Engagiertes Team, große Verantwortung – aber wenig Rückhalt und Entwicklungsmöglichkeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aufgaben: Vielfältige, spannende Tätigkeiten mit internationalem Bezug und hoher Relevanz.
Kollegenzusammenhalt: Starkes Miteinander im Team, auch unter hoher Belastung.
Gleichbehandlung: Frauen sind gleichberechtigt vertreten, auch in Führungsrollen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt: Deutlich unter dem Branchendurchschnitt – in München kaum ausreichend zum Leben.
Führung: Schwache Führungskultur, wenig Unterstützung für Teamleads, kaum Fehlerkultur.
Arbeitsbelastung: Hohe Überstunden, auch in Off-Phasen ständige Erreichbarkeit erwartet.
Verbesserungsvorschläge
Gehalt: Angemessene Vergütung entsprechend Qualifikation und Verantwortung, insbesondere im teuren Raum München.
Führung: Qualifizierung der Führungskräfte und Stärkung der Teamleads durch mehr Einbindung und Rückhalt.
Arbeitsbedingungen: Ergonomische Büroausstattung und realistisches Überstundenmanagement.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Kollegenkreis ist grundsätzlich positiv und von gegenseitigem Respekt geprägt. In der Rolle als Teamlead gestaltet sie sich jedoch schwierig: Vorgesetzte üben häufig unbegründete Kritik, ohne konstruktiven Dialog, und umgehen regelmäßig die Teamleitung, indem Aufgaben direkt ans Team delegiert werden – was Autorität und Struktur untergräbt.
Image
Das Image der Münchner Sicherheitskonferenz ist nach außen hin exzellent – sie gilt als renommierte Plattform für sicherheitspolitischen Dialog und genießt weltweit hohes Ansehen in Politik, Medien und Diplomatie.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist insgesamt schlecht. Besonders in der Rolle als Teamlead wird man auch außerhalb der intensiven Projektphasen regelmäßig wegen Kleinigkeiten kontaktiert, was eine echte Erholung kaum möglich macht und zu einer dauerhaften Belastung führt.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten sind nahezu nicht vorhanden. Externe Weiterbildungen werden nur selten genehmigt, meist aus Kostengründen. Der Beförderungsprozess ist intransparent und wirkt willkürlich – klare Entwicklungsperspektiven fehlen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist unzureichend – insbesondere in Relation zur Arbeitsbelastung, den hohen Anforderungen und den Lebenshaltungskosten in München. Es bleibt wenig finanzieller Spielraum, trotz verantwortungsvoller Tätigkeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist nicht besonders ausgeprägt. Es wird auffallend viel gedruckt und auch wieder weggeworfen, ohne dass auf nachhaltige Alternativen oder Ressourcenschonung geachtet wird.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist durchweg gut – man unterstützt sich gegenseitig, tauscht Wissen offen aus und steht auch in stressigen Phasen füreinander ein.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten lässt in vielerlei Hinsicht zu wünschen übrig. Teamleads werden häufig übergangen, in Entscheidungen nicht einbezogen und trotz hoher Verantwortung kaum unterstützt. Statt Vertrauen und Rückendeckung gibt es oft Druck, kleinteilige Kontrolle und wenig Wertschätzung – was die Führungsrolle zusätzlich erschwert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt nicht sonderlich gut. Besonders die hohe Zahl an Überstunden belastet auf Dauer. Hinzu kommt eine wenig ergonomische Büroausstattung – viele Möbel sind veraltet oder unkomfortabel, was den Arbeitsalltag zusätzlich erschwert.
Kommunikation
Die Kommunikation ist grundsätzlich gut gemeint und regelmäßig, allerdings oft zu häufig und unkoordiniert. Dadurch kommt es immer wieder zu widersprüchlichen Informationen, da Abstimmungen im Vorfeld fehlen – was gerade in arbeitsintensiven Phasen zu unnötiger Verwirrung führt.
Gleichberechtigung
Die Gleichbehandlung ist insgesamt gut – alle Mitarbeitenden werden unabhängig von Geschlecht oder Alter respektvoll behandelt, und Chancengleichheit wird im Alltag spürbar gelebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und stets spannend – kein Tag gleicht dem anderen, und besonders durch den internationalen Kontext bleibt die Arbeit inhaltlich immer interessant und dynamisch.