44 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
44 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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44 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Respektvollerer Umgang einfach alles!
Es war mit Abstand das schlimmste Gespräch meines Lebens. Der Raum und die Tische waren wie in einem Verhör aufgestellt. Von Anfang an hat man das Gefühl, dass man nicht willkommen ist. Es ist kein wertschätzendes und respektvolles Gespräch zustande gekommen. Es wurden starr Fragen gestellt, die darauf abzielten, dass man diese nicht beantworten kann. Da diese auch fachlich nichts mir der Position zu tun hatten.
Professionelleres Setting im Gespräch. Es wurden kaum Fragen zum Werdegang, den Stärken, Schwächen oder Erwartungen gestellt. Stattdessen absurde Fragen wie "Was lesen Sie gerade?" oder "Wann haben Sie das letzte Mal etwas gesehen, was sie visuell beeindruckt hat?". Außerdem Fragen, die sehr offensichtlich darauf ausgelegt waren, den Bewerber auflaufen zu lassen. Die abschließende Aufgabe war nicht gut vorbereitet.
Nach der Bewerbung kam eine automatische Eingangsbestätigung. Kurz darauf folgte eine Zwischeninformation, dass die Bewerbungsfrist verlängert wurde und die Bewerbung im Verfahren berücksichtigt bleibt.
Insgesamt läuft der Prozess so, wie man ihn bei einer öffentlichen Verwaltung erwartet: mehrere Beteiligte, feste Vorgaben, strukturierte Vorauswahl. Laut veröffentlichter Beschreibung wird im ersten Schritt ein Bewerberspiegel erstellt, also ein systematischer Abgleich der Unterlagen mit dem Anforderungsprofil. Das erklärt längere Laufzeiten.
Trotzdem wäre an zwei Stellen Optimierung möglich: Wenn es ein klar definiertes Qualifikationsprofil gibt, könnte der Abgleich der eingehenden Bewerbungen früher starten. Dann ließen sich Absagen in manchen Fällen deutlich zeitnäher kommunizieren. Zusätzlich könnte die Reaktionszeit auf Nachfragen per E-Mail etwas schneller sein.
Unterm Strich weder klar negativ noch positiv, sondern erwartbar behördlich. Gerade mit dem Anspruch von „Stadtup“ wäre es aber sinnvoll, weiter am Tempo und an der Transparenz zu arbeiten, damit der Prozess im Wettbewerb um Fachkräfte moderner wirkt.
Nachdem meine Bewerbung satte 2,5 Monate im "Amt für Informations- und Kommunikationstechnik" lag erhielt ich eine Einladung zu einem Erstgespräch vor Ort, über die ich mich sehr gefreut hatte.
Klar, dass in Sachen Digitalisierung die öffentliche Verwaltung noch Nachholbedarf hat, weshalb ich verstehe, dass nicht wie mittlerweile üblich ein Erstgespräch als Videointerview vereinbart wurde.
Leider war ich an dem einzigen (!) vorgeschlagenen Termin verhindert und auch mehrere Nachfragen nach einem Alternativtermin wurden wenig lösungsorientiert zurückgewiesen:
"nimmt an den Gesprächen mit der Dezernentin, der Büroleitung, Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung, Personalamt ein größeres Gremium teil, weshalb es für uns nicht möglich ist, kurzfristig einen anderen Gesprächstermin anzuberaumen."
Wenn die Behörde meint, dass das für ein erstes Kennenlernen notwendig ist ... mir hätte es gereicht erstmal zu wissen worum es geht und mit wem man es zu tun hätte.
Aber wenn es die Stadt Frankfurt lieber kompliziert möchte, dann halt nicht.
Wenn man Montag Mittags, Einladungen für Freitag der selben Woche verschickt, muss man mit Verschiebungswünschen rechnen.
Eine Antwort auf eine eben solche, ist auch ein Zeichen von Wertschätzung den Bewerbenden gegenüber.
Hier bekommt man jedoch keine Antwort, nur Wochen später, das man sich schon für jemanden entschieden hat.
Es wurden noch NIE Krankheitstage eines Ex-Arbeitgebers bei mir gefordert. Erlaubt ist auch nur der letzte Arbeitgeber mit meiner Zustimmung. Gefragt wurde der vorletzte Arbeitgeber ohne meine Zustimmung. Als ich Ihnen klar gemacht habe, dass hier gegen den Datenschutz verstoßen wird, wurde ich abgelehnt. Sehr unseriös. Und darauf wartet man über einen Monat. Führungszeugnis auch nicht bekommen bzw zurückerstattet.
Zeitnah über den Stand des Auswahlverfahren informieren.
Und nach dem Vorstellungsgespräch nicht zu lange auf die Rückmeldung warten lassen
Ein Vorstellungsgespräch sollte eine offene und respektvolle Begegnung sein – gerade im öffentlichen Dienst, wo ein professioneller und menschlicher Umgang besonders wichtig ist. Leider wirkte das Gespräch eher wie eine Pflichtveranstaltung. Die Gesprächsatmosphäre war kühl, die Kommunikation wenig herzlich, und als Bewerber*in hatte man schnell das Gefühl, nicht willkommen zu sein.
Es würde helfen, wenn sich alle Beteiligten bewusst machen, dass ein Vorstellungsgespräch nicht nur der Beurteilung dient, sondern auch ein Aushängeschild für die Einrichtung ist. Eine freundliche Begrüßung, echtes Interesse an der Person und ein respektvoller Umgangston würden den Prozess für beide Seiten deutlich angenehmer machen.
Ihre Mitarbeiter unbedingt prüfen und „verpappte“ Strukturen auflösen.
Ich bin sehr zuversichtlich in das Interview gegangen, nachdem ich eine mir gestellte Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen erledigt habe.
Recht schnell merkte ich einen kühlen Gegenwind. Vor mir saßen empathielose Menschen, nicht „greifbar“ , wie Statisten. Eine männliche Person von der Personalabteilung - Jemand der schon etwas in die Jahre gekommen ist - zog seine „Rolle“ nach altem, stark verkrustetem Muster durch.
Ich hatte von der ersten Sekunde den Eindruck, dass man nicht wirklich an meiner Person interessiert war, sondern dass die Stelle schon neu (intern) besetzt war.
Entsetzlich.
Frage nach generischer absage nach Feedback, um sich zu verbessern. Dies ist die Antwort auf explizite Rückfrage:
(…) im Rahmen der Vorauswahl wurde ein Abgleich aller Bewerbenden mit dem verbindlich festgelegten Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle vorgenommen. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie aufgrund dieser Ergebnisse nicht in die Engere wahl aufgenommen wurden.(…)
Ob sich im Bereich der Informations- und kommunikationstechnik Gedanken darüber gemacht wird, wie es dem Gegenüber geht? Oder wie diejenigen sich fühlen würden, wenn sie selbst so eine Antwort bekämen? Da muss die Stadt Frankfurt noch einiges optimieren.
So verdient kununu Geld.