118 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In der Stellenanzeige gab es inhaltlich ein paar Punkte, die nicht ganz zur tatsächlichen Position gepasst haben oder womöglich mit einer ähnlichen Stelle verwechselt wurden. Eine klarere Abgrenzung würde hier helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
Der Bewerbungsprozess war aus meiner Sicht rundum perfekt – ich habe keinerlei Verbesserungsvorschläge.
Nach zwei Monaten dann mal eine Absage bekommen. Da war ja genügend Zeit, um jemand anderen einzustellen und schon einzuarbeiten. Eine frühere Info wäre wünschenswert gewesen.
Überprüfung automatisierter Mails, ob der Content stimmt
Bei der Wahrheit bleiben, seit ein paar Tagen ist die Stelle wieder online, obwohl man sich angeblich aus einer Vielzahl von Bewerbern für jemand anderen entschieden hat
Reaktionszeit nach automatisierter Eingangsbestätigung verkürzen - nach 2 Monaten eine fehlerhafte Absage zu schicken, spricht nicht für das Unternehmen
Ich habe mich wohl und jederzeit gut informiert über den weiteren Prozess gefühlt. Mein Verbesserungsvorschlag wäre, dass man weniger Bewerber*innen zum AC einlädt, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Also ehrlich ist man hier schonmal nicht.
Die Absage habe ich erst erhalten, nachdem ich nach Wochen mal den Stand wissen wollte.
Auf meiner Bewerbung als Informationssicherheitsbeauftragter hin, gab es keinerlei Gespräche oder sonstige Rückfragen … recht seltsam, wenn man mein Portfolio berücksichtigt.
Was mich doch an der Absage besonders stört und ich einfach nur unverschämt finde, sind folgende Punkte:
1. Die Anrede ist in Gendergaga-Sprech mit Liebe:r verfasst worden.
Anmerkung:
Ich bin ein Senior, ein hoch qualifizierter, erwachsender Mann und kein Anhänger der Buchstabenbewegung. Fremde Männer spricht man mit „Sehr geehrter XYZ“ an! Ich will Ihre Ideologie nicht aufgezwungen bekommen!
2. Ansprache meines Vornamens.
Anmerkung:
Anstatt mich mit meinem Familiennamen anzusprechen, wurde in der Absage durchweg nur mein Vorname verwendet und konstant das „Du“ gebraucht. Auch hier: In Deutschland verwendet man das „Sie“, alles andere empfinde ich als respektlos …, insbesondere bei der Position als Informationssicherheitsbeauftragter. Offenbar kennt die HR keinen Anstand.
3. Fragwürdige Begründung
Anmerkung:
Man begründete die Absage mit „Im Bewerbungsprozess haben wir uns für andere Kandidaten entschieden, deren Profile und Qualifikationen auf diese Stelle noch besser gepasst haben.“ Plural … interessant das nun mehrere ISB's gesucht wurden?!? Umso mehr verwundert es mich, dass man mich nicht kontaktiert hat. Vielleicht handelt es sich auch nur um einen schlampig formulierten Textbaustein. Offenbar hat die HR die internen Prozesse nicht optimiert.
4. Unverschämte „Empfehlung“ für die Jobsuche bei einem Partnerunternehmen.
Anmerkung:
Als IT-Experte, mit knallharten Fähigkeiten und Kompetenzen, hatte ich mich als Informationssicherheitsbeauftragter beworben. Die Absage riet mir, mich stattdessen bei der AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH umzuschauen … wie unseriös ist das?
Erst die Absage (ohne vorherigen Kontakt) dann der subtile Hinweis „Versuch es bei der Müllabfuhr, nicht bei uns“ (Hinweis: 08.06.2024 gab/gibt es keine IT Jobs bei der AWISTA). Was erlaubt sich die HR? Ich sehe das schon als Beleidigung an!
5. Unseriöse Unterzeichnung der Absage
Anmerkung:
Der Schlussteil der Absage ist beschrieben mit „Dein Team Talent Acquisition“.
Ähm was? Es ist nicht mein (!) „Team“, wäre es „mein“ Team, würde ich Sie vor die Tür setzen!
Dem ganzen wird dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt, dass die E-Mail selbst von der Adresse einer Frau*innen (nah wie gefällt euch das?!) mit Vorname und Nachname kommt, innerhalb der E-Mail man sich lediglich als „Dein Team Talent Acquisition“ identifiziert.
Fazit:
Verschwendete Lebenszeit und eine Erfahrung reicher. So eine Absage habe ich noch nie erhalten, da kocht das Blut.
Ein Unternehmen wie die Stadtwerke sollte doch wohl in der Lage sein zumindest eine Standard Absage zu versenden. Ich habe nach erfolgtem Vorstellungsgespräch 7 Wochen auf eine Rückmeldung gewartet. ERST nach eigenständiger Nachfrage wurde mir die Absage mitgeteilt. Wenn ich nicht nachgefragt hätte, würde ich wohl immernoch auf eine Antwort warten. Wertschätzung der Bewerber braucht man hier nicht erwarten!
Nach einem gelungenen Gespräch mit zum Großteil positivem Feedback wäre es wünschenswert auch in naher Zukunft eine Absage zu erhalten, wenn sich ein anderer Bewerbe durchgesetzt hat. Bislang war in meinem Fall die Personalabteilung vor dem Bewerbungsprozess sehr bemüht jedoch die verantwortlichen Personen auch nicht immer erreichbar (kein Rückruf bei Fragen) und nach dem Bewerbungsprozess musste ich meine Absage eigenständig erfragen (kam mehrfach so vor). Das ist schade, vor allem wenn die Aussage jedes mal war, dass man innerhalb der nächsten 1-2 Wochen mit einer Rückmeldung rechnen kann welche dann komplett ausbleibt.
So verdient kununu Geld.