IT-Umschulung bei SV Informatik: Ein Lehrstück in Manipulation und Inkompetenz
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist geprägt von den unvorhersehbaren emotionalen Ausbrüchen eines einzelnen Kollegen im Fieldservice-Bereich (IC31). Es wird akzeptiert, dass dieser Mitarbeiter seine Impulse ungefiltert an Umschülern auslässt und herablassende Bemerkungen macht. Dass Führungskräfte im Hintergrund brüllen, wird als "normaler Stress" entschuldigt. Wer Respekt und einen sachlichen Ton einfordert, wird kollektiv als "dünnhäutig" abgestempelt. Ein Umfeld, in dem psychischer Druck und "Wegschauen" als Führungsmittel genutzt wird.
Kommunikation
Über Wochen hinweg erhielt ich vom Team-Koordinator in Wiesbaden (IC31) ausschließlich Lob für meine Arbeitsqualität und Eigeninitiative. Diese Fassade fiel jedoch schlagartig in dem Moment, als ich es wagte, das aggressive Verhalten eines langjährigen Kollegen offiziell zu thematisieren. Der Koordinator forderte mich zudem aus dem Homeoffice heraus auf, Hardware ohne jegliche Dokumentation unter meinem Namen zu versenden. Als ich diesen unsauberen Prozess aus Haftungsgründen und zum Schutz meiner Integrität verweigerte, wurde dies im nächsten Gespräch rachsüchtig als "Arbeitsverweigerung" umgedeutet. Wer sich an Regeln hält und Rückgrat beweist, wird durch gezielte Falschdarstellung seiner bisherigen Leistungen mundtot gemacht.
Kollegenzusammenhalt
Ein Mitglied des Betriebsrats (JAV) zeigt hier zwei Gesichter: Während man mir im vertraulichen Vorabgespräch noch ausdrücklich recht gab und bestätigte, dass die Aggressionen des besagten Kollegen ein bekanntes, langjähriges Problem im Team seien, mutierte derselbe Vertreter im offiziellen Termin zum Handlanger der Abteilungsleitung. Anstatt den Umschüler vor psychischem Druck zu schützen, wurde ich vor versammelter Mannschaft als "dünnhäutig" diffamiert. Ein solches Verhalten ist eine Schande für jedes Gremium, das vorgibt, Arbeitnehmerrechte zu schützen. Loyalität gibt es hier nur gegenüber den "Platzhirschen", während Schutzbefohlene eiskalt geopfert werden.
Work-Life-Balance
Es gibt Gleitzeitregelungen, die auch für Praktikanten und Umschüler gelten, was eine gewisse zeitliche Flexibilität ermöglicht. Homeoffice ist für diese Personengruppe jedoch komplett ausgeschlossen. In einem IT-Unternehmen hätte ich mir hier modernere und flexiblere Ansätze gewünscht.
Vorgesetztenverhalten
Statt Konflikte professionell zu lösen, setzt eine leitende Angestellte (Marketing, Talent & Changemanagement IGF2, Mannheim) auf manipulative Überrumpelung und psychologische Entwertung. Mir wurde eine Aufhebungsvereinbarung per ‚Salami-Taktik‘ untergeschoben: Zuerst wurde nur ein harmloses Deckblatt präsentiert, während im mehrseitigen Langtext Klauseln versteckt wurden. Dabei wurde mir noch beiläufig die Eignung für die gesamte IT-Branche abgesprochen. Ein Verhalten was an Arroganz nicht zu überbieten ist. Der eigentliche Konflikt blieb ohne angemessene Reaktion; eine schnelle Beendigung war wichtiger als die Klärung der Konfliktursachen. Hier zählt nicht Leistung oder Rückgrat, sondern Gehorsam gegenüber einem toxischen System.
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich deckt alle klassischen Felder des Fieldservice ab und ist technisch auf einem aktuellen Stand. Die Arbeit mit der Hardware und Anwendern ist interessant und lehrreich.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert hier nur auf dem Papier. Ein bestimmter erfahrener Mitarbeiter durfte sich wiederholt herablassende und grenzüberschreitende Urteile über meine Persönlichkeit erlauben, ohne dass die Leitung dies unterband. Es herrscht ein massives Machtgefälle, in dem Neulinge systematisch klein gehalten werden, während ‚Platzhirsche‘ Narrenfreiheit genießen und ihren Frust ungefiltert an Lernenden auslassen dürfen.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist auf einem hohen Niveau. Es wird mit moderner Hardware und ergonomischen Arbeitsplätzen gearbeitet, was die tägliche IT-Arbeit erleichtert. Ein massiver Kritikpunkt ist jedoch das Gebäude-Management und die mangelnde Fürsorgepflicht: Mitten im Winter fiel die Heizung über mehrere Wochen komplett aus. Dass man in einem modernen IT-Dienstleistungsunternehmen über einen so langen Zeitraum bei kühlen Temperaturen im Büro sitzen muss, ohne dass zeitnah eine adäquate Lösung gefunden wird, ist absolut inakzeptabel.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein Unternehmen zeigt sein wahres Gesicht im Umgang mit Umschülern und Auszubildenden. Hier fühlte ich mit mit massiven zwischenmenschlichen Belastungen nicht ausreichend unterstützt.

