Schein und Sein: „Thought Leadership“ trifft auf sächsische Verschlossenheit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Null Transparenz, gestrichene Entwicklungsbudgets und unprofessionelles Führungsverhalten.
Verbesserungsvorschläge
- Fokus auf den Aufbau interner Fachkompetenz legen, statt Ressourcen in externes Selbstmarketing zu stecken.
- Professionelle Grenzen wahren: Das Lästern über Kollegen in Mitarbeitergesprächen muss aufhören.
- Echte, transparente Kommunikation etablieren, um das Vertrauen der Belegschaft zurückzugewinnen.
Karriere/Weiterbildung
Obwohl im Employer Branding gerne mit moderner Mitarbeiterförderung geworben wird, sieht die Realität mager aus: Budgets für Weiterbildung und persönliches Wachstum wurden radikal gestrichen. Echte Perspektiven zur beruflichen Weiterentwicklung fehlen.
Vorgesetztenverhalten
Große Diskrepanz zwischen dem modernen „Thought Leader“-Image, das die Führungsebene nach außen zelebriert, und der tatsächlichen Führungskompetenz im Alltag. Statt moderner Führungskultur dominieren patriarchale Muster und mangelnde strategische Tiefe. Besonders unprofessionell: Vorgesetzte nutzen Vieraugengespräche regelmäßig dazu, hinter dem Rücken schlecht über andere Teammitglieder zu reden.
Kommunikation
Die interne Kommunikation lässt jegliche Transparenz vermissen – Entscheidungen werden lieber „hinter verschlossenen Türen“ ausgesessen. Mitarbeiter werden bei wichtigen geschäftlichen Entwicklungen routinemäßig im Dunkeln gelassen. Diese mangelnde Offenheit vermittelt dem Team das Gefühl, nicht respektiert zu werden.

