22 von 89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

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22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach Absprache konnte man auch mal später kommen ohne direkt den ganzen Tag Urlaub nehmen zu müssen und hat die fehlenden Stunden einfach an einem anderen Tag nachgeholt.
Ich starte Anfangs mit keinen Typo3 Erfahrungen und konnte binnen kurzer Zeit gut mit dem System umgehen. Der Support der Kollegen war erstklassig.
Ich kann hier nur die Abteilung Entwicklung bewerten und dort war der Zusammenhalt stets gut. Man hat sich zum Rauchen getroffen und auch während der Arbeit war man immer für Unterhaltungen, kleine Späße offen.
Mein Vorgesetzter hat stets freundlich reagiert und ist auf meine Fragen und Wünsch meist zu meiner Zufriedenheit eingegangen.
Ausbaufähig
Die Aufgaben reichen von immer wiederkehrenden Standards bis sehr anspruchsvollen Aufgaben bei denen man dann sich auch neue Kenntnisse aneignen muss, aber auch sehr viel dabei lernt.
Es ist wie in einem Hamsterrad: laufen, arbeiten, funktionieren.
Durch das Zeiterfassungssystem ist man gezwungen, volle acht Stunden - dabei möglichst wenig auf "intern" - einzutragen. Das bedeutet, dass man kleinere Schwätzchen bzw. sozialen Austausch mit den Kollegen fast komplett streichen kann. Man kann diese Zeit schließlich nicht buchen und die ist somit "verloren".
Trägt man weniger als die geforderten acht Stunden ein oder vergisst die letzte Tageserfassung zur Kontrolle zu übersenden, wird man vollautomatisiert vom System "angemahnt". Ebenso bekommt man kurze Zeit später eine E-Mail vom Vorgesetzten, der eine Rechtfertigung für die wenigen Stunden haben möchte. Die Tageszeiterfassungen gehen grundsätzlich am Ende des Tages durch mehrere Kontrollinstanzen.
Umsatzmaximierung par excellence.
Einige Projekte verliefen im Zeitmanagement so chaotisch, dass es sein konnte, dass man erst 20 Min. vor Feierabend zu Überstunden am gleichen Tag gebeten wurde.
Allgemein werden alle Mitarbeiter möglichst auf 100% Arbeitsauslastung gebracht. Bei knapp kalkulierten Projekten geht das jedoch desöfteren nach hinten los und man befindet sich dann auf >120% Arbeitbelastung, was in Überstunden resultiert.
Wer keinen Wert auf seine Freizeit legt, der ist hier genau richtig aufgehoben.
Weiterbildungen finden nur statt, wenn ein Kunde Leistungen gebucht hat, für die Kollegen Schulungen brauchen, damit sie den Kundenwunsch überhaupt umsetzen können.
Schulungen die auf persönlichem Wunsch basieren, werden zwar versprochen, aber nie umgesetzt.
Über das Gehalt kann man sich nicht beschweren. Überstunden werden ebenso ausbezahlt.
Es bilden sich zwangsläufig kleine Gruppen, aber ein Wir-Gefühl entsteht nicht - im Prinzip arbeitet jeder einsam vor sich hin.
Durch die extrem hohe Mitarbeiterfluktation war es teilweise so, dass die neuen Kollegen gesichtslos wurden. Man konnte sowieso damit rechnen, dass sie nicht länger als einen Monat dablieben. Ebenso wurden irgendwann neue Kollegen nicht mal mehr vorgestellt bzw. selbst Vorgesetzte wussten nicht mal mehr, wer da nun saß.
Die Einstellungskriterien für neue Mitarbeiter waren zum Teil auch fragwürdig: Leute ohne ausreichende Qualifikationen wurden festangestellt, um dann festzustellen, dass die Person doch nicht passend ist. Entsprechend wurden die Leute wieder "entfernt". Durch blindes Einstellen wird so eine starke Firmenexpansion suggeriert.
Durch die angesprochene hohe Fluktuation bilden sich auch schnell Konfliktherde unter den Kollegen.
Die Informationspolitik ist absolut mangelhaft. Aufgaben werden mit unzureichenden Briefings im Schnellverfahren an den Mann/die Frau gebracht; mit bewusst kalkulierten, unrealistischen Zeitvorgaben, um die Umsatzschraube anzuziehen.
Konflikte unter den Kollegen werden konsequent ignoriert.
Es wurde ein Pausenraum vor der gesamten Belegschaft angekündigt. Dieser wurde allerdings kurzerhand später in einen weiteren Konferenzraum umgebaut.
Somit verbringen viele Kollegen ihre Pause vor dem PC - was sie natürlich jederzeit erreichbar macht und regelmäßig zu Unterbrechungen der Mittagspause führt.
Die PCs sind im Schitt drei bis vier Jahre alt und werden nur modernisiert, wenn es absolut notwendig ist.
Inzwischen wurden fast alle Mitarbeiter in "Glaskastenbüros" für bis zu vier Leute verbannt. Das senkt zwar den Lärmpegel, aber macht das Arbeiten aber einsamer. Zudem haben Vorgesetzte durch das Glas auch einfacher die Möglichkeit, den Desktop zu "überwachen" - was auch regelmäßig gemacht wird.
Informationsbeschaffung ist in diesem Unternehmen wie eine Schnitzeljagd. Jeder Kollege im Projektteam hat nur einen kleinen Schnipsel an Informationen, die man zur eigenen Lösungsfindung zusammentragen muss.
Die Kommunikation intern ist entsprechend katastrophal.
Nicht so die externe: Mitarbeiter-Events und andere positiven Errungenschaften werden reich bebildert über die gängigen Social-Media-Kanäle verteilt.
Ganz nach dem Motto: Außen hui, innen pfui.
Die Aufgaben reichen von wenigen interessanten und herausfordernden zu vielen langweiligen und standardmäßigen Aufgaben. Fast alle Aufgaben haben aber gemeinsam, schlecht konzipiert bzw. mit Standardkonzepten versehen zu sein, die Einzelanforderungen nur ungenügend abdecken können.
Man wird normalerweise projektbezogen fest zugeteilt. Läuft sein Projekt zur Deadline aus dem Ruder, muss man diese Arbeitsbelastungsspitze komplett selbst tragen. Kollegen mit freien Kapazitäten werden nicht hinzugezogen, sondern gehen pünktlich nach Hause, während man selbst Überstunden überhäuft wird.
Eine Einteilung der Arbeit findet nur in geringem Maße statt, da ansonsten der ganze Tag über ein Ticketsystem fest verplant wird.