54 von 118 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der lockere Umgang im Team. Das Team war immer das beste beim Arbeitgeber.
Der Umgang mit Mitarbeiter. Man ist hier nur eine Person auf der Payroll. So wurde es auch in einem Update Call mitgeteilt. Man entwickelt immer neue Konzepte, jetzt zsb. Südvers 2029, statt sich wirklich um Probleme zu kümmern. Man bekommt die banalsten Sachen wie Jobrad nicht hin. Weil man es auch einfach nicht möchte. Es ist mehr überall das Minimum machen und dann sich maximal selber loben. Das schlimmste waren immer die Update Calls wo sich die Geschäftsführung immer selber in den Himmel loben.
Umdenken der derzeitigen Strukturen. Und ganz starkes hinterfragen der Geschäftsführung.
Mehr Transparenz !
Mehr Anhören und umsetzen !
Einstellen neuer Kollegen ermöglichen!
Nette Leute und guter Zusammenhalt zwischeneinander.
Das Bild ist gut, wir glänzen viel meiner Meinung nach. Auch intern kriegen wir viel Lob ab, bei gut gemeisterter Arbeit. Jedoch kriegen wir auch viel Druck ab.
Schwierig, es gibt viele Überstunden und es ist schwer diese abzuarbeiten.
Wird geboten, jedoch bei Bedarf schwierig umsetzbar.
Für neue Kollegen ein tolles Thema, für aktuelle schwierig anzusprechen bzw. mehr zu fordern.
Gibt’s nichts anzumerken !
In den einzelnen Teams spürt man auf jeden Fall viel Zusammenhalt. Alle stehen für einen ein, wenn es hart auf hart kommt.
Wie sind hier unterschiedlich jung und alt und kommen alle gut miteinander zurecht!
Viele Abteilungen sind überbelastet, von oben kommt keine ausreichende Unterstützung. Allein die Aussage „von oben“ sagt schon sehr viel aus, wie ich finde.
An sich gut, jedoch ist die Belastung sehr hoch angesetzt. Vieles von Nachfolgern zu übernehmen.
In den Fachbereichen untereinander kann man sich gut unterhalten und austauschen, nach oben aus kann man viel sagen aber es wird wenig aufgenommen.
Hier gibt es keine Unterscheidung im Geschlecht, jedoch im Rang bzw. Team
Man hat Vielfalt im Aufgabenspektrum.
Aktuell kann man Südvers als Arbeitsgebiet nicht empfehlen.
Leider betreffen diese Probleme derzeit viele Bereiche. Besonders die arrogante Art des Top-Managements und der Inhaberschaft stößt in der Belegschaft auf deutliche Ablehnung. Ausbleibende Gehaltserhöhungen führen bei vielen Mitarbeitenden zu Unmut, zumal gleichzeitig Mittel für zahlreiche Flüge mit dem Firmenflugzeug sowie den Fuhrpark der Inhaberschaft aufgebracht werden. Zudem sorgen die vielen Kündigungen, die einzelnen Mitarbeitenden ausgesprochen wurden, für starke Unruhe und tragen zu einem sehr schlechten Ruf des Unternehmens auf dem Markt bei.
Das Unternehmen sollte sich wieder stärker auf seine ursprünglichen Werte und Stärken besinnen. Zudem wäre es sinnvoll, einige Managemententscheidungen zu überdenken und die noch vorhandenen langjährigen Leistungsträger gezielt zu unterstützen.
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitsatmosphäre erheblich verschlechtert. Immer wieder kommt es zur Entlassung von Mitarbeitenden ohne nachvollziehbare Begründung. Teilweise wird über den Flurfunk bekannt, dass diese Entscheidungen auch budgetären Ursachen geschuldet sind.
Zudem äußern viele – darunter auch langjährige Mitarbeitende – offen, dass sie das Unternehmen verlassen werden, sobald sich eine passende Alternative bietet.
Südvers war lange Zeit ein mittelständischer Boutique-Makler mit hoher fachlicher Expertise und einem entsprechend guten Service. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dies jedoch gravierend verändert. Mitarbeitende, die das Unternehmen verlassen, werden nicht oder nur teilweise ersetzt. Nicht zuletzt zeigt sich dies auch darin, dass einige langjährige Kunden die Zusammenarbeit beendet haben. Zudem ist das Unternehmen im Vergleich zu anderen Häusern bei Ausschreibungen inzwischen kaum noch wettbewerbsfähig.
Die Inhaberschaft nutzt unter anderem für Lunch-Termine das firmeneigene Flugzeug, teilweise auch für Strecken von lediglich 150 bis 200 Kilometern. Vor diesem Hintergrund erscheinen Maßnahmen wie das jährliche Pflanzen einiger Bäume wenig überzeugend.
Die Ausprägung variiert je nach Abteilung und Team. Meiner Erfahrung nach war es jedoch bislang durchweg so, dass man sich auf die Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte und bei Bedarf Unterstützung angeboten wurde.
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nichts Negatives über meine direkten Vorgesetzten sagen. In anderen Abteilungen und Teams gibt es jedoch durchaus Führungskräfte, unter denen ich mir eine Zusammenarbeit nicht hätte vorstellen können.
Es finden regelmäßig Update-Calls statt, in denen jedoch überwiegend sehr positiv und oberflächlich informiert wird. Die tatsächlich offene und ehrliche Kommunikation erfolgt hingegen vor allem im Austausch unter den Mitarbeitenden.
Das Gehalt variiert je nach Tätigkeit und Region. In bestimmten Regionen sind die Gehälter grundsätzlich in Ordnung.
Die Sozialleistungen hingegen sind deutlich unterdurchschnittlich. Dass ein Versicherungsmakler seinen eigenen Mitarbeitenden lediglich die gesetzlich verpflichtenden Leistungen anbietet, wirkt besonders schwach – zumal gegenüber Kunden regelmäßig betont wird, dass eine gute betriebliche Altersvorsorge ein wesentliches Instrument zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung sei.
Nix
Fast Alles!
Auf 0 Runden verzichten!!!!!!
Work-Life-Balance
Näher an den Mitarbeitern dran sein. Nicht nur den Außendienst pushen, sondern auch den Innendienst fördern und entsprechend zu entlohnen.
Die Atmosphäre unter den Kollegen ist super
Viele Informationen sind durch Regelmeetings gegeben.
Die Arbeitsbelastung ist für viele zu viel, da mehr Mitarbeiter gehen als kommen. Für die eigene Wahrnehmung kann ich nur sagen, dass es sehr schade ist, wenn man bereit ist in seinem Bereich mehr zu wollen, um zukünftig dem Kunden mehr Input zum Thema geben zu können, einem aber nicht die Möglichkeiten geboten werden. Eigeninitiative des Mitarbeiters sich selbst zu kümmern, dass er nicht auf der Stelle stehen bleibt, sondern sich entsprechend weiterentwickelt. Das finde ich sehr sehr schade
Dass es alle Möglichkeiten gibt, wenn man will. Dass es Fortschritt gibt, wenn auch manchmal unbequem. Dass Krisen bewältigt werden.
Dass viel geredet wird, aber für Viele leider wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. Dass viel mit dem Thema „Budget“ als erledigt abgetan wird.
Wertschätzender Umgang. Nicht so viel Spontanes rausballern. Die Mitarbeitenden reagieren in der Arbeitsbelastung sensibler.
Transparenz schaffen. Nestwärme leben!
Die Atmosphäre ist gut und wenn mal nicht, dann kann man sich dem auch entziehen. Die Kolleg*innen verstehen sich.
Ich bewerte es sehr gut, weil an erster Stelle der Kunde steht, ein fairer und offener Austausch mit Demselben und dem Partner (Versicherungsunternehmen) stattfindet.
Dafür muss zunächst jeder Mitarbeiter selbst sorgen, das ist kein Vorwurf an den Arbeitgeber. Nur ist es ab und an nicht einfach, wenn man versucht, allem gerecht zu werden.
Man muss auch selbst aktiv sein, interessiert und nicht scheuen, Aufgaben zu übernehmen, auch wenn das Zusatzarbeit bedeutet. Bleibt interessiert! Dann ist Alles offen und möglich.
Bestimmt unterschiedlich in der Wahrnehmung. Untereinander eher unbekannt. Manchmal vielleicht zu gering honoriert, manchmal auch drüber.
Da darf jeder Einzelne auch mitwirken.
Top
Keine negativen Erfahrungen. Sie werden sehr geschätzt, weil sie eben Erfahrungen und/oder auch Firmenhistorie mitbringen.
Die haben es auch nicht immer leicht, wenn sie loyal Entscheidungen vermitteln dürfen.
Das ist je Standort und Stockwerk unterschiedlich. Die technische Ausstattung ist top. Sanierungsstau gibt es aber auch hinsichtlich Fenster, Tische usw. , ziemlich heiß ist es im Sommer.
Teils, teils. Es wird viel getan, aber mehrTransparenz ist wünschenswert.
Keine negativen Erfahrungen.
Definitiv. Wer offen ist, hat alle Möglichkeiten.
Wenig, wie heißt es so schön der Fisch fängt am Kopf stinken.
Dazu reichen 120 Zeilen leider nicht, siehe die anderen Kommentare
Endlich mal die fleißigen Mitarbeiter zu belohnen und nicht erst, wenn sie mit Kündigung drohen, Ihnen entgegen zu kommen.
Unterirdisch! Es gibt ein paar Inseln, da fühlen sich ein paar Mitarbeiter ganz wohl, aber die haben wohl noch nicht, trotz den ganzen vielen Beteuerungen mitbekommen, dass der Laden bald verkauft wird.
Im Außenverhältnis sehr gut, wie es an der Basis aussieht, weiß die Geschäftsleitung wohl kaum.
Grundsätzlich in Ordnung
Ist recht gut, wird aber danach wenig honoriert
Theoretisch gut, praktisch nur für den, der wichtig ist oder proaktiv dafür kämpft
Um die großen benzinfressenden Firmenfahrzeuge der Geschäftsleitung gegen zu finanzieren, werden die anderen reduziert. Das mit dem Privatflugzeug muss an dieser Stelle wohl kaum noch einmal erwähnt werden.
Wie heißt es so schön, oben Gegen unten hilft auch bei der Integration
Unterirdisch! Zumindest in der Geschäftsleitung! In jüngster Zeit werden Mitarbeiter bei Widerspruch zeitnah entlassen, kostet, was es
Wenige machen zu viel, die cleveren und gut vernetzten Kollegen definitiv zu wenig
Männer werden klar bevorzugt, ist nun einmal ein Inhaber Unternehmen. Betonung liegt natürlich auf den oder die Inhaber.
Pünktliche Gehaltszahlung
Das ergibt sich aus den oben geschriebenen Zeilen.
Ergänzend:
- kein Jobrad
- kein Hansefit
Hier ist die HR-Abteilung angeblich dran.
Märchenstunde gibts mehr als genug.
Augen auf!
Handeln, anstatt nur zu reden.
Behandelt die Bestandsmitarbeiter doch bitte nicht als „eh da“.
Oder ist es gewollt, dass aktuell so viele langjährige Mitarbeiter gehen?
Gebt doch bitte Mitarbeitern die willig sind, die Chance mit und im Unternehmen zu wachsen.
Ich sage mal so: unter gleichgesinnten, dem Fußvolk gut. Ansonsten Mal so Mal so.
Kommt denke ich darauf an - gibt sicher welche die mehr work als life haben. Und andersrum genauso.
Eher für externe Bestimmt.
Leere Versprechen.
Bestandsmitarbeiter werden leider „übersehen“. Sowohl in der gerechten, martktüblichen Bezahlung, als auch in der Entwicklung. Extern wird teuer eingekauft, dort auch das Gehalt passend eingesetzt. Die loyalen, langjährigen Mitarbeiter, die im Normalfall nicht gerade schon wieder mit dem nächsten Headhunter im Gespräch sind, sind ja da.
Aber auch dieses Thema ist leider gerade nicht mehr stabil. Viele langjährige Mitarbeiter verlassen aktuell das Unternehmen. Das bringt zum grübeln. Und nein (!) Gehalt ist nicht alles. Aber viel.
Der ist im großen und ganzen auch gut. Zumindest unter den „alten Hasen“ die noch da sind.
Ältere Kollegen werden weder bevorzugt noch benachteiligt.
In meinem Fall kann ich hier leider nicht mehr Sterne vergeben. Man wird hingehalten und leider manchmal für blöde verkauft.
Ausstattung ist top. Was fehlt ist mit der Zeit zu gehen. Leider keine Klima. In den Sommermonaten kaum auszuhalten im Büro.
Es gibt „Update-Calls“ prinzipiell gut, aber immer das gleiche. Wichtige Informationen für Mitarbeiter*innen erhält man auf dem Flurfunk nach wie vor schneller.
Schauen wir doch mal in die Führung. Meiner Meinung nach eher weniger als mehr.
Auf jeden Fall sehr vielfältig.
Mehr Gehalt für Bestandsmitarbeiter, Jobrad einführen, mehr Benefits
Eine hohe Work-Life-Balance und sehr freies und individuelles Arbeiten nach eigenem Ermessen, solange die Kundenzufriedenheit nicht darunter leidet. Das Miteinander ist größtenteils offen und freundlich, die flachen Hierarchien machen auch die Kommunikation mit den Vorgesetzten meist angenehm.
Am Unternehmen empfinde ich die ungleiche Bezahlung je nach Standort und Wohnort sehr kritik- und fragwürdig. Auch die Ausstattung der Büroräume variiert sehr stark je nach Standort. Die Arbeitslast ist für quasi alle zu hoch, viele Mitarbeiter sind massivst überlastet und bekommen auch nach etlichen, ehrlichen Hilferufen keine Unterstützung. Leider gibt es hier, zumindest in meinem Bereich, keinerlei Karriere-und Entwicklungsmöglichkeiten und es herrscht im Großen und Ganzen Perspektivlosigkeit.
Leider gibt es auch keinen Betriebsrat.
Vorab: es folgt recht viel Text, mir ist es allerdings ein Anliegen ein für meinen Fall möglichst genaues und differenziertes Bild meiner Erfahrungen im Hause SÜDVERS zu vermitteln.
Man sollte die Probleme und die Kritik der Mitarbeitenden ernst nehmen und nicht weglächeln. Die Bezahlung sollte dringend standortübergreifend fair angepasst werden, nicht nur aufgrund der Wertschätzung, sondern auch aufgrund des Arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes. An getroffene Vereinbarungen sollte man sich halten und wenn dies aus betriebsinternen Gründen nicht möglich ist, sollte man hier unbedingt direkt und transparent mit den Betroffenen kommunizieren. Die Regelung zum mobilen Arbeiten sowie der 40-Stunden-Woche könnte angepasst werden, so würde man sich für potenzielle Arbeitnehmer attraktiver machen und es gibt einige Kollegen, die mehr Stunden arbeiten könnten, wenn sie weniger Stunden mit Autofahrten ins Büro verbringen müssten. Die Themen Karriere und Weiterbildung müssen dringend stärker in den Fokus rücken - es ist schade, wenn engagierte Mitarbeiter das Unternehmen aufgrund Perspektiv- und Chancenlosigkeit verlassen (müssen). Weiter könnte man darüber nachdenken zusätzliche, aber marktübliche Benefits wie eine Gewinnbeteiligung anzubieten. Die Vorgesetzten sollten viel näher an ihren Mitarbeitern dran sein.
Als positiv empfinde ich die Tatsache, dass Vorgesetzte zunehmend Wertschätzung zeigen und diese auch benennen. Das Betriebsklima im Allgemeinen ist angenehmen, als Angestellte erfahre ich viel Freiheit in der Art und Weise, wie ich meine Arbeit erledige. Das Vertrauen in meinen Arbeitgeber empfinde ich als zwiespältig, da man sich leider nicht in allen Fällen auf getroffene Absprachen verlassen kann, was hin und wieder einen unangenehmen Beigeschmack hinterlässt. Ich würde mir wünschen, dass man Mitarbeitenden nach schwierigen Phasen im Unternehmen nicht nur "Danke fürs Durchhalten, bitte weiter so" sagt, sondern Dankbarkeit und Wertschätzung mehr lebt, vor Allem seitens der oberen Instanzen.
Mit dem Betriebsrat verhält es sich wie mit Lord Voldemort aus Harry Potter, man spricht das Wort besser nicht laut aus.
Die SÜDVERS hat auf dem Markt einen guten Ruf. Auch ehemalige Kollegen sprechen vom Unternehmen an sich positiv. Natürlich gibt es einige Stellschrauben an den man drehen könnte, die man erst bemerkt, wenn man eine Weile im Unternehmen arbeitet - ich bin mir allerdings sicher, dass dies in allen Unternehmen ähnlich und normal ist.
Ich empfinde die Freiheit bei SÜDVERS als großen Pluspunkt. Es herrscht grundsätzlich Gleitzeit, mit einer sehr humanen Kernarbeitszeit. Überstunden können in Freizeit abgegolten werden. Auf familiäre Verpflichtungen wurde in meinem Fall immer Rücksicht genommen. Schwierig sind die Überstunden, welche auch bei sehr guter Organisation regelmäßig aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens bei nahezu allen mir bekannten Kollegen anfallen. Es braucht viel Abgrenzung, um den Druck und Stress nicht mit in den Feierabend zu nehmen. Mobiles Arbeiten ist möglich, die Regelung könnte etwas flexibler gestaltet werden, um für potenzielle Arbeitnehmer attraktiver zu werden. Die 40-Stunden-Woche könnte man ebenfalls überdenken, da diese im Branchenvergleich recht altbacken sind.
Der zweite, große Knackpunkt für mich. Freie Vakanzen werden leider lieber teuer extern eingekauft, anstatt langjährigen und geeigneten Kollegen eine Chance zu geben. Das demotiviert nachvollziehbarerweise. Möglichkeiten für einen beruflichen Aufstieg gibt es nicht, auch häufige und ernste Gespräche sowie eine hohe Eigenmotivation etwas zu erreichen ändern hieran leider wenig. Auch um das Thema Weiterbildung ist es sehr schlecht bestellt - gefühlt ist nie Budget da, auch für absolut notwendige Weiterbildungen nicht, die lediglich eine Grundbefähigung für Mitarbeitende darstellen sollen, ihrer täglichen Arbeit nachgehen zu können. Wer sich privat weiterbilden und dies auch vollumfänglich zahlen mag, dem steht man hier zumindest nicht im Wege. Hierbei gibt es allerdings große Unterschiede zwischen den einzelnen Abteilungen oder ob man im Innendienst oder Außendienst angestellt ist. Man sollte unbedingt an diesem Punkt arbeiten, um Weggänge motivierter Mitarbeiter zu vermeiden.
Der größte Knackpunkt für mich. Das Unternehmen ist im allgemein dafür bekannt, gut und fair zu bezahlen, wenn man einmal mit der Branche vergleicht. Leider ist das nicht überall so. Es gibt einzelne Standorte, die vermutlich auch aber nicht nur aufgrund veralteter Denkmuster nach wie vor massiv schlechter bezahlt werden als es eigentlich üblich wäre. Das Gehalt kann leider nicht einmal mit der jährlich steigenden Inflation mithalten. Je länger man hier arbeitet, desto schlechter steht man wirtschaftlich betrachtet da. Gehaltsverhandlungen scheitern regelmäßig und man zeigt sich hier nicht kompromissbereit. Einige Mitarbeitende sind gezwungen trotz Vollzeitarbeit
Nebenjobs nachzugehen, um sich über Wasser zu halten. Hier herrscht großer Verbesserungsbedarf und es ist definitiv Einsicht gefragt, dass man Mitarbeitende hier ungleich behandelt und auch aufgrund des Wohnortes diskriminiert. Gleiche Bezahlung hat nicht nur etwas mit Fairness, sondern auch mit Wertschätzung und Mitarbeiterbindung zu tun - vor allem dann, wenn sehr viel von den Mitarbeitenden gefordert wird.
Das Unternehmen ist bemüht einen stärkeren Fokus auf Umweltschutz und soziales Engagement zu richten. Gedruckt wird so gut wie gar nicht mehr (ist in der Branche auch wirklich nicht mehr nötig), es werden Baumpflanzaktionen gestartet und die übliche "grüne Signatur" befindet sich unter jeder E-Mail. Überlegen sollte man sich firmenübergreifend, ob Inlandsflüge wirklich nötig sind, da Umweltschutz unser aller Thema ist. Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch der hauseigene Fuhrpark. Neuerdings hat einer unserer Standorte auch ein Jobrad, welches ein Mitarbeiter persönlich freundlicherweise für seine Niederlassung gesponsert hat.
Dieser Punkt ist wohl sehr individuell und abteilungsabhängig. Ich für mich persönlich kann sagen, dass mein Arbeitsalltag ohne meine Kollegen sehr trist und kaum zu bewältigen wäre, da man oft auf gegenseitige Unterstützung angewiesen ist - unsere Eigenarten haben wir ja alle und das ein oder andere soziale Intermezzo ist für mich okay, solange sich alle respektieren.
Ältere, erfahrene Kollegen und Kolleginnen werden meiner Erfahrung nach geschätzt und gefördert. Ein gesetzteres Alter ist nach meiner Sicht überhaupt kein Ausschlusskriterium für die Einstellung, was ich sehr gut finde, da ein Team von einer gut durchmischten Altersstruktur profitieren kann. Wünschen würde ich mir, dass man diese Wertschätzung älteren Kollegen gegenüber auch finanziell zum Ausdruck bringen und deren Wünsche und Bedenken ernster nehmen würde.
In den letzten Jahren hat sich hier viel getan. Meine direkten Vorgesetzten sind empathische, ehrliche und direkte Menschen, die bei Problemen lösungsorientiert denken und bemüht sind, sich weiter zu verbessern. Wünschen würde ich mir, dass getroffene Aussagen auch eingehalten werden und nicht nur getroffen werden, um Arbeitnehmer zu "besänftigen". Als Mitarbeitende wird man in viele Entscheidungen mit einbezogen, endgültig beschlossen wird dann mitunter aber dennoch etwas Anderes - was grundsätzlich okay ist, hier würde ich mir nur mehr Transparenz wünschen um über die Gründe dessen aufzuklären, damit für die Mitarbeitenden solche Entscheidungen greifbarer bleiben. In Zukunft würde ich mir auch wünschen, dass man sich etwas für die Mitarbeitergespräche überlegt - diese werden mit der Überschrift "Feedbackgespräch" geführt, ein Feedback gibt es aber leider nie (man ist meines Erachtens nach nicht nah genug an den Mitarbeitern dran, um überhaupt einschätzen zu können wer wie arbeitet und welche Entwicklung gemacht hat), gerade dies wäre allerdings sehr wichtig, um als Mitarbeiter sehen zu können, wo man steht.
Die Arbeitsbedingungen sind an unserem Standort verbessert worden. Momentan zeichnet sich dieser noch durch einen muffigen und feuchten Keller sowie veraltetes Mobiliar, dunkle Räume und Rückenschmerzen aus. Einfache, höhenverstellbare Schreibtische sind nun für einige Kollegen im Kommen, genauso etwas modernere Möbel und renovierte Räumlichkeiten in anderen Etagen. Wir sind auf dem richtigen Weg, man sollte die Belange der Belegschaft allerdings ernster nehmen und sich um eine angenehmere Arbeitsumgebung bemühen. (z.B. Tageslichtlampen, wo wenig Sonnenlicht es eben nicht zulässt, mehr indirekte Lichtquellen, Stehschreibtische für alle, etc.) Es gibt mittlerweile alle zwei Wochen einen Obstkorb auf jeder Etage der nach zwei Tagen leer ist, auch dieser verdient es hier als Pluspunkt erwähnt zu werden.
Es gibt regelmäßige, interne, abteilungsübergreifende Meetings (auch fachlicher Natur, was ich sehr gut finde) sowie firmenübergreifende und standortübergreifende Calls, in denen man über Neuigkeiten und Änderungen informiert wird. Man ist definitiv bemüht transparenter zu sein und Informationen zeitnah zu kommunizieren, häufig ist aber der Buschfunk schneller. Meiner Meinung nach gibt es aber Verbesserungsbedarf in der Kommunikation von wichtigen Mitteilungen seitens der Führungsebene, die auch schon mal ausschließlich über Dritte geleitet werden und am betreffenden Mitarbeiter/Mitarbeiterin vorbei gehen.
Es gibt mittlerweile einige Frauen in Führungspositionen, hier ist noch Luft nach oben aber man ist bemüht. Berufliche Wiedereinsteiger haben flexible Modelle zur Wiedereingliederung. Vielfältige Arbeitszeitmodelle sind möglich. Wünschen würde ich mir, dass man die Frage nach der Familienplanung in den Bewerbungsgesprächen bei Frauen nicht mehr stellt, dies ist nicht nur unzulässig sondern auch veraltet. Man sollte sich um ein wenig mehr Weitsicht bemühen, dass bei Frauen nicht automatisch mit einer beruflichen Ausfallzeit aufgrund Kindererziehung zu rechnen ist - immerhin gibt es ja auch noch Männer, die in der Regel auch Väter werden und bei denen die Familienplanung beruflich nie Thema ist. Als Innendienstmitarbeiter trägt man hier sehr viel Verantwortung für das Gelingen von Kundenbeziehungen, Wertschätzung hierfür erfährt aber eher der Außendienst - hier lässt man sich zumindest nicht lumpen, was regelmäßige und teure Restaurantbesuche betrifft. Für eine kollegiale Beziehung auf Augenhöhe muss definitiv mehr getan werden, auch auf Seiten der Geschäftsführung.
Positiv ist für mich, dass man sich gern je nach eigenem Ermessen in bestimmten Gebieten und Sparten spezialisieren kann. Die täglichen Aufgaben sind zum Großteil ähnlich, dennoch hat man immer wieder neue, spannende Fälle und Herausforderungen auf dem Tisch, mit denen man sich weiterentwickeln kann. Die Mischung finde ich optimal. Die Arbeitsbelastung ist nicht fair aufgeteilt, was daran liegt, dass meiner Meinung nach viele Vorgesetzte zu wenig im Bilde sind was die tägliche Arbeit der Angestellten betrifft. Einige Mitarbeitende erfahren durch ihr geringes Bestandsvolumen eine recht hohe Freizeit, welche in häufigen und langwierigen Flurgesprächen mündet - während andere froh sind nicht krankheitsbedingt auszufallen, weil der E-Mail-Berg ansonsten dreistellig ist und man die vertretenden Kollegen nicht belasten möchte.
So verdient kununu Geld.