5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorheben möchte ich den starken kollegialen Zusammenhalt sowie das engagierte und menschlich unterstützende Team. Die Arbeit mit den Klient:innen war fachlich sinnvoll und abwechslungsreich. Zudem bestand grundsätzlich die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten und Weiterbildungen wahrzunehmen.
Schlecht empfand ich insbesondere die fehlende Transparenz in Entscheidungen, einen aus meiner Sicht wenig reflektierten Führungsstil sowie die Diskrepanz zwischen vermittelten Versprechen und der tatsächlichen Umsetzung im Arbeitsalltag. Der Umgang mit Kritik wirkte nicht konstruktiv, wodurch ein Gefühl von Unsicherheit entstehen konnte. Zudem waren strukturelle Rahmenbedingungen (z. B. hohe Fallzahlen, organisatorische Abläufe und Ressourcen) teilweise nicht realistisch auf die praktische Arbeit abgestimmt.
Der Umgang im Rahmen meiner Kündigung habe ich als wenig wertschätzend erlebt, da diese per E-Mail während einer Krankmeldung und ohne vorherige persönliche Klärung erfolgte.
Mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen sowie eine reflektierte, wertschätzende Führungskultur würden aus meiner Sicht wesentlich zur Verbesserung beitragen. Kritik sollte als Entwicklungschance verstanden und nicht persönlich genommen werden. Zudem wäre eine realistische Arbeitsplanung (insbesondere bei Fallzahlen und Fahrtwegen) sowie eine faire und nachvollziehbare Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden wünschenswert. Wichtig erscheint mir außerdem, dass gemachte Zusagen und vermittelte Rahmenbedingungen verlässlich eingehalten werden, da dies maßgeblich zur Motivation und zum Vertrauen der Mitarbeitenden beiträgt.
Zu Beginn wurde eine offene und wertschätzende Arbeitskultur vermittelt. Im weiteren Verlauf entstand jedoch eine spürbar angespannte Arbeitsatmosphäre, die stark vom operativ präsenten Geschäftsführer geprägt war.
Es wurde mit Vertrauen und Flexibilität geworben, tatsächlich herrschte ein hohes Maß an Kontrolle. Homeoffice musste detailliert abgestimmt werden, Tätigkeiten wurden eng nachverfolgt und selbst geplante Arbeitszeiten sollten vorab im Kalender dokumentiert werden. Wenn dieser nicht ausreichend gefüllt war, wurde nachgefragt.
Kritische Rückmeldungen führten aus meiner Wahrnehmung zu spürbarer Distanzierung durch die Geschäftsführung. Der Umgangston wirkte zeitweise herablassend. Sehr positiv war hingegen der starke kollegiale Zusammenhalt.
Nach außen wurde ein modernes, wertschätzendes und flexibles Arbeitsumfeld vermittelt. Im Arbeitsalltag habe ich jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis wahrgenommen, insbesondere im Hinblick auf Führungskultur, Transparenz und Umgang mit Mitarbeitenden.
Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht stark von der Klientenzahl abhängig. Obwohl vertraglich eine geringere Fallzahl vorgesehen war, mussten faktisch 12 Klient:innen betreut werden, um bestimmte Zulagen zu erhalten. Dadurch entstand ein hoher Arbeitsdruck, der es erschwerte, dauerhaft qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten.
Zusätzlich führten zahlreiche Hausbesuche in ganz Berlin zu einem hohen Zeitaufwand. Wer eine bessere Work-Life-Balance erreichen wollte, musste aus meiner Sicht entweder Abstriche bei der Arbeitsqualität oder bei der eigenen Belastungsgrenze machen.
Weiterbildungen waren grundsätzlich möglich und konnten eigenständig wahrgenommen werden. Eine mir konkret in Aussicht gestellte Weiterbildung wurde jedoch trotz vorheriger Zusage nicht umgesetzt, was ich als enttäuschend empfunden habe.
Das Gehalt wirkte auf den ersten Blick attraktiv, allerdings waren bestimmte Zulagen an hohe Klientenzahlen geknüpft, was zusätzlichen Leistungsdruck erzeugte. Fahrtkosten für dienstliche Wege mit dem privaten Fahrzeug wurden aus meiner Sicht nicht angemessen ausgeglichen. Insgesamt entstand dadurch eine Diskrepanz zwischen beworbenen Vorteilen und der tatsächlichen Umsetzung.
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Nachhaltigkeitskonzept war für mich im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Sozialbewusstsein zeigte sich vor allem in der inhaltlichen Arbeit mit den Klient:innen, weniger jedoch in den internen Strukturen und im Umgang mit Mitarbeitenden.
Der Kollegenzusammenhalt war durchweg sehr positiv. Das Team war fachlich engagiert, unterstützend und menschlich zugewandt. Gerade in herausfordernden Situationen haben sich Kolleg:innen gegenseitig aufgefangen und unterstützt. Der gute Teamzusammenhalt war für mich der wichtigste stabilisierende Faktor im Arbeitsalltag.
Dazu kann ich wenig sagen, da es nur wenige ältere Kolleg:innen im Team gab und ich hierzu keine ausreichenden Erfahrungen gemacht habe.
Das Vorgesetztenverhalten empfand ich als wenig transparent und nur eingeschränkt kritikfähig. Entscheidungen wurden häufig nicht nachvollziehbar erläutert, direkte Gespräche waren schwer zu führen und konkrete Fragen wurden teilweise ausweichend beantwortet.
Kritische Rückmeldungen schienen langfristig das Verhältnis zur Führungsebene zu beeinflussen. Der Führungsstil wirkte für mich kontrollierend, obwohl nach außen mit Vertrauen und Eigenverantwortung geworben wurde.
Die Kündigung erfolgte per E-Mail während einer Krankmeldung und ohne vorherige persönliche Klärung, was ich als wenig wertschätzend empfunden habe.
Die Arbeitsbedingungen waren teilweise widersprüchlich. Obwohl flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice beworben wurden, bestand ein hoher Abstimmungs- und Kontrollaufwand. Die räumlichen Ressourcen waren begrenzt (z. B. nur ein Besprechungsraum bei mehreren Mitarbeitenden).
Durch die berlinweit verteilten Hausbesuche entstand ein hoher logistischer Aufwand. Firmenfahrzeuge waren nur begrenzt verfügbar, während die Nutzung privater Fahrzeuge nicht angemessen ausgeglichen wurde.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht wenig transparent und häufig einseitig. Wichtige Entscheidungen wurden nicht nachvollziehbar erläutert, Rückfragen wurden teilweise ausweichend beantwortet. Kritische Themen konnten nur eingeschränkt offen besprochen werden, da Kritik aus meiner Wahrnehmung langfristig negativ aufgenommen wurde.
Auch in persönlichen Situationen fehlte es an wertschätzender Kommunikation. Auf Mitteilungen über gesundheitliche Belastung oder schwierige Lebensumstände erfolgte keine erkennbare empathische Rückmeldung.
Im Team selbst war die Kommunikation hingegen offen und unterstützend.
Die Gleichbehandlung von Mitarbeitenden habe ich als nicht durchgehend gegeben wahrgenommen. Familienangehörige der Geschäftsführung waren im Unternehmen tätig und erhielten aus meiner Sicht teilweise andere Rahmenbedingungen, was im Team als ungerecht empfunden wurde. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass persönliche Sympathien Einfluss auf den Umgang und die Arbeitsbedingungen haben konnten.
Die Aufgaben im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe waren grundsätzlich interessant und fachlich sinnvoll. Die Arbeit mit den Klient:innen war abwechslungsreich und bot die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten. Allerdings wurde der Arbeitsalltag durch strukturelle Rahmenbedingungen teilweise erschwert.
Der Kaffee ist wirklich gut, grundsätzlich das Arbeitsklima und die Flexibilität bei der Arbeit sind echte Pluspunkte.
Ich denke dafür bin ich noch nicht lange genug dabei
Die Beleuchtung im großen Büro der Pohlestr. Könnte wirklich mal erneuert werden. Und schnellere Laptops wären auch echt klasse, aber sonst bin ich zufrieden
Für mich passt hier eigentlich alles, das Team ist Super. Und auch die Leitung finde ich okay.
Kann ich nicht beurteilen, das was ich hier bisher lesen durfte ist für mich nicht nachvollziehbar. Wirklich kritisieren kann ich persönlich nichts und vor meiner Einstellung habe ich von der Firma auch noch nichts gehört.
Für mich wirklich perfekt, man kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen und hat die Möglichkeit auch im Homeoffice zu arbeiten, oder Mobil.
Wir haben die Möglichkeit uns weiterzubilden, auch extern und viele Mitarbeitende durften auch schon kostenpflichtige Weiterbildungen besuchen.
Ja das mit den Zulagen ist für viele gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich ist das Grundgehalt okay ca. 3750€ plus 50€ für die Monatskarte und dann noch die Zulagen wenn man die Vorgegebene Anzahl an Klienten macht. Aktuell habe ich meine Zulagen alle und kann mich echt nicht beschweren. In den monatlichen QM Gesprächen kann ich mit meiner Leitung über alles sprechen und bekomme auch immer die Möglichkeit den folgenden Monat zu planen. Die Möglichkeit eine betriebliche Altersvorsorge einzurichten wurde mir erläutert und wird von mir auch genutzt.
Mehr geht immer… wir trennen den Müll, sind angehalten eher digital zu arbeiten um Ressourcenschonend zu arbeiten.
Das Team ist wirklich super, und auch mit den Leitungen habe ich kein Problem. Jeder arbeitet mit seinen Klienten und tauscht sich untereinander fachlich aus. Zusätzlich werden auch immer wieder mal Teamevents durchgeführt die den Zusammenhalt fördern.
Im Vergleich zu mir gibt es auf jeden Fall ältere Kollegen, aber Grundsätzlich ist das Durchschnittliche Alter des 67er Teams bestimmt bei Anfang 30.
Ich wurde bisher immer mir Respekt behandelt. Fehler wurden offen angesprochen und ich fühle mich von meinen Leitungen und Kollegen ernstgenommen.
Für mich passt alles, die Laptops machen das was sie sollen und mein Handy funktioniert auch. Das Büro und dem ich arbeite ist für mich okay mir gefällt besonders der Austausch im Team und die Möglichkeit die Berichte einfach zuhause zu schreiben oder mir alternativ einen anderen Platz zum Arbeiten nutzen zu können. Da ist man echt flexibel.
Für mich passt es grundsätzlich, mit den Informationen die ich bekomme kann ich arbeiten. Mit mir geht jeder angemessen höflich und respektvoll um, grundsätzlich gefällt mir das Arbeitsklima.
Wir haben eine relativ ausgeglichene Führung. Negativ ist mir bisher nichts aufgefallen.
Für mich ist die Arbeit wirklich abwechslungsreich, man erlebt immer wieder etwas Neues. Die Arbeit mit meinen Klienten macht mir bisher sehr viel Spaß.
Das Team und den Kaffee.
Gehalt, Kommunikation, Unprofessionelles Verhalten, persönliche Verhaltensweisen des Geschäftsführers.
Einhalten von Absprachen, mehr Professionalität durch den Geschäftsführer, feste Gehälter ohne Zulagensystem.
Der Geschäftsführer möchte mit seiner Firma wachsen und stellt daher monatlich neue Leute ein. Genauso schnell schmeißt er aber auch ohne Vorwarnung immer wieder Mitarbeiter raus. Versprechungen werden nicht eingehalten, keiner vertraut mehr auf das Wort der Geschäftsführung. Das führt zu Frust und angespannte Stimmung. Langfristig kein Ort für Struktur und das Gefühl eines sicheren Arbeitsplatzes.
Nach außen hui nach innen … Keiner bleibt länger als ein Jahr mit ganz wenigen Ausnahmen.
Es wird zwar keine Arbeitszeit erfasst. Das Gehalt ist jedoch basierend auf einem Zulagensystem, was dazu führt, dass man mindestens 12 Klienten betreuen muss und parallel Erstgespräche vorhalten muss, um irgendwie noch das volle Gehalt zu bekommen. Die Klienten bekommen quer durch Berlin Hausbesuchsangebote, meistens wöchentlich. Wer hier qualitativ gut arbeiten will, kann eine Work-Life-Balance vergessen.
Die Hausbesuche können theoretisch mit einem Dienstwagen gefahren werden. Davon gibt es jedoch nur zwei bei mindestens 5 Mitarbeitern die ein Auto brauchen. Daher fahren einige mit dem privaten Auto. Sprit und Parkgebühren bekommt man nicht erstattet mit dem Hinweis, dass man es ja in der eigenen Steuer absetzen kann.
Fortbildungen kann man besuchen, wenn man will.
Angelockt wird man mit Vollzeitstelle mit 4500€ brutto. Im Vorstellungsgespräch werden dann Zulagen erwähnt, die nicht richtig erklärt werden. Am Ende verdient man ca 3700€ Vollzeit und muss sich die vollen 4500€ erkämpfen, indem man sich selbst um die Kostenübernahmen für Klienten mit den sozialen Wohnhilfen kümmern muss. Wenn man Klienten betreut hat die am Ende nicht vom Sozialamt bezahlt werden, bekommt man sie auch nicht bezahlt. Man leistet immer wieder unbezahlte Arbeit. Nach obenhin kann man unendlich dazu verdienen. Wer will, kann 15, 16, 17 Klienten betreuen und was dazu verdienen.
Wird gar nicht thematisiert.
Wer hier länger arbeitet, der macht das nur, weil die Kollegen durch die Bank weg toll sind. Es herrscht ein starker Teamzusammenhalt. Man wird von allen gesehen und kann sich aufeinander verlassen. Die beiden Teamleitungen sind auf Augenhöhe und haben ebenfalls immer ein offenes Ohr.
Es gibt leider kaum ältere Kollegen. Die die da sind werden alle voll aufgenommen und integriert.
Die Teamleitungen versuchen viel zu puffern und geben sich die größte Mühe, dass es allen gut geht. Das ist sehr positiv zu bewerten. Das war’s dann aber auch schon leider. Der Geschäftsführer ist ein Selbstdarsteller, der nur solang nett ist, bis er kritisiert wird. Die halbe Familie des Geschäftsführers arbeitet ebenfalls im Unternehmen, wodurch man in unangenehme Situationen gebracht wird.
Dunkles Großraumbüro in dem fünf Schreibtische auf engstem Raum zusammenstehen. Nur ein Beratungsraum für Kliententermine. Homeoffice darf man nehmen, wird aber kontrolliert, ob man auch wirklich arbeitet. Wenn man nichts im Kalender stehen hat, gibt es Kontrollanrufe.
Es werden immer wieder Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten werden. Infos erhalten die Lieblingsmitarbeiter, wenn sie dem Geschäftsführer über den Weg laufen. Die Teamleitung ist toll und versucht immer Struktur reinzubringen und Transparenz zu schaffen, kann aber natürlich nichts gegen die Entscheidungen von oben machen. Der Geschäftsführer ist nicht in der Lage persönlich in die Konfrontation zu gehen. Er sendet lieber Kündigungen per Mail und schaut einem danach nicht mehr in die Augen.
Das Team ist sehr gleichauf und behandelt jeden sehr lieb und mit Respekt. Wer in einem Verwandtschaftsverhältnis mit dem Geschäftsführer steht, genießt extra Privilegien.
Die Klientenarbeit macht sehr viel Spaß und ist sehr vielfältig. Leider fehlt einem oft die Zeit richtig mit Klienten zu arbeiten, da man überdurchschnittlich viele Fälle gleichzeitig bearbeiten muss oder sehr viel Zeit im Auto verliert, wenn man viele Hausbesuche abfahren muss, die überall in Berlin verteilt sind.
- Gleitzeit
- Man arbeitet sich nicht tot
- Homeoffice
- Geschäftsführung ist selten im Büro
- Kein Interesse Dinge besser zu machen
- Das Hinhalten, Belügen und Anschreien von Mitarbeiter*innen
- Gehalt
- Kommunikation fehlt
- Keine Benefits
- Mehr Ehrlichkeit
- Keine Versprechungen, die nicht gehalten werden wollen
- Mehr Transparenz
- Betriebliche Altersvorsorge
- Festgehalt
- Mitarbeiter*innen ernst nehmen
- Verbesserungsvorschläge wahrnehmen
- Bessere Arbeitsplätze
- Modernere Geräte
Die meisten Teamleitungen bemühen sich sehr, dass die Arbeitsatmosphäre positiv bleibt und fangen viel der Unzufriedenheit der Mitarbeiter*innen ab. Die Geschäftsführung trägt hingegen konsequent zum ständigen Misstrauen und zur Unzufriedenheit bei. Das führt dazu, dass die Arbeitsatmosphäre von Resignation und Demotivation geprägt ist.
Das Unternehmen hat keinen guten Ruf
Dadurch, dass es keinen interessiert, was man macht, solange die Fälle bezahlt werden und das Geld fließt, hat man sehr viel Freiheit in der Gestaltung der Arbeitszeit & -weise.
Es gibt Forstbildungen
Unterdurchschnittlich. Wer viel ackert kann viel verdienen, wobei das Gehalt von dem Wohlwollen der Ämter abhängig ist. Extra Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge gibt es nicht.
Ist im Unternehmen kein Thema.
Ich glaube viel besser geht es nicht. Die Arbeit im Team ist von Vertrauen, Humor und Fachlichkeit geprägt. Urlaub nehmen ist idR. ohne Probleme möglich.
Es gibt eigentlich keine älteren Kollegen, was schade ist.
Die Teamleitungen sind toll und Puffern vieles ab. Kritik kann man äußern, sie wird jedoch ignoriert. Es kommt außerdem immer wieder vor, dass Mitarbeiter*innen belogen und bloßgestellt werden. Das Verhalten der Geschäftsführung ist daher oft nicht nachvollziehbar und wirkt manchmal schon irrational. Auf das Wort der Geschäftsführung würde ich zumindest kein Pferd setzen.
Die technische Ausstattung ist sehr veraltet. Die Arbeitsplätze einiger Mitarbeiter*innen sind sehr dunkel und nicht schön. Wer wie ein*e Selbstständige*e arbeiten möchte, wird in dieser Firma glücklich.
Es gibt keine Kommunikation. Mitarbeiter*innen werden nicht über Entscheidungen informiert. Wenn es Kommunikation "von oben" gibt, ist sie nicht verlässlich. Positiv ist, dass alle sehr freundlich sind - auch die Leitungsebene. Die Freundlichkeit schlägt jedoch auch schnell in einen unerwartet autoritären Führungsstil um.
Mitarbeiter*innen werden sehr unterschiedlich, je nach Sympathie, behandelt und ausgestattet.
Die Arbeit mit den Klienten ist an sich sehr interessant und spannend. Irgendwann "Doppeln" sich bestimmte Thematiken natürlich, was in der Natur der Dinge liegt.
Die Dienstfahrzeuge und freie Nutzung unter Absprache mit den Kolleg*innen ist gut.
Die Arbeitsatmosphäre untereinander im Team war angenehm, es wurde gelobt und motiviert.
Die Arbeitszeiten waren frei wählbar, die Möglichkeit des Homeoffice bestand. Die Nutzung des Diensttelefons stand jedem Arbeitnehmer frei, es schwang jedoch mit, dass eine gewisse Erreichbarkeit vorrausgesetzt wird. Untereinander wurde klar, dass deutlich mehr Zeit in die Arbeit und Klienten investiert wurde, als bezahlt wird. Die Abgrenzung dessen schien klare Arbeitnehmersache zu sein.
Urlaub nehmen war ohne Probleme möglich.
Klimaschutz und Umweltbewusstsein waren selten bis kaum Inhalt von Teamsitzungen und Gesprächen.
Es gab die Möglichkeit der Teilnahme an kostenfreien Weiterbildungen.
Das Team war sehr engagiert und unterstützte sich gegenseitig, beriet sich und fachliche Expertise wurde ausgetauscht. Dabei schwang Humor und Vertrauen mit.
Ein konstruktiverer und fairer Austausch mit der Führungsebene fand erst später im Beisein einer dritten Person statt. Gespräche unter vier Augen waren durch herablassendes Verhalten und Respektlosigkeit geprägt. Bei Träger-Entscheidungen wurden nicht mit der Führungsebene verwandte Mitarbeitende wenig bis gar nicht involviert.
Die Führungsebene kommunizierte Visionen für den Träger ans Team. Dies führte teilweise zu Druck, Unsicherheit, denn es kam mehrfach nicht zur Realisierung und wiederholt zu Planänderungen, die zwischen Tür und Angel kommuniziert wurden. Arbeitsergebnisse bzgl. Erfolge mit Klientel wurden in Vertretungsfällen nicht immer dokumentiert, was dann eine Doppelarbeit zur Folge hatte. Auf gezielte Nachfrage erfuhr man in den unregelmäßig stattfindenden und strukturlosen Teamsitzungen von Ergebnissen. Die Sitzungen wurden später von einer Person mit Struktur, Objektivität, Witz und Autentizität durchgeführt, was die Kommunikation innerhalb des Teams stark ins Positive beeinflusste.
Die Gehälter wurden nicht nach Tarifvertrag bezahlt und die monatliche Auszahlung waren abhängig von der Anzahl der Klient*innen sowie der Kostenzusage der Ämter.
Die Gehälter sind durchschnittlich für die Soziale Arbeit in Berlin.
Geschlechterspezifische Gleichbereichtigung war in vollem Umfang da. Es wurde auch Rücksicht auf die Individualität der Mitarbeitenden und die entsprechenden Arbeitsaufgaben und Umsetzbarkeit gelegt. Unterschiede werden im Umgang bzlg. der Aufstiegschancen im Verwandtschaftsverhältnis zur Führungsbene deutlich.
Der Arbeitsuamfang wird durch die Beziehungsarbeit mit Klient*innen bestimmt und kann als abwechslungsreich beschrieben werden.