Unrealistische Ziele – bei unter 70 % nur 1.700 € Fixgehalt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Produkt bzw. die Vision des Unternehmens was es künftig ein mal werden kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
* Inzwischen schlechtere Vergütung als bei vergleichbaren Anbietern (z. B. Flatpay)
* Incentives mit zu vielen Bedingungen und geringem Mehrwert
* Fokus auf unerfahrene Mitarbeiter
Verbesserungsvorschläge
* Deutlich höheres Fixgehalt zur Absicherung
* Realistische Zielvorgaben
* Faire Provisionsstruktur ohne harte Cut-Off-Grenzen
* Entlastung des Vertriebs von Support- und Installationsaufgaben
Die Abteilung hat sich durch schrittweise Änderungen massiv verschlechtert – viele davon wurden anfangs weder transparent erklärt noch vollständig verstanden.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe mit dieser Bewertung lange gewartet, da ich weder SumUp noch meinen Vorgesetzten schaden wollte. Ich habe Geduld gezeigt, Gespräche abgewartet und bewusst auf Eskalation verzichtet – geändert hat sich nichts. Statt Lösungen gibt es fortlaufend Vertröstungen.
Unternehmensweit wirkt die Stimmung nach außen positiv. In unserer Abteilung (Außendienst) hingegen sind Frust, Unzufriedenheit und Zweifel deutlich spürbar.
Work-Life-Balance
Regelmäßige Mehrarbeit ist die Norm. Auch außerhalb der Arbeitszeiten wird erwartet, für Kunden erreichbar zu sein – insbesondere, da am Kundensupport gespart wird und Aufgaben auf den Vertrieb verlagert werden.
Kollegenzusammenhalt
Zumindest der ist da. Bei den meisten zumindest.
Vorgesetztenverhalten
Kritik wird nicht konstruktiv aufgenommen, sondern als Störung wahrgenommen. Einerseits wird Offenheit gefordert, andererseits soll keine „negative Stimmung“ entstehen. Probleme werden beschönigt, statt gelöst. Es entsteht der Eindruck, dass Verständnis signalisiert wird, ohne tatsächlich etwas zu verändern.
Arbeitsbedingungen
Ein erheblicher Teil der Arbeit entspricht nicht der eigentlichen Vertriebstätigkeit. Durch Einsparungen im Kundenservice werden Aufgaben auf den Außendienst übertragen. Installationen, die als „kostenlos“ beworben werden, kosten Mitarbeiter häufig mehrere Stunden bis hin zu Tagen. Diese Belastung geht zulasten der eigentlichen Vertriebsleistung.
Kommunikation
Unzureichend bis katastrophal. Probleme in der Kommunikation gibt es überall, hier sind sie jedoch besonders gravierend. Änderungen, die direkten Einfluss auf Arbeit und den Verdienst haben, werden manchmal gar nicht kommuniziert – obwohl es fast schon ausschließlich
Gehalt/Benefits
Das Vergütungsmodell ist aus meiner Sicht eines der größten Probleme.
* Sehr hohe Zielvorgaben, die selbst von Top-Performern selten erreicht werden
* Unter 70 % Zielerreichung fällt man auf ein Fixgehalt von ca. 1.700 € zurück – mit Firmenwagen entsprechend weniger
* Provisionen, Abschlüsse und Verkäufe entfallen vollständig unter dieser Schwelle
Ein solches Modell führt dazu, dass selbst solide Leistung finanziell kaum honoriert wird. Es entsteht ein erhebliches Risiko bis hin zu Existenzängsten. Für ein Vertriebsumfeld ist das aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar - ausbeuterisch.
Gleichberechtigung
Ungleichbehandlung ist klar erkennbar. Für bestimmte Kollegen oder deren Kunden werden Ausnahmen gemacht, während andere keinerlei Spielraum erhalten. Besonders auffällig ist die bevorzugte Behandlung von Kunden aus dem direkten Umfeld der Führungskräfte.