57 von 176 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
57 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
57 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Modernes Büro
- Vorgesetztenverhalten
- Umgang mit Mitarbeitern
- erkennt, dass Mitarbeiter euer wertvollstes Gut sind
- Mitarbeiter weiterbilden, Vorgesetzte für Führungsposition schulen
- Faire Stempel-Taktung
Ich habe die Arbeitsatmosphäre prinzipiell als angenehm empfunden. Lästereien des Vorgesetzten und einiger Mitarbeiter sorgte für Misstrauen gegenüber einigen Mitarbeitern, was sich nicht positiv auf die Atmosphäre ausgewirkt hat.
Viele Mitarbeiter, mit denen ich gesprochen habe, sehen keinen roten Faden und Allgemein wird mehr negativ als positiv gesprochen.
Urlaub bzw. Überstunden konnten problemlos genommen werden.
Durch die Taktung beim Stempeln hat man der Firma im schlimmsten Fall täglich knapp 20min geschenkt.
40h Woche, in dieser Zeit waren die Aufgaben die man hatte kaum zu schaffen, zumindest nicht in der Qualität, die man von sich selbst erwartet.
So habe ich die Karrieremöglichkeiten erlebt:
- keine Schulung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter
- Meinung der älteren Mitarbeiter ist wichtiger
- Junge Mitarbeiter können sich sehr schwer entfallten, oft werden Sie alleine gelassen
Gehalt ist meiner Erfahrung nach deutlich unter dem Marktüblichen.
Gehaltserhöhungen wurden in meiner Abteilung erst nach einer Kündigung seitens des Mitarbeiters angeboten.
Ein kleiner Teil vermögenswirksame Leistungen wird bezahlt.
Ich habe nicht gesehen dass auf faires Handeln geachtet wurde, so wie ich es wahrgenommen habe, musste es immer "günstig" sein.
Aus meiner Sicht waren absolute Top Kollegen dabei, einigen konnte man allerdings nicht vertrauen.
Ich habe des öfteren mitbekommen, dass auch ältere Kollegen von dem Vorgesetzten angeschrien wurden.
Ich bekam einmal einen Anruf vom einem/er Kollegen/in, der/die kurz vorm weinen war weil der Vorgesetzte ihn/sie niedergemacht hat.
- Kollegen anschreien gehörte zum guten Ton
- versucht bei Mitarbeitern Vertrauen aufzubauen, indem er über andere Mitarbeiter und die Geschäftsleitung lästerte
- Freitags ab 13:00 gab es Schnaps und Bier in der Abteilung, dies sollte der Kreativität dienen.
Schöne Büros in dem neuen Gebäude.
Es gab eine Home-Office-Regelung, diese einzuhalten war allerdings nicht ganz einfach. 3 Tage die Woche sollte man im Büro sein, war man mal 4 Tage vor Ort und an einem Tag war das Büro zu leer gab es direkt negative Kommentare des Vorgesetzten. Es wurde mehr drauf geachtet, dass das Büro voll ist, statt dass man vor Ort ist wenn es nötig war, um seine Arbeit zu erledigen.
Es gab viele Meetings, die grundsätzlich auch ihre Daseinsberechtigung hatten. Inhaltlich verliefen diese allerdings oftmals nicht zielführend, da sich einige Mitarbeiter regelmäßig durch Besserwissertum oder finger-pointing versucht haben auf Kosten anderer Mitarbeiter zu profilieren. Lösungen für aktuelle Probleme konnten so nur selten gefunden werden und es gab nach den Meetings mehr Fragen als Antworten.
Im Übrigen neigte der Vorgesetzte zeitweise zu cholerischem Verhalten, welches den Umgangston in der Abteilung prägte.
Ob Frauen die selben Aufstiegschancen haben ,kann ich nicht einschätzen; in der Leitungsebene waren bis auf eine Ausnahme nur Männer.
Aus meiner Sicht wurde für neue Techniken wenig investiert, es wurde mehr versucht 30 Jahre alte Techniken zu verwenden. Das Motto der Firma ist "we invent", dies habe ich nicht gesehen.
Aktuell nichts
mehr Teammeetings da die immer sehr viel Spaß machen und etwas auflockern
innovativ und fair
Durch die guten Produkte ist demnach auch das Image gut
Arbeitszeit halt regulär, zeitgleiten nach Absprache immer möglich
ich habe es noch nicht in Anspruch genommen, aber es gibt Angebote
bin super zufrieden mit meinem Team! Auch wenns mal stressiger wird hält man zusammen und unterstützt sich auch gegenseitig
immer offen für Gespräche und auf Augenhöhe statt von oben herab
Ausstattung eigentlich gut, manche Laptops könnten mal ersetzt werden, Kaffee gibts auch
bei Fragen gibt es immer jemanden der helfen kann, guter Draht zum Vorgesetzten
angemessen und kommt immer pünktlich
gesundes Arbeitspensum, keine überzogenen zwanghaften Vorstellungen an Mitarbeiter*innen, Offenheit zwischen Abteilungen
kleiner Wunsch: mehr Parkplätze
-
produktiv und stets motiviert
hat nicht nur wegen der Produkte sondern auch als Arbeitgeber einen guten Ruf
sehr gut und gesund
gegeben
überdurchschnittlich
sehr gut
perfekt
vorbildlich, zum Teil schon sehr lange in dem Unternehmen. Ist immer ein gutes Zeichen
sehr positiv, haben ein gutes Verhältnis
modern und bereit sich weiter zu entwickeln. Positiv
oft sehr gut, manchmal wären mehr Absprachen besser
ja!
Die Punkte wurden ausführlich beschrieben. Ich finde es seltsam das es hier mehr Bewertungen als Mitarbeiter im Einkauf gibt, schon seltsam...
Misstände sollten endlich beseitigt werden, auch wenn es heißt das man personelle Veränderungen vornehmen muss. Prozesse kritisch hinterfragen, offen für neues sein und nicht nur nach außen so tun
Es wird viel hinter dem Rücken gelästert, anstatt es den Leuten direkt ins Gesicht zu sagen
Die Work Life Balance ist OK, könnte jedoch weit besser sein man die ganzen Schwächen abstellt, dadurch wäre es möglich viel effizienter zu arbeiten
Man ist dabei die Verpackung auf Plastikfrei umzustellen
Wie in jedem Unternehmen gibt es engagierte Mitarbeiter mit denen man sich gut versteht und andererseits Leute die nur das notwendigste machen und man ihnen hinterherrennen darf, leider überwiegt hier letzteres. Das Niveau ist sehr unterschiedlich, während von einigen viel verlangt wird, erwartet man von anderen recht wenig. Egal wieviel Fehler gemacht werden und welchen riesigen Aufwand man für andere produziert, es bleibt alles beim Alten, ziemlich frustrierend.
Für mich ist es unverständlich das Mitarbeiter beschäftigt werden, bei denen selbst Vorgesetzte Wissen, das sie kein Bock haben. Andererseits wundert es mich bei den Missständen nicht
Hier kann ich weder etwas positives noch was negatives sagen, wobei man sagen muss das das Team aus jüngeren Mitarbeitern besteht
Unprofessionell, wenn eine so wichtige Information wie der Verkauf an einen Investor verschwiegen wird. Auch auf die Schwächen in Organisation, Prozessen und Kommunikation wurde mehrmals (!) hingewiesen. Allerdings wurde ich jedes Mal vertröstet und sollte mich mit der Situation abfinden, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wenn selbst Vorgesetzte kein Interesse haben offensichtliche Schwächen zu beseitigen, wer dann!?!?! Ebenso hält man sich nicht an mündliche Absprachen…ich denke das sagt alles…
Zu Beginn habe ich einen gebrauchten Laptop bekommen, kurz nach Ausbruch der Corona Pandemie ein Seniorenhandy, modern ist was anderes.
Was auch wichtig zu erwähnen ist, die Zeiterfassung läuft im 5 Min. Takt, immer zum Nachteil für den Arbeitsnehmer. Da man in den seltensten Fällen in dieser Zeit stempelt, gibt es zwangsläufig eine Differenz zwischen tatsächlicher IST und gebuchter Zeit. Bei mir waren es im Durchschnitt 2 – 4 Std. jeden Monat!
Zu den Prozessen selbst, man tut sich mit Veränderungen schwer, Bestellungen werden bspw. ausgedruckt, vom Vorgesetzten unterschrieben, eingescannt und dann verschickt. Erst auf Nachfrage wurde ein Teil auf e-Mail Versand umgestellt. Ähnlich läuft es mit anderen Prozessen, überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Mobiles Arbeiten wurde erst auf Nachfrage (!) eingeführt (1x die Woche) nachdem es positive Fälle im Betrieb gab. Nachdem es weitere Fälle gab und auf erneute Nachfrage wurden diese auf 3 x die Woche erhöht. Ich hätte erwartet das der Vorgesetzte auf einen zukommt und ich nicht um die Tage betteln muss, soviel zum Thema Fürsorgepflicht.
Das Unternehmen ist somit bei weitem nicht so offen und modern wie es sich gerne nach außen präsentiert.
Wenige Monate nachdem ich begann erfuhr ich auf einer Betriebsrat Versammlung das das Unternehmen an einen Investor verkauft wurde. Im Vorstellungsgespräch und bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrages wurde das natürlich nicht erwähnt, obwohl es bekannt war, soviel zum Thema ehrliche und offene Kommunikation!
Auch Abteilungsübergreifend ist die Kommunikation eine Katastrophe, man muss regelmäßig den Fachabteilungen und Produktionswerken hinterherrennen weil man keine Rückinfos erhält.
Es kommt öfters vor das Fachbereiche auf Fachfragen keine Antwort geben können, was dazu führt das Projekte holprig anlaufen. Teilweise gibt es verschieden Wissenstände, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert.
Ca. 10 % unter dem Durchschnittsgehalt der BME Gehaltsstudie 2020 für Einkäufer in NRW
Hier kann ich weder etwas positives noch was negatives sagen
Die Arbeit war nicht Abwechslungsreich, da man viele Vorgaben von den Fachbereichen erhält
Den modernen Website-Auftitt, den Kollegenzusammenhalt und die Weiterbildungsangebote
Das Vorgesetztenverhalten, das Gehalt, der Umgangston und die Gleichberechtigung
Mehr auf die Vorgesetzten schauen und Fairness größer schreiben.
Unter den Kollegen war diese in meiner Erfahrung recht gut. Natürlich gab es immer kleinere Diskussionen oder Streitereien, aber ich denke das ist im Büro ja auch Gang und Gäbe.
Bezogen auf die „Führungskräfte“, wenn man diese so nennen kann, war es allerdings eine Katastrophe.
Ständig wurden bei Mitarbeitergesprächen falsche Versprechungen gemacht, die am Ende dann auch einmal gar nicht mehr so besprochen waren oder einfach immer weiter verschoben wurden (über mehrere Jahre wohlgemerkt.)
Vorgesetzte waren oft Respektlos oder spöttisch, auch wenn dies „nur als Witz gemeint war“ oder als „der andere meint es ja nicht so, das ist seine Persönlichkeit“ deklariert wurde.
Auch Vorgesetzte aus anderen Abteilungen mischten sich immer ein und Chefs konnten nicht dagegen standhalten und gaben plötzlich für einen Moment quasi ihren Job ab, nur damit es keine Diskussionen unter den ‚hohen Tieren‘ gab. Über viele Mitarbeiter wurde hinterrücks gelästert, weil die Vorgesetzten dies scheinbar als gute Strategie gehalten haben, um zu Ihren Mitarbeitern kurzfristig eine gute Beziehung aufzubauen. Fairness gab es hier kaum.
Recht gut machtbar. Durch die flexible Arbeitszeit und Gleitzeit konnte man sich in manchen Abteilungen die Arbeitszeit oft ganz gut einteilen. Urlaub wurde auch in den meisten Fällen genehmigt, auch mehrere Wochen am Stück oder kurzfristig mal einen Tag. Ich denke dabei kommt es auch auf die Abteilung an. Oft musste man aber kurzfristig Überstunden machen, da man Projekte sonst nicht geschafft hätte. Zur Wiedereingliederung kann ich nicht viel sagen, auch wenn ich viele kuriose Sachen über Aufhebungsverträge gehört habe. Aber aus erster Hand hab ich dies nicht mitbekommen. Mitarbeiter die nicht wirklich vom Vorgesetzten gemocht wurden, hatten es hier jedoch schwieriger.
Es wird versucht auf Umweltbewusstsein zu achten. Vor allem im Versand und in der QM wurde das Projekt bezüglich Verpackungsmaterial schon ein paar Mal angesprochen und zum Projekt gemacht. Statt Plastik hat man dann anschließend Papier verwendet. Auch die Kartons wurden immer ohne recht viel Platzverschwendung gepackt.
Es gibt Weiterbildungschancen und diese können auch wahrgenommen werden. Jeder Mitarbeiter hat ein jährliches Budget welches er dafür nutzen kann (soweit ich weiß). Ob dies dann aber umgesetzt wird ist dem Vorgesetzten überlassen. Solange es nicht zu teuer ist hat man aber recht gute Chancen und es wird sich auch teilweise dafür eingesetzt zumindest einen Schnupperkurs zu bekommen. Bei Studien oder Betriebswirten verpflichtet man sich danach für einige Zeit im Unternehmen zu bleiben, ansonsten muss man dieses selbst bezahlen. Soweit ich weiß ist dies aber auch normal. Dennoch hängt das Aufsteigen im Job zudem davon ab, wie sehr dich dein Vorgesetzter, oft nicht mit der von dir erbrachten Leistung oder vorgewiesenen Qualifikationen.
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen recht gut. Viele haben mit offenen Karten gespielt und auch versucht einander den Rücken zu stärken oder sich füreinander einzusetzen. Da das ‚Geläster‘ von den Vorgesetzten aber auch manchmal seine Wirkung gezeigt hat, hier keine 5 Sterne. Dennoch mochte ich meine Kollegen sehr gerne.
Es gab viele ältere Kollegen, viele auch sehr fleißig. Es wurde hier oft sehr respektvoll miteinander umgegangen. Ich habe diesbezüglich keine negativen Erfahrungen machen müssen, bis auf das diese öfter mal bevorzugt wurden.
Wie schon bei Arbeitsatmosphäre beschrieben eher eine reine Katastrophe.
Keine Fairness, kein Verlass und leere Versprechungen. Es wurde teilweise sogar über Mitarbeiter gelacht wenn diese das ernste Gespräch gesucht haben. Vorgesetzte haben sich untereinander über andere Mitarbeiter lustig gemacht, und wenn du nicht darüber gelacht hast, wärst du wahrscheinlich der nächste gewesen.
Absolut unprofessionell und meiner Meinung nach ist es in manchen (nicht allen) Abteilungen nötig hier etwas zu verändern.
Wie bereits unter dem Punkt Gleichberechtigung erwähnt, war diese hier eher zweierlei.
Ausstattung war sehr gut, meist neue PCs und zugehöriges Equipment. Wir im Marketing hatten zudem sehr schöne Büros bei denen auch auf ergonomisches arbeiten geachtet wurde. Wir hatten höhenverstellbare Tische und hätten wir uns drum bemüht, hätten wir auch Stühle mit Armlehnen erhalten. Soweit so gut. Im Vertrieb war es jedoch nicht so ergonomisch. Oft alte Stühle und Schreibtische, in den wenigsten Fällen nur höhenverstellbare Schreibtische. Wahrscheinlich nur bei Vorgesetzten oder Mitarbeitern mit ärztlichem Attest. Oft saß man direkt vor dem Fenster und konnte nichts sehen. Luftverhältnisse, vor allem im Sommer, ebenso schlimm.
Am besten hatte es dagegen der neue Komplex, wo alles hochmodern und äußerst ergonomisch ausgestattet war.
Kommunikation gab es wenig. Oft hat man von Projekten noch am selben Tag erfahren und musste dann länger bleiben weil es ja „ein wichtiger Kunde sei“.
Wenn man aus privaten Gründen keine Zeit hatte, wurde Mann dann schief angeguckt, aber auf einmal konnte man es doch verschieben.
Zwischen den Kollegen war die Kommunikation meist ganz in Ordnung, manchmal ging etwas unter aber das ging wohl oft mit dem Zeitmanagement der Vorgesetzten einher.
Oft wurde eine Erhöhung versprochen die dann aber nie kam. Im Vergleich mit Bekannten in einem ähnlichen oder dem gleichen Job, in ähnlicher oder gleicher Branche, verdiente ich auffallend geringer. Mit meinen Kollegen habe ich selten über das Gehalt gesprochen, deswegen habe ich dazu keinen Vergleich. Es wird VL angeboten und soweit ich weiß auch Riester-Rente. Dennoch gibt es kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, lediglich einen Boni der vom jährlichen Umsatz abhängt und öfter eher gering ausfällt. Das eine Gehaltserhöhung zu tragen kommt ist eher der Einzelfall, und wenn fällt diese eher gering aus. Die Gehälter wurden immer pünktlich überwiesen.
Wie bereits gesagt, Fairness gab es kaum.
Leute mit höherer Qualifikation und in höheren Berufen, oder tatsächlich auch Männer, wurden zumindest aus meiner Erfahrung, oft besser oder zumindest anders behandelt. Dies sah man bereits an der Gestaltung der Büros, während der Vertrieb in dem alten und renovierungsbedürftigen Gebäude saß, bekamen die Entwickler und Projektmanager ein komplett neuen und hochmodernen Komplex. Auch Frauen die aus ihrer Mutterzeit zurück kehrten, wurden oft in einen anderen Job gepackt und blieben dort auch oft erstmal. Ältere Mitarbeiter die schon „viel gearbeitet haben“ mussten eindeutig weniger leisten, was scheinbar auch in Ordnung war und einfach auf andere abgewälzt wurde.
Aufgaben warnen interessant. Zumindest bei meiner Stelle gab es viel Abwechslung und neue Dinge. Es wurde eigentlich nie langweilig. Aus anderen Abteilungen hörte ich öfter von Einseitig- und Eintönigkeit. Ich denke bei manchen Stellen aber auch eher schwieriger zu vermeiden.
Da ich nicht mehr bei Steinel arbeite, gar nicht.
Da ich nicht mehr bei Steinel arbeite, kann ich das nicht beurteilen.
Da ich nicht mehr bei Steinel arbeite, gar nicht.
In den Teams herrscht eine positive Grundstimmung - ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Tuscheln und Tratschen einen weniger großen Teil ausgemacht hätten. Derzeit herrscht unter den Mitarbeitern eine große Unsicherheit, da die zukünftigen Entscheidungen der neuen Investoren, natürlich trotz vieler anders lautender Versprechungen, nicht abzusehen sind.
Das Image passt derzeit - solider, qualitativ hochwertiger Hersteller. Es gibt Bestrebungen, neue Entwicklungen in Asien fertigen zu lassen. Dies wird sich langfristig sicher im Image niederschlagen. Kooperationen aus dem Smart Home Bereich in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Teilfertiger zeigen aber, dass gerade für diese Produkte die Reputation schon jetzt bei Kunden leidet.
Kein Home Office und Einschränkungen bei flexiblen Arbeitszeiten - ja sogar ganz klare und offene Ablehnung durch die Unternehmensführung. Durch die Corona Krise wurde diese Einstellung allerdings teilweise überholt und das Unternehmen muss nun gegensteuern - mit der Hoffnung, das dies Bestand hat. Es wird das Gleitzeitmodell als flexibles Arbeitszeitenmodell dargestellt - in der Praxis bietet dies jedoch jede Menge Hürden. Es gilt eine Kernarbeitszeit (Beginn spätestens 9 Uhr) und eine Mittagspause kann nicht länger als eine Stunde sein - das schätze ich, gerade für den Vertrieb, als völlig unflexibel ein. Generell war die Kultur bei mir vom Ansatz "Bleib lang im Büro, dann wirst du respektiert" geprägt. Von einem Absitzen der Stunden halte ich persönlich gar nichts, da ich lieber nach dem Prinzip: "Get the job done" arbeite.
Wiederkehrende Schulungen zu Arbeitssicherheit usw. finden statt. Ich habe persönliche Entwicklungspläne oder eine Perspektive zur individuellen Karriere vermisst.
Steinel ist grundsätzlich hier in der Region als sparsam in Gehaltsfragen bekannt.
Das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein ist sicher keine Glanzleistung von Steinel und beschreibt, wie weit der Weg für das Unternehmen noch sein wird. Beispiel: Für Außendienstmitarbeiter wird penibel darauf geachtet, ein möglichst kostengünstiges Fahrzeug anzuschaffen - natürlich ein Diesel. Schaut man sich die nun neuerlich angeschafften Fahrzeuge der Geschäftsführung und Abteilungsleiter an, zeichnet sich eine andere Anforderungsgrundlage: Es wurden fast ausschließlich Plug In Hybrid Fahrzeuge der deutschen oberen Mittelklasse angeschafft. Äußerst praktisch: Ist die Privatversteuerung dieser Fahrzeuge nur halb so hoch, wie bei konventionellen Verbrennern. Dummerweise ist der Verbrauch als Benziner aber auch deutlich höher, da sich die durchschnittlichen Verbrauchswerte auf 100km, inkl. 60km Elektroreichweite beziehen. Fazit: Schweres Auto mit hohem Benzinverbrauch ohne Rücksicht auf die Flottenbilanz - hier drängt sich dann doch der Verdacht auf, hier wird selbstoptimiert beschafft - wer es kann! Somit beantwortet sich auch die Frage des Sozialbewusstseins gegenüber den Mitarbeitern in dieser doch aus meiner Sicht pharisäischen Handlungsweise.
Der Kollegenzusammenhalt ist, innerhalb der Abteilungen, als gut zu bewerten. Generell wird aber gern abfällig über Kollegen aus anderen Abteilungen oder der Geschäftsführung gesprochen.
Hier konnte ich keine Sonderlichkeiten, positiv wie negativ, feststellen.
Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde mir immer wieder gesagt, dass man "mich spüren" möchte. Was dies genau bedeutete, blieb unklar. Ich konnte aber nur so, laut Anweisung, eine Position im Team sichern. Natürlich ist es schwierig, in einem neuen Unternehmen die Erwartungshaltung klar zu erfüllen - daher arbeite ich gern mit klaren Zielen, um genau diese Erwartungshaltung zu erfüllen. Der monatliche Wunsch, konkrete Ziele zu vereinbaren, wurde immer wieder vertagt. Kollegen haben aber auch immer wieder darauf verwiesen, dass man diese Art von Führung ertragen muss und es leichter wird mit der Zeit - dies gab mir kein gutes Gefühl. Es gab keinen regelmäßigen Austausch, kein Feedback zur Arbeit, keine konstruktiven Gespräche, wie Ziele gemeinsam erreicht werden können. Ich bin so einen Führungsstil nicht gewohnt gewesen.
Leider wurde ich abseits meines Teams in ein Büro mit Fenster zum dunklen, innenliegende Lagerbereich geparkt. Eine Umorganisation war auch auf Nachfragen nicht möglich. Höhenverstellbare Schreibtische waren vorhanden, ebenfalls gute Stühle. Die Kantine verdient ihren Namen nicht. Ein großer Griff in den Convenience Warenkorb mit Bockwurst und Frikadelle - und dies jeden Tag. Der Großteil der Mitarbeiter wärmt sich Essen von zuhause auf. Ein Armutszeugnis für einen Betrieb mit vielen Mitarbeitern am Hauptstandort. Ich verstehe unter guten Arbeitsbedingungen aber auch eine gute IT Ausstattung. Ich wurde dann am ersten Arbeitstag mit einem steinalten Notebook und einem stark zerkratzten Samsung Galaxy S4 Mini begrüßt - was nicht gerade einen guten ersten Eindruck für einen innovativen Mittelständler (Eigendarstellung) gemacht hat. Später wurde dann auf Sonderantrag neuere Hardware angeschafft und ein Telefon zur Verfügung gestellt, welches nur wenig stark zerkratzt war.
Die Kommunikation zwischen Einzelpersonen innerhalb des Teams funktioniert gut. Teammeetings, Absprachen und übergreifende Besprechungen fanden in meinem Arbeitsbereich selten statt - was ich in meinem Arbeitsleben so nie erlebt habe. Es existierte in meinem Bereich keine strukturierte Meetingkultur und kein Zeitmanagement (Meetings wurden überzogen oder gingen unangenehm bis in den frühen Abend).
Ich konnte keine Benachteiligung von Frauen feststellen. Faktisch besteht die Führungsriege aber aus einer klar männlich dominierten Kultur und es bestehen aus meiner Sicht keine besonderen Bestrebungen, Frauen in Führungspositionen gezielt zu entwickeln.
Die Aufgaben können vielfältig sein - konkret im Vertrieb war die Aufgabe: "Bring mir Scheine". Unter diesem archaischen Leitspruch, der sicher gut in vertriebliche Motivationsbücher der 70er Jahre seinen Platz gefunden hätte, blieb stets offen, was Personen und das Unternehmen darunter verstehen und wie die Ziele in Abhängigkeit der Unternehmensstruktur erreicht werden sollten. Der Mitarbeiter ist also gehalten, seine Aufgaben selbstständig, interessant zu gestalten.
Faire Arbeitsbedingungen, Flexibilität, persönliche Stärken und Interessen werden geschätzt, innovatives und modernes Unternehmen mit dynamischen Prozessen
Wahl der Vorgesetzten, Förderung und Vertrauen in junge Mitarbeiter, kaum Frauen in Führungspositionen
Austausch mit Führungskräfte, Perspektiven für junge Mitarbeiter schaffen, Optimierung der Kantine
Freundliches Team, moderne Büroausstattung, genügend Besprechungsräume
Angesehenes Unternehmen
Faire und flexible Arbeitszeiten, leider mobiles Arbeiten ungern gesehen
Perspektiven werden nicht aufgezeigt, dies sorgt für hohe Fluktuation besonders bei Berufseinsteigern, Vertrauen & Motivation ausbaufähig
Faire Gehälter
Innovatives und Umweltbewusstes Unternehmen, Angebot von verschiedenen Betriebssport-Aktivitäten
Arbeitskollegen die sich gegenseitig unterstützen, respektieren und austauschen
Gleicher Respekt vor allen Altersgruppen
Führungskräfte machen keinen geschulten Eindruck, werden nicht überprüft, Kommunikation an das Personal mangelhaft
Gestaltung der Großraumbüros im Hinblick auf Fenster und Türen nicht optimal, Gerichte in der Kantine ausbaufähig
Top Down, leider hauptsächlich nur innerhalb der Führungsebene und auch dort nicht immer ausreichend
Teilweise im Ungleichgewicht
Engagement wird belohnt, kommt aber auf den Vorgesetzten an
Steinel ist ein sehr junges und lockeres Unternehmen, nicht so konservativ und eingefahren wie es noch bei vielen anderen der Fall ist.
In vielen Abteilungen ist es schwer wirklich Karriere zu machen, da hier die Positionen schon längerfristig besetzt sind und deshalb gerade junge Leute das Unternehmen wechseln, da sie das Treppchen gern höher steigen möchten.
Die Kommunikation, viele Neuerungen sollten besser kommuniziert werden, ein wöchentlicher oder wenigstens monatlicher Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen wären von Vorteil.
Die Angestellten sind als Team sehr effektiv und arbeiten mit, als auch füreinander.
Die Marke kennt jeder, die Marke Mag jeder.
Organisation ist das a und o.
Man selbst muss sich engagieren und wird dafür auch belohnt.
Als Industrieunternehmen, wäre hierbei noch Luft nach oben.
Umwelt, Verpackung enthält kein Plastik mehr.
Sozial, auszubildende bekommen ein aktives Zusammenhalt Training.
Vorhanden.
Einführung von Altersteilzeit
Der Austausch mit dem Vorgesetzten ist sehr von Vorteil, Kritik und Lob wird anerkannt.
Sehr gut, sauber, ordentlich und vorallem sicher.
Viele Prozesse werden einfach umgesetzt, ohne das man selbst etwas davon mitbekommt.
Für die gleiche Arbeit, werden alle gleich honoriert
Das Aufgabengebiet ist vielfältig.
Höchstens, dass die Kollegen nett waren und mich unterstützt haben
Dass "Gründe" gesucht werden, jemanden schnell und einfach los zu werden.
Leider wurde auch versucht, diese Bewertung löschen zu lassen und in Frage gestellt, dass ich wirklich bei der Firma gearbeitet habe.
Die damals problematische Person auszutauschen, heute arbeitet sie/er dort allerdings nicht mehr.
In meinem Fall damals eine Katastrophe sondergleichen inklusive Gerichtstermin etc. - diese Person arbeitet dort wohl aber nicht mehr Gott sei Dank.
Innovation und interessante Möglichkeiten
Keine gewerkschaftliche Bindung
An große Gewerkschaft angliedern
So verdient kununu Geld.