaßen.
3. Kritikfähigkeit und Lernbereitschaft fördern
Eine konstruktive Fehlerkultur und die Offenheit für Rückmeldungen sind essenziell, um sich als Organisation weiterzuentwickeln.
4. Perspektiven und Weiterentwicklung ermöglichen
Mitarbeitende brauchen klare Karrierepfade, transparente Kriterien für Aufstieg und gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten – auch bei flachen Hierarchien.
5. Innovationen nicht nur fordern, sondern ermöglichen
Kreativität entsteht dort, wo Raum für Ideen, Austausch und Eigenverantwortung gegeben wird. Es braucht einen Nährboden, damit Innovation wachsen kann.
6. Faire und transparente Vergütung
Gleiche Tätigkeiten sollten mit gleichem Gehalt vergütet werden – unabhängig von Abteilung, Geschlecht oder Verhandlungsgeschick. Sozialleistungen sollten erhalten und sinnvoll ergänzt werden.
7. Arbeitsbedingungen verbessern
Konzentrationsfördernde Arbeitsumgebungen, feste Arbeitsplätze und eine ausgewogene Balance zwischen Präsenz und mobilem Arbeiten sind entscheidend für Produktivität und Zufriedenheit.
8. Wertschätzung für alle Altersgruppen
Ältere Mitarbeitende sollten nicht als Belastung, sondern als wertvolle Ressource gesehen werden. Altersunabhängige Entwicklungsmöglichkeiten und Respekt sind unerlässlich.
9. Nachhaltigkeit ganzheitlich denken
Umweltbewusstsein sollte nicht nur punktuell sichtbar sein, sondern sich in einem konsistenten, strategischen Gesamtkonzept widerspiegeln – auch in der Mobilitätsförderung.
Ein Klima der Verunsicherung – Entscheidungen ohne Transparenz
Innerhalb weniger Monate hat sich die Stimmung im Unternehmen deutlich verschlechtert. Ohne offen über einen möglichen Personalüberhang zu sprechen, werden einzelne Mitarbeitende gezielt mit Aufhebungsverträgen konfrontiert – ein Vorgehen, das Unsicherheit und Angst schürt. Parallel dazu wurde das mobile Arbeiten für einen Großteil der Belegschaft stark eingeschränkt. Die Entscheidung darüber, wer weiterhin flexibel arbeiten darf, liegt nicht mehr bei den Führungskräften, sondern bei der Personalabteilung – ohne nachvollziehbare Kriterien.
Besonders kritisch wirkt sich die Einführung geheimer Mitarbeiterbewertungen aus, die nicht nur Intransparenz fördern, sondern auch Misstrauen und Konkurrenz unter Kolleginnen und Kollegen verstärken. Das einst kollegiale Miteinander ist einem Klima der Demotivation und Vorsicht gewichen.
ußen glänzend, innen brüchig – ein Image mit zwei Gesichtern
Das Unternehmen genießt nach außen hin weiterhin einen sehr guten Ruf – sei es bei Kunden, Partnern oder potenziellen Bewerbenden. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Die Stimmung unter den Mitarbeitenden ist deutlich getrübt, und das Vertrauen in die Unternehmensführung nimmt spürbar ab. Viele Mitarbeitende sprechen hinter vorgehaltener Hand über die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Image und der gelebten Realität. Das äußere Erscheinungsbild stimmt daher nur bedingt mit den internen Erfahrungen überein.
Work-Life-Balance nur noch auf dem Papier
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird zunehmend zur Herausforderung. Mitarbeitende sehen sich gezwungen, über eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit nachzudenken, um grundlegende familiäre Verpflichtungen wie die Kinderbetreuung überhaupt noch erfüllen zu können. Von echter Work-Life-Balance kann unter diesen Bedingungen kaum noch die Rede sein – vielmehr entsteht der Eindruck, dass private Bedürfnisse hinter betrieblichen Anforderungen zurückstehen müssen.
Karriereentwicklung auf Sparflamme – kaum Perspektiven sichtbar
In Zeiten wirtschaftlicher Zurückhaltung steht die berufliche Weiterentwicklung spürbar hinten an. Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt, und gezielte Förderung zur Persönlichkeitsentwicklung findet kaum statt. Auch die Kriterien für einen beruflichen Aufstieg sind nicht transparent kommuniziert, was bei vielen Mitarbeitenden zu Unsicherheit führt.
Zudem erschweren die flachen Hierarchien im Unternehmen eine klare Karriereplanung. Es fehlen Konzepte, wie Mitarbeitende gezielt an ihrem Arbeitsplatz weiterentwickelt werden können. Wer sich fachlich oder persönlich entfalten möchte, stößt schnell an strukturelle Grenzen. Karriereperspektiven wirken dadurch begrenzt und wenig planbar – Unterstützung durch das Unternehmen ist derzeit kaum zu erwarten.
Durchschnittliches Gehalt, schrumpfende Benefits – Luft nach oben
Das Gehalt bewegt sich im marktüblichen Durchschnitt und wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. Allerdings stellt sich zunehmend die Frage, ob die Vergütung der tatsächlichen Verantwortung und Belastung noch gerecht wird. Sozialleistungen und Zusatzangebote, die früher ein attraktives Gesamtpaket ausmachten, werden nach und nach gestrichen – was sich spürbar auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt.
Besonders bedauerlich ist der Rückbau von Benefits, die zur Entlastung im Alltag beigetragen haben. Insgesamt fehlt es an einem klaren Konzept, wie das Unternehmen seine Mitarbeitenden auch über das Gehalt hinaus wertschätzen und unterstützen möchte.
Engagement mit Widersprüchen – Umweltbewusstsein ohne klare Linie
Das Unternehmen zeigt grundsätzlich ein Bewusstsein für ökologische Verantwortung: Solarstrom wird erzeugt, Ladestationen für Elektrofahrzeuge stehen zur Verfügung und in der Produktion kommen zunehmend nachhaltige Rohstoffe zum Einsatz. Diese Maßnahmen sind positiv zu bewerten und zeigen ein gewisses Engagement für Umweltfragen.
Allerdings fehlt es an Konsistenz. So wurde der Zuschuss für das Bahnticket gestrichen – ein Schritt, der nachhaltige Mobilität eher entmutigt. Gleichzeitig wurden Parkplätze ausgebaut, was dem ursprünglichen Gedanken der CO₂-Reduktion widerspricht. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass kein klares, ganzheitliches Konzept hinter den Maßnahmen steht.
Kollegialität unter Druck – Konkurrenz statt Kooperation
Der einst spürbare Zusammenhalt im Team ist zunehmend einer leistungsgetriebenen Einzelkämpfermentalität gewichen. In dem Bestreben, sich als Top-Mitarbeiter zu positionieren, hat sich eine Kultur etabliert, in der nicht mehr das Miteinander, sondern das Gegeneinander im Vordergrund steht. Der neue „Spirit“ scheint darin zu bestehen, andere kleinzureden, um selbst besser dazustehen. Das Vertrauen unter Kolleginnen und Kollegen leidet spürbar – eine bedauerliche Entwicklung, die das Arbeitsklima nachhaltig belastet.
Wertschätzung im Alter? Fehlanzeige
Ältere Mitarbeitende sehen sich zunehmend mit Vorurteilen konfrontiert. Sie gelten als langsam, schwierig oder kostenintensiv – eine Sichtweise, die nicht nur demotivierend wirkt, sondern auch wertvolle Erfahrung und langjährige Expertise verkennt. In diesem Umfeld fällt es schwer, sich langfristig eingebunden zu fühlen. Für viele bleibt nur die stille Hoffnung, dass der Ruhestand nicht mehr allzu fern ist.
Führung ohne Richtung – Unsicherheit auf allen Ebenen
Das Verhalten der Führungskräfte lässt derzeit vor allem eines erkennen: Zurückhaltung. Es entsteht der Eindruck, dass auch sie mit der aktuellen Entwicklung des Unternehmens überfordert sind und selbst nicht genau wissen, wohin der Wandel führen soll. Klare Kommunikation, Orientierung oder greifbare Führung fehlen – stattdessen dominieren Unsicherheit und Passivität. In Zeiten des Umbruchs wäre gerade hier ein starkes, transparentes Führungsverhalten gefragt.
Arbeitsbedingungen mit Licht und Schatten
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich in Ordnung – moderne, farbenfrohe Büroräume sorgen für eine angenehme Optik. Allerdings fehlt es an festen Arbeitsplätzen, was für viele Mitarbeitende zu einem Gefühl der Orientierungslosigkeit führt. Die Großraumbüros bringen zusätzliche Herausforderungen mit sich: Eine belastende Geräuschkulisse wechselt sich mit einer bedrückenden Stille ab, die das konzentrierte Arbeiten erschwert. Die räumliche Gestaltung wirkt dadurch zwar offen, aber wenig förderlich für produktives und fokussiertes Arbeiten.
Vom Mitnehmen zum Übergehen – ein Wandel in der Kommunikationskultur
Was einst von Offenheit und Beteiligung geprägt war, ist heute kaum wiederzuerkennen. Früher wurde Wert darauf gelegt, Mitarbeitende aktiv einzubinden, sie abzuholen und ihre Perspektiven in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Begriffe wie „Bottom-up“ standen für eine Kultur, in der Informationen aus der Praxis – von denen, die täglich mit den Systemen arbeiten und Probleme unmittelbar erleben – nach oben getragen und gemeinsam Lösungen erarbeitet wurden.
Heute ist davon wenig geblieben. Die Kommunikation folgt zunehmend einem starren Top-down-Prinzip. Entscheidungen werden ohne Kontext oder Erläuterung weitergegeben – mit der Begründung, man müsse schnell handeln. Für Beweggründe oder Rückfragen bleibt kein Raum. Das einst konstruktive und partizipative Klima ist einer angespannten und distanzierten Atmosphäre gewichen.
Gleichberechtigung wird gelebt – ein positives Beispiel
In puncto Gleichberechtigung überzeugt das Unternehmen voll und ganz. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder persönlichem Hintergrund werden Mitarbeitende fair behandelt. Chancen zur Weiterentwicklung, Aufgabenverteilung und Wertschätzung sind für die meisten Mitarbeiter gleich schlecht oder nicht vorhanden.
Verlust an fachlicher Herausforderung – Aufgabenvielfalt stark eingeschränkt
Die wirtschaftliche Lage hat spürbare Auswirkungen auf die inhaltliche Ausgestaltung der Tätigkeiten. Viele interessante und herausfordernde Aufgaben wurden gestrichen oder auf ein Minimum reduziert. Statt Weiterentwicklung und fachlicher Tiefe dominieren nun Routinetätigkeiten, die wenig Raum für Eigeninitiative oder kreative Lösungsansätze lassen. Das Potenzial der Mitarbeitenden bleibt dadurch zunehmend ungenutzt.
Teilweise ein noch guter Kollegenzusammenhalt, allerdings auch nicht unter allen.
Das neue Board of Management ist zu weit weg von den meisten Mitarbeitern. Die meisten Entscheidungen werden einfach getroffen, meist ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter.
Das einst wirklich sozial engagierte Familienunternehmen (sowohl intern als auch extern), welches früher auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter größtenteils geachtet hat gibt es leider so nicht mehr.
Wieder zurück zu den Wurzeln, mehr Freiheiten, weg mit der Überwachung. Wünschenswert wäre, wenn man die Mitarbeiter ernst nimmt und diese auch mal nach ihrer Meinung fragt.
Früher sehr angenehm, heute unterdurchschnittlich. Der Spaß bei der Arbeit ist bei vielen nicht mehr zu spüren.
es bröckelt...
Früher und besonders in den letzten Jahren sehr gut, heute leider eher schlecht. Ein zu spätes und falsches Reagieren des Managements führt zu planlosen Änderungen und überdurchschnittlich vielen nutzlosen Aufgaben.
nicht immer gewünscht oder nur mit viel Überzeugungsarbeit möglich
Das Gehalt ist ok, die Sozialleistungen wurden über die letzten Jahre stark zurückgefahren.
Nach außen hin gut, intern ist noch viel Luft nach oben möglich.
Das ist sehr abhängig von der Abteilung. In vielen Abteilungen aber noch vorhanden.
Ältere und langjährige Kollegen gibt es viele. Das langjährige Wissen wird doch meistens sehr geschätzt.
Das ist sehr abhängig von der Abteilung und vom Standort. Früher eher vertrauensvoll, heute eher überwachend und sehr misstrauisch.
Gute IT Ausstattung, gute Kantine (auch hier sind Einsparungen über die letzten Jahre spürbar). Der Lärm durch die nun wieder große Anzahl von anwesenden Kollegen ist besonders nach der jetzt geforderten Anwesenheitspflicht (3 Tage) leider wieder Alltag, worunter die Konzentration sehr leidet.
Es wird meist sehr schnell über Änderungen informiert. Im Intranet sind allerdings kritische Kommentare nicht gern gesehen. Auf Sorgen und Ängste in Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage wird nicht eingegangen. Die privaten Auswirkungen, durch die rigorose Änderung des Home Office, werden klein geredet oder einfach ignoriert.
Vom Unternehmen wird darauf sehr geachtet. Allerdings ist das sehr abhängig vom jeweiligen Vorgesetzten.
Teilweise ja. Neue Dinge gibt es wenige, da die Entscheidungswege oft zu lange sind und man das noch so überschaubare Risiko meidet. Durch die Trägheit einiger Entscheidungsträger erreicht die Motivation bei vielen mittlerweile den Tiefpunkt.
Gespräche auf Augenhöhe, man wird bei Entscheidungen eingebunden, große Wertschätzung von Vorgesetzten und Kollegen, Vertrauensvoll.
Gute Balance von Präsenz und Homeoffice. Es wird sehr gut auf Arbeitszeiten und Urlaube geachtet.
Viele Sozialleistungen. Sehr gute Kantine.
Innerhalb der Abteilung und innerhalb der Firma guter Zusammenhalt.
Wertschätzender Umgang mit allen Mitarbeitenden.
Einbeziehung in Entscheidungen, Eigeninitiative wird sehr geschätzt, immer ein offenes Ohr. Tolle Vorgesetzten.
neue moderne Arbeitsplätze
Wir werden zeitnah über Neuigkeiten informiert, viele Beiträge im Intranet mit vielen Infos.
Viele Frauen in Führungsposition, gleiche Chancen für Männer und Frauen, guter Einstieg nach Elternzeit.
Chancen von persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung, Mitgestalten in spannenden Projekten.
Die Antwort auf morgen liegt nicht im Gestern.
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit spürbar belastet. Eine ungleiche Aufgabenverteilung führt dazu, dass viele Mitarbeitende überlastet sind, was sich in zunehmender Gereiztheit und sinkender Belastbarkeit zeigt. Die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens sorgt zusätzlich für große Verunsicherung – insbesondere durch die allgegenwärtige Angst vor Personalabbau.
Erschwerend kommt ein schwaches Top-Management hinzu, das keine klare Richtung vorgibt und wenig Vertrauen vermittelt. Die Stimmung schwankt zwischen Frust, Hilflosigkeit und Überforderung im Umgang mit der wirtschaftlichen Lage. Es fehlt an transparenter Kommunikation, zukunftsweisenden Entscheidungen und einer spürbaren Strategie, wie die aktuellen Herausforderungen bewältigt werden sollen.
Das Unternehmen hatte über Jahre hinweg ein starkes Image – sowohl in der Branche als auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Dieses positive Ansehen ist jedoch zunehmend verblasst. Der einstige Ruf als innovativer, dynamischer Arbeitgeber und Marke hat gelitten. Wirklich neue Ideen sind selten geworden.
Die Work-Life-Balance war lange Zeit ein positiver Aspekt im Unternehmen – inzwischen hat sich das deutlich verändert. Durch den zunehmenden Druck, mit immer weniger Ressourcen dieselbe oder sogar mehr Arbeit zu bewältigen, ist die Balance zwischen Beruf und Privatleben stark ins Ungleichgewicht geraten.
Vorgesetzte nehmen die Überlastung in vielen Fällen kaum wahr oder ignorieren sie bewusst. Die Belastung wird stillschweigend hingenommen, ohne dass wirksame Maßnahmen zur Entlastung der Teams ergriffen werden.
Klare Karrierepfade sind im Unternehmen kaum erkennbar. Entwicklungsmöglichkeiten wirken oft zufällig oder personenabhängig statt strukturiert und nachvollziehbar. Mitarbeitende wissen selten, welche Schritte oder Leistungen notwendig sind, um sich weiterzuentwickeln. Weiterbildungsangebote bestehen zwar, stehen jedoch meist nur ausgewählten Personen zur Verfügung.
Das Unternehmen bietet insgesamt solide Sozialleistungen: Eine subventionierte Kantine, Mitarbeiterrabatte und weitere Benefits werden geschätzt und tragen zur Mitarbeiterbindung bei. Auch die betriebliche Altersvorsorge und ähnliche Leistungen sind positiv hervorzuheben.
Allerdings mangelt es an Gehaltstransparenz. Kriterien für Gehaltsentwicklungen oder Eingruppierungen sind oft unklar und wirken wenig nachvollziehbar. Dies führt zu Unsicherheit und dem Gefühl, dass vergleichbare Leistungen unterschiedlich bewertet werden.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen umweltbewusst und sozial engagiert – intern ist davon jedoch wenig spürbar. Viele Maßnahmen wirken eher wie Lippenbekenntnisse als ernst gemeinte, gelebte Verantwortung.
Der Kollegenzusammenhalt war früher eine der Stärken des Unternehmens, lässt jedoch zunehmend nach. Die angespannte wirtschaftliche Lage, die wachsende Angst vor Personalabbau und die spürbare Überlastung vieler Mitarbeitender führen dazu, dass das Miteinander leidet. Statt gegenseitiger Unterstützung treten Unsicherheit und Rückzug stärker in den Vordergrund. Der Teamgeist wird durch die allgemeine Belastung und den Druck deutlich geschwächt.
Im Unternehmen arbeitet eine Vielzahl älterer Mitarbeitender, die über langjährige Erfahrung und tiefes Fachwissen verfügen. Diese wertvolle Ressource wird jedoch nicht ausreichend anerkannt oder eingebunden.
Mit wenigen Ausnahmen mangelt es im Unternehmen an Führungspersönlichkeiten, die eine klare Zukunftsvision vermitteln und den Mut zu ehrlicher, notwendiger Veränderung aufbringen. Besonders im obersten Führungsteam wird Verantwortung häufig abgewiesen, Entscheidungen werden ausgesessen oder nach unten delegiert.
Statt Führung erleben die Teams steigenden Druck und unrealistische Zielvorgaben, was die Arbeitsbelastung zusätzlich verschärft. Zudem entsteht der Eindruck von Vetternwirtschaft, was das Vertrauen in faire und kompetenzbasierte Entscheidungen untergräbt. Insgesamt fehlt es an glaubwürdiger, handlungsstarker Führung, die Orientierung und Motivation geben könnte.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen im Unternehmen sind eigentlich positiv: moderne Büroräume, eine gute technische Ausstattung und eine gut ausgestattete Kantine tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei.
Aktuell wird dieses Potenzial jedoch durch andauernde Umbauten stark eingeschränkt. Der Lärmpegel – insbesondere im Verwaltungsgebäude – ist sehr hoch und macht konzentriertes Arbeiten kaum möglich.
Die Kommunikation im Unternehmen ist derzeit schwach und wenig zielführend. Wichtige Entscheidungen werden unklar oder verspätet kommuniziert – häufig wird um den heißen Brei geredet, statt klare Ansagen zu machen. Besonders der Rückschritt beim mobilen Arbeiten wurde nicht transparent begründet und hat zusätzliche Irritation ausgelöst.
Es fehlt eine klare Linie, ebenso wie eine verlässliche und konsistente Kommunikation seitens der Führungsebene. Diese Unsicherheit über die Richtung des Unternehmens verstärkt die allgemeine Verunsicherung im Team und schwächt das Vertrauen in die Führung.
Die Führungsriege ist stark homogen geprägt – überwiegend mittelalte, weiße Männer besetzen die leitenden Positionen. Diversität in Hinblick auf Geschlecht, Herkunft oder Lebensentwürfe ist kaum sichtbar.
Die Einführung neuer Präsenzpflichten (60%) – mit fadenscheiniger Notwendigkeit und ohne transparente Kommunikation – hat die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich verschlechtert. Die Entscheidungen wirken rückwärtsgewandt und wenig empathisch gegenüber Mitarbeitenden mit familiären oder anderen privaten Verpflichtungen. Statt Vertrauen und Flexibilität zu stärken, werden Kontrolle und Starrheit betont – ein deutliches Signal gegen moderne Arbeitskultur.
Die Aufgaben im Unternehmen sind grundsätzlich interessant und bieten inhaltlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings ist die Anzahl und Dichte der Aufgaben in vielen Bereichen so hoch, dass eine gewissenhafte Bearbeitung oder gar ein Weiterdenken kaum möglich ist.
Alte Prozesse erschweren effizientes Arbeiten, binden unnötig Kapazitäten und stehen einer modernen, flexiblen Arbeitsweise im Weg.
Für die Einarbeitung wäre ein Pate wünschenswert.
STABILO ist ein toller Arbeitgeber, der ein angenehmes Abrbeitsklima aufrecht erhält mit teilweise kreativen und spannenden Aufgaben für Praktikant:innen.
Die Möglichleit einmal die Woche ins Homeoffice zu können ist super praktisch, leider hinkt die Flexibilität hier aber manchmal.
Die meisten Kollegen sind bereits langjährige Mitarbeiter, die teilweise auch als Praktikant:innen hier angefangen haben. Das ist ein super großer Pluspunkt, zeigt in der Praxis aber auch Nachteile. Neue Kollegen (die von außerhalb kommen) werden nur sehr zögerlich integriert und der Start ist somit sehr holprig. So zum Teil auch bei Praktis.
Leider werden manchmal in Vorstellungsgesprächen Dinge versprochen, die am Ende nicht gehalten werden. Ich unterstelle hier keine böse Absicht, sondern mangelnde Kommunikation untereinander.
In der Theorie hat STABILO sehr flache Hierarchien, in der Praxis wird aber manchmal etwas anderes gelebt, was sehr schade ist.
Alles in allem ist Stabilo eigentlich ein toller Arbeitgeber. Ich vermute, dass es hier darauf ankommt in welcher Abteilung man arbeitet.
So verdient kununu Geld.