Trauerspiel
Vorgesetztenverhalten
Es wirkt fast wie beim Bingo: Nur eine sehr kleine Auswahl an Personen in der Führungsebene sitzt wirklich am richtigen Platz. Einige andere könnte man vielleicht mit Antirassismus und Anticholeriker Training auf den richtigen Weg bringen. Und der Rest – na ja, der Rest sollte diese Position einfach nicht innehaben.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird oft nur dann gelebt, wenn es um die Gleichstellung der Geschlechter geht – was ich absolut richtig finde und längst überfällig war. Aber sobald man vom gewünschten Erscheinungsbild abweicht, ist es mit der Augenhöhe komplett vorbei. Da reichen schon Kleinigkeiten, und plötzlich wird man anders behandelt, anders bewertet und oft einfach nicht mehr ernst genommen.
Es fängt schon bei der Personalabteilung an: Man wird in eine Rolle gedrängt, in der man dankbar sein soll, überhaupt dabei zu sein. Und ist man dann drin, wirkt es teilweise wie Anarchi. Gleiche Dinge wie Gehalt, Anerkennung, Lob und Status wie bei gleichaltrigen und gleich qualifizierten Kollegen zu bekommen scheint plötzlich tabu zu sein. Stattdessen wird einem immer wieder subtil vermittelt, dass man nur geduldet ist.
Leute, wir haben 2025.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende haben alte Verträge und oft die Hoheit über alles. Für unangemessene Aussagen gilt scheinbar: freie Fahrt. Weibliche Kolleginnen kann man darstellen, wie man möchte? Ebenfalls freie Fahrt. Warum auch nicht – wenn es keine Konsequenzen gibt, liegt das Problem in der Hierarchie. Nur weil man jetzt Veränderungen „anstrebt“ und bei den Neuen genauer hinschaut, ändert das nichts daran, dass einige der etablierten Kräfte äußerst schwierig sind.
Gehalt/Sozialleistungen
dauerhaft unterdurchschnittlich
Image
welches Image?
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Gehalt scheinen oft denen vorbehalten zu sein, die dem gewünschten optischen und rassischen Profil entsprechen. Gehaltserhöhungen gibt es vor allem dann, wenn man dem Vorgesetzten persönlich gefällt.

