Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Die Stadt Frankfurt am Main erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamturteil. Besonders positiv stechen die Aufgabenvielfalt und die Gleichberechtigung hervor: Die Tätigkeiten gelten als abwechslungsreich und anspruchsvoll, und Chancengleichheit wird weitgehend als gegeben wahrgenommen. Die Work-Life-Balance profitiert von mobilen Arbeitsangeboten, wird jedoch durch Personalmangel und unzureichende Digitalisierung belastet.
Kritischer äußern sich die Bewertungen zu Führungsverhalten und Kommunikation. Vorgesetzte agieren je nach Abteilung sehr unterschiedlich – von professionell bis übergriffig – und Kommunikation auf Augenhöhe fehlt nach Aussage mehrerer Bewertungen. Auch der Kollegenzusammenhalt fällt gespalten aus: Innerhalb von Teams funktioniert er oft gut, auf Führungsebene bricht er hingegen ei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stadt Frankfurt am Main wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben sie als entspannt und kollegial, loben den guten Zusammenhalt und eine vertrauensbasierte Zusammenarbeit. Andere hingegen schildern die Situation deutlich kritischer: Zu wenige Schultern tragen zu viel Arbeit, Anerkennung fehlt, und abteilungsübergreifende Kooperation hängt stark von den beteiligten Personen ab. Auch Klatsch und die Bildung von Grüppchen belasten laut einigen Bewertungen das Miteinander.
Besonders kritische Stimmen berichten von erheblichem Druck, der an Mitarbeiter:innen weitergegeben wird, sowie von dauerhafter Unterbesetzung, die zu einer belastenden Stimmung führt. Die Erfahrungen scheinen dabei stark vom jeweiligen Bereich und dem direkten Umfeld abzuhängen – einige Abteilungen gelten als ruhig und angenehm, während andere als deutlich belastender wahrgenommen werden.
Die Kommunikation bei der Stadt Frankfurt am Main wird von den Bewertenden unterschiedlich eingeschätzt. Ein zentrales Kritikpunkt betrifft die mangelnde Transparenz seitens der Vorgesetzten: Einige Mitarbeiter:innen bemängeln, dass keine vertrauensvolle Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet und das Thema zwar oft angesprochen, jedoch kaum umgesetzt wird. Zudem berichten wenige, dass das Management selektiv kommuniziert, während der Austausch unter Kolleg:innen als problematisch wahrgenommen wird.
Demgegenüber äußern sich einige Bewertende positiver über die kollegiale Kommunikation und bewerten sie als sehr gut. Gleichzeitig räumen auch diese Stimmen ein, dass nicht alles reibungslos verläuft und es noch Verbesserungspotenzial gibt. Die Einschätzungen zur Kommunikation fallen damit insgesamt gemischt aus – während der kollegiale Austausch mehrheitlich funktioniert, bleibt die Kommunikation seitens der Führungsebene ein wiederkehrender Kritikpunkt.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Stadt Frankfurt am Main wird von den Nutzer:innen gespalten wahrgenommen. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Kommunikation und das Vertrauen: Einige Bewertungen beschreiben, dass Führungskräfte Informationen nicht direkt weitergeben, wenig Fachkenntnis über ihren eigenen Bereich mitbringen und Mitarbeiter:innen von oben herab behandeln. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen, dass problematisches Verhalten vonseiten der Führung durch höhere Ebenen nicht adressiert wird und zu einer erhöhten Fluktuation beiträgt. Auch die fehlende Unparteilichkeit wird von wenigen als Problem genannt.
Das Führungsverhalten variiert stark je nach Abteilung und Bereich. Während im Verwaltungsbereich die Führung als noch akzeptabel gilt, fällt die Bewertung im politischen Umfeld deutlich schlechter aus. Wenige Nutzer:innen beschreiben einen situativ angepassten Führungsstil und heben professionelle Lösungsansätze sowie Entgegenkommen positiv hervor. Ein einheitliches Bild lässt sich jedoch nicht zeichnen.
Die Meinungen zur Vergütung bei der Stadt Frankfurt am Main fallen gemischt aus. Einige Nutzer:innen bewerten das Gehalt als angemessen und aufgabengerecht, besonders in höheren Positionen, und heben Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld positiv hervor. Gleichzeitig kritisieren andere die tarifliche Bindung an den TVöD als Einschränkung, da höhere Vergütungen damit kaum möglich sind.
Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass das Gehalt ohne akademischen Abschluss mit der Zeit hinter den Anforderungen zurückbleibt. Auch Überstunden mindern die wahrgenommene Entlohnung spürbar. Für bestimmte Berufsgruppen wird die Vergütung angesichts der Arbeitsbelastung als zu niedrig eingestuft. Positiv bleibt die Jobsicherheit, die im öffentlichen Dienst als verlässlicher Ausgleich gilt.
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