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SumUp
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Unrealistische Ziele – bei unter 70 % nur 1.700 € Fixgehalt

1,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei SumUp Ltd - German Branch in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt bzw. die Vision des Unternehmens was es künftig ein mal werden kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

* Inzwischen schlechtere Vergütung als bei vergleichbaren Anbietern (z. B. Flatpay)
* Incentives mit zu vielen Bedingungen und geringem Mehrwert
* Fokus auf unerfahrene Mitarbeiter

Verbesserungsvorschläge

* Deutlich höheres Fixgehalt zur Absicherung
* Realistische Zielvorgaben
* Faire Provisionsstruktur ohne harte Cut-Off-Grenzen
* Entlastung des Vertriebs von Support- und Installationsaufgaben

Die Abteilung hat sich durch schrittweise Änderungen massiv verschlechtert – viele davon wurden anfangs weder transparent erklärt noch vollständig verstanden.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe mit dieser Bewertung lange gewartet, da ich weder SumUp noch meinen Vorgesetzten schaden wollte. Ich habe Geduld gezeigt, Gespräche abgewartet und bewusst auf Eskalation verzichtet – geändert hat sich nichts. Statt Lösungen gibt es fortlaufend Vertröstungen.

Unternehmensweit wirkt die Stimmung nach außen positiv. In unserer Abteilung (Außendienst) hingegen sind Frust, Unzufriedenheit und Zweifel deutlich spürbar.

Work-Life-Balance

Regelmäßige Mehrarbeit ist die Norm. Auch außerhalb der Arbeitszeiten wird erwartet, für Kunden erreichbar zu sein – insbesondere, da am Kundensupport gespart wird und Aufgaben auf den Vertrieb verlagert werden.

Kollegenzusammenhalt

Zumindest der ist da. Bei den meisten zumindest.

Vorgesetztenverhalten

Kritik wird nicht konstruktiv aufgenommen, sondern als Störung wahrgenommen. Einerseits wird Offenheit gefordert, andererseits soll keine „negative Stimmung“ entstehen. Probleme werden beschönigt, statt gelöst. Es entsteht der Eindruck, dass Verständnis signalisiert wird, ohne tatsächlich etwas zu verändern.

Arbeitsbedingungen

Ein erheblicher Teil der Arbeit entspricht nicht der eigentlichen Vertriebstätigkeit. Durch Einsparungen im Kundenservice werden Aufgaben auf den Außendienst übertragen. Installationen, die als „kostenlos“ beworben werden, kosten Mitarbeiter häufig mehrere Stunden bis hin zu Tagen. Diese Belastung geht zulasten der eigentlichen Vertriebsleistung.

Kommunikation

Unzureichend bis katastrophal. Probleme in der Kommunikation gibt es überall, hier sind sie jedoch besonders gravierend. Änderungen, die direkten Einfluss auf Arbeit und den Verdienst haben, werden manchmal gar nicht kommuniziert – obwohl es fast schon ausschließlich

Gehalt/Benefits

Das Vergütungsmodell ist aus meiner Sicht eines der größten Probleme.

* Sehr hohe Zielvorgaben, die selbst von Top-Performern selten erreicht werden
* Unter 70 % Zielerreichung fällt man auf ein Fixgehalt von ca. 1.700 € zurück – mit Firmenwagen entsprechend weniger
* Provisionen, Abschlüsse und Verkäufe entfallen vollständig unter dieser Schwelle

Ein solches Modell führt dazu, dass selbst solide Leistung finanziell kaum honoriert wird. Es entsteht ein erhebliches Risiko bis hin zu Existenzängsten. Für ein Vertriebsumfeld ist das aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar - ausbeuterisch.

Gleichberechtigung

Ungleichbehandlung ist klar erkennbar. Für bestimmte Kollegen oder deren Kunden werden Ausnahmen gemacht, während andere keinerlei Spielraum erhalten. Besonders auffällig ist die bevorzugte Behandlung von Kunden aus dem direkten Umfeld der Führungskräfte.


Umgang mit älteren Kollegen

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.