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Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
STIHL genießt als Arbeitgeber ein positives Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt wird von vielen Bewertenden als Stärke hervorgehoben: Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, auch abteilungsübergreifend. Die Work-Life-Balance erhält ebenfalls gute Noten – flexible Arbeitszeitmodelle, eine 35-Stunden-Woche und unkomplizierte Urlaubsplanung sprechen dafür. Gehalt und Sozialleistungen gelten als fair, gestützt durch den IG-Metall-Tarifvertrag und eine betriebliche Altersvorsorge. Der Umgang mit älteren Kolleg:innen wird durchweg positiv bewertet.
Kritischer äußern sich die Bewertenden zum Vorgesetztenverhalten und zur Kommunikation. Mehrere Stimmen beschreiben Führungskräfte als wenig transparent und selten offen für Kritik; Beförderungen sollen teils auf Sympathie statt Leistung basieren. Die interne Kommunikatio...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei STIHL wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ein respektvolles Miteinander, positive Teamarbeit und eine angenehme Arbeitsumgebung. Gleichzeitig berichten andere von zunehmendem Zeitdruck, Unsicherheit unter den Mitarbeiter:innen und einer Atmosphäre, die stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Während die Stimmung auf Projektebene von manchen als gut empfunden wird, kritisieren sie die Situation auf Abteilungsebene, etwa hinsichtlich Beförderungen nach Sympathie.
Auf der negativen Seite nennen Nutzer:innen mangelnde Struktur, unzureichende Kommunikation sowie eine ausbaufähige Feedbackkultur. Auch konkrete Unternehmensentscheidungen – etwa im Bereich Mähroboter – hätten die Stimmung getrübt. Die Büroausstattung wird widersprüchlich beurteilt: Einige empfinden die Arbeitsplätze als modern, andere als veraltet. In der Summe ergibt sich ein ausgeglichenes Bild, das weder klar positiv noch klar negativ ausfällt.
Das Vorgesetztenverhalten bei STIHL wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von vorbildlichem, respektvollem und unterstützendem Verhalten der Führungskräfte, das sie als selten in anderen Unternehmen empfinden. Wenige zeigen sich mit ihren direkten Vorgesetzten zufrieden, trotz kleinerer Schwächen.
Kritischere Stimmen überwiegen jedoch: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass viele Führungskräfte an Kompetenz und professionellem Führungsverhalten mangeln. So sollen manche Teams eher nach persönlichen Vorlieben geführt werden, was Silodenken fördert. Hinzu kommen Vorwürfe, dass Führungskräfte eigene Karriereziele über Unternehmensziele stellen und Regeln ungleich angewendet werden. Auch fehle es an offener Kommunikation und Transparenz. Wenige berichten zudem von Schichtleiter:innen, die ihre Autorität unangemessen einsetzen. Insofern spiegelt das gemischte Gesamtbild eine deutliche Diskrepanz zwischen positiven Einzelerfahrungen und strukturellen Kritikpunkten wider.
Die Kommunikation bei STIHL erhält gemischte Bewertungen. Während einige Nutzer:innen die Kommunikation als transparent, wertschätzend und offen für Kritik beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Besonders die abteilungsübergreifende und hierarchische Kommunikation steht in der Kritik: Fehler werden auf Abteilungsebene kaum angesprochen, und vieles wird hinter verschlossenen Türen gehandhabt. Vor allem im mittleren Management sehen einige Mitarbeiter:innen erheblichen Verbesserungsbedarf.
Auf Kolleg:innenebene funktioniert der Austausch laut einigen Bewertungen besser, bricht jedoch zu höheren Führungsebenen hin ab. Auch direkte Vorgesetzte kommunizieren teils gut mit ihren Teams, erhalten jedoch nicht immer vollständige Informationen vom oberen Management. Die schriftlichen Bewertungen zeichnen damit ein eher kritisches Bild, wenngleich die Gesamtbewertung – inklusive reiner Sternebewertungen – auf einem ausgeglichenen Niveau liegt.
Die Work-Life-Balance bei STIHL wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, eine 35-Stunden-Woche sowie 40-Stunden-Verträge stehen zur Verfügung, und Urlaub lässt sich bei ausreichender Personaldecke oft spontan nehmen. Feste Kernzeiten von 10 bis 16 Uhr sorgen für verlässliche Erreichbarkeit, während ein Flex-Konto den Umgang mit Überstunden regelt. Vertrauensarbeitszeit ist jedoch selten. Einige Nutzer:innen berichten von erheblichem Mehraufwand, der ausschließlich durch Freizeitausgleich abgegolten wird. Die Erfahrungen können je nach Abteilung unterschiedlich ausfallen, insgesamt überwiegt jedoch ein positives Bild mit flexiblen Lösungen und geregelten Rahmenbedingungen.
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