126 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
126 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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126 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegen fast alle top
Aufstiegschancen gegeben
Gleitzeit, ganz ok
Fair, könnte ein bisschen mehr sein
Ausbilder top, waren immer hilfsbereit
Arbeit hat Spaß gemacht. Am Ende des Tages zu sehen dass man was produktives gemacht hat.
Aufgaben waren fair, nicht zu schwer, auch nicht zu einfach und somit langweilig
Immer wieder mal unterschiedliches gemacht
Alle gehen respektvoll um
Aufgrund der Unternehmensinsolvenz ist das Betriebsklima äußerst schlecht und stark vergiftet, von Fairness kann keine Rede sein (bisher 95 Freistellungen, Sozialauswahl mehr als fraglich), Vertrauensbruch Management gegenüber
den Angestellten (nach Abschluss der seit 2017 laufenden Restrukturierung, wurden die Mitarbeiter im guten Glauben gelassen, dass nun alles passt und das Unternehmen solide da steht, in Wahrheit gelangte man nicht mehr auf die Gewinnerstrecke zurück, im stillen Kämmerlein wurde bereits an einer weiteren Restrukturierung gearbeitet); Vorgesetzte sind oftmals ungeeignet, unzureichend qualifiziert und mit ihrer Position komplett überfordert, ständiges Rumbasteln am Organigramm, autokratische Unternehmensführung mit
Führungsrollen für die "Fans" des Managements.
Der Niedergang eines Top-Arbeitgebers und eines der größten Ausbildungsbetriebe in der Region! Das Image hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Als man 2016/2017 in Schwierigkeiten kam, hat es schon stark gelitten. Es gab zahlreiche Versuche es wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Jedoch: Seit der für viele doch sehr überraschenden Insolvenzanmeldung ist das Image noch schlechter geworden und wird nie wieder ins Positive umschlagen.
Ist bis zur Insolvenzanmeldung definitiv gut gewesen.
In "normalen" Zeiten gute Karrierechancen und individuelle Förderung der Mitarbeiter. Weiterbildungen sind aber aufgrund der prekären Lage seit Monaten gecancelt.
Positiv: Pünktliche Bezahlung der Gehälter. Einzahlung in Pensionskasse (bis zur Insolvenz). ABER: Keine Transparenz bzgl. Gehälter. Starke Schwankungen. Mitarbeiter, die dieselbe Arbeit machen, werden
teilweise völlig unterschiedlich entlohnt. Neue Mitarbeiter steigen mit deutlich höherem Gehalt ein, wenn man mit dem Gehalt langjähriger und erfahrener Mitarbeiter in denselben und ähnlichen Positionen vergleicht.
Ausbaufähig. Hier könnte sicher mehr gemacht werden.
Hat sich nicht erst seit Anmeldung der Insolvenz stark verschlechtert. Man weiß nicht, wem man noch trauen kann. Viel "Hinten rum"-Gerede, Anschwärzen von Kollegen, gezieltes Mobbing; seit der Insolvenzanmeldung ist ein Überlebenskampf entbrannt. Gute
Zusammenarbeit nur noch in einzelnen Teams. Über Slogans wie "Wir sind Sturm" kann man nur noch müde lächeln. Eine Schneise der Verwüstung zieht sich durch das ehemals familiär geführte Unternehmen.
Nur teilweise respektvoll und wertschätzend. Unter den bisher 95 Freistellungen befinden sich einige langjährige und ältere Mitarbeiter,
weshalb die Sozialauswahl stark angezweifelt wird.
Wie schon geschrieben: Vorgesetzte sind oftmals völlig ungeeignet, unzureichend qualifiziert und mit ihrer Position komplett überfordert.
Fehlende Berufserfahrung. Teure Führungskräfteseminare können Defizite nicht ausmerzen, wenn grundsätzliche Eignung fehlt. Häufige Wechsel bei den Führungspositionen. Labiles Organigramm.
Schlüsselpositionen werden nicht nachbesetzt, Interim-Lösungen. Keine breit aufgestellte Geschäftsführung ("one man show"). Manche Führungskräfte agieren nach dem Motto "Ich Chef - Du nix" und arbeiten
mit gezielter Einschüchterung z.B. mittels Abmahnungen und Drohungen.
Keine großartigen Beanstandungen. Die IT-Ausstattung ist sehr gut und auf dem neuesten Stand. Nach dem Wechsel der Reinigungsfirma, hat sich die Sauberkeit der Räumlichkeiten stark verbessert.
Insgesamt hat sich in den letzten drei Jahren die Kommunikation deutlich
verschlechtert (kaum und wenn dann nur sehr kurze Mitarbeiterversammlungen mit spärlichem Inhalt, bestehende Kommunikationsformate wurden z.T. abgeschafft, kein zeitgemäßes Intranet). Nur innerhalb einzelner Abteilungen werden regelmäßige Inforunden abgehalten. Infos werden oftmals bewusst zurückgehalten, sodass die Mitarbeiter in ihrer Arbeit eingeschränkt werden und unüberwindbare Hürden in den Weg gelegt bekommen.
Klarer Männerüberschuss. Kaum Frauen in der Produktion. Geringer weiblicher Anteil an Besetzung der Führungspositionen.
An interessanten und abwechslungsreichen Aufgabenstellungen mangelt es sicher nicht.
Der frühere Betriebsrat hat das, was jetzt eingetroffen ist, bei einer sehr emotionalen Betriebsversammlung schon provezeit. Leider wollte es keiner wahrhaben und es wurde weiter gewirtschaftet wie gehabt. Sogar die eigene Produktion hat man ausgelagert und Vetternwirtschaft wurde groß geschrieben.
Leider ist es zu spät ratschläge zu befolgen. Diese waren da.
Traue keinem Kollegen
zerstört
Ist Zwangsläufig besser geworden
Die Gewinnmargen regieren
Meist gut
Am Besten gleich kündigen
Einigermassen brauchbar
Schlechte Informationspolitik
Arbeiter werden nicht besonders geschätzt
Kaum Frauen in der Produktion
Die langjährigen Mitarbeiter die zu tollen Kollegen/ Freunden geworden sind, mit denen man jedes noch scho schwierige Projekt stemmen kann!
Würde mir wünschen, dass die Firma wieder mehr zusammen wächst und jeder Tätigkeitsbereich wertgeschätzt wird. Das Fehler gemeinsam Behoben werden und nicht nur ein schuldiger gesucht wird.
Ist leider durch die Insolvenz nicht so gut. Die Ungewissheit wie es weiter geht, belastet die Mitabeiter sehr!
Top
Könnte wieder besser umgesetzt werden.
Ist in den Abteilungen definitiv vorhanden, wir sollten aber bitte in der aktuellen Lage nicht vergessen, dass WIR eine Firma sind und zusammen halten!
Lässt zurzeit zu wünschen übrig.
Bitte mehr Transparenz und Kommunikation! Aktuell will so mancher nur seinen ..... retten.
Hallen und Büros sind top!
Lässt sehr zu wünschen übrig! Leider mussten durch die Insolvenz einige Mitarbeiter (auch langjährige, die dem Unternehmen immer treu waren) das Unternehmen verlassen. Ein kleines DANKESCHÖN wäre mal nett gewesen..... vorallem von der Geschäftsführung
Selbstständiges Arbeiten, gute Arbeitsplatzausstattung.
Unklare Verantwortlichkeiten, Management bringt sich nicht ein, erfahrene Mitarbeiter werden nicht gehört, Unkenntnis über Leistungen von Mitarbeitern, zuviele unnütze Besprechungen
Ziele und Strategie klar für Arbeitnehmer kommunizieren und bestehende Probleme und Wettbewerbsschwächen angehen und nicht hoffen, dass jemand anderes es macht.
Aus meiner Sicht gibt es aktuell leider keine positiven Aspekte, die hervorzuheben wären.
Am negativsten ist aus meiner Sicht die Führung des Unternehmens. Die Geschäftsführung trägt maßgeblich die Verantwortung dafür, dass die Firma in die derzeitige wirtschaftliche Lage und letztlich in die Insolvenz geraten ist.
Das Unternehmen sollte klare Strukturen, transparente Aufgabenverteilungen und regelmäßige Kommunikation zwischen Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitenden etablieren. Führungskräfte müssen ihre Rolle kompetent ausfüllen und Entscheidungen klar vertreten. Jede Abteilung sollte stärker messbar geführt werden – etwa anhand von Produktivität, OEE, Vertriebstätigkeiten, Angebotsanzahl und Volumen – mit klaren Vorgaben, realistischen Zielen und definierten Maßnahmen, falls diese nicht erreicht werden. Ungünstige Verhaltensweisen wie Cliquenbildung oder Diskriminierung sollten konsequent geahndet werden. Gehälter und Beförderungen sollten fair gestaltet, Weiterbildung und Ausbildung wieder aktiv gefördert werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark vom jeweiligen Bereich abhängig. In einzelnen Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit gut, in anderen hat sich das Klima in den letzten zwei Jahren jedoch spürbar verschlechtert. Mit zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit nahmen Spannungen, Verunsicherung und interne Konflikte deutlich zu.
Statt eines klaren, stabilen Führungsteams entstand häufig der Eindruck von Unstimmigkeiten und fehlender Abstimmung auf Leitungsebene. Eine schlagkräftige, eingespielte Mannschaft wurde nicht nachhaltig aufgebaut, was sich negativ auf Motivation und Zusammenhalt ausgewirkt hat.
Gerüchte, gegenseitige Schuldzuweisungen und ein wachsendes Misstrauen haben die Zusammenarbeit teilweise erschwert. Ein konstruktiver Teamgeist war zwar punktuell vorhanden, konnte sich aber unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht durchgängig entfalten.
Das Image des Unternehmens in der Region ist in den letzten Jahren deutlich beschädigt worden. In der Umgebung Straubing-Bogen wird Sturm inzwischen kaum noch als etabliertes Unternehmen wahrgenommen, und auch bei Kunden spielt es nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Beteiligung an einem Eishockey-Team in Straubing trug eher kritisch als positiv zum Ansehen bei und ist aus meiner Sicht ein weiteres Beispiel für unglückliche Managemententscheidungen. Insgesamt leidet Reputation und Vertrauen sowohl lokal als auch in der Branche deutlich.
Die Arbeitszeit ist sehr flexibel gestaltbar, allerdings fehlen klare Ziele und verbindliche Vorgaben für die einzelnen Abteilungen. Messbare Zielsetzungen und eine strukturierte Steuerung durch die Führungskräfte sind kaum erkennbar. Dadurch entsteht zwar viel Freiraum, jedoch wenig Orientierung und Verbindlichkeit im Arbeitsalltag.
nicht vorhanden
Die Gehälter sind aus meiner Sicht teilweise unausgewogen. Bei vergleichbaren Positionen gibt es teils große Unterschiede, und die Vergütung entspricht nicht immer der tatsächlichen Leistung. Fehlende Leistungsorientierung bei einigen Mitarbeitenden hat meiner Meinung nach zur aktuellen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens beigetragen.
Ein aktives Umwelt- und Sozialbewusstsein war in den letzten Jahren kaum erkennbar. Entsprechende Werte oder Initiativen wurden im Arbeitsalltag nicht konsequent gelebt oder sichtbar umgesetzt.
Der Zusammenhalt im Team ist stark personen- und bereichsabhängig. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen arbeitet man sehr vertrauensvoll und unterstützend zusammen – hier sind Loyalität und gegenseitige Wertschätzung klar spürbar.
Gleichzeitig gibt es jedoch auch Konstellationen, in denen eher Konkurrenzdenken und unterschwellige Spannungen den Arbeitsalltag prägen. Unzufriedenheit wird nicht immer offen angesprochen, sondern verbleibt häufig im informellen Austausch. Dadurch entstehen Missverständnisse und eine gewisse Distanz im Miteinander. Eine offenere Feedbackkultur und mehr direkte Kommunikation würden dem Teamgeist insgesamt guttun.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitern ist grundsätzlich i.O.
In den letzten Jahren hat sich die Führungsstruktur deutlich verändert. Mehrere Führungspositionen wurden neu besetzt, jedoch fehlten aus meiner Sicht teilweise die notwendige Führungserfahrung, fachliche Qualifikation oder persönliche Reife für diese verantwortungsvolle Rolle. Eine fundierte Führungsausbildung oder erkennbare Führungskompetenz war nicht durchgängig vorhanden.
Zudem entstand der Eindruck, dass bei einzelnen Besetzungen persönliche Nähe eine größere Rolle spielte als objektive Eignung oder Erfahrung. Strategische Entscheidungen der Geschäftsführung wirkten in mehreren Situationen nicht ausreichend durchdacht, was zur aktuellen Entwicklung des Unternehmens beigetragen haben dürfte.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt solide. Die Büros sind funktional ausgestattet und in gutem Zustand. Benötigte Arbeitsmittel werden in der Regel bereitgestellt, sodass die tägliche Arbeit problemlos möglich ist.
Ein konstruktiver und zielführender Austausch mit der Geschäftsführung war in der Praxis kaum möglich. Gespräche fanden zwar vereinzelt statt, führten jedoch selten zu greifbaren Ergebnissen oder klaren Entscheidungen. Rückmeldungen aus den Teams wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend aufgegriffen oder weiterverfolgt.
Statt eines offenen Dialogs auf Augenhöhe entstand häufig der Eindruck einer einseitigen Kommunikation ohne echte Diskussionskultur. Wichtige Themen blieben unbeantwortet oder wurden nicht transparent erläutert, was die bestehende Unsicherheit zusätzlich verstärkte. Eine klare Linie sowie verbindliche Aussagen hätten hier deutlich mehr Orientierung und Vertrauen geschaffen.
Chancengleichheit ist aus meiner Sicht nicht durchgängig gegeben. Persönliche Nähe zwischen einzelnen Führungskräften und Mitarbeitenden scheint Entscheidungen teilweise stärker zu beeinflussen als objektive Kriterien. Dadurch entsteht der Eindruck eines Ungleichgewichts im fairen und transparenten Umgang miteinander.
wäre vorhanden
Kollegen können sich im Homeoffice verstecken. Tätigkeiten werden nicht hinterfragt.
Leider kein Budget
Gehalt ist gut
Wer Führung sucht, wird keine finden
Man muss wenig leisten
Sehr gut wertschätzend
Leider geschwächt
Muss man sich suchen aber man kann eine haben
Arbeitgeber ist grundsätzlich offen
Top man hilft sich sehr gut aus
Wird Rücksicht genommen
Sehr wertschätzend
Warme Halle mit Deckenkran und top Ausstattung wie Handy Laptop
Könnte besser sein
Sehr abwechslungsreich
Das Unternehmen sollte klare Strukturen und Aufgabenverteilungen einführen, kompetente Führungskräfte einsetzen und transparente, regelmäßige Kommunikation zwischen Geschäftsführung, Vorgesetzten und Mitarbeitern sicherstellen. Die Geschäftsführung muss endlich ihre Verantwortung übernehmen, sichtbar führen, Entscheidungen klar vertreten und sich nicht im Hintergrund verstecken, mitlästern oder den Eindruck erwecken, sie sei nur ein einfacher Mitarbeiter. Lästereien, Diskriminierungen und Cliquenbildungen sollten konsequent mit Maßnahmen von Abmahnungen bis Kündigungen geahndet werden, um die Arbeitsatmosphäre zu verbessern. Gehälter und Beförderungen sollten fair und nachvollziehbar gestaltet, in die Ausbildung wieder aktiv investiert und gezielte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden. Zudem sollte Umwelt- und Sozialengagement ernsthaft verankert und das Unternehmensimage in der Region gestärkt werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist von Neid, Lügen und ständigen Lästereien geprägt. Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, herrscht ein Klima des Misstrauens, in dem sich viele Mitarbeiter gegenseitig das Leben schwer machen. Konstruktive Zusammenarbeit oder Teamgeist sind hier kaum zu finden. Gespräche drehen sich oft um Gerüchte statt um die Arbeit, und ein respektvoller Umgang miteinander ist selten. Teilweise bewegen sich einige Kollegen auf einem sehr niedrigen geistigen Niveau, was das tägliche Miteinander zusätzlich erschwert und die Stimmung dauerhaft vergiftet.
Das Image des Unternehmens in der Region ist mittlerweile stark beschädigt. Sturm wird in der Umgebung Straubing-Bogen kaum noch als richtiges Unternehmen wahrgenommen und eher belächelt. Auch bei Kunden spielt das Unternehmen schon lange keine bedeutende Rolle mehr, sodass weder Reputation noch Vertrauen in der Branche überzeugen.
Die Work-Life-Balance kann hier im Grunde jeder selbst gestalten. Es ist problemlos möglich, bis spät in die Nacht zu arbeiten oder auch kaum zu arbeiten und die gesamte Zeit im Homeoffice zu verbringen. Struktur oder klare Vorgaben fehlen vollständig, was auf den ersten Blick nach Freiheit klingt, in Wahrheit aber eher Ausdruck von fehlenden Aufträgen und mangelnder Organisation ist. Dadurch liegt es komplett in der Eigenverantwortung der Mitarbeiter wie sie ihre Arbeitszeit einteilen, was jedoch weder professionell noch nachhaltig ist.
Aufgrund der hohen Fluktuation ergeben sich für viele Mitarbeiter gute Chancen, Karriere zu machen. Die Ausbildung war vor ein bis zwei Jahren noch auf einem sehr hohen Niveau und in der Region gefragt, mittlerweile sind jedoch viele Auszubildende sehr unzufrieden und die Anzahl der Ausbildungsplätze wurde stark reduziert.
Das Gehalt muss man sich aktiv erkämpfen, da es im Unternehmen unglaublich intransparent und oft ungerecht verteilt ist. Wer sich jedoch geschickt positioniert und die richtigen Kontakte hat, kann auch sehr hohe Gehälter erreichen. Planungssicherheit oder Fairness gibt es dabei kaum, sodass die Entlohnung stark vom individuellen Verhandlungsgeschick abhängt.
Vor ein paar Jahren war das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen deutlich ausgeprägter. Es gab mehr Initiativen, nachhaltige Projekte wurden stärker verfolgt und gesellschaftliches Engagement war sichtbarer. Heute ist davon nur noch wenig übrig. Gelegentliche Spendenaktionen sind die Ausnahme, und ernsthafte Bemühungen in diesem Bereich spielen praktisch keine Rolle mehr.
Der Kollegenzusammenhalt ist mit einigen Mitarbeitern wirklich positiv es gibt wertschätzende, loyale Kollegen, auf die man sich verlassen kann. Gleichzeitig gibt es jedoch viele Neider und Lästermäuler die durch ihr Verhalten die gesamte Stimmung nach unten ziehen. Kritik oder Unzufriedenheit wird dabei selten offen geäußert, sondern fast ausschließlich hinter dem Rücken und dieses Verhalten zieht sich leider bis hoch zur Geschäftsführung.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitern ist grundsätzlich gut. Erfahrung und Fachwissen werden respektiert, und es gibt keine systematische Benachteiligung aufgrund des Alters. Ältere Kollegen werden meist fair behandelt und können sich einbringen, was in der ansonsten sehr durchwachsenen Arbeitsatmosphäre positiv auffällt.
Ein echtes Vorgesetztenverhalten gibt es inzwischen kaum noch. Vor einigen Jahren war noch spürbar dass Führungskräfte vorhanden waren, doch mittlerweile sind die meisten gegangen. Die wenigen, die noch da sind, wirken planlos, treffen keine klaren Entscheidungen und scheinen selbst nicht zu wissen, was sie tun. Zusätzlich kommt eine fragwürdige menschliche Einstellung hinzu, die weder Vertrauen noch Respekt schafft. Von echter Führung kann hier keine Rede mehr sein.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut. Die Büros befinden sich in einem gepflegten Zustand und sind funktional eingerichtet. Wer Arbeitserleichterungen benötigt, erhält diese in der Regel auch, sodass die Ausstattung für die tägliche Arbeit meist ausreicht.
Durch die geringe Auslastung bleibt viel Zeit für Kommunikation, auch ein direkter Austausch mit der Geschäftsführung ist grundsätzlich möglich. Leider bringt dies jedoch keinen echten Mehrwert, da man häufig mit Ausreden vertröstet oder sogar bewusst angelogen wird. Versprechungen werden gemacht, ohne dass diese eingehalten werden, und echte Transparenz existiert nicht. Anstatt Klarheit zu schaffen, wird die Unsicherheit der Mitarbeiter eher noch verstärkt.
Gleichberechtigung ist hier eher schwierig umzusetzen. Viele Führungskräfte und Mitarbeiter pflegen enge Freundschaften, die sich auch auf das Wochenende erstrecken, oft verbunden mit gemeinsamen Treffen zum Trinken und Lästern über andere Kollegen. Solche Cliquen beeinflussen Entscheidungen und fördern ein Ungleichgewicht, wodurch Chancengleichheit und fairer Umgang innerhalb des Unternehmens stark eingeschränkt werden.
Interessante Aufgaben sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Oft hängt es vom Zufall ab, ob man etwas Spannendes bekommt, da es an klarer Struktur und an einem durchdachten Projektmanagement fehlt. Viele Tätigkeiten wiederholen sich oder verlaufen im Sande, weil es durch die ständigen Richtungswechsel im Unternehmen an Kontinuität mangelt. Wer wirklich interessante Aufgaben sucht, muss sich diese aktiv selbst schaffen oder immer wieder neu im Unternehmen „verkaufen“. Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder spannende Projekte und Baustellen bei den Kunden, die Potenzial und Abwechslung bieten.
So verdient kununu Geld.