War mal gut - jetzt richtig mies
Arbeitsatmosphäre
Der Laden wurde in den letzten 12 Monaten von neuen Führungskräften aus der freien Wirtschaft übernommen, und der Ton hat sich komplett verändert. Wenn du nicht jeden Tag 120% Leistung bringst, wird das sofort mit Repressalien bestraft. Wenn du krank bist und wiederkommst, gibt es erst einmal ein Meeting mit dem Chef, in dem du hörst, dass die Arbeit liegen geblieben ist und meine Krankheit im Team auch nicht gut ankommt. Unfassbar!
Vergesst den Laden! Ich bin deswegen gegangen, das hat nichts mehr mit dem öffentlichen Dienst zu tun.
Da kann man auch gleich in die freie Wirtschaft wechseln, und bekommt mehr Schmerzensgeld.
Work-Life-Balance
39h eben.
Kollegenzusammenhalt
Es wird auf eine "familiäre Arbeitsweise" hingewiesen, aber es wird dir direkt in den Rücken gefallen, wenn du nicht zu 100% in der Spur bleibst.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten lässt stark zu wünschen übrig. Anstatt Unterstützung und Motivation zu bieten, wird Druck aufgebaut, und Fehler werden nicht konstruktiv angesprochen. Kritik erfolgt oft öffentlich und ohne Rücksicht auf persönliche Umstände. Statt als Führungskraft ein Vorbild zu sein, zeigt sich oft eine autoritäre Haltung, die eher Einschüchterung als Zusammenarbeit fördert.
Kommunikation
Sobald du einen kleinen Fehler machst, selbst wenn es keiner ist, aber es dem Vorgesetzten so nicht passt wie du arbeitest, spürst du das sofort.
Gehalt/Benefits
Könnt ihr im Tarif Versorgen nachschauen, kann man von leben, große Sprünge machen geht nicht.
Interessante Aufgaben
Alle Aufgaben werden genau zugewiesen, kein Raum für Ideen mehr.