18 von 65 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das vielfältige Gesundheitangebot
Duschen im Rathaus
Fahrradkäfig
Fortbildungsangebote
Betriebsfest
Jobrad
Nette Kolleginnen und Kollegen
Die neuen Besprechungsräume
Der eingeschalgene Weg immer moderner zu werden. Weiter so.
Atmosphäre im Team ist offen und ehrlich.
Die Stadt ist besser als ihr Image.
Mobiles Arbeiten, Gleitzeit, Urlaub spontan möglich
E-Fahrzeuge und Wasserstofffahrzeuge wurden angeschafft. Cent-Spende für guten Zweck eingeführt.
Der Zusammenhalt ist gut. Man merkt dies zum Beispiel auch bei Wahlen oder Bürgerentscheiden. Alle ziehen an einem Strang.
Hab eine Führungskraft mit der ich super zufrieden bin.
An heißen Tagen kann ich ins Home Office oder in ein anderen Büro. Die Möglichkeit ist super. Außer, dass es an heißen Tagen auch sehr heiß werden kann, hab ich nichts auszusetzen. Laptop und Austattung sind super.
Unternehmenskommunikation ist okay. Ich freue mich allerdings aufs neue Intranet und sehe da die Bemühungen dies optimieren. Das wird gut.
In den unteren Hierarchieebenen gibt es viele weibliche Führungskräfte. Das wird von Ebene zu Ebene immer weniger. Da der TVÖD für alle gleich ist, gibt es hier keine Lohnunterschiede.
Arbeiten für das Gemeinwohl von Bauen bis zur Kita. Mehr Sinn geht nicht.
Die Reaktionen auf Bewertungen hier seitens der Personalabteilung sprechen eigentlich für sich. Kontruktive Gespräche sind unmöglich, weil immer nur entsprechend der Hackordnung "draufgehauen" wird.
Mal schauen was sich da hinter den weißen Westen so verbirgt.
Angespannt, durch ausgeprägte Misstrauens-und Kontrollmentalität
Zunehmende Problematik mit bestimmter politischer Ausrichtung, die immer mehr Kollegen in große Sorge um demokratische Werte bringt.
In den oberen Etagen sehr ausgeprägte Neigung zu "Homeoffice", je weiter unten, desto mehr wird die Zeit "abgesessen". Dank Zeiterfassung zumindest korrekt. Kampf um Uralub wird unter Kollegen systematisch geschürt.
Dürftig
Mit einigen Tricks werden die Gehälter an die Haushaltslage angepasst. Alte Verträge sind sicherlich ok. Bei Neueinstellung, verdient man deutlich weniger
Wenn ein möglichst hoher Verbrauch an Papier , umweltbewußt ist, dann super!
Mobbing ist auch eine Form von Kollegialität, oder?
Die älteren Kollegen haben sich ihren Platz erkämpft und werden im Normalfall respektiert.
Top-down und autoritär, statt kompetent. Aussschließlich strategisch orientiert, im Sinne von selbst eine weiße Weste behalten und einen "Schuldigen" suchen. Entscheidungen werden mit Scheinargumenten bemäntelt und sind meist mehr strategischer als sachlicher Natur.
bei Publikumsverkehr kaum Ruhe zum Arbeiten, Räume im Sommer heiß, IT ist gut.
Durch starke Hierarchien ist man besser sehr vorsichtig mit Meinungsäußerungen, relevante Informationen werden oft nur bruchstückhaft und strategisch von "oben" nach "unten" weitergegegben.
Inzwischen kippen die Verhältnisse stark zu ungunsten männlicher Beschaftigter.
Verwaltung und interesssant Aufgaben ? Maximal sinnlose Aufgaben. Das Kriterium ist nicht interessant, sondern möglichst viel Zeit verbringen mit möglichst wenig Ergebnis und möglichst viel Arbeitszeit in sozialen Netzwerken und Shoppingseiten.
angenehm
Als Arbeitgeber gut, wird aber oft in einen Topf geworfen mit dem Image der Stadt im Allgemeinen und politischen Entscheidungen.
Ich weiß zu schätzen, dass ich meine Arbeitszeit sehr flexibel planen kann. So ist mir die Ausübung von Ehrenämtern möglich.
alles was Tarif und Beamtenrecht zulässt
zu viel Papier, (noch) zu wenig digital
Gutes Team, das sich unterstützt, ergänzt und zusammenhält.
offene Kommunikation
funktioniert
sehr vielfältig
Die Gesundheits- und Betriebssportangebote sind ein echtes Highlight
Personalrat ist ein zahnloser Tiger der regelmäßig mit dem Personalamt Kaffee trinkt und man sich deshalb nicht zu sehr streiten möchte. Der Sinn wird hier verfehlt.
Personalamt sollte aufhören so unprofessionel zu sein, weil die Abgänge zu kontrollieren um den anonymen Mitarbeiter der hier Bewertet ausfindig zu machen ist schon recht creepy.
Im eigenen Team okay, solange keine Probleme auftreten
Personalamt wirbt mit Kununu, hier sei man bester Arbeitgeber 2025, aber hier sind die aktuellen Bewertungen nicht sehr rosig.
Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice nach Absprache
Echte Weiterbildungen gibt es nicht für eine bereits besetzte Stelle, wenn muss man sich auf eine Weiterbildung in einem anderen Bereich bewerben. Auf der eigenene Stellen kommt man Karrieretechnisch nicht weiter.
Gehalt komm pünktlich, VL wird nur das minimum ausgezahlt
Wir versuchen erst garnicht von Papier wegzukommen
Jeder kämpft für sich, jeder redet über jeden
Je älter, desto eher wird man in Ruhe gelassen, weil neue Software und Vorgänge so schwierig zu erlernen sind. Der Rest darf sich mit sowas rumschlagen.
Die allermeisten Vorgesetzten sind fachlich top, aber leider inkompetent was Führung betrifft, stehen meist kurz vor der Rente und sitzen ihre Zeit noch ab
Software veraltet, Büros zu klein mit zu vielen Leuten besetzt und es wird nichtmal etwas für eine bessere Akustik angeschafft, wenn 3/3 im Büro telefonieren
Unbequeme Mails werden weder vom Vorgesetzten noch vom Personalrat beantwortet
Die meisten Führungspositionen sind von Männern besetzt, Aufstieg nicht wirklich möglich.
Höherbezahlte Aufgaben sollen inoffiziell übernommen werden, weil einem sonst mehr Lohn zusteht und das will der neue BG nicht
Nichts
Die Stadt Herten war unter dem ehemaligen BM und der ehemaligen Personalabteilung ein excellenter Arbeitgeber. Bis der Akteur ei
nzog,dann war alles vorbei und verloren. Die neue Personalabteilung laesst schwer zu wünschen übrig. Mit der Rechtsschutzversicherung ist alles gesagt.
Ich rate jedem neuen Arbeitnehmer mit dem Arbeitsvertrag gleichzeitig eine gute Rechtsschutz Versicherung abzuschließen
Angst geht durch die Etagen, sagen Sie bloß nicht Ihre Meinung!
Schlecht, die negativen Bewertungen treffen %zu
Leere Versprechen
Nach Nasenprinzip
Jeder fuer sich Gott fuer uns alle
Hetze wird geschürt, niedrigste Stufe die es gibt, unfähige Vorgesetzte die nur ihre Taschen voll machen und ihre Zeit absitzen
Schlecht, keine Kantine
Sehr schlecht
Es zählt das Nasen Prinzip
In meinem Bereich herrscht eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Man fühlt sich wohl, angenommen und wertgeschätzt. In stressigen Zeiten kann ich mich auf meine Arbeitskollegen verlassen.
Meiner Meinung nach hat die Stadtverwaltung leider noch immer einen zu Unrecht schlechten Ruf.
Dank Gleitzeit und zwei Homeoffice-Tagen pro Woche lässt sich die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbaren. Die Stadt Herten ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, der flexible Arbeitsmodelle ermöglicht.
Die Möglichkeit auf Seminare / Weiterbildungen ist stets gegeben
Das Team arbeitet hervorragend zusammen – offen, hilfsbereit und kollegial.
Die Führungskräfte sind ansprechbar, kommunizieren auf Augenhöhe und geben konstruktives Feedback. Ich bin sehr zufrieden.
Bis zu zwei Homeoffice-Tage pro Woche sind möglich. Doppelbüros werden durch flexible Arbeitsmodelle entlastet, und die IT sorgt für moderne Ausstattung.
Die Kommunikation ist offen und respektvoll – sowohl im Team als auch mit den Vorgesetzten.
Die Bezahlung erfolgt nach Tarif mit regelmäßigen Anpassungen und Stufenaufstiegen. Natürlich wäre mehr Gehalt schön, doch die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die faire Vergütung sind klare Pluspunkte.
Gleichbehandlung und Wertschätzung werden großgeschrieben, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Alter.
Die Arbeit ist abwechslungsreich und vielfältig, da sie verschiedene Themenfelder umfasst.
Das Rathaus liegt in einer sehr schönen Lage direkt am Schlosspark und nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt – das bietet auch in der Pause Raum für kurze Erholung und schöne Spaziergänge. Besonders für radfahrende Kollegen hat man es gut gelöst: Fahrräder können in einem abschließbaren Käfig sicher und nahezu direkt am Rathaus abgestellt werden.
Besonders enttäuschend ist der Umgang mit dem Thema Karriere und Weiterbildung. Engagierte Mitarbeitende, die sich fachlich weiterentwickeln möchten, stoßen oft auf Hürden – nicht wegen fehlender Angebote, sondern wegen mangelnder Unterstützung. Weiterbildungen hängen stark vom Team und der Führungskraft ab, werden in manchen Bereichen kaum aktiv gefördert oder sogar ausgebremst.
Auch Stellenbewertungen erfolgen nicht nachvollziehbar und nicht unabhängig – Mitarbeitende müssen ihre eigenen Aufgaben beschreiben, werden aber durch Personen bewertet, die die fachliche Tiefe nicht kennen oder sogar ausgebremst. Entwicklung wird dadurch nicht gefördert, sondern oft entmutigt.
Die Folge: Wer sich engagiert, bekommt eher ein schlechtes Gewissen gemacht als eine Perspektive aufgezeigt.
Ein erster und dringend notwendiger Schritt wäre ein echter Kulturwandel!! Weg von Kontrolle und Hierarchiedenken, hin zu Vertrauen, Transparenz und echter fachlicher Förderung. Die derzeit stark ausgeprägten Hierarchien bremsen Mitarbeitende aus und verhindern kreative Lösungen, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Eine Führung „von unten nach oben“ wäre vielleicht zielführender, mit mehr Raum für Mitgestaltung, Sachverstand und Rückkopplung aus der Praxis. Führungskräfte sollten nicht in erster Linie bewerten und blockieren, sondern fördern, beraten und begleiten. Das setzt allerdings voraus, dass Stellenbewertungen unabhängig und nachvollziehbar erfolgen, nicht durch Führungskräfte, die ihre eigene Rolle oder Position sichern wollen.
Zudem sollte die Personalentwicklung neu gedacht werden: Fortbildungen sollten nicht vom Wohlwollen einzelner Vorgesetzter abhängen, sondern systematisch unterstützt und gezielt gefördert werden – insbesondere dann, wenn Mitarbeitende sich freiwillig weiterbilden.
Auch die internen Prozesse (z. B. Intranet, Informationsverteilung, Zugang zu Sozialleistungen) sollten entschlackt, vereinheitlicht und transparenter gestaltet werden, damit die Energie wieder dort ankommt, wo sie hingehört: in die Arbeit für die Menschen in der Stadt !!!
Als zweiten Schritt schlage ich eine offene, für alle verpflichtende Mitarbeitendenbefragung vor – mit besonderem Fokus auf das Verhalten von Führungskräften. Nicht nur Mitarbeitende haben Pflichten, sondern auch der Arbeitgeber. Seid fair, reflektiert euch selbst – und bringt endlich Dinge in Bewegung.
Und nutzt endlich das tatsächliche Potenzial der hier tätigen Mitarbeitenden! Alle Stellen sind erlernbar – niemand operiert hier am offenen Herzen oder fliegt ins Weltall (Stichwort: JOBROTATION). Geht gezielt auf Mitarbeitende zu und zeigt ihnen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Das ist kein Zeichen von Stolz, sondern Ausdruck von Sachverstand und zielgerichteter Potenzialförderung.
Man muss sehr genau aufpassen, was man wo und wie sagt. Eine offene Kommunikationskultur existiert faktisch nicht, stattdessen herrscht in weiten Teilen eine spürbare Neid- und Misstrauenskultur. Persönliche Gespräche oder fachliche Initiativen werden schnell kritisch beäugt oder falsch ausgelegt. Leider ist es notwendig geworden, sich als Mitarbeitender durch eigene, interne Vermerke abzusichern – was allein schon viel über das Klima aussagt.
Von vielen Bekannten, Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeitenden anderer Städte, Kommunen oder Kreise höre ich selten Positives über die Stadt Herten. Besonders die Themen mangelnde Flexibilität und ein häufig als unfreundlich wahrgenommenes Verhalten werden immer wieder genannt.
Das ist schade, denn die Stadt bietet objektiv betrachtet durchaus viel Potenzial. Leider wird dieses Potenzial nicht konsequent genutzt, weder in der Außendarstellung noch im täglichen Miteinander.
Die Stadt Herten bietet grundsätzlich Rahmenbedingungen, die eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen , etwa durch Gleitzeitregelungen und die Möglichkeit zum Homeoffice. In meinem Team ist das jedoch leider nicht gelebte Praxis: Die Vorgaben sind sehr starr und deutlich von Misstrauen geprägt. Homeoffice-Zeiten werden ungleich verteilt, aber sind für die Leitungssperson selbstverständlich, für andere mit Einschränkungen oder zusätzlichen Hürden. Die Fairness hängt stark vom jeweiligen Team und der Haltung der Vorgesetzten ab.
In dieser Kategorie würde ich, wenn es möglich ist, null Sterne vergeben.
Stellenbewertungen erfolgen weder fachlich noch nachvollziehbar. Mitarbeitende sollen ihre eigenen Stellenbeschreibungen verfassen, die dann von Personen bewertet werden, die weder die tatsächlichen Anforderungen noch den Arbeitsalltag kennen.
Ein Beispiel: Ein Kollege, der eine Stellenbewertung beantragte, erhielt von der Personalabteilung die Aussage, dass seine Stelle eigentlich sogar niedriger eingruppiert sein müsste als bisher – noch bevor eine objektive Bewertung vorlag. Das ist nicht nur entmutigend, sondern schlicht respektlos gegenüber dem Engagement der Mitarbeitenden.
Statt Motivation zu fördern, wird engagierten Kräften oft ein schlechtes Gewissen eingeredet. Es zählt weniger die fachliche Leistung, sondern eher, wen man kennt. Führungskräfte nehmen starken Einfluss auf Bewertungen, während neutrale externe Gutachten kaum bis gar nicht berücksichtigt, sogar eher ignoriert oder belächelt werden!
Weiterbildungen werden stark vom jeweiligen Team abhängig gemacht. In meinem Fall werden sie nicht unterstützt – teilweise nehme ich sogar Urlaub, um Schulungen überhaupt besuchen zu können.
Das Gehalt richtet sich nach dem TVöD, grundsätzlich transparent geregelt, aber in der Umsetzung nicht immer gerecht. Gerade externe Bewerberinnen und Bewerber werden bei der Einstellung oft deutlich zu niedrig in den Erfahrungsstufen eingeordnet, meist Stufe 1 oder 2, unabhängig von der tatsächlichen Berufserfahrung. Auch intern könnten Führungskräfte Mitarbeitende gezielt höher einstufen, um Leistung zu honorieren. Rechtlich wäre das sicherlich möglich, wird aber selten genutzt.
Die Sozialleistungen entsprechen formal dem Standard im öffentlichen Dienst, zusätzliche Angebote gibt es, aber mit auffälligen Unterschieden:
So sind Parkplätze etwa für Beschäftigte beim ZBH/HIB oder Lehrkräfte an Schulen kostenlos, Mitarbeitende im Rathaus hingegen müssen für Stellplätze zahlen –> bei gleichzeitig äußerst geringer Flexibilität.
Ein weiteres Beispiel: Schwimmkarten für das Copa Ca Backum sind für Beschäftigte der 100%igen Tochter (Hertener Stadtwerke) vorgesehen, nicht jedoch für die Mitarbeitenden der Stadt Herten selbst.
Viele dieser kleinen Unterschiede sorgen für Unmut – dabei könnte man durch einfache und sozial gerechte Regelungen viel zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
Als öffentliche Verwaltung ist die Stadt Herten grundsätzlich an gesetzlichen Vorgaben und Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet. Es gibt einzelne Maßnahmen und Programme, die ökologisches oder soziales Bewusstsein widerspiegeln. Im konkreten Arbeitsalltag meines Bereichs spielt das Thema allerdings kaum eine bedeutende Rolle. Ein echtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein wird stark vom persönlichen Engagement Einzelner getragen und ist nicht spürbar in der Führung verankert!
Was mir besonders auffällt: Mitarbeitende – egal in welcher Funktion – können natürlich auch mal einen schlechten Tag haben. Das ist menschlich. Aber Höflichkeit, Freundlichkeit und gegenseitiger Respekt sollten nie verloren gehen – weder im Kollegenkreis noch im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Eine einfache, freundliche Haltung kann sehr viel bewirken wie zum Beispiel "Guten Tag" oder "Guten Morgen" zu sagen (auch als Führungskraft!!).
Ich kann hier nur für mein direktes Team sprechen. Dort entsteht klar der Eindruck, dass zwischen Beamten und tariflich Beschäftigten unterschieden wird – sowohl in der Kommunikation als auch im Umgang. Viele Aussagen werden auf die Goldwaage gelegt, wirkliche Offenheit fehlt. Das Miteinander ist von Distanz und Vorsicht geprägt, nicht von Vertrauen. Kleinere Dinge werden überproportional aufgebauscht, es gibt Machtspielchen ohne nennenswerten Nutzen, weder für das Team noch für die Bürger dieser Stadt.
Ältere Kolleginnen und Kollegen sind ohne Frage wichtig – sie bringen Erfahrung, Kontinuität und viele wertvolle Einblicke mit. Gleichzeitig gilt aber auch: Die Arbeitswelt verändert sich stetig und schneller als je zuvor. Während manche ältere Kolleginnen/Kollegen offen für neue Entwicklungen und (auch digitale) Veränderungen sind, gibt es auch solche, die sich bewusst zurückziehen oder Neuerungen gar nicht erst ausprobieren möchten. Das sorgt teilweise für Spannungen im Arbeitsalltag und macht Veränderungsprozesse schwieriger, als sie sein müssten.
Ich kann hier nur für meine direkte Vorgesetztenperson sprechen – und vergebe in diesem Punkt bewusst nur einen von fünf Sternen. Entscheidungen erfolgen häufig ohne nachvollziehbare Kommunikation, Vertrauen wird durch Kontrolle ersetzt. Konstruktive Vorschläge oder Initiativen stoßen auf Zurückhaltung oder werden nicht ernst genommen. Kritik oder Rückfragen – selbst sachlich geäußert – werden eher als Angriff gewertet. Unterschiedliche Maßstäbe im Umgang mit Mitarbeitenden (z. B. bei Homeoffice, Arbeitszeit oder Fortbildungen) tragen zusätzlich zu einem belastenden Arbeitsklima bei. Förderung oder gezielte Weiterentwicklung finden nicht statt: Es entsteht für mich der Eindruck, dass Mitarbeiter eher klein- als starkgehalten werden.
Die technischen Arbeitsmittel und Räumlichkeiten entsprechen grundsätzlich dem Standard des öffentlichen Dienstes. Allerdings sind die Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag stark davon abhängig, in welchem Team man arbeitet – insbesondere, wie dort Führung gelebt wird. In meinem Bereich herrschen starre Vorgaben, ein hoher Grad an Kontrolle und deutlich spürbares Misstrauen, etwa bei Zeiterfassung, Homeoffice oder interner Kommunikation. Der Gestaltungsspielraum ist dadurch stark eingeschränkt, was sich negativ auf die Motivation auswirkt. Während es strukturell Möglichkeiten gäbe, werden diese leider nicht einheitlich oder fair angewendet.
Die Informationsweitergabe erfolgt überwiegend über Newsletter oder gelegentlich als Begleitschreiben zur Gehaltsabrechnung. Allerdings gibt es eine Vielzahl an teilweise veralteten Dienst- und Arbeitsanweisungen, was die Orientierung erschwert. Das Intranet ist stark überfrachtet und unübersichtlich, sodass wichtige Informationen für den beruflichen Alltag leicht untergehen. Es entsteht der Eindruck, dass Führungskräfte über wesentliche Themen informiert werden – diese Informationen aber kaum strukturiert bei den Mitarbeitenden ankommen.
Nach außen hin achtet die Stadt formal auf Gleichstellung und Vielfalt, in Ausschreibungen und Leitlinien wird auf Chancengleichheit verwiesen. In der alltäglichen Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Innerhalb der Organisation werden Mitarbeitende unterschiedlich behandelt, je nach Status, Hierarchiestufe oder persönlichem Verhältnis zur Führungskraft.
Ja, die gibt es in der Tat – und grundsätzlich macht es auch Freude, diese Aufgaben zu übernehmen und fachlich voranzutreiben! Leider wird genau dieser Gestaltungswille häufig durch Machtspielchen, Kontrolle und Misstrauen ausgebremst. Wenn Mitarbeitende sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten frei entfalten dürfen (können) und dabei Rückhalt von der Führungskraft erhalten, entsteht ein gesundes Fundament, was viel bewirken kann. Zusätzlich erschwert wird dies aber durch die stark hierarchieorientierte Kultur innerhalb der Stadtverwaltung. Hierarchieebenen stehen deutlich im Vordergrund, was offene Zusammenarbeit und eigenverantwortliches Handeln unnötig blockiert.
Die Kollegen, die Vorgesetzten, die Möglichkeit, bis zu zwei Tage Homeoffice pro Woche in Anspruch zu nehmen.
Dienstwagen, sodass man nicht ständig seinen eigenen Wagen benutzen muss.
Zentrale Lage mit allen möglichen Geschäften vor der Tür.
Mehr Mitarbeiterparkplätze wären wünschenswert.
Etwas neuere Dienstwägen wären ebenfalls gut.
Eine Kantine wäre toll, jedoch gibt es dafür leider keinen Platz.
Ich kann nur für den Bereich sprechen, in dem ich arbeite, doch empfinde ich die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm. Ich bin von meinem alten Arbeitgeber wirklich Schlimmes gewohnt, aber hier fühlt man sich einfach nur wohl, angenommen und gewertschätzt. Auch wenn es stressige Zeiten gibt, kann man dennoch mit einem freien Kopf nach Hause gehen.
Leider genießt die Stadtverwaltung zu Unrecht leider oftmals noch immer einen schlechten Ruf, den ich so nicht nachvollziehen kann. Meiner Meinung nach sind alle Mitarbeiter der Verwaltung stets bemüht, den Bürgern als Kunden bei ihren Anliegen weiterzuhelfen.
Die Arbeit ist nach wie vor ein wichtiger Faktor im Leben, dennoch ist es durch die Gleitzeit und zwei Tagen Homeoffice pro Woche so, dass man dennoch nicht das Gefühl hat, dass die Arbeit 90 % des Lebens einnimmt. Man kann die Arbeit quasi an das Leben anpassen, und nicht das Leben an die Arbeit. Ein familienfreundlicher Arbeitgeber.
Mehr Geld wäre immer schön, keine Frage. Dennoch werden die Mitarbeiter nach Tarif bezahlt. Es gibt regelmäßige Gehaltsanpassungen durch Tarifverhandlungen bzw. durch Stufenaufstiege. Man könnte schlechter bezahlt werden. Zudem ist ein Job bei der Stadt Herten ein sicherer Job mit Zukunft.
Ich kann nur für mein Team sprechen, jedoch finde ich, dass ich bisher in keinem besseren Team gearbeitet habe. Wir bestehen zwar aus mehreren unterschiedlichen Berufsgruppen, dennoch haben wir viele Bereiche, die sich überschneiden. Die Zusammenarbeit funktioniert meiner Meinung nach prima und der Zusammenhalt auch. Wenn Fragen aufkommen, kann man diese immer stellen. Auch Fallgespräche finden bei Bedarf statt.
Regelmäßige Teamevents wie Mitarbeiterfeste und auch Sportgruppen sorgen dafür, dass man sich auch mal in einem Setting außerhalb der Arbeit kennenlernen kann, was für das Teamwork nur förderlich sein kann.
Die Vorgesetzten sind stets präsent und ansprechbar. Die Kommunikation der Vorgesetzten ist auf Augenhöhe und auch Kritik ist stets konstruktiv.
Es ist gestattet, bis zu zwei Tage Homeoffice pro Woche zu nehmen. Es wird zumeist in Doppelbüros gearbeitet, was sich durch die Homeofficetage zumeist aber entzerrt. Dass zu wenige Büros vorhanden ist, liegt einfach an dem Gebäude, das zu einer Zeit gebaut wurde, als man noch nicht daran dachte, dass es eines Tages so viele Ämter geben würde. Es wird aber an Lösungen gearbeitet, Ämter sind beispielsweise in andere Gebäude umgezogen, Homeoffice, etc.
Zu wenige Mitarbeiter kann ich nur teilweise bestätigen, was aber einfach am Fachkräftemangel an sich liegt bzw. an der Anzahl an Stellen, die es nun mal gibt. Die kosten eben Geld, das sich auch eine Stadtverwaltung nicht aus dem Ärmel schütteln kann.
Es gibt Dienstwagen, die meistens tatsächlich ausreichend und sind. Wünschenswert wäre, wenn diese eventuell gegen neue ausgetauscht würden.
Als PC gibt es bei allen neuen Mitarbeitern Laptops, die man für das Homeoffice mit nach Hause nimmt. Besonders für papierfreies Arbeiten ist dies sehr hilfreich. Zudem kümmert sich die IT ständig darum, dass alle vorhandenen Geräte regelmäßig überprüft und auch geupdatet werden.
Die Kommunikation ist meiner Meinung nach sehr offen, sowohl im Team untereinander, als auch zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Zudem ist die Kommunikation stets auf Augenhöhe.
Es wird großen Wert auf Gleichberechtigung gelegt. Es wird stets das Gefühl vermittelt, dass alle Mitarbeiter, ungeachtet der Religion, Ethnizität, des Geschlechts, des Alters etc. gleichermaßen gewertschätzt werden.
Natürlich kann ich nur für meinen Bereich sprechen, jedoch ist die Arbeit stets abwechslungsreich, da sie aus mehreren Aspekten besteht, die abzudecken sind.
Meinen kurzen Arbeitsweg, gut dafür können sie eigentlich nichts, aber ich finde das trotzdem gut.
schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitsmittel, schlecht ausgestattete Räume, schlechte Grundstimmung, zu viel Arbeit, zu wenig Mitarbeiter
Würdest du diesen Arbeitgeber einem Freund weiterempfehlen?
Niemals, ich sage sogar extra immer: "Fang bloß nicht hier an!"
Schafft Teams für Stadtmitarbeiter an. Es kann doch nicht sein, dass alle Tochterunternehmen das haben und wir nicht!
Eine Kantine, die nicht hinterm Mond liegt wäre auch ganz nett.
Macht weniger/keine Zeitverträge mehr.
Zulagen für die Mitarbeiter, die die Öffis nutzen.
Lasst die Tarif-Eingruppierung von Stellen von außerhalb machen. Es bringt nur Unmut, wenn deine Stelle von Leuten eingeschätzt werden, die keine Ahnung haben von dem was du machst, es sie auch nicht interessiert und wahrscheinlich nur ans Geld und nicht an den Mitarbeiter denken.
Und geht nicht nur nach Abschlüssen bei der Bezahlung!
Menschen mit 30 Jahren Berufserfahrung haben es auch verdient endlich mal mehr zu verdienen, dann dürft ihr euch auch nicht wundern, wenn die Leute irgendwann aufgeben und sich was besseres suchen.
Ja, Herten ist pleite, aber man sollte nicht am wichtigsten sparen, an seinen Mitarbeitern, die sind diejenigen die alles zusammenhalten.
Wenn sich die Mitarbeiter auch wertgeschätzt fühlen, werden sie auch alles geben um Herten aus dem Tief zu holen, also ich würde das auf jeden Fall machen. So wie´s jetzt ist nicht. Und dabei lebe ich sogar hier.
Das ist eigentlich schon ganz schön traurig, wenn man da so drüber nachdenkt.
Hört den Leuten zu, es gibt eine Menge wichtige Stellen bei der Stadt von denen ihr noch nie etwas gehört habt.
Für euch sind wir doch nur Zahlen und wenn wir nicht liefern, aus welchem Grund auch immer, dann wird die Stelle eben frei und dann abgeschafft.
Es läuft ja.
Nur was macht ihr denn nur, wenn dann eines Tages Keiner mehr da ist?
Zu viel Arbeit, alle sind angespannt
Jeder der in unserem Bereich Tätig ist, weiß wie der Stand hier ist "zu viel Arbeit für zu wenig Geld und Anerkennung" und die würden sich auch nicht hier bewerben oder arbeiten.
Und die Personalabteilung ist ganz verwundert bei den wenigen und schlecht geeigneten Bewerbungen.
Ich nicht, bei dem Image und er schlechten Bezahlung würde ich mich auch nicht nochmal hier bewerben.
Es wird zwar mit Homeoffice geworben, aber wenn du in bestimmten Bereichen arbeitest musst du ständig anwesend sein. Und das man in der Pause in den Park kann sollte nicht in einer Stellenausschreibung stehen. Den kann jeder nutzen. Schon traurig, das die Stadt kaum was zu bieten hat, so das sie einen Park in die Ausschreibung packt.
Das Sportangebot ist auch nicht so super wie angepriesen.
Die "Kurse" werden von Mitarbeitern/Kollegen der Stadt (keine ausgebildeten Trainern) gemacht oder es sind Kurse, die man selber zahlen muss und der "Rabatt" den es durch die Stadt gibt ist lächerlich.
Das Fortbildungsangebot ist ganz okay, aber wenn du dich weiterbilden willst, z.B. studieren willst, werden dir noch Steine in den Weg gelegt, statt das man mal gefördert wird oder dass duale Studiengänge angeboten werden.
Der Grundgedanke ist vermutlich, dass man ja Mitarbeiter mit einem besseren Abschluss auch besser bezahlen muss.
Es sind kaum noch Kollegen da und die, die noch hier sind suchen schon nach neuen Stellen. Sie haben keine Lust mehr sich ständig von der Personalabteilung vertrösten zu lassen.
Ich hatte ein halbes Jahr keinen richtigen Vorgesetzen.
Denn obwohl schon seit Jahren bekannt war, dass mein Vorgesetzter in den Ruhestand geht, war die Stadt der Meinung, dass es ja nicht notwendig wäre mal die alte Besetzung, die neue Besetzung einzuarbeiten lassen zu können oder gar einen nahtlosen Übergang/Übergabe möglich zu machen.
Alte Rechner, alte Möbel, kaputte/alte Autos, alte oder keine Diensthandys
Wenn Themen uns betreffen, werden diese oft nicht mit uns besprochen, wir müssen mit dem Ergebnis, das Fachfremde für uns entscheiden leben und arbeiten.
Es gibt Dezernate/Ämter die gut/okay bezahlt werden, leider haben wir nicht das Glück.
Bei der Tarif-Eingruppierung zählt nur der Abschluss.
Arbeitserfahrung und/oder Können werden hier zu 0% anerkannt.
Es ist egal wie lange du hier arbeitest, du wirst ohne einen besseren Abschluss niemals in deinem ganzen Leben mehr Geld bekommen, selbst wenn du klagst.
Darauf muss man sich gefasst machen, wenn man hier länger Arbeiten will, aber offen kommuniziert wird das hier nicht, jedenfalls nicht von der Stadt als Arbeitgeber selbst.
Das erzählen dir dann die Kollegen, die diese Erfahrungen selbst gemacht haben und es bereuen nicht schon viel früher gegangen zu sein.
Ist für alle gleich blöd in unserem Bereich.
Wenn man (zu) viel zu tun hat, wird einem auch nicht langweilig.
Verwaltung ist besser als ihr Ruf, Bürger sind oft sehr positiv überrascht
Tarifbindung an TVÖD
wie überall personenabhängig
So verdient kununu Geld.