KollegInnen Top - alles andere eher nicht empfehlenswert
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die KollegInnen
- Moderne Technik
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Unklare Ausrichtung und Unsicherheit über drohenden Verkauf der Firma
- ständige Kündigungswellen
- Immer weniger Benefits
Verbesserungsvorschläge
- Endlich mal Ruhe in die Belegschaft bringen (KI ist nicht der Heilsbringer für alles)
- Im Vorstellungsprozess ehrlich sein und keine Dinge versprechen, welche bereits auf der Streichliste stehen
Arbeitsatmosphäre
Man hat die Möglichkeit, sich den Arbeitsplatz und die Arbeitszeiten so einzurichten, wie es einem am besten passt - in einem gewissen Rahmen natürlich. Ist man mit KollegInnen in einem Büro, macht es auf jeden Fall Spaß. Allerdings sind derzeit alle nur noch auf der Hut, wann die nächste Kündigungswelle kommt.
Image
Man selbst denkt, man ist ganz vorne dabei, nur weil man am längsten dabei ist. Die Konkurrenz schläft aber auch nicht.
Work-Life-Balance
Auch hier ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wer rund um die Uhr arbeiten will, kann das machen. Es wird zwar immer gesagt, dass niemand Überstunden machen muss, aber unterschwellig ist dies schon die Erwartungshaltung. Man muss selbst Grenzen setzen und diese auch durchziehen.
Karriere/Weiterbildung
Keine klaren Karrierepläne und Weiterbildungsbudgets wurden eingefroren.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für den Osten ganz okay. Weitere Benefits wie steuerfreies Budget, Weiterbildungsbudget, etc. werden nach und nach unter fadenscheinigen Begründungen abgebaut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt 2 Tage "Sonderurlaub" für soziale Aktivitäten. In Sachen Umwelt wären mir keinerlei Firmenziele oder Maßnahmen bekannt.
Kollegenzusammenhalt
Die KollegInnen waren der größte Pluspunkt an der Firma. Alle waren stets hilfsbereit und haben ihr bestes gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt wenige ältere Kollegen, aber viele wurden im Rahmen der Kündigungswellen entlassen. Was das Alter damit zu tun hat, möchte ich nicht mutmaßen.
Vorgesetztenverhalten
Das mittlere Management ist in einer Zwickmühle mit wenig Spielraum gefangen. Was die Führungsriege sagt, muss irgendwie umgesetzt werden. Feedback vom eigenen Team wird zwar aufgenommen und sicherlich auch nach oben kommuniziert, allerdings ist der Effekt gleich Null. Die Bemühung vom direkten Vorgesetzten ist allerdings zu erkennen.
Arbeitsbedingungen
Man bekommt einen guten Laptop und ein monatliches Budget, von dem man sich sonstige Technik besorgen kann. Ein Diensthandy für den Vertrieb gibt es nicht. Es wird erwartet, dass man das private Telefon nimmt. Büros werden nach und nach verkleinert oder geschlossen.
Kommunikation
Für eine Firma, welche sich im Bereich der Unternehmenkommunikation aufstellt, ist diese (wie schon von in vielen anderen Bewertungen erwähnt) katastrophal. Man erfährt Dinge, wenn überhaupt, sehr spät und wird dann vor vollendete Tatsachsen gestellt. Die Ausrichtung der Firma ist absolut unklar und ändert sich stetig. In den letzten Monaten wurde sehr oft über den Verkauf der Firma gesprochen.
Gleichberechtigung
Soweit ich das einschätzen kann, ganz gut.
Interessante Aufgaben
Es ist ein vielseitiges Produkt und man kann sich austoben. Wie in jedem Job wird aber auch vieles zur Routine. Im Vertrieb machen die verschiedenen Kunden aus unterschiedlichsten Branchen die Arbeit schon sehr interessant.

