62 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gestalltungsspielraum, Teamzusammenhalt, nette Kollegen, Entwicklungsmöglichkeiten
/
Sehr positiv
Verschiedene Altersklassen vertreten
Transparent & offen
Man kann auf jeden zugehen
Viele weibliche Führungskräfte
Angenehmes Arbeitsumfeld, wertschätzender Umgang und ein motiviertes Team. Prozesse sind klar, gleichzeitig gibt es Raum für eigene Ideen und Weiterentwicklung.
STAYERY ist ein sehr dynamisch und ambitioniert, wer Lust hat, Verantwortung zu übernehmen und Dinge aktiv mitzugestalten, ist hier genau richtig.
STAYERY ist bold, mutig und hat den ambitionierten Anspruch, die Hospitality-Branche neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten und genau das wird in der Branche auch so wahrgenommen. Gleichzeitig überzeugt das Produkt auf ganzer Linie und die Wachstumsstrategie ist deutlich nachhaltiger und profitabler als bei vielen Wettbewerbern. Diese Kombination aus Vision, Substanz und Umsetzung gibt es so nicht oft und ist etwas ganz Besonderes.
Die Arbeit basiert stark auf Vertrauen und Eigenverantwortung. Es gibt flexible Arbeitszeiten und Verständnis für private Termine, solange Aufgaben und Verantwortung klar erfüllt werden. In intensiveren Phasen kann es auch mal mehr werden, das wird aber offen kommuniziert und honoriert und nicht als selbstverständlich hingenommen.
Es gibt einen regelmäßigen Feedback-Cycle (2x pro Jahr) und ein Career Development Framework, das die Erwartungen pro Level und Voraussetzungen für Aufstiegsmöglichkeiten sehr klar definiert. Die Firma wächst schnell, das bringt Veränderungen mit sich, aber auch viele Chancen. Man kann sich fachlich und persönlich stark weiterentwickeln, wenn man Eigeninitiative mitbringt.
Insgesamt fair und marktgerecht, insbesondere im Verhältnis zur Unternehmensphase und im Vergleich zu anderen Start-ups auf dem Berliner Markt. Die Benefits haben natürlich kein Konzern-Niveau, dafür wird viel Wert darauf gelegt, dies durch Team-Events, gute Verpflegung und gemeinsame Aktivitäten auszugleichen.
Immer präsent, ohne plakativ nach außen getragen zu werden. Themen wie verantwortungsvoller Ressourceneinsatz, bewusste Entscheidungen im Alltag und ein respektvoller Umgang miteinander werden ernst genommen. Es wird aber auch offen damit umgegangen, dass man als wachsendes Unternehmen nicht in allen Bereichen perfekt ist, der Wille ist aber zumindest vorhanden.
Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung im Team sind stark und Entscheidungen werden pragmatisch getroffen.
Das Team ist insgesamt eher jung, gleichzeitig wird Erfahrung wertgeschätzt. In den letzten Jahren wurden Rollen gezielt mit mehr Erfahrung besetzt und insbesondere mehr Seniorität in Führungspositionen aufgebaut.
Führungskräfte sind ansprechbar, geben Vertrauen und ermöglichen eigenverantwortliches Arbeiten. Durch das Wachstum des Unternehmens verändern sich Strukturen und Rollen immer wieder, was manchmal Klarheit einfordert. Insgesamt hat man aber das Gefühl, ernst genommen zu werden, Feedback geben zu können und gemeinsam an Lösungen arbeiten zu können.
Insgesamt bieten die Arbeitsbedingungen ein gutes Umfeld für produktives und fokussiertes Arbeiten. Als wachsendes Unternehmen sind nicht alle Prozesse bis ins Detail festgesetzt, dafür gibt es die Möglichkeit, Dinge aktiv mitzuentwickeln. Es gibt zeitgemäße Arbeitsmittel, flexible Arbeitsmodelle und ein hohes Maß an Vertrauen. Gleichzeitig wird erwartet, dass man Verantwortung übernimmt und selbstständig arbeitet.
Kommunikation ist grundsätzlich sehr direkt und transparent, auch wenn bei starkem Wachstum natürlich nicht immer alles perfekt laufen kann. Insgesamt fühlt man sich gesehen und in Entscheidungen und die langfristige Strategie eingebunden. Auch über die einzelnen Teams hinweg arbeitet man offen zusammen und zieht an einem Strang. Es werden aktiv immer mehr Prozesse und Strukturen etabliert, um die Cross-funktionale Zusammenarbeit effizienter zu gestalten.
Gleichberechtigung spielt eine selbstverständliche Rolle im Arbeitsalltag. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Rolle werden Meinungen gehört und ernst genommen. Leistung, Verantwortung und Haltung zählen mehr als Titel oder Hierarchien.
Ideen werden gehört und oft auch umgesetzt. Das erfordert Eigeninitiative und Flexibilität, macht die Aufgaben aber spannend und man lernt extrem viel in kurzer Zeit. Durch das schnelle Wachstum und die vielen Projekte arbeitet man an Themen mit echtem Impact und sieht schnell, wie die eigene Arbeit Wirkung zeigt, was zusätzlich motiviert.
Liebe das schöne Berliner Office
Cool dass viele vor Ort sind
Gute Stimmung, hören öfters mal Musik und lunchen viel zusammen
Gibt Spots für konzentrierte Arbeit
Gibt natürlich Phasen die stressiger sind, finde aber total im Rahmen
Wir genießen die schönen Zeiten bei gemeinsamen Feiern & kleineren Teamevents
Starten dieses Jahr mit dem Carreer Development Framework
USC wäre schön, kann aber verstehen dass man nicht alles anbieten kann
Gibt einen Wertgutschein jeden Monat den man flexibel aussuchen kann
da könnte man bestimmt noch etwas gezielter Aktionen in Angriff nehmen
Respektvoller, vertrauensvoller Umgang
bin seit 3 Jahren dabei und finde super schön zu sehen wie wir gemeinsam wachsen
Diveres Teamleadteam, verständnisvoll & interessiert, offen für Ideen
Hat sich verbessert (gibt jetzt einfach mehr Möglichkeiten sich zu informieren)
finde dass Quartalsmeeting könnte mal bisschen angepasst werden (gerne mehr abwechselnde Inhalte und etwas kürzer)
habe das Gefühl viel zu lernen und erkunden zu können
Die Snacks
Kümmert euch endlich um die Belange eurer Angestellten inkl. deren mentale Gesundheit. Im Pulse Check traut sich niemand die Wahrheit zu sagen!
Die Arbeitsatmosphäre ist okay. Man versucht zusammenzuhalten aber schlussendlich herrscht eine Kultur der Ellenbogen.
Man versucht das Bild zu wahren aber es ist alles nur Show.
Work-Life-Balance gubt es nicht. Es wird erwartet 42,5 Stunden/Woche zu arbeiten ohne, dass es eine Arbeitszeiterfassung gibt, obwohl dies gegen aktuelle Rechtssprechung verstößt (BAG Beschluss vom 13.9.2022 (1 ABR 22/21)).
Es gibt keinen Kollegenzusammenhalt, jeder kämpft für sich.
Keiner ist älter 39
Vorgesetzte sind Micro-Manager. Vertrauen wird sehr klein geschrieben.
Büroaustattung eher mau. Stühle unbequem und Arbeisaustattung zwar von Apple aber auch nur die vorletzten Modelle.
Es wird viel gesprochen aber wenig kommuniziert. Solange man seine Arbeit macht ist alles gut.
Aufgaben waren okay.
Nach außen wurde viel Wert auf ein positives, fast schon familiäres Teamgefühl gelegt. In Meetings wurde betont, wie wichtig Zusammenhalt und Offenheit seien. Im Alltag war diese Atmosphäre jedoch nicht immer spürbar. Entscheidungen und Bewertungen wirkten teilweise unausgewogen, und konstruktive Kritik wurde oft ignoriert oder nicht ernst genommen. Dadurch entstand der Eindruck, dass bestimmte Themen lieber unter den Teppich gekehrt wurden. Die Stimmung schwankte insgesamt stark – zwischen Phasen, in denen man sich willkommen fühlte, und Zeiten mit spürbarem Druck auf einzelne Mitarbeiter.
Mitarbeitende wurden regelmäßig dazu aufgefordert, das Unternehmen auf Bewertungsplattformen wie Kununu positiv zu bewerten. Diese Aufforderungen wirkten wenig freiwillig und sollten offenbar das öffentliche Bild verbessern, anstatt ehrliches Feedback zu fördern.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war praktisch nicht vorhanden. Arbeitszeiten und Erreichbarkeit gingen oft weit über das Übliche hinaus, und private Termine oder Ruhezeiten ließen sich kaum einhalten. Erholung war schwierig, da die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch blieb.
Der Zusammenhalt im Team war eher schwach ausgeprägt. Nach außen sollte es wie ein eng verbundenes, unterstützendes Team wirken, in der Praxis gab es aber deutliche Unterschiede. Einige Mitarbeiter standen sich sehr nahe und wurden auch bevorzugt, während andere sich eher außen vor fühlten. Wirklich gemeinsames Arbeiten oder gegenseitige Unterstützung fand nur punktuell statt. Vieles wirkte wie ein Proforma-Teamgefühl, das nach außen betont wurde, intern aber kaum gelebt wurde.
Das Verhalten der Vorgesetzten war wechselhaft. Einerseits wurde versucht, ein motivierendes und freundliches Bild zu vermitteln, andererseits wirkten Entscheidungen und Bewertungen oft subjektiv. Manche Mitarbeitenden wurden klar bevorzugt, während andere kaum Beachtung fanden oder mit zusätzlichen Aufgaben belastet wurden. Auf Hinweise zu Überlastung oder organisatorischen Problemen wurde selten reagiert, und bei Schwierigkeiten war wenig Rückhalt spürbar. Insgesamt fehlte eine verlässliche und faire Führung, die sich konsequent an den Bedürfnissen des gesamten Teams orientiert.
Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich in Ordnung, aber teilweise schwierig. Technische Abläufe und digitale Prozesse funktionierten nicht immer zuverlässig, was den Arbeitsalltag oft unnötig erschwerte. Gerade an Wochenenden oder bei Problemen war es schwierig, Unterstützung zu bekommen. Das Arbeitspensum war hoch, und viele Aufgaben mussten parallel erledigt werden. Insgesamt fehlte es an klaren Strukturen und ausreichender Entlastung in stressigen Phasen.
Die Kommunikation im Team war insgesamt sehr oberflächlich. Es wurde viel über allgemeine Unternehmenswerte gesprochen – über Zusammenhalt, Wachstum und Offenheit – doch im Arbeitsalltag war davon wenig zu spüren. Über konkrete Probleme oder Herausforderungen wurde kaum offen gesprochen. Austausch fand meist nur in kleinen Gruppen statt, sodass manche Mitarbeitenden besser informiert waren als andere. Insgesamt fehlte es an klarer, transparenter und ehrlicher Kommunikation innerhalb des Teams.
Das Gehaltsgefüge war schwer nachvollziehbar. Unterschiede zwischen den Mitarbeitenden waren deutlich spürbar, ohne dass klare Kriterien erkennbar waren. Teilweise schien das Gehalt auch davon abzuhängen, wie man sich gegenüber der Leitung verhalten hat. Da die Teammitglieder sehr unterschiedliche Hintergründe und Qualifikationen hatten, war ein Vergleich kaum möglich. Insgesamt wirkte die Vergütung uneinheitlich und wenig transparent.
Gleichberechtigung wurde offiziell betont, in der Praxis war sie jedoch nicht immer spürbar. Einige Mitarbeitende wurden deutlich bevorzugt, während andere weniger Anerkennung erhielten – unabhängig von der tatsächlichen Leistung. Entscheidungen wirkten teilweise subjektiv, was das Gefühl von Fairness im Team beeinträchtigte. Insgesamt fehlte eine konsequente und transparente Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden.
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich. Man hatte mit vielen unterschiedlichen Bereichen im Hotel zu tun und auch regelmäßig Kontakt zu Gästen, was den Arbeitsalltag zunächst spannend gemacht hat. Nach einer gewissen Zeit wiederholten sich die Tätigkeiten jedoch, sodass kaum noch neue Herausforderungen dazukamen. Insgesamt war die Aufgabenverteilung ausgewogen, aber auf Dauer wenig entwicklungsfördernd.
Tolle Kollegen, offene Kommunikation, coolest Produkt und entsprechendes Wachstum.
Nichts.
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Positive Atmosphäre, man lacht viel zusammen aber ist auch konzentriert bei der Sache.
Immer bekannter werdende Marke
Das Unternehmen wächst. Damit gehen auch Chancen einher
Passt!
Liebe mein Team!
Nichts zu meckern. Man kann alles offen ansprechen.
Tolles Büro mit allem was man braucht
Auf Augenhöhe mit allen Kollegen und Abteilungen. Meinungen und Ideen werden gern geteilt
Absolute Transparenz! Habe ich noch nie erlebt!
Tolle Wertschätzung- Vertrauen sofort bei 100%
Die ersten drei Wochen nicht , danach schon ;)
Wird man sehen, ich habe Lust
Absolut zufrieden
Unterstützung ist immer da
Top!
E-Mail, Teams, WhatsApp, Telefon
Neustrukturierung eines bestehenden Hotels
Richtig gut! Man spürt den gemeinsamen Spirit, etwas zu bewegen zu wollen, und jeder trägt aktiv dazu bei, ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Leute die gern Verantwortung übernehmen möchten und einen Impact haben wollen, sind hier richtig.
Ein hoher Grad an Eigenverantwortung ermöglichen eine gesunde Balance – natürlich muss man dafür gut priorisieren und organisieren. Dabei hilft einem das Team/der Team Lead und es wird auf eigene Bedürfnisse eingegangen.
Private Termine können problemlos genommen werden.
Hier wurde viel getan. Es gibt regelmäßige Feedback Termine und ein jährliches Weiterentwicklungsgespräch, in dem man Entwicklungsziele setzten kann. Man muss aber natürlich wissen, wohin's gehen soll.
Das Team ist super – sowohl menschlich als auch fachlich. Man unterstützt sich gegenseitig, feiert gemeinsame Erfolge und lernt kontinuierlich voneinander.
Das Management und die Team Leads sind nahbar und erreichbar.
Mir wird Vertrauen geschenkt und ich habe das Gefühl mit eingebunden & gehört zu werden.
Büro ist mega. Man merkt, dass hier Herzblut reingeflossen ist. Ich kann mich entscheiden ob ich lieber in einem kleineren Office arbeiten möchte oder ob ich lieber mehr mit Kollegen zu tun haben möchte.
Transparente und direkte Kommunikation. Es gibt regelmäßige Business Updates, die ich sehr schätze. Zudem kann man immer Feedback geben, sei es zum Produkt oder persönlich.
Meine Aufgaben sind vielseitig, herausfordernd und ich durch das Wachstum des Unternehmens sehe ich direkt welchen Einfluss ich habe.
Ich kann mit steuern woran ich arbeite und eigene Themen vorschlagen.
Cooles junges Team. Sehr spaßige Team Events. Man darf man selbst sein und muss sich nicht verstellen. Sehr schönes und modernes Office. Wir haben viel Musik gehört und zusammen gelacht. In manchen Bereichen wird einem sehr viel Vertrauen geschenkt z.B. Kreditkartennutzung, Nutzung des Lofts nach Feierabend. Man durfte private Termine wahrnehmen. Man kann THEORETISCH kommen und gehen wann man will.
Arbeitszeiterfassung einführen und Überstunden bezahlen. Mentale Gesundheit ernster nehmen und sicherstellen. HR verstärkt im Interesse der Angestellten agieren lassen. Fairere Bezahlung. Feedback annehmen und sich verbessern wollen. Die Angestellten mehr wertschätzen. Offen für neue Ideen sein und mehr Risiken eingehen. Beziehung zwischen den Angestellten und Management stärken. Manager mit mehr Expertise einstellen oder die jüngeren Manager fördern. Bessere Systeme für Ausfälle von Angestellter erstellen, die die mentale Gesundheit aller sichern. Standorte mehr in das Firmengeschehen involvieren. Manchmal hatte ich das Gefühl Entscheidungen wurden unbedacht und teils rücksichtslos getroffen.
Als ich bei STAYERY anfing, hatte ich zunächst den Eindruck, es sei mein Traumarbeitgeber. Von außen wirkte die Firma sehr offen und modern, aber leider musste ich feststellen, dass ich mich getäuscht habe. Anfangs wurden zahlreiche Veranstaltungen geplant, man hat gemeinsam gelacht und die Atmosphäre war ausgelassen. Mit ambitionierteren Zielen gingen jedoch auch ein großer Druck, unrealistische Erwartungen und Vorstellungen einher, die mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht zu erreichen waren. Je mehr Druck ausgeübt wurde, desto mehr Personen verließen die Firma. Darunter hat das Büroklima stark gelitten, viele Teammitglieder zogen die Arbeit von zuhause vor, und die allgemeine Stimmung im Büro wurde kühler. In meiner Wahrnehmung wurde der Begriff Start-up oft als Rechtfertigung benutzt, wenn Dinge nicht gut liefen oder man sich unfair behandelt fühlte.
Das Image nach außen war sehr gut, aber innerhalb der Firma wurde viel geredet. Einige Mitarbeitende – mich eingeschlossen – entschieden sich letztlich für einen Ausstieg, da es an echter Wertschätzung und Menschlichkeit im Umgang fehlte.
Generell kann man private Termine wahrnehmen, was ich gut fand. Man hat ebenfalls eine gewisse Freiheit, was den Arbeitsbeginn angeht. Allerdings muss man misstrauische Blicke und Kommentare in Kauf nehmen, wenn man später auftaucht oder früher geht. Grundsätzlich wird keine Arbeitszeit erfasst. Es gibt kaum eine Person in der Firma, welche keine Überstunden leistet. Entlohnt werden diese natürlich nicht. Im Allgemeinen wird gesagt, man solle im besten Interesse von STAYERY handeln, was meinem Empfinden nach auch die Erwartung birgt, sich zu überarbeiten und unbezahlte Überstunden zu leisten. Wenn Angestellte die Firma verlassen, muss man die Arbeit der fehlenden Personen aufnehmen, ohne eine Anpassung des eigenen Gehalts oder Rücksicht auf die mentale Gesundheit der Mitarbeiter. Zu meiner Zeit gab es nur die gesetzlichen Urlaubstage. Bei jeder Umfrage wurde eine Änderung auf die mittlerweile standardmäßigen 30 Tage angefordert, doch dies wurde nie umgesetzt.
Das Thema Nachhaltigkeit spielte in meiner Wahrnehmung während meiner Zeit bei STAYERY leider keine nennenswerte Rolle. Ein umweltfreundliches Mindset oder ein bewusster Umgang mit Ressourcen waren kaum erkennbar, außerhalb des nachhaltigen Shampoos und Duschgels.
Im Bereich Weiterbildung gab es wenig aktive Unterstützung. Zwar bestand grundsätzlich die Möglichkeit, durch Eigeninitiative Angebote zu recherchieren und wahrzunehmen, allerdings fehlte eine strukturierte Förderung durch das Unternehmen selbst. Oft musste ich mir Wissen und Skills selbst aneignen, wofür man im Arbeitsalltag keine Zeit hatte. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es kaum. Wenn man Glück hat, bekommt man einen höheren Jobtitel, behält aber weiterhin dieselben Aufgaben wie zuvor. Was ich allerdings gut fand, war die Möglichkeit, Abteilungen innerhalb der Firma zu wechseln.
Zu meiner Zeit war die Rollenverteilung im Unternehmen teilweise klar hierarchisch, wodurch sich zwei getrennte Gruppen entwickelten: die Manager und die Mitarbeiter. Innerhalb dieser Gruppen war der Zusammenhalt gut. Untereinander eher weniger. Vertrauen und offene Kommunikation waren nicht immer auf beiden Seiten gleichermaßen gegeben. Entscheidungen wurden in manchen Fällen vorwiegend auf Führungsebene getroffen, ohne ausreichende Einbindung des Teams. Das führte zu einer gewissen Entfremdung und einem Mangel an gegenseitigem Verständnis. Mikromanagement und das Tolerieren von Fehlverhalten des Managements, verstärkten meiner Meinung nach diese Spaltung.
Leadership wird leider kleingeschrieben. Meiner Erfahrung nach heißt Management hier, das Team zu delegieren und Druck auszuüben. Es gibt nur wenig, was einem die Teamleads wirklich beibringen. Sei dies aufgrund von Zeitdruck oder Lücken in den eigenen Skillsets. Es gab nur wenige Ausnahmen. Ich habe mich oft auf mich allein gestellt gefühlt und auch nach mehrfacher Bitte um Unterstützung folgten keine Änderungen.
Es gibt Snacks und Getränke, ein paar Aktivitäten, und da hört es auch wieder auf. Man bekommt limitierte Tools an die Hand, um seine Arbeit zu erledigen. Die Dokumentenablage ist zu meiner Zeit sehr chaotisch gewesen. Viel Druck und unrealistische Erwartungen sowie lange Kommunikationsstrecken haben meinen Arbeitsalltag erschwert. Teilweise habe ich Wochen auf Entscheidungen oder Arbeiten des Managements gewartet und musste dann selbst alles last minute erledigen. Was die Arbeitszeiten anging, habe ich immer viel Druck empfunden. Zu meiner Zeit war das Büro um 18:30 Uhr noch komplett voll, weshalb ich das Gefühl hatte, nicht gehen zu dürfen. Bereits am ersten Arbeitstag war dies der Fall und zu keinem Zeitpunkt wurde einem gesagt, dass man gehen darf. Es war keine Seltenheit, dass sich Kollegen zu günstigen Zeitpunkten herausschlichen.
Obwohl STAYERY eine überschaubare Firma ist und kommuniziert wurde, dass jeder an der Entwicklung der Firma teilhaben kann und soll, wurde man des Öfteren vor vollendete Tatsachen gestellt. Oft hat mir das WIESO gefehlt, wenn neue Prozesse eingeführt oder Entscheidungen getroffen wurden, welche den Arbeitsalltag beeinflussten. Feedback, welches ich gegeben habe, traf meistens auf taube Ohren und wurde gegenargumentiert. Es wurde zwar aktiv nach Feedback gefragt, aber negative Kommentare wurden meines Erachtens ungern gesehen und eher unter den Teppich gekehrt. Es wurde versucht den Fokus auf die positiven Aspekte zu legen, anstatt firmenseitig Verantwortung zu übernehmen. Die Umfragen dienten meines Erachtens zur Einschätzung der Firmenloyalität anstatt als Grundlage für potenzielle Verbesserungen, da diese kaum folgten. Die erwähnten Umfragen wurden ebenfalls „anonym“ genannt, waren allerdings durch Angaben der Abteilung und der kleinen Teams schnell zuzuordnen, woraufhin Teammitglieder zu HR-Gesprächen gerufen wurden.
Die Gehaltsstruktur wirkte auf mich nicht immer nachvollziehbar. Wachsende Aufgaben und höhere Verantwortung heißen hier nicht gleich mehr Gehalt. Teilweise musste ich beobachten, dass gewisse Mitarbeitende um Gehaltserhöhungen kämpften, während andere deutlich bevorzugt schienen. Insbesondere bei der geschlechtlichen Gleichbehandlung entstand der Eindruck, dass nicht alle Kollegen gleichwertig behandelt und entlohnt wurden. Die Sozialleistungen waren okay.
Ich hatte unter anderem das Gefühl, das Männer teils ernster genommen wurden. Was ich allerdings gut fand, war, dass die Anzahl von Männern und Frauen im Büro sehr ausgeglichen war und auch viele Frauen in Führungspositionen vertreten waren. Diversität gab es innerhalb der Firma kaum.
Ich war zufrieden mit dem Großteil meiner Aufgaben. Allerdings musste ich oft die „Drecksarbeit“ erledigen, egal ob diese zu meiner Rollenbeschreibung passte oder ob ich bereits komplett ausgelastet war.
So verdient kununu Geld.