Das verflixte siebte Jahr
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt sehr viele verschiedene Bereiche, das macht es sehr attraktiv.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich würde mehr Meinungsfreiheit gut finden. Aber das ist ein generelles Problem.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht keine gute Atmosphäre, weil gefühlt jeder gegen jeden arbeitet aufgrund der Zielvereinbarungen des LOBs.
Image
Das Image ist ok.
Work-Life-Balance
Im Bereich Soziales kann der Urlaub zwar sehr flexibel genommen werden. Das ist allerdings auch nötig, weil man - wenn man im Dienst ist - gar nicht dazu kommt, an Freizeit zu denken.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt unzählige Möglichkeiten.
Gehalt/Benefits
Es ist ok, auch wenn ich aktuell auf Höhergruppierung klagen muss, weil seit 15 Monaten auf den Antrag nichts passiert. SGL sagt, das könne acht Jahre dauern. Das wollen wir mal sehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papier! Papier! Und noch mehr Papier!
Kollegenzusammenhalt
Teils teils. Mir wird zu viel gelästert und gesagt „guck mal, was der wieder auf Instagram gepostet hat“.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht gut beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
Finde ich schlicht unangemessen. Manche Führungskräfte ducken sich weg und verstecken sich hinter dem Rockzipfel der Sachgebietsleitung - diese löscht einen eine Woche nach erstmaliger längerer Krankheit direkt aus dem Intranet. Sowas habe ich noch nirgendwo erlebt.
Arbeitsbedingungen
Teilweise wirklich schlimm. Die Bürger wissen, dass sie lange warten müssen und die Führungskräfte bauen von der anderen Seite zusätzlich Druck auf, wenn es zu Beschwerden kommt. Dann wird es stets auf das städtische Beschwerdemanagement geschoben.
Kommunikation
Ständige Besprechungen zwischen den Führungskräften machen diese beinahe unsichtbar. Manchmal tuts auch eine Mail.
Gleichberechtigung
Faktor Nase. Ihhh, der sagt, was er denkt! Das gibt einen Abzug in der B-Note.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben gefallen mir sehr und dafür arbeite ich auch wirklich gerne.

