Einst ein stolzes Autohaus...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team ist der einzige Grund, warum der Betrieb überhaupt noch irgendwie funktioniert. Es ist eine loyale Schicksalsgemeinschaft, die zusammenhält, weil der Druck so massiv zugenommen hat. Leider ist das Team aber auch der einzige Punkt auf der Liste der positiven Aspekte. Alles andere, was das Unternehmen einmal ausgemacht hat, wird immer weniger. Man merkt richtig, wie die positiven Dinge durch schlechte Entscheidungen zerstört werden. Es ist traurig mitanzusehen, wie ein Team allein gelassen wird, um die Trümmer einer verfehlten Personal- und Unternehmenspolitik zusammenzuhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was hier aktuell passiert, ist für mich völlig unverständlich. Es werden Kosteneinsparungen ohne jeden Sinn und Verstand durchgepeitscht. Man findet hier ein Klima der Angst und einen extrem hohen Unmut unter der gesamten Belegschaft wieder. Der Leistungsdruck ist mittlerweile so extrem, dass die Leute reihenweise an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Die Arbeitslast ist schlichtweg zu hoch für die vorhandenen Ressourcen. Das Schlimmste daran ist jedoch das komplette Schweigen der Geschäftsführung und Geschäftsleitung. Es findet keine Kommunikation statt; man wird über die strategische Ausrichtung völlig im Unklaren gelassen. Man hat das Gefühl, dass das Schiff ohne Kompass steuert, da Führungskräfte zwar vorhanden sind, aber kein echtes Führungsverhalten zeigen. Es wirkt, als hätten sie selbst keine Ahnung, wohin die Reise gehen soll. Unternehmensziele sind für uns einfache Mitarbeiter nicht mehr greifbar. Es scheint nur noch darum zu gehen, den nächsten Tag irgendwie zu überstehen. Diese Planlosigkeit und der enorme Druck macht das Arbeiten hier zu einer täglichen Zerreißprobe für die Nerven und die Gesundheit.
Verbesserungsvorschläge
Hier müssen die Grundprobleme radikal angegangen werden. Das Unternehmen braucht dringend wieder ein stabiles Fundament, auf dem man eine Zukunft aufbauen kann. Aktuell wirkt die gesamte Struktur extrem instabil und droht unter dem Gewicht der Fehlentscheidungen in sich zusammenzubrechen. Wir brauchen klare, realistische Unternehmensziele und Führungskräfte, die ihren Namen auch verdienen und Verantwortung übernehmen. Es muss eine Umgebung geschaffen werden, in der man ohne Angst arbeiten kann und in der Leistung auch wieder wertgeschätzt wird. Es braucht eine Rückbesinnung auf Werte und eine klare Vision.
Arbeitsatmosphäre
Wer hier anfängt, sollte ein dickes Fell mitbringen. Die Stimmung ist im Keller. Die Leute sind unzufrieden und verunsichert. Es herrscht keine Aufbruchstimmung, sondern eher eine „Rette sich wer kann“-Mentalität. Die Leichtigkeit ist komplett verschwunden. Für neue Mitarbeiter ist dieses Umfeld extrem belastend, da man sofort in diesen Sog aus Negativität und Sorge hineingezogen wird.
Kommunikation
Transparenz sucht man hier vergeblich. Die Geschäftsführung verschanzt sich hinter verschlossenen Türen und lässt die Belegschaft komplett im Dunkeln stehen. Es gibt keine klare Kommunikation über die Zukunft oder anstehende Veränderungen. Wer Wert auf einen offenen Austausch und ehrliche Worte legt, wird hier bitter enttäuscht.
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist der einzige Grund, warum der Laden überhaupt noch läuft. Wir Kollegen halten extrem fest zusammen, weil wir wissen, dass wir von oben keine Hilfe zu erwarten haben. Wenn es brennt, ist immer jemand da, der mit anpackt. Dieser Zusammenhalt ist außergewöhnlich stark und das einzig Positive, was ich über diesen Arbeitsplatz sagen kann.
Work-Life-Balance
Vorsicht: Die Arbeitslast ist grenzwertig. Durch den extremen Leistungsdruck wird erwartet, dass man ständig über seine Grenzen geht. Die Aufgabenberge werden immer größer, während die Ressourcen schrumpfen. Wer Wert auf seine Gesundheit und Freizeit legt, sollte sich diesen Schritt bei STERNAUTO genau überlegen.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene wirkt oft völlig überfordert und orientierungslos. Man hat es mit Vorgesetzten zu tun, die zwar den Titel tragen, aber in kritischen Momenten kein Rückgrat zeigen. Der Druck der Geschäftsleitung wird einfach eins zu eins nach unten durchgereicht. Klare Zielvorgaben oder eine menschliche Führung sucht man vergebens. Es herrscht ein Führungsstil der Hilflosigkeit. Ein wertschätzendes Miteinander findet unter diesem Management-Stil nicht statt.
Interessante Aufgaben
Man verbringt mehr Zeit damit, Löcher zu stopfen und Mängel zu verwalten, als sich wirklich produktiven Aufgaben zu widmen. Wirklich spannende Projekte gibt es kaum. Die Arbeit fühlt sich dadurch oft sinnlos und wenig erfüllend an, da man keine Erfolge mehr sieht.
Arbeitsbedingungen
Man hat das Gefühl, dass die Infrastruktur und die Ausstattung absichtlich vernachlässigt werden, um Kosten zu drücken. Das führt dazu, dass einfache Prozesse unnötig kompliziert werden und die Frustration täglich steigt. Es wirkt alles sehr instabil und wenig professionell für ein Unternehmen dieser Größe.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für die Verantwortung und den Stress, den man hier ertragen muss, definitiv zu niedrig. Außerdem wird an allen Benefits gespart wird. Wer eine faire Bezahlung für harte Arbeit erwartet, wird hier enttäuscht werden. Es wird versucht, die Personalkosten so gering wie möglich zu halten, koste es was es wolle.
Image
Es fällt schwer, das Unternehmen nach außen hin gut zu vertreten, wenn man die internen Missstände täglich erlebt.
Karriere/Weiterbildung
Karrierepläne sollte man hier lieber nicht schmieden. Es gibt keine erkennbare Förderung und erst recht kein Budget für sinnvolle Weiterbildungen. Man tritt auf der Stelle, während das Unternehmen eher mit dem Überleben als mit der Entwicklung seiner Mitarbeiter beschäftigt ist.
