Flexible Arbeitszeiten, aber Verbesserungsbedarf bei internen Prozessen und Tools
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bei SupplyOn schätze ich die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit, hybrid zu arbeiten. Auch die Zusammenarbeit im Team ist meist gut, und man hat die Chance, an spannenden Projekten mitzuwirken. Jedoch gibt es in einigen Bereichen noch Verbesserungspotential.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Fehlende Anreize, um das Büro trotz des hybriden Arbeitsmodells und des abgelegenen Standorts attraktiver zu machen.
- Unstrukturierte interne Prozesse
- Unsere Verbesserungsvorschläge, wie die Einführung eines Projektmanagement-Tools, werden seit Jahren nicht gehört
- Mitarbeiterevents werden gekürzt
- Mobile Massage wird nicht mehr angeboten
- Zu wenig Weiterbildungsangebote
Verbesserungsvorschläge
Hier einige Verbesserungsvorschläge, die ich für wichtig halte:
- Einführung eines Zeitkontos / Gleitzeitmodells
- Proaktive Weiterbildungsmöglichkeiten
- Mehr Teambuilding-Aktivitäten
- Einen Raum als Fitnessraum einzurichten, ausgestattet mit ein paar Geräten und Yoga-Matten. Es gibt genug Platz, da wir überwiegend hybrid arbeiten. Das würde sicherlich mehr Motivation bieten, ins Büro zu kommen.
- Einführung eines modernen Projektmanagement-Tools, um effizienter arbeiten zu können. Wir sind immer noch mit Excel und Co. unterwegs. Ein Projektmanagement-Tool würde die Effizienz deutlich steigern, indem es alle Funktionen wie Zeitplanung, Ressourcenmanagement und Reporting an einem Ort bündelt, statt verschiedene Tools zu nutzen. Das spart Zeit, reduziert Fehler und ermöglicht eine bessere Ressourcennutzung.
- Ein Coworking-Space-Abo für Mitarbeiter in München wäre sinnvoll, da Hallbergmoos sehr abgelegen ist.
- Zudem wäre das Deutschlandticket eine gute Ergänzung, um die Anfahrt für Pendler zu erleichtern und nachhaltige Mobilität zu fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre passt generell, aber manchmal wird es angespannt, besonders wenn Probleme an das Management herangetragen werden. Kritik wird nicht gerne gehört.
Image
Das Außenimage von SupplyOn ist gut.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance bei SupplyOn ist grundsätzlich flexibel, da hybride Arbeit möglich ist. Allerdings gibt es kein Überstundenkonto, und die hohe Arbeitslast in einigen Bereichen erfordert Eigeninitiative, um eine gesunde Balance zu halten.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt nur sehr wenige Angebote zur Weiterbildung, was sehr schade ist.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist nicht besonders attraktiv und entwickelt sich auch über die Jahre kaum weiter. Gehaltserhöhungen werden in der Regel mit unterschiedlichen Gründen abgelehnt oder nur in sehr geringem Umfang gewährt, sodass eine spürbare Gehaltsentwicklung über die Jahre kaum stattfindet.
Sozialleistungen: Supplyon bietet einige klassische Benefits wie eine betriebliche Altersvorsorge und eine Berufsunfähigkeitsversicherung an, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Für die jüngere Generation sind diese Modelle jedoch nur eingeschränkt attraktiv, da sie häufig wenig flexibel sind und bei einem Jobwechsel nicht einfach mitgenommen werden können. Aus meiner Sicht wären modernere, flexiblere Vorsorgelösungen – etwa ein frei nutzbares Vorsorgebudget oder eine Unterstützung beim ETF-Sparen – zeitgemäßer und besser an die heutigen Arbeitsrealitäten angepasst.
Darüber hinaus gibt es weitere Benefits wie Fahrradleasing, Urban Sports oder eine Benefits Card. Diese können jedoch nicht parallel genutzt werden, sondern nur alternativ – entweder das eine oder das andere. Ein Wellpass wird leider nicht angeboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich bekomme ansonsten wenig über Umwelt- und Sozialbewusstsein bei SupplyOn mit. Es gibt hin und wieder Aktionen wie zu Weihnachten für Flüchtlingskinder, das B2Run in München und den Girls’ Day, aber abgesehen davon erfährt man nicht viel darüber, was in diesem Bereich gemacht wird.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilungen ist der Zusammenhalt in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Vorgesetzten ist sehr gut. Alles darüber hinaus ist eine andere Geschichte.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen bei SupplyOn sind durchwachsen. Zwar gibt es hybride Arbeitsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeiten, jedoch fehlen ein Überstundenkonto und moderne Tools, was die Effizienz beeinträchtigt. In bestimmten Consulting-Bereichen ist die Fluktuation etwas hoch, was zu Mehrbelastung für die verbleibenden Mitarbeiter führt. Der Standort in Hallbergmoos ist ohne Auto schwer erreichbar, und es gibt keine attraktive Alternative, wie zum Beispiel ein Coworking-Space-Abo für Mitarbeiter, die in München wohnen. Sozialleistungen sind begrenzt und nicht flexibel nutzbar. Insgesamt gibt es Verbesserungsbedarf, insbesondere in der IT-Infrastruktur, der Mitarbeiterbindung und den Zusatzleistungen.
Kommunikation
Es wird viel und umfassend kommuniziert, sowohl innerhalb des Bereichs als auch auf Unternehmensebene.
Gleichberechtigung
Viele Mitarbeitende haben einen internationalen Hintergrund, und es besteht ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind in Ordnung und abwechslungsreich, aber die Zuständigkeiten sind nicht immer klar abgegrenzt.

