Ein stilles Duett im Kerzenschein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Gehaltszahlung und grundsätzlich stabile Strukturen bieten eine gewisse Sicherheit im Alltag.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die fehlende Offenheit, das geringe Vertrauen sowie der Eindruck, dass wichtige Entscheidungen nicht im Sinne der Mitarbeitenden getroffen werden.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und echte Kommunikation wären ein Anfang. Entscheidungen sollten nachvollziehbar und fair getroffen werden – mit Fokus auf die Mitarbeitenden, nicht auf interne Allianzen. Eine stärkere Trennung von Interessenvertretung und Geschäftsführung wäre wünschenswert, ebenso wie ehrliche Förderung von Zusammenhalt und Entwicklung.
Arbeitsatmosphäre
Im Büro flackert fahles Licht,
doch Wärme spürt man leider nicht.
Nur fern im Raum, ganz leis’ und sacht,
wird anderswo gemeinsam gelacht.
Wo Rat und Führung, Hand in Hand,
im Kerzenschein sich wohlbekannt.
Kommunikation
Die Worte wandern, doch nicht hier,
sie bleiben hinter mancher Tür.
Was offen sein soll, bleibt versteckt,
im Flüsterton wird’s zugedeckt.
Ein Plan, der nie das Licht erblickt,
doch leise gegen uns geschickt.
Kollegenzusammenhalt
Wir stehen einzeln, kaum vereint,
weil vieles hier so seltsam scheint.
Denn dort, wo Nähe wachsen soll,
ist Misstrauen das Protokoll.
Die Bande fehlen, schwach und klein,
man fühlt sich oft ganz allein.
Work-Life-Balance
Die Zeit verrinnt, sie gehört nicht dir,
sie endet selten an der Bürotür.
Gedanken kreisen, Tag und Nacht,
weil Druck im Stillen weiterwacht.
Und während wir die Stunden zählen,
sich andere im Gleichklang wählen.
Vorgesetztenverhalten
Ein Lächeln hier, ein Nicken dort,
doch echte Führung fehlt sofort.
Entscheidungen, so weich und leis’,
verlieren schnell an Wert und Preis.
Wer lenkt, scheint lieber gut vernetzt,
als ehrlich für das Team eingesetzt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit fließt im trüben Kreis,
kaum Neues da, nichts wirklich heiß.
Ideen welken ungehört,
weil anderes mehr Wert betört.
Routine statt Begeisterung pur,
ein endlos grauer Korridor.
Gleichberechtigung
Man spricht davon, doch lebt es nicht,
Gerechtigkeit – ein leeres Gedicht.
Denn Gleichheit endet oft genau
dort, wo sie unbequem wird, schau.
Die Waage kippt ganz still und sacht,
wenn Nähe mehr als Leistung macht.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung zählt hier wenig mehr,
sie wiegt oft leicht, fast federleer.
Was einst geschätzt, wird schnell ersetzt,
weil Neues höher wird gesetzt.
Respekt verblasst im Lauf der Zeit,
zurück bleibt nur Vergänglichkeit.
Arbeitsbedingungen
Der Schreibtisch steht, doch trägt er kaum
die Last von Pflicht und Arbeitsraum.
Was fehlt, ist nicht nur Technik hier,
es fehlt an Sinn und Struktur dafür.
Ein Ort, der mehr verspricht als gibt,
und wenig echten Fortschritt liebt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wirkt es grün und rein,
doch innen scheint’s nur Schein zu sein.
Verantwortung wird oft gesagt,
doch selten wirklich hinterfragt.
Ein Bild, das man nach außen malt,
doch innen schnell in Grau zerfällt.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Lohn bleibt klein, die Mühe groß,
das Gleichgewicht gerät aus dem Los.
Was man erhält, steht nicht im Maß
zu dem, was täglich fordert das.
Ein Dank, der selten sichtbar wird,
und kaum den Einsatz honoriert.
Image
Nach außen glänzt ein schönes Bild,
doch innen wirkt es oft verwirrt.
Der Schein, er hält nur oberflächlich,
die Wahrheit ist oft unerquicklich.
Ein Ruf, der mehr verspricht als hält,
wenn man ihn mit der Realität vergleicht.
Karriere/Weiterbildung
Der Weg nach oben bleibt versperrt,
weil Nähe oft den Zugang klärt.
Entwicklung stagniert still im Raum,
Fortschritt bleibt ein ferner Traum.
Wer wachsen will, der merkt recht bald:
Hier bleibt man stehen – jung wie alt.

