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4 Bewertungen von Bewerbern

Bewerber:innen Score: 2,1
Score-Details

4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Langer Bewerbungsprozess und aus meiner Sicht zu wenig Transparenz bei Case Study und Gehalt

1,5
Absage
Bewerber/inHat sich 2026 in Berlin als Buchhalter (m/w/d) beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht insbesondere beim Bewerbungsprozess noch Verbesserungspotenzial hinsichtlich Geschwindigkeit und Transparenz.

Ich habe mich am 31.08.2026 beworben. Die Eingangsbestätigung erfolgte zunächst zeitnah, die erste persönliche Kontaktaufnahme jedoch erst am 10.09.2026. Das erste Gespräch fand schließlich am 16.09.2026 statt – also gut zwei Wochen nach meiner Bewerbung. Für mich war diese Wartezeit relativ lang, insbesondere weil es sich um eine konkrete Position mit einem überschaubaren und klar definierten Bewerbungsprozess handelte. Eine zeitnahe Information darüber, ob die Bewerbung grundsätzlich weiterverfolgt wird, hätte ich als positiv empfunden.

Anschließend ging es vergleichsweise schnell weiter: Auf das erste Gespräch am 16.09. folgte bereits am 18.09. ein weiteres Gespräch mit dem Hiring Manager. Die Gespräche selbst waren umfangreich und fachlich interessant.
Kritischer sehe ich den weiteren Umgang mit der Case Study. Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich grundsätzlich für eine Case Study offen bin, aber keine kostenlose bzw. unmittelbar für das Unternehmen verwertbare Arbeitsleistung im Rahmen eines Bewerbungsprozesses erbringen möchte. Aus meiner Sicht sollte deshalb klar kommuniziert werden, welchem Zweck eine solche Aufgabe dient, wie die Ergebnisse verwendet werden und wie ausgeschlossen wird, dass Bewerber tatsächlich verwertbare Arbeitsleistung erbringen.

Bei der mir vorliegenden Excel-Datei der Case Study waren zudem technische Metadaten auffällig: Als Autor war „openpyxl“ hinterlegt. OpenPyXL ist eine Python-Bibliothek zur Verarbeitung von Excel-Dateien. Ob die Aufgabe mit künstlicher Intelligenz erstellt wurde, kann man damit nicht abschließend sicher sagen. Für mich war dieser Befund jedoch auffällig und hat meine bereits zuvor geäußerten Bedenken hinsichtlich der Erstellung und des konkreten Zwecks der Case Study verstärkt.

Auch beim Thema Gehalt hätte ich mir mehr Transparenz gewünscht. Ich wurde im Bewerbungsprozess nach meiner Gehaltsvorstellung gefragt, während mir kein konkreter Gehaltsrahmen für die Position genannt wurde. Aus Bewerbersicht wäre es transparenter, wenn das Unternehmen den vorgesehenen Gehaltsrahmen bzw. eine Gehaltsspanne selbst kommuniziert, anstatt zunächst ausschließlich die Erwartung des Bewerbers abzufragen und dies dann auch noch am Ergebnis der Case Study festzumachen.

Mein Verbesserungsvorschlag wäre daher, Bewerber früher über den Stand ihrer Bewerbung zu informieren, die einzelnen Schritte und deren zeitlichen Ablauf transparenter zu gestalten, bei Case Studies klar zwischen Bewerberauswahl und verwertbarer Arbeitsleistung abzugrenzen und den vorgesehenen Vergütungsrahmen frühzeitig offenzulegen.

Die beiden Gespräche selbst habe ich als ausführlich und fachlich interessant erlebt. Meine Kritik richtet sich daher vor allem gegen die Wartezeit bis zum ersten Gespräch sowie gegen die aus meiner Sicht fehlende Transparenz bei Case Study und Gehaltsrahmen.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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Erfahrungen im Bewerbungsprozess und zu Vertragskonditionen

2,9
Bewerber/inHat sich 2026 bei diesem Unternehmen in Berlin beworben.

Verbesserungsvorschläge

Der Bewerbungsprozess war sehr intensiv und stark an US-amerikanische Recruiting-Standards angelehnt, unter anderem mit einer Case Study und der Kontaktaufnahme zu Referenzpersonen aus meinem beruflichen Umfeld. Ich habe den Prozess insgesamt als umfassend und fachlich spannend erlebt.

Der persönliche Kontakt, insbesondere mit dem Geschäftsführer, war durchweg angenehm, wertschätzend und professionell. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass ein hohes Maß an Offenheit und Vertrauen von Bewerber:innen erwartet wurde, während die Transparenz und Flexibilität bei vertraglichen Themen eher gering war.

Einige Vertragsregelungen waren für mich erklärungsbedürftig, z. B. die Handhabung von Urlaub im Krankheitsfall, Zeiterfassung, Irgendeine Art von Überstundenregelung oder Homeoffice-Möglichkeiten. Rückfragen dazu wurden eher mit Verweis auf die Unternehmenskultur eines jungen Unternehmens beantwortet, obwohl es aus meiner Sicht vor allem um rechtliche Klarheit ging. Das Unternehmen ist inzwischen kein kleines Start-up mehr. Entsprechend sollten die Vertragskonditionen klar, transparent und fair gestaltet sein.

Im weiteren Verlauf entstand der Eindruck, dass Rückfragen zu Vertragsinhalten teilweise als mangelndes Vertrauen interpretiert wurden. Die begrenzten Verhandlungsmöglichkeiten bei Vertragsinhalten vermitteln zudem ein Bild, das nicht vollständig mit der Arbeitgebermarke „jung, flexibel, Start-up“ übereinstimmt.

Mein Fazit: fachlich interessante Rolle und angenehmer persönlicher Kontakt, aber ein unausgewogenes Verhältnis zwischen den Erwartungen an Bewerber:innen und der Transparenz sowie Flexibilität bei vertraglichen Fragen. Insgesamt fand ich es schade, dass der Austausch an dieser Stelle so einseitig blieb.

Verbesserungsvorschlag:
Mehr Dialogbereitschaft, Transparenz und Flexibilität bei Vertragsklauseln würden das gegenseitige Vertrauen stärken und den Arbeitgeber insgesamt attraktiver machen.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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Ghosted Bewerber nach dem Interview

2,2
Bewerber/inHat sich 2025 in Berlin als Office Manager beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Nach dem Vorstellungsgespräch geghosted zu werden sagt einiges aus, vorallem wenn einem die Werte von Transparenz noch vom Interviewer in den Ohren hängt..


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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Verwirrendes Verhalten

1,7
Bewerber/inHat sich 2025 in Berlin als Architekt beworben.

Verbesserungsvorschläge

Erst Absage erhalten, dann wurde ich erneut kontaktiert und anschließend geghostet.


Zufriedenstellende Reaktion

Erwartbarkeit des Prozesses

Schnelle Antwort

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