Inhaltlich Weltklasse, intern oft Würdelos – ein Arbeitgeber mit zwei Gesichtern
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Der Kollegenzusammenhalt
- Die Aufgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Gehalt
- Kaum Entwicklungsperspektiven innerhalb des Unternehmens
Verbesserungsvorschläge
- Weiterbildung für Personen in Führungspositionen
- Mehr Respekt für untergebene Mitarbeiter
Arbeitsatmosphäre
Trotz hoher Arbeitsbelastung herrscht im Team eine durchweg positive und unterstützende Atmosphäre. Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist stark – man begegnet sich auf Augenhöhe, hilft einander und zieht auch in stressigen Phasen an einem Strang. Gerade in intensiven Vorbereitungszeiten vor der Konferenz oder anderen Events ist diese Teamdynamik von unschätzbarem Wert. Sie schafft ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und sorgt dafür, dass auch herausfordernde Situationen gemeinsam gemeistert werden können.
Image
Die Münchner Sicherheitskonferenz genießt international ein exzellentes Ansehen und gilt als eine der wichtigsten Plattformen für sicherheitspolitischen Dialog.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist stark saisonabhängig: Im Winter, besonders in der Vorbereitungszeit zur Hauptkonferenz, ist sie nahezu nicht vorhanden – man lebt gefühlt nur noch für das Unternehmen. Im Sommer entspannt sich die Lage etwas, doch der Belastungsausgleich bleibt insgesamt unausgewogen.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Es gibt kein persönliches Weiterbildungsbudget, und externe Schulungen müssen aufwendig begründet werden. Interne Formate bestehen meist nur aus kurzen Vorträgen ohne echten Lernwert.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen sind mangelhaft. Das Gehaltsniveau liegt deutlich unter dem vergleichbarer Organisationen, was das Leben in einer teuren Stadt wie München erheblich erschwert – vor allem in Relation zu den hohen Anforderungen und der Arbeitsbelastung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt mangelhaft. Besonders die Büroausstattung ist nicht mehr zeitgemäß – es fehlt an ergonomischen Möbeln, funktionaler Beleuchtung und moderner technischer Infrastruktur. Hier besteht dringender Verbesserungsbedarf.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist hervorragend – man unterstützt sich gegenseitig, hält auch in stressigen Zeiten zusammen und meistert Herausforderungen im Team.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen ist respektvoll und wertschätzend – allerdings gibt es nur sehr wenige im Team, was vermutlich an den hohen Belastungen und den wenig attraktiven Arbeitsbedingungen liegt.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist überwiegend schwach. Entscheidungen werden oft ohne Rücksprache getroffen, Kritik wird selten angenommen, und eine echte Fehlerkultur fehlt. Mitarbeitende werden bei Problemen schnell zur Verantwortung gezogen – Führung auf Augenhöhe ist selten.
Kommunikation
Die Kommunikation ist inhaltlich meist transparent, jedoch stark hierarchisch geprägt. Entscheidungen werden oft ohne Rücksprache mit der Arbeitsebene getroffen – Kritik oder Bedenken finden kaum Gehör. Eine offene Feedbackkultur fehlt.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung wird in Bezug auf Geschlecht weitgehend gelebt, insbesondere Frauen sind auch in Führungsrollen stark vertreten. Allerdings fällt auf, dass Nicht-Muttersprachler:innen auffallend selten in verantwortungsvollen Positionen zu finden sind.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind äußerst vielfältig und spannend – insbesondere durch den direkten Bezug zu internationaler Politik und die Mitarbeit an hochkarätigen Events im In- und Ausland.