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Bewertung

Dieser Arbeitgeber gleicht einem Fiebertraum.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei STRABAG PFS in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Außerhalb der Rufbereitschaft geregelten Arbeitszeiten. Pünktliche Zahlungen. Die Möglichkeit zur Gleitzeit in einigen Bereichen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird mit Versprechen gelockt, die fast nie eingehalten werden. Jedenfalls wenn man keinen Verwandtschaftsgrad vorzuweisen hat oder Komplize des Vorgesetzten ist. Der Umgang mit verdienten Mitarbeitern war teilweise dreist und respektlos. Vetternwirtschaft. Mitnahmementalität. Keine offene Fehlerkultur und dadurch bedingter mangelhafter Fortschritt.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern vertrauen entgegen bringen und nicht mittels unlauteren Methoden überwachen. Es wurden z.B. von Mitarbeitern mittels einer GPS- Beacon Card Bewegungsprofile erstellt, die sich mehrfach täglich mit dem Firmennetzwerk synchronisieren. Dies geschah sogar in der Freizeit von Mitarbeitern. Ein großes Thema war stets ein kostenloser Firmenwagen zur privaten Nutzung, welcher den meisten Mitarbeitern mündlich nach Ablauf der Probezeit zugesichert wurde. Aber schon allein die Umsetzung würde, ohne Einhaltung der 1%-Regelung einen steuerrechtlichen Verstoß darstellen. Daher war von Anfang an klar, dass diese Zusicherung nie eingehalten werden kann.

Arbeitsatmosphäre

Ist durch toxische Vorgesetzte vergiftet…

Kommunikation

Es wird bei Einstellung vieles versprochen und nichts gehalten.

Kollegenzusammenhalt

Einmal durch offen angesprochene Missstände in Ungnade gefallen, wird man durch u.a. Mobbing in die Kündigung getrieben (Quiet Firing). Laut Betriebsrat betraf das 25% der Mitarbeiter in meiner Abteilung.

Work-Life-Balance

Man ist im Regelfall abends pünktlich zu Hause

Vorgesetztenverhalten

In meiner Abteilung unterirdisch. Bei offen Angesprochenen Missständen und Kritik wird man als störend wahrgenommen und kommt auf die Abschussliste. Vorgesetzte machen sich teilweise mit Firmeneigentum die Taschen voll, und machen Kollegen zu Komplizen. Jeder der da nicht mit macht, ist potentiell gefährdet. Vorgesetzte waren mir fachlich sehr unterlegen, dass spiegelte sich auch oft in deren unsinnigen Anweisungen wider. Hingewiesen darauf wurde gereizt und beratungsresistent reagiert. Der Betriebsrat ist teilweise von alten Weggefährten von Vorsetzen unterwandert und sind daher keine vertrauenswürdige Personen denen man sich anvertrauen kann. Man merkt leider immer wieder, dass viele Vorgesetzte anstatt mit fachlicher Kompetenz eher mittels Ellenbogen aufgestiegen sind. Einige Abteilungen sind von Familienmitgliedern unterwandert. Das spiegelt sich leider auch in der mangelhaften Effektivität wider.

Interessante Aufgaben

Fühlte mich ständig unterfordert. Auf versprochene Fortbildungen, die zum Aufstieg geführt hätten, wartet man vergeblich. Das man vergeblich wartet erfährt man sogar auch nur auf Nachfrage pro aktiv.

Gleichberechtigung

Es gibt gewisse sexistische und diskriminierende Tendenzen. Das sei normal in einem Bauunternehmen, habe ich mir sagen lassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden teilweise als Kostenfaktoren wahrgenommen. Obwohl es auch Bestrebungen gibt, diese weiter im Unternehmen zu beschäftigen.

Arbeitsbedingungen

In meinem Bereich waren die Arbeitsbedingungen nicht schlecht. Man konnte sich sein benötigtes Werkzeug selbst bestellen, nur die unbequemen und nicht praktikable Arbeitsbekleidung bekam man gestellt. Das Arbeitsaufkommen war überschaubar und die Arbeiten in der Regel nicht anspruchsvoll. Allerdings haben sich Vorgesetzte mit Erfolgen anderer geschmückt und bei Misserfolgen, welche fast immer auf unsinnige Anweisungen beruhten, auf den Mitarbeiter abgewälzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Ziel: Klimaneutralität bis 2040. - Es wurde hier und da mal ein E-Auto angeschafft, jedoch ohne sich vorher über die Ladeinfrastruktur zu informieren. Ich sehe das Ziel daher für sehr unrealistisch, bei der Organisation und dem Tempo.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war eher durchschnittlich. Es gibt Zulagen bei der Rufbereitschaft. Allerdings gibt es kein Weihnachtsgeld und sehr wenig Urlaubsgeld. Tariflich ausgehandelte Gehaltserhöhungen entsprechen nicht einmal einem Inflationsausgleich und stellen somit einen realen Kaufkraftverlust dar.

Image

Die Firma hat in vielen Regionen Deutschlands bereits einen miserablen Ruf. Die Unfähigkeit, korruptes Verhalten und hohe Fluktuation von Führungskräften wird auch in den restlichen Regionen dafür sorgen.

Karriere/Weiterbildung

Es wird viel versprochen, aber fast nichts gehalten. Kollegen die eine Fortbildung erhielten wurden damit allein gelassen und mussten sich um alles selbst kümmern. Teilweise sogar um Förderungen und Zahlvorgänge. Die Meisten haben nach Abschluss der Fortbildung die Firma verbittert und enttäuscht verlassen.

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