Arbeitgeber mit Potential....der aber viele Angestellten vergrault hat
Gut am Arbeitgeber finde ich
Themenvielfalt in den verschiedenen Bereichen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Cliquenwirtschaft und das zuvor geschilderte Verhalten der Vorgesetzten sowie die Kommunikation ist sehr schlimm.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte austauschen oder Schulungen durchführen, neuen Input zulassen und nicht auf steinalte Vorgehensweisen beharren.
Arbeitsatmosphäre
Büroausstattung ist ok, Atmosphäre ist nicht angenehm
Image
außen Hui....(innen pfui...so hört man es von Kollegen innerhalb der Firma)
Nach außen hängen die Stadtwerke in vielen Dingen mit drin, sei es Internet in der Stadt, Bus und Bahn... Sponsoring für viele Events...aber darauf wird es nicht automatisch ein reizvoller Arbeitgeber. Man sollte sich nicht blenden lassen, wenn man dort noch nie war bzw. zunächst mit mehreren Leuten sprechen, die dort schon länger arbeiten (aus verschiedenen Bereichen nach Möglichkeit).
Work-Life-Balance
...hatte Tinnitus vor Stress und schlaflose Nächte. Gut waren die Yogakurse.
Karriere/Weiterbildung
Um Weiterbildungen kann man sich kümmern, die Vorgesetzten geben auch Hinweise, welche Themen man zukünftig benötigt und wo es sich lohnt ein Seminar zu besuchen. Wenn es nicht allzu teuer ist, dann werden Fortbildungen genehmigt. Ob dadurch ein beruflicher Aufstieg gewünscht ist, ist mir in unserer Abteilung nicht aufgefallen.
Gehalt/Benefits
Bezahlung erfolgt nach Tarif, Jahressonderzahlung ist vorhanden, Nahverkehrsticket bei Bedarf, Fahrradleasing, es gibt verschiedene Leistungen z. B. freie Tage bei privaten Ereignissen, auch finanzielle Beträge...jedoch macht es in meinen Augen den Arbeitgeber nicht attraktiver. Geld ist nicht alles, wenn das Umfeld auf Arbeit nicht stimmt.
Kollegenzusammenhalt
Die vernünftigen Kollegen bilden sich ihre eigene Meinung. Die ohne Meinung schließen sich dem "Stärkeren" an...aus Angst nicht auch runtergemacht zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meiner Auffassung waren in den verschiedenen Bereichen die Erfahrungen und das Wissen der älteren Kollegen immer gut angesehen. Wie sich die Kollegen dabei selbst gefühlt haben, kann ich nicht einschätzen.
Vorgesetztenverhalten
Könnte ich weniger Sterne geben, wäre es keiner. Die Art und Weise ist absolutes "No-Go". Habe ich noch nie so erlebt zuvor und danach. Man könnte meinen, der/die Vorgesetzte hat zwei Persönlichkeiten. Bei Leuten, denen er/sie wohlgesonnen ist, gibt es nichts zu beanstanden...bei anderen ist es genau umgekehrt. (Siehe auch Punkt: Kommunikation oben... der Vorgesetzte hat eine Vorbildfunktion und sollte sich nicht auf Gerede (fast schon Gehetze) anderer Kollegen einlassen und sich beide Blickwinkel neutral ansehen. Die Führungskräfte haben dort Weiterbildungen bitter und dringend nötig. Sollte dies keine Besserung bringen, sollten sie von ihrer Führungsposition entfernt werden bzw. keine Personalverantwortung bekommen. Insgesamt: sehr unprofessionell und dort muss sich was ändern. Ungleichbehandlung der eigenen Mitarbeiter an mehreren Personen mit erlebt... hier handelte es sich nicht um Schlechtleistung der Arbeit, da es jedes Mal gut qualifizierte Beschäftigte waren...es ging um das subjektive Empfinden, gesteuert zusätzlich durch ältere Kollegen (nicht alle), die keine neuen/jungen Leute tolerieren wollten.
Arbeitsbedingungen
Räume sind ok, aber die meisten nicht klimatisiert. Das Gebäude heizt sich im Sommer sehr auf. Es sind Rollos vorhanden, die Hitze kommt oft auch durch das Blechdach.
Kommunikation
es werden von Vorgesetzten nicht beide Seiten gehört, sich zu schnell ein Bild von einer Seite gemacht = keine Neutralität der Vorgesetzten. Unprofessionelles Gerede hinter dem Rücken. Cliquenwirtschaft unter den "alten Hasen", Angst vor Konkurrenz...sobald neue Leute das Team verstärken
Interessante Aufgaben
Liegt immer im Auge des Betrachters. Allgemein gesagt bieten die einzelnen Abteilungen/Bereiche sehr viel was es lohnt kennenzulernen für die eigene Entwicklung. Zu tun gibt es immer viel und Arbeit wird nicht weniger, eher mehr. (Außer man kann es sich aussuchen, wenn man beim Chef everbodys Darling ist)

