Schwindende Kultur durch Führungskräfte mit Eigeninteressen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein wunderbares und hilfsbereites Team sowie ein Produkt und eine Marke, hinter denen man wirklich stehen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden immer mehr neue Mitarbeiter:innen eingestellt, jedoch ohne einen strukturierten Onboarding-Prozess. Die Führungskräfte können kaum unterstützen, da sie selbst völlig überlastet sind. Dadurch entstehen vermeidbare Fehler, die jedoch nicht toleriert werden. Insgesamt herrscht ein sehr hoher Druck, der langfristig extrem belastend wirkt.
Verbesserungsvorschläge
Schult eure Führungskräfte besser. Führt KPIs ein, die klar messbar machen, wie Führungskräfte ihre Teams unterstützen, entwickeln und motivieren, statt nur einseitig Erwartungen und Druck an die Mitarbeitenden weiterzugeben. Eine gesunde Führungskultur sollte nicht nur Leistung einfordern, sondern auch Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und die nachhaltige Weiterentwicklung der Teams fördern. Führt stabile Prozesse ein und schafft ein belastbares Fundament, anstatt immer weiter zu wachsen und immer mehr Projekte aufzunehmen, ohne dass die Basis dafür vorhanden ist.
Arbeitsatmosphäre
Sehr viel Druck und sehr knappe Timelines. Es gibt keine bestehenden Prozesse, was die Arbeit sehr anstrengend macht. Kolleg:innen unterstützen jedoch, wo immer es möglich ist.
Work-Life-Balance
Obwohl wir ein sehr internationales Team sind, wurde die Homeoffice-Policy auf 0–1 Tag pro Woche reduziert. Die Möglichkeit für Remote Work wurde auf zwei Wochen pro Jahr verkürzt, was es Mitarbeitenden deutlich erschwert, ihre Familien im Ausland zu besuchen. Da das gesamte Management ausschließlich in Berlin ansässig ist, fehlt oft das Verständnis für die Bedürfnisse eines internationalen Teams.
Kollegenzusammenhalt
Wunderbar!
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es kaum
Vorgesetztenverhalten
In den Führungspositionen findet kaum Selbstreflexion statt. Die Hierarchien sind stark ausgeprägt, echtes Mitbestimmungsrecht existiert praktisch nicht. Es entsteht eine Angstkultur, in der sich kaum jemand traut, offen seine Meinung zu äußern.
Kommunikation
Es wird überwiegend dargestellt, wie „toll“ alles läuft, anstatt Probleme offen anzusprechen oder Mitarbeitende einzubeziehen. Die Kommunikation wirkt dadurch oft unehrlich und scheinheilig.
Gehalt/Benefits
Könnte für so ein Unternehmen deutlich besser sein. Es wird sehr wenig in Mitarbeitende investiert.
Gleichberechtigung
Sehr sehr viele Männer im oberen Management-Level

