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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mitarbeitende werden aufgefordert, das Unternehmen auf Kununu positiv zu bewerten

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nach außen wurde viel Wert auf ein positives, fast schon familiäres Teamgefühl gelegt. In Meetings wurde betont, wie wichtig Zusammenhalt und Offenheit seien. Im Alltag war diese Atmosphäre jedoch nicht immer spürbar. Entscheidungen und Bewertungen wirkten teilweise unausgewogen, und konstruktive Kritik wurde oft ignoriert oder nicht ernst genommen. Dadurch entstand der Eindruck, dass bestimmte Themen lieber unter den Teppich gekehrt wurden. Die Stimmung schwankte insgesamt stark – zwischen Phasen, in denen man sich willkommen fühlte, und Zeiten mit spürbarem Druck auf einzelne Mitarbeiter.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team war insgesamt sehr oberflächlich. Es wurde viel über allgemeine Unternehmenswerte gesprochen – über Zusammenhalt, Wachstum und Offenheit – doch im Arbeitsalltag war davon wenig zu spüren. Über konkrete Probleme oder Herausforderungen wurde kaum offen gesprochen. Austausch fand meist nur in kleinen Gruppen statt, sodass manche Mitarbeitenden besser informiert waren als andere. Insgesamt fehlte es an klarer, transparenter und ehrlicher Kommunikation innerhalb des Teams.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war eher schwach ausgeprägt. Nach außen sollte es wie ein eng verbundenes, unterstützendes Team wirken, in der Praxis gab es aber deutliche Unterschiede. Einige Mitarbeiter standen sich sehr nahe und wurden auch bevorzugt, während andere sich eher außen vor fühlten. Wirklich gemeinsames Arbeiten oder gegenseitige Unterstützung fand nur punktuell statt. Vieles wirkte wie ein Proforma-Teamgefühl, das nach außen betont wurde, intern aber kaum gelebt wurde.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war praktisch nicht vorhanden. Arbeitszeiten und Erreichbarkeit gingen oft weit über das Übliche hinaus, und private Termine oder Ruhezeiten ließen sich kaum einhalten. Erholung war schwierig, da die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch blieb.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war wechselhaft. Einerseits wurde versucht, ein motivierendes und freundliches Bild zu vermitteln, andererseits wirkten Entscheidungen und Bewertungen oft subjektiv. Manche Mitarbeitenden wurden klar bevorzugt, während andere kaum Beachtung fanden oder mit zusätzlichen Aufgaben belastet wurden. Auf Hinweise zu Überlastung oder organisatorischen Problemen wurde selten reagiert, und bei Schwierigkeiten war wenig Rückhalt spürbar. Insgesamt fehlte eine verlässliche und faire Führung, die sich konsequent an den Bedürfnissen des gesamten Teams orientiert.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich. Man hatte mit vielen unterschiedlichen Bereichen im Hotel zu tun und auch regelmäßig Kontakt zu Gästen, was den Arbeitsalltag zunächst spannend gemacht hat. Nach einer gewissen Zeit wiederholten sich die Tätigkeiten jedoch, sodass kaum noch neue Herausforderungen dazukamen. Insgesamt war die Aufgabenverteilung ausgewogen, aber auf Dauer wenig entwicklungsfördernd.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde offiziell betont, in der Praxis war sie jedoch nicht immer spürbar. Einige Mitarbeitende wurden deutlich bevorzugt, während andere weniger Anerkennung erhielten – unabhängig von der tatsächlichen Leistung. Entscheidungen wirkten teilweise subjektiv, was das Gefühl von Fairness im Team beeinträchtigte. Insgesamt fehlte eine konsequente und transparente Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich in Ordnung, aber teilweise schwierig. Technische Abläufe und digitale Prozesse funktionierten nicht immer zuverlässig, was den Arbeitsalltag oft unnötig erschwerte. Gerade an Wochenenden oder bei Problemen war es schwierig, Unterstützung zu bekommen. Das Arbeitspensum war hoch, und viele Aufgaben mussten parallel erledigt werden. Insgesamt fehlte es an klaren Strukturen und ausreichender Entlastung in stressigen Phasen.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsgefüge war schwer nachvollziehbar. Unterschiede zwischen den Mitarbeitenden waren deutlich spürbar, ohne dass klare Kriterien erkennbar waren. Teilweise schien das Gehalt auch davon abzuhängen, wie man sich gegenüber der Leitung verhalten hat. Da die Teammitglieder sehr unterschiedliche Hintergründe und Qualifikationen hatten, war ein Vergleich kaum möglich. Insgesamt wirkte die Vergütung uneinheitlich und wenig transparent.

Image

Mitarbeitende wurden regelmäßig dazu aufgefordert, das Unternehmen auf Bewertungsplattformen wie Kununu positiv zu bewerten. Diese Aufforderungen wirkten wenig freiwillig und sollten offenbar das öffentliche Bild verbessern, anstatt ehrliches Feedback zu fördern.

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